Seid Ihr auch manchmal "Schadenfroh"

Erstmal Hallo,

also "schadenfroh" ist jetzt vermutlich das absolut falsche Wort aber ich versuche mal zu beschreiben was ich meine :-)

Immer wenn ich unterwegs bin oder mal aus dem Fenster schaue, sehe ich natürlich auch öfters Mütter und/oder Väter mit Kindern. Die "lieben" Kinder fallen dann natürlich nicht auf, weil sie halt in dem Moment gerade brav sind. Man hört oder sieht dann natürlich nur die Terrorkids, die dann weinend durch den Supermarkt geschoben werden oder sich sogar mit hochrotem Kopf auf den Boden werfen.

Oder auch gern genommen, auf dem Parkplatz vom Supermarkt im strömenden Regen versuchen die Einkäufe und Maxi-Cosi in ein viel zu kleines Auto zu verstauen.

Und jedesmal kommt mir so das Gefühl, eigentlich bist Du doch froh, dass das alles vorbei ist. Klar als ich in der Situation war, war es halt so. Aber heute, bin ich doch froh, dass ich alles hinter mir habe.

Oder wenn ich dann einen verregneten Sonntag-Nachmittag in der Badewanne mit Buch verbringen und dann daran denke, wie es früher so war, dass man ein quängelndes vielleicht auch noch krankes Kind einen ganzen Tag lang beschäftigen musste. Auch da denke ich mir oft, gut, dass es vorbei ist.

Wobei es ja durchaus heutzutage üblich ist, dass Frauen in meinem Alter noch Kinder bekommen - mir wärs jetzt zu viel Stress - aber jedem dasseine.

Gibts bei Euch auch manchmal so Situtaionen, wo Ihr einfach nur froh seid, dass es vorbei ist ?

LG
Tiffy

Jaaaa !!!
Wenn ich neben meiner Enkelin sitze, die MATHE-Hausaufgaben macht. #rofl
Dann danke ich meinem Herrgott, dass ich (auf ihren Wunsch!) nur als schmückendes Beiwerk danebensitze und kühle Getränke oder einen Keks reiche - aber mit dem ganzen Schulsch*** nichts mehr zu tun habe.:-p
Keine Elternabende auf unbequemen Stühlen, kein Anruf vom Lehrer: "Frau ***, wir müssen unbedingt reden" - nix - herrlich #huepf
LG Moni

Oh ja, Elternabende in der Grundschule waren immer besonderer Horror.
Heute, 9. Klasse sind die überschaubar. Bisher hatten wir einen und der dauerte ganz 15 Minuten 😉

Leonie geht in eine weiterführende Privatschule und da kommt Mutti nicht so schnell raus vom Elternabend;-) Sie hat sich nur vorm ersten gedrückt, weil sie nicht wieder als Elternvertretung heimkommen wollte....wie die letzten 4 Jahre #rofl. Da ging es ihr wie mir früher, ich weiß garnicht mehr, wie oft ich es war :-D Es haben sich dann immer die gleichen wieder gemeldet, damit das Trauerspiel von Wahl ein Ende hatte. LG

Hi Tiffy,

mein Geständnis: Als vor ca. 3 Jahren eine Arbeitskollegin sagte, sie sei schwanger, dachte ich nur: "Arme Sau".

Dass es ausgerechnet DIE Arbeitskollegin war, die damals, als ich noch im Kleinkinderbusiness unterwegs war und häufiger früher gehen oder aufgrund von Kinderkrankheiten gar nichts ins Büro kam, mit den Augen rollte und mir Vorträge über die Wichtigkeit des Jobs und die nervenden Muttis, deren Arbeit sie ständig mit erledigen müsste, hielt, kam ich aus dem Lachen kaum heraus.
Besagte Kollegin hockt nun seit Jahren zu Hause. Müßig zu erwähnen, dass verschiedene Frauenärzte ihr schon während der Schwangerschaft bestätigten, dass ihr Kind "ganz besonders weit sei" und sie nun so ihren Schaff mit dem "hochbegabten Filius" hat. Das ganze Büro lacht sich schlapp.


LG, Cherish

Hey, Du

ich habe den Beitrag erst jetzt gelesen, aber ich musste so Tränen lachen bei dem "Arme Sau!"

GENAU. SO. EINE Kollegin habe ich auch!

Als meine zwei Zwerge klein waren, Babys waren oder ich da saublöde mit Schließzeiten im Kindergarten, Ferien, Krankheiten und Co jonglierte, kamen von ihr auch oft solche typischen Sprüche wie "Ja, Du musst Dein Zeitmanagement besser organisieren!" oder "Das hier muss gemacht werden, egal wie Du das machst! Schau, dass es morgen fertig ist!".

Sie, immer poliert und gestriegelt wie ein edles Rassepferd und ich - der Zombie mit Augenringen (nach durchgebrüllten Nächten).

Jetzt ist es umgekehrt, meine sind nun auch etwas älter und eine Krankheit lässt sich auch mal etwas entspannter meistern (auf dem Sofa, mit einer Staffel Feuerwehrmann Sam, Tee und ein paar Reiswaffeln), sie gehen alleine aufs Klo, können sich auch mal alleine was einschenken oder eine Banane etc holen.
Herrlich!

Und nun ist sie Mama.
Hachja, herrlich!
Jammer-jammer-jammer. :-p

Und neulich konnte ich micht nicht beherrschen und drückte ihr liebevoll lächelnd den Spruch mit "Zeitmanagement organisieren" rein, als sie mal wieder jammerte, wie viel Arbeit das Baby macht, wie viel Wäsche und sie käme zu gar nichts mehr.
Im Ernst, ich hockte da und grinste hinterfotzig wie Freddy Krüger höchstpersönlich!

Ein Träumchen! #rofl

Hallo
Ich bin den Schritt nochmal gegangen und wurde mit Mitte 30 nochmal Mutter. So, jetzt ist das älteste Kind erwachsen und in der eigenen Wohnung. Die jüngsten sind erst, aber irgendwie auch schon, fast 2 Jahre alt. Auf der einen Seite noch klein, aber auf der anderen Seite tagsüber ohne Windel, essen prima alleine, können sich alleine beschäftigen,... Es kommt natürlich noch einiges. Aber diese Mini Baby Phase ist entgültig rum. Baby Sachen wurden verkauft,verschenkt, gespendet, ihrem eigentlichen Besitzer wieder übergeben.
Dann kommt meine Schwester und erzählt mir sie ist schwanger #schwitz Ja, da freute ich mich für sie, auf der anderen Seite dachte ich mir aber auch puh, schwanger sein, Geburt, Neugeborenes,... bräuchte ich jetzt nicht nochmal. Ich bin einfach durch mit dem Thema Kinder bekommen.
Mal schauen was die nächsten Jahre bringen. Meine älteste hat bis dato nicht annähernd an Kinder gedacht. Aber jetzt hat sie etwas angedeutet und ich bin mal gespannt.

LG

Hallo!
Das kann ich absolut nicht nachvollziehen...
Hätte ich schon erwachsene Kinder, würde ich wahrscheinlich genauso denken.
LG

Hallo

meine großen sind 19 und fast 18 die kleine ist 10.

Und ja ich ergreife regelmäßig die Flucht bei schreienden Kindern oder denke mir kannst du dein Kind vielleicht mal erziehen es stört mich gerade#sorry

Jetzt bin ich ja jung Mutter geworden und wirklich viele in meinem Freundeskreis haben erst jetzt Kinder bekommen was bedeutet das dort die ältesten gerade mal eingeschult werden und ja ich bin manchmal innerlich sehr intolerant und denke böse Dinge.
Eine meiner ältesten Freundinnen hat vor 2 Jahren ihr erstes Kind bekommen und ist jetzt nur am jammern wegen Betreuung- wegen Krankheit - schlicht wegen allem. Und ich stelle fest: Geil brauch ich alles nicht mehr#huepf

Also ja ich bin in Gedanken unfassbar böse und manchmal wenn es mir zu blöd wird sag ich auch mal was (Ich hasse herumrennende Kinder in Supermärkten und auf Parkplätzen) Prinzipiell geht es mich nichts an und eigentlich ist es mir auch egal aber ich will nicht über den Haufen gerannt werden oder aus versehen ein Kind auf dem Parkplatz über den Haufen fahren nur weil manche nicht in der Lage sind ihren Kinder einfach Regeln beizubringen.

Und wenn dann mal eben so eine wie von dir beschriebene Situation passiert bin ich auch immer nur froh das ich das nicht mehr habe und wenn ich eine Schwangere sehe denke manchmal nur #schock Gott sei dank bin ich das nicht#schwitz

Ich liebe meine Freiheit und das ich eben nicht mehr so eingespannt werde. Also ja ich bin froh das es vorbei ist.

LG
Corinna

Hallo

Ja hier. Meinem Mann und mir geht es genauso. Ich bin auch durch. Geile sache wenn man nicht mehr im Schwimmbad ins babybecken muss 😅😅😅. In laute indoor Parks muss ich auch nicht mehr.

Windeln wechseln und Babybrei kochen vorbei.

Ja ich genieße die Freiheit.

Mein Mann war vor zwei Wochen mit unserer 14 jährigen in Leipzig und auf dem Rückweg war von Leipzig bis Frankfurt ein Kind am meckern. Mein Mann und auch unsere Tochter waren leicht genervt.

Lg

Hallo

es gibt einiges was ich überhaupt nicht vermisse:
"Spazieren stehen" bei Minusgraden,oh toll da ist Schnee .......da auch...... und man kommt nicht vom Fleck und friert.
St. Martins Umzüge
die vielen Stunden auf dem Spielplatz,
Indoor-Spielplätze mit einem Geräuschpegel zum weglaufen
Urlaube in der Hauptsaison
Elternabende auf winzigen Stühlchen im Kiga
Gesamtelternbeiratsarbeit

Mir ist aber klar, dass ich einiges mit meinem Enkelkind ,wieder mit Begeisterung machen werde.................irgendwann.:-)

L.G.

Als Oma kannst Du dann spätestens im vierten Jahr des elenden St.Martins-Umzugs sagen "ich bin raus, geht schön alleine" #rofl Bei meiner Leonie hat es jedes Jahr geregnet, neee, ohne mich.
Spielplatz macht Spaß, Omi sitzt auf der Bank, Kind tobt - alles okay.
Indoorspielplätze - nein danke - dazu hat das Kind eine Mutter #freu
Jetzt ist sie ja schon 11 und wir gehen shoppen, Eisbecher verdrücken in der Fußgängerzone, dabei Leute kucken, ins Kino oder im Sommer sehr oft schwimmen. Das macht dann wieder Spaß. LG Moni

Ne ich glaube St. Martins Umzüge mache ich wirklich nicht mehr mit.#zitter
Ja auf die Spielplätze hier in unmittelbarer Nähe freue ich mich.....eigentlich.
Na ich kann es erwarten, habe ja noch nicht mal alle aus dem Haus.

weiteren Kommentar laden

Also tagtäglich bin ich da ehrlich gesagt froh drüber, mein Sohn ist Ü30, mein Stiefsohn Ü18.

Mein Neffe ist noch ein Kleinkind.. nein ich genieße das nicht, meist nervt es mich - und der ist eigentlich noch ein Lieber. ich gucke immer die Eltern an und denke "Oh mei, was habt ihr noch alles vor euch"...
Nee, das ist absolut nicht mehr meine Lebenswelt, unser Leben mit unseren erwachsenen Kindern genieße ich dagegen sehr.

Ich hoffe mal ernsthaft, dass ich - sollte ich Oma werden - anders über Babys und Kleinkinder denke als momentan #schein

Ich bin irgendwie auch meinen Freundinnen gegenüber, die meist schon Oma sind, echt schlecht und kann das Baby-Getue nicht gut nachvollziehen #zitter

Lichtchen

Hallo

Geht mir genauso. Oma werden muss ich auch noch nicht. Ich hoffe auch das sich die Einstellung dann auch ändert wenn es soweit sein sollte. 🤔🤔🤔

kann das Baby-Getue nicht gut nachvollziehen

Hab ich auch immer gesagt#cool. Oma werden war für mich auch suspekt. Bis, ja bis Leonie als 980 Gramm leichtes Minimäuschen im Brutkasten lag und blinzelte.....ab da war die Welt einfach anders und ich wollte einfach nur mit den Eltern zusammen kämpfen, dass das Mäuslein gesund groß wird. Heute könnte ich mir das Leben ohne sie nicht mehr vorstellen, wir zwei mögen uns sehr. LG Moni

weitere 2 Kommentare laden

>>Gibts bei Euch auch manchmal so Situtaionen, wo Ihr einfach nur froh seid, dass es vorbei ist ? <<
oh ja. Bei allem, was mit nicht erwachsenen Kindern zu tun hat.
Da bin ich nicht schaden froh, ich bin HEILE FROH, dass ich das hinter mir hab.

Ich bin nicht froh, dass es vorbei ist, sondern dass ich das gar nicht erst hatte! ;o)

Einen heftigen Kinderwunsch hatte ich nie und immer, wenn es mal zur Debatte stand waren beide Parteien irgendwie nicht total dabei...

Ich habe natürlich Freundinnen mit Kindern und mich hat dieser Hype darum meist nur aufgeregt, auch möchte ich mich nicht mit den "nichtautoritär" erzogenen Blagen herumschlagen, ich habe da schon haarsträubende Sachen erlebt.
Wenn ich mir vorstelle mich andauernd damit auseinandersetzen zu müssen weil meine möglicherweise solche Freunde hätten - ne danke.

Ich mag meine Freiheit und so nett ich Kinder grundsätzlich finde - ich möchte einfach nicht mindestens zwanzig Jahre in der Verantwortung für einen anderen Menschen stehen. Ich mag es, zu tun was ich will und wann ich will.

LG, katzz

Hallo,
naja - schadenfroh würde ich es nun nicht nennen.
Mittlerweile hab ich eigentlich genug Abstand zu dies allem, daß es mir rundherum gar nicht mehr auffällt, wenn die Mütter gestresst sind... Meine Söhne sind 22 und 20.

Aber ja: Ich sag dir, ich war schon ein paar Jahre heilfroh manche Dinge hinter mich gelassen zu haben. Im Kindergarten gings schon los mit dem Stress, ständig irgendwelche "Aktionen" - ob Laternenzug, Muttertagsfeier, Sommerfest, Osternester suchen, irgendwelche Klamotten für ein Faschingsthema aus dem Nichts zaubern... #schwitz#schwitz#schwitz
dann Schule: meine Güte, was hab ich mich rumgeplagt mit dem Kleinen (und er sich mit mir...)
ständig mussten die Kinder aufgrund unserer extrem ländlichen Wohngegend kutschiert werden, oftmals wars echt ein Spagat, die ganzen Termine pünktlich wahrzunehmen

Also jetzt wo ich das so schreibe, fällt mir auf: Ich hab jetzt wohl fast die doppelte Zeit für mich zur Verfügung. Kein Kindergeburtstag, keine Bettwäsche braucht wechseln, weil sich einer grad mal übergeben musste, ich muss nicht zuhause bleiben, wenn einer krank ist, brauch beim Zahnarzt oder sonstwo nicht gemeinsam mit ihnen warten, keiner erwartet, daß ich mit zehn anderen "mehr oder weniger perfekten, schlauen Müttern" am Fußballfeld stehe und zuschaue....#huepf das ließe sich endlos fortsetzen

Aber ich muss sagen - eigentlich ist das mittlerweile alles so weit weg, daß ich normalerweise schon gar nicht mehr drüber nachdenke und insgeheim mich innerlich langsam darauf vorbereite, irgendwann, wenn es denn sein sollte, als Oma zur Verfügung zu stehen.
LG

Obwohl ich gestehe:
plärrende, unerzogene Kinder kann ich (bis heute) nicht "packen"....

Mit dem zunehmenden Alter der Kinder bekommt frau Schritt für Schritt ihr Leben zurück - oh ja das genieße ich.

Aber die Zeit mit meinen Kindern genauso.;-)

Also schadenfroh nein. Aber froh.

Mein Sohn ist 28 und mein Stiefsohn Ü30. Ich hab meinen Sohn jung bekommen und war damit auch recht jung wieder "frei".

Manchmal bin ich wehmütig. Ich glaub, ich hätte die Zeit machmal besser nutzen können mit ihm. Rückblickend sind die Jahre nur so vorbei gerast.

Ich kann mich nicht daran erinnern, je irgendwas ungern gemacht zu haben, was mit oder für meinen Sohn war. Ich bin bis heute noch total gern für ihn da.

So, und jetzt kommt das aber.:

Ich bin froh, meine Freiheit wieder zu haben. Und fremde Kinder haben mich schon immer schnell genervt. Nervige Kinder im Restaurant, im Supermarkt im Schwimmbad.
Nicht meine Welt..... :)

Mein Mann und ich sind dadurch prinzipiell eher dort zu finden, wo Kinder eher seltener anzutreffen sind.

Aufgrund dessen, dass die mittlere Tochter meiner Schwester verstorben ist, sie aber gern 2 Kinder wollte, ist sie mit fast 40 nochmals Mama geworden. Jetzt ist sie 53 und hat noch ne 14-jährige daheim rumhopsen. Wir leben die Maus alle über alles. Aber diese Herausforderung in diesem Alter ist schon groß. Mein Schwager ist sogar 56 inzwischen und wurde gelegentlich schon mal für den Opa gehalten. Was die Schnecki aber glücklicherweise überhaupt nicht stört. Das Verhältnis zu ihren Eltern ist spitze.

Aber ich denk manchmal, dass ich froh bin, mit all dem Zeug, was so anliegt in dem Alter, nichts mehr zu tun zu haben. Musikschule, Schule, zum Sport kutschieren. Vokabeln lernen. Trösten wenn in Mathe ne 4 rauskommt......usw.

Wir haben letztes Jahr ein Enkelkind bekommen und freuen uns immer wie Bolle, wenn wir den Schatz sehen können. Aber es ist so herrlich, wenn man ihn einfach den Eltern wieder abgeben kann, wenn er die Windeln voll hat. #rofl#rofl

Ich kenne das auch :) Mein Sohn ist jetzt 14 und recht pflegeleicht und ich genieße meine Freiheit. Ich werde demnächst 42 und ich passe auf wie ein Schießhund, dass mir keine unerwünschte Schwangerschaft unterkommt.

Mir gehen die kleinen Quengelgeister oft auf den Keks, zumal ich den subjektiven Eindruck habe, dass sich das Geschisse um die kleinen Zwerge in den letzten 14 Jahren stark verschärft hat. Ich habe meinen Sohn auch nie weinen lassen oder gar geferbert, aber diese Lebensunterordnung unter das Kind gab es bei uns nicht.

Vermutlich finde ich auch einfach nur diese Generation Tut-Tut-Busse-mit-kleinen-Wundern-inside-Muttis so grenzenlos debil, dass mich das Babythema etwas abschreckt.

So grundsätzlich freue ich mich darauf irgendwann mal Oma zu werden. Mit zwei Stiefsöhnen und einem Sohn habe ich natürlich auch große Chancen auf eine Tut-Tut-Busse-mit-kleinen-Wundern-inside-Schwiegertochter. 🤪 Aber dann sollen die mal machen. Wenn ich mich wohl dosiert einbringen soll ist es schön, wenn nicht wird Oma ihre Freizeit an der Küste verbringen und ne Ansichtskarte schreiben und beim "Sex on the beach" aufs Meer gucken, sich ihres kleinen Lebens freuen und milde lächelnd die Eltern der plärrenden Zwerge begucken (Tut-tut...) die jetzt sofooooort ein Eiiiiiis apportieren sollen.

🙂 LG

Ja, klar, Zeiten und Menschen ändern sich halt im Lauf des Lebens.
Ich würde mich heute nicht mehr freuen, wenn ich auf einem Pony sitzen dürfte, wenn man mir Pferdebücher schenkte, wenn ich lang aufbleiben darf, ich bin nicht mehr scharf drauf, bis zum Rauswurf in Kneipen zu sitzen, mehr als zwei oder drei Bier mag ich nicht mehr, ich mag auch keine Babys mehr nachts durch die Gegend tragen und Fläschchen verabreichen und ständig überall meine Augen haben, dass sie nichts anstellen.

Zu seiner Zeit war das alles schön, manchmal denke ich sogar, ein paar Minuten oder Stunden dieser Zeit würde ich gern nochmal erleben, heute wärs halt nicht mehr die Zeit dafür, jetzt in meinem Alter will ich das nicht mehr.

Hallo,

wir haben uns ganz bewusst für einen Nachzügler entschieden. Unsere Kinder sind 14, 12 und 2. Ich war 39 in der letzten Schwangerschaft.
Ich war weder vor 10 Jahren noch jetzt die Mutter, die ständig auf dem Spielplatz oder im Planschbecken hängt.
Mich nervten früher auch schon schreiende (fremde) Kinder und die dazugehörigen Mütter.
Allerdings empfinde ich meinen kleinen Sohn als extrem pflegeleicht, den ich sehr genieße.
Natürlich wäre unser Leben mit nur zwei, schon recht großen Kindern, entspannter, aber bei weitem nicht so erfüllend wie es jetzt ist.
Zeit für mich habe ich trotzdem. Ich liebe es so. LG

Meine sind 20 und 22, der Sohn schon länger aus dem Haus, die Tochter ist letzten Sommer ausgezogen - hurra! Freiheit! Wunderbar, gelegentlich mit dem Sohn abends essen zu gehen, oder die Tochter am Studienort für 2-3 Tage zu besuchen - ansonsten: Ordnung und Ruhe wohn das Auge blickt :-).

Mein Freund hat zwei noch kleine Kinder - 7 und 11, die sehe ich alle paar Wochenenden mal und sie sind im Urlaub dabei. Sehr süße Kids und ich genieße es, da die Ersatzmama zu geben, Schwimmen zu üben, Skateboard zu fahren, Geschichten vorlesen, auf dem Sofa kuscheln - super. Und es ist mein Freund, der die Hausaufgaben überwachen muss, ihre Wäsche waschen muss, oder für gutes Benehmen sorgen muss. Noch mal 24/7 alleine für 2 Kinder verantwortlich sein - ne, bitte nicht ...

Das denke ich immer, wenn mir frische Babys in den Arm gelegt werden und ich erwartungsvoll angeguckt werde von den Müttern, als ob mich das jetzt animieren soll.
Ne, danke, ich habe das 3 mal durch und ich bin fertig damit. Mein Jüngster ist 8 und ich bin frei! Keine durchwachten Nächte, kein Gebrüll, kein Stress.

Hallo.

Ja ein bisschen kann ich es nachvollziehen. Aber ich glaube, ich habe ein hartes Fell. Unser Jüngster ist 10, die Älteste am Samstag 28 geworden. Dazwischen sind noch zwei mittleren Alters (20 und 21). Aber dadurch, dass sie nicht alle geballt auf die Welt kamen hatte ich immer mal mehr oder weniger schlechte oder schlimme Phasen. War dann auch anstrengend für mich. Aber im Großen und Ganzen ertragbar. Jetzt am Samstag waren wir alle zusammen bzw. alle Kinder mal wieder an einem Tisch zum Geburtstag der Großen. Es war richtig schön anzusehen, wie sie doch gereift sind und wie sie jetzt miteinander umgehen. Sie haben über alten Zeiten (Kinderzeiten) gesprochen und welchen Mist sie gemacht haben und wie sie sich angegangen sind. Selbst der Kleine war mittendrin. Aber das war so herzlich erzählt, dass ich es gar nicht mehr jetzt mit Abstand als schlimm empfand. Ich möchte diese Zeit nicht wieder haben, aber ich glaube, man kann auch es als erledigt sehen. Und wenn ich sie da so sehe (mir kamen fast die Tränen, da es so schön anzugucken war) weiß ich, ich möchte diese Zeit nicht missen. Ich weiß auch, dass ich mich jetzt auf mich wieder konzentrieren kann und für mich die Zeit nutze. Mal schauen wie es wird, wenn dann mal Enkel kommen.

LG

Diese Glücksgefühle habe ich auch, wenn alle an einem Tisch sitzen.#freu
Sie haben ihre Runing Gags aus der Kindheit und den selben Humor.Sie halten zusammen und helfen sich gegenseitig.
Auch der Altersunterschied von der Ältesten zur Jüngsten (fast 10 Jahre )spielt schon länger keine Rolle mehr.Ihre Partner passen zu uns, wir werden also perspektivisch immer mehr.........
Ich hoffe das bleibt so.

Hallo,

ich habe nie zu den Frauen-mit-Kinderwunsch gehört. Mein Kind war ungeplant aber letztlich für mich eine große Bereicherung. Nun geht sie bald außer Haus und ich schaue oft wehmütig auf die Zeit zurück: Ich habe das alles intensiv genossen.
Andererseits war ein weiteres Kind nie angedacht gewesen und wird es jetzt ohnehin nicht mehr sein. Ich empfinde Dankbarkeit über diese schöne Lebensphase, denn sie hat auch mich persönlich in meiner Entwicklung weitergebracht.

Ich wohne in einer familienlastigen Gegend. Manchmal nervt mich das Geschreie, besonders, wenn ich mich konzentrieren muss, manchmal erfreue ich mich an den Kindern, die hier spielen; nervige Kinder erlebe ich natürlich auch, aber denen kann ich vor allem nervige Eltern zuordnen, die meinen, sie müssten ihre Kinder nicht einmal in der Öffentlichkeit dahingehend regulieren, dass sie anderen nicht auf den Keks gehen. (Typisches Szenario: Die Eltern spachteln in Seelenruhe im Restaurant vor sich hin, genießen ihren Abend, und überlassen anderen Gästen oder gar dem Personal die Beschäftigung ihrer nach Aufmerksamkeit kreischenden Kids.)

Auch muss ich sagen, dass mein Kind insgesamt ein sehr "pflegeleichtes Anfängerkind" war, weshalb ich mir nur in ganz wenigen Momenten gedacht habe, dass mir jetzt ein wenig Ruhe und Rückzug gut täten. Ich habe von daher durchaus Verständnis für dein Empfinden. Wer weiß, wie es mir mit mehreren Kindern gegangen wäre.

Und was ja bereits gesagt wurde: Elternabende sind etwas, was ich wahrlich niemals vermissen werde.
Auch insgesamt die Auseinandersetzung mit Schulen zum Teil nicht.
Meine Tochter hatte glücklicherweise in aller Regel fähige und gute Lehrkräfte, bevor jemand denkt, ich gehöre zu denen, die mal so eben die gesamte Lehrerschaft verunglimpfen wollen, ganz sicher nicht.
Aber sie hatte auch leider zwei Lehrer in ihrer Schullaufbahn gehabt mit ausgeprägtem Machtmotiv, wo man als Elternteil wirklich an die Decke hätte gehen können.
Auch das ist etwas, wo ich letzten Endes erleichtert bin, damit künftig nichts mehr zu tun zu haben.

LG

Hallo,

Schadenfroh nicht. Aber ich denke ab und zu schon, wenn ich Eltern mit Kleinkindern sehe: Gott sei Dank, dass ist vorbei...Aber grundsätzlich habe ich Kinder sehr gerne und bin auch ziemlich Stressresistent.

Ich hatte nie DEN Kinderwunsch, hätte mir ein Leben ohne Kinder sicher auch schön gestaltet. Nun, dann passierte es doch - und gleich Zwillinge. Da war ich Anfang 30. Ging Alterstechnisch noch.
Blöderweise ging meine Partnerschaft kurz nach der Geburt in die Brüche, ich musste wieder arbeiten und und und...halt scheiße mit Schwung.
Das war eine harte Zeit, die hat mich geprägt bis heute. Da hab ich schon viel Federn gelassen.

Inzwischen sind die Jungs 12. Einer davon verhaltensauffällig, mit dem hab ich ziemlich "schaff". Braucht auch kein Mensch, sowas.
Manchmal denke ich, dass ich die restlichen Jahre nur noch "absitze"...nicht falsch verstehen, ich liebe meine Kinder und ein Leben ohne sie - undenkbar.
Aber ich bin auch echt froh, wenn ich - ich sag mal - mit den Rahmenbedingungen - nix mehr zu tun habe und ich ENDLICH nicht mehr fremdbestimmt bin..

Thema Schule zum Beispiel ist echt verzichtbar. Sowas von ätzend. Die hin und her kutscherei, Fussballspiele (da geht regelmäßig ein Wochenende für drauf) und und und.

Nä. Ist alles mal gut, wenn mans mitgemacht hat - aber dann ist auch mal Schluss.

Wenn ich im Umfeld oder hier mitbekomme, dass sich Frauen jenseits der 40 noch Babys ans Bein binden - da muss ich gestehen, die bedauere ich echt und das kann ich schlecht nachvollziehen.

Bei mir fangen mit mitte 40 jetzt gesundheitliche Zipperlein an...die hatte ich wohl auch vorher schon, aber die verstärken sich jetzt. Das ist ja auch so ein Ding, was unterschätzt wird. Man hält sich ja für ewig jung und gründet frohgemut mit Ü40 noch einen Kindergarten daheim.
Nur dann kommt irgendwann die Quittung. Erlebe ich im Freundeskreis auch wieder grade. Das steckst du einfach nicht mehr so locker weg. Kann mir keiner erzählen. Und wenn dein Kind vielleicht kein pflegeleichtes Anfängerkind ist, wie hier eine Userin so treffend umschrieb, - sondern anstrengend, auffällig-...dann geht der Spaß mit bald 50 erst richtig los. Dazu noch Kindergartengedöns, Kuchenback - Events, Geburtstage im Spassbad, Regentage überbrücken im Indoorspielplatz (ein Träumchen)...Trotzanfälle, Zähne, abgeschlossene Schränke, Treppenschutzgitter und schlaflose Nächte.

Und das kurz vor den Wechseljahren. Na Tach auch.

Ne. Alles hat seine Zeit. Und wenn man das alles mal durch hat - mit viel Freude auch! - dann isses aber auch mal gut.
Ich freue mich jetzt auf die Pubertät, und hoffe, dass ich es dann geschafft habe, meinen Job als Mutter gut gemeistert zu haben...so...in 8- 10 Jahren...#schein (also Mutter bleib ich ja trotzdem, klar..aber stehe nicht mehr so in der Generalverantwortung.)

Gruss
agostea

Hallo

Super toll geschrieben .meine jüngste ist jetzt 7 geworden und es ist viel ruhiger geworden. Die große ist ja schon ausgezogen.

Ich war gerade mit meiner 18 jährigen Tochter einkaufen und da war eine echt gestresste Mutter mit drei Kindern die nur am fluchen war. Hab ich auch nur gedacht. Gottseidank ist das vorbei.#rofl

Mein Mann denkt genauso. Wir sind viel freier und können uns jetzt auch mal ohne Kinder bewegen.

Lg

#liebdrueck

Ich finde man darf durchaus glücklich in dem Lebensabschnitt sein, in dem man sich gerade befindet. Und nichts anderes lese ich hier aus den Beiträgen hier heraus.....

Alles Gute!
S.

Hallo

Ich (42) habe meine Kinder eher spät bekommen, mit Mitte Ende 30. Darum sind sie jetzt mit 8 und 5 noch relativ "klein".
Ich bin aber auch froh, dass sie aus dem Baby und Kleinkindalter draußen sind.
Ein weiteres Kind ist für mich unvorstellbar...

Schadenfroh bin ich nicht, ich bin aber, wie gesagt, froh, dass wir das alles nicht mehr haben.
Die meisten Eltern von Babys und Kleinkindern gehen mir aber auch auf die Nerven, das war schon zu Zeiten so, als meine noch so klein waren. Viele meinen einfach, ihr Nachwuchs wäre der Nabel der Welt und alle müssten verzückt nach ihnen sein.
Oder Schwangere heutzutage... Nicht alle, aber die meisten ein Graus.... Meinen tatsächlich, sie tragen ein "Wunder" in sich.... Furchtbar....
Und jede zweite "muss dringend" ins Beschäftigungsverbot. Unsereins hat halt bis zum Mutterschutz gearbeitet.
Ja, bei der vielen Jammerei bin ich vielleicht manchmal etwas schadenfroh....

Liebe Grüße

oja- dieses ewige "Unser Wunder" geht mir auch auf den Nerv. Ich verstehs ja noch, wenn eine Frau nach vielen Fehlgeburten endlich ein Kind im Arm halten darf. Aber wenn Frau X. mit dem 13. "Wunder" schwanger ist, dann frag ich mich schon.
Und dann "BauchMAUS" und "BauchZWERG"
Oder "Zenzi mit Hansi an der Hand, Fritzi auf dem Arm und 3. Wunder inside".

Ja , ich denke dann immer (ganz fies innerlich grinsend) "Hehe das habe ich HINTER mir."

Top Diskussionen anzeigen