Baby vs. Zuckerkonsum in Familie und Freundeskreis

Wir sind in unserem Umfeld eher so die Spätzünder für das erste Kind. Die meisten haben schon zwei Kinder Vorsprung.
Beim ersten Kind waren sich ausnahmslos alle einig, dass das Augensternchen vor dem ersten Lebensjahr kein einziges Krümelchen Zucker essen darf. Soweit so gut. Was das Baby nicht kennt vermisst es nicht.
Und Geschmacksbildung und so. Doch irgendwie gibt es ein Mysterium, das dazu führt, dass mit dem 1. Geburtstag quasi mit dem Glockenschlag die erste Fondanttorte serviert wird. Und danach - sind sämtliche guten Vorsätze passe. So war es bei den ersten Kindern. Die zweiten haben quasi schon mit Beginn der Beikost die Milchschnitte mit den größeren Geschwistern geteilt. Weil, man kann es ihnen ja nicht verwehren, wenn sie es sehen. (Warum ein 2 jähriges Kind unbedingt Milchschnitte braucht, ist mir auch schleierhaft, aber ok.)
Und genau das ist mein Problem. Unser Kleiner fängt nun an zu essen. Und möchte natürlich alles probieren. Gerade was andere Kinder haben ist besonders spannend.
Ich hätte auch tatsächlich kein Problem damit, wenn der Kleine mal ein paar Krümelchen vom Kuchen probiert. Er wird nicht zu Staub zerfallen und ich möchte da kein Dogma draus machen. Da iat es mir auch recht egal, ob es Nun Zucker aus Bananen, Rüben, im Mondschein geernten Kokosblüten oder normaler Industriezucker ist. Mein Problem ist die Menge, die bei Treffen im Familien/ Freundeskreis so über den Tisch geht, wenn der Tag lang ist.
Nachtisch nach dem Mittagessen, zwischendurch mehrmalig der Gang zum Süßigkeitenschrank, oder an extra bereitgestellten Schalen bedienen. Dann Kuchen, am Nachmittag ggf Waffeln oder Obst- (yeah) mit Schokoladenfondue. Und zum krönenden Abschluss kommt um 19 Uhr, wenn man sich eigentlich schon Richtung Bett begibt immer die Frage, wer noch ein Eis möchte.
Von den Zuckerschlachten wie Weihnachten und Ostern möchte ich erst garnicht sprechen. Bei Ausflügen versuche ich mit schön geschnittenem Obst / Gemüse mit Dipp, oder Tieren aus Brötchenteig oder,... gegenzusteuern. Das findet manchmal Anklang bei den Kids, manchmal nicht. Hindert aber keinen daran, sich 4-5 eingeschweiste Schokobrötchen oder Muffins einzuverleiben.
Nahezu alle sind normalgewichtig, darum geht es also nicht. Aber ich frage mich, wie ich damit mit unserem Kleinen umgehe. Noch ist das natürlich kein Problem. Aber auch >1 Jahr möchte ich diese Massen eigentlich vermeiden. Klar, soll er naschen dürfen, aber halt nicht in diesem Ausmaß. Ebenso wehre ich mich gegen jegliche Erpressung wie "wenn du jetzt noch 3 Kartoffeln isst, bekommst du ein Eis". Oder "wenn du deinen Salat nicht isst, bekommst du keinen Nachtisch".
Wenn es da ist / eingeplant ist, soll er das unabhängig von irgendwelchen Auflagen essen dürfen. Auch das wird natürlich dann zu spannenden Diskussionen mit den anderen Eltern führen, die sich -oh Wunder- immer darüber beschweren, dass die Kinder ja nichts "richtiges" essen uns dann beginnen um gesundes Essen zu handeln. Wie also gehe ich am Besten bei Familienfeiern um? Übers Jahr verteilt kommen wir bestimmt auf durchschnittlich 2/3 dieser Zuckerschlachten monatlich, was ich als Ausnehme auch zu viel finde.

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Wir sind selbst erst bei Nr 1 und frisch 1 Jahr alt, aber wir sind auch die die später dran sind in der Familie. Aber hier gibt es schon Unterschiede bei den vorhergehenden Kindern zwischen den 'Süßschnäbeln' und denen bei denen auf Zuckerkontrolle geachtet wird. Dementsprechend sehe ich den Verlauf von zehn Jahren. Bei Familiendfeiern durften einfach nixht alle Kinder gleich viel Torte essen. Hört sich erstmal krass an, aber wenn jeder schon hatte, ist das nichtmal mehr halb so arg. Ja, manche durften noch Stúck 3+4 und Schoggi dazwischen und andere halt kleiner und weniger. Das spielt sich irgendwann ein. Und ja, natürlich wird das gelegentlich von Omas sabotierr, ABER wenn eine strengere aZuckerlinie auch daheim gefahren wird, entwickelt sich eine Gewohnheit für die Kinder.
Ja, es ist doof ihnen was zu verbieten was andere dürfen und ja, man muss mehr diskutieren, aber irgendwann verstehen sie es besser.
(Ich wollte gar keine Torte für unseren Zwerg zum 1. Geburtstag. Er hats dann doch geschafft in eine zu hauen und durfte zwei Babyfinger Creme nuckeln. Sonst sind wir hier auch süssfrei und zB auch die einzigen weit und breit die keine Süssigkeitenschublade haben. Und ich glaub der ständige Vorrat macht super viel aus. Wir essen auch gern mal süss und ich beim Stillen sowieso. Aber dann ist exakt eine Sache im Haus)

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Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Gerade das "dem eigenen Kind verbieten, wenn alle anderen dürfen" stelle ich mir schwierig vor. Nicht, weil ich ein Problem damit habe, mich zu positionieren oder gegen den Strom zu schwimmen, sondern weil ich es schade finde, wenn ich meine Kind bei dem Thema da einschränken muss. Ich wünsche mir, dass er einen entspannten Umgang mit Essen jeder Art bekommt und dass es ihm Freude bereitet.
Wenn es bei solchen Gelegenheiten dann einfach weniger Angebot gäbe - also nur Kuchen/ Torte oder nur Waffeln, etc. dann fände ich es nicht so problematisch.

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Natürlich ist es schwierig etwas zu verbieten was andere dürfen. Unpopuläre Entscheidungen durchsetzen ist nur leider Eltern-Kerngeschäft.

Es allen vorzuschreiben fände ich hingegen sehr befremdlich. Das ist euer Kind und eure Regeln. Ich hoffe ihr findet eine gangbare Lösung. Jedes Kind ist anders, vl wird eures gar kein Zuckerjunkie ;)

Bearbeitet von Kolanija
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Putzig, wie du das Verhalten der anderen Eltern kritisierst, es dir aber selbst schon dämmert, dass es kaum zu verhindern ist. Wenn du die Zuckerschlacht nicht möchtest, dann steh doch dazu und verhindere es und halte es aus, dass dein Kind zuguckt. Nur weil andere Kinder Milchschnitte essen, muss es dein Kind doch nicht auch, oder..? 😉

Eines meiner Kinder isst gerne Süßigkeiten. Das andere gar nicht. Beide dürfen es täglich essen und bei Familienfeierlichkeiten auch unbegrenzt. Das eine Kind isst es einfach nicht gerne und zieht auch mit zwei noch immer Gemüse oder Käse vor.

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Vielen Dank für deine Antwort.
Na ja zu verhindern wäre es ja schon, wenn bei solchen Anlässen einfach weniger angeboten wird. Ich wünsche mir für mein Kind, dass es Spaß an Ernährung hat und da möchte ich eigentlich garnicht so viele Verbote aussprechen. Mein Grundsatz ist eigentlich dass ich das Angebot für mein Kind bereit Stelle und er daraus auswählen darf so viel er möchte. Da darf dann natürlich auch was zum Naschen dabei sein. Aber wenn andere das Angebot regeln und das dann quasi mur aus Zucler besteht, wird das natürlich schwierig so umzusetzen. Dan werde ich dann mit meinem geschnittenen Apfel nicht viel ausrichten können, wenn sie Cousins mit der Schokolade rumlaufen.

Bearbeitet von Minimonster08
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Du kannst den anderen aber leider nicht vorschreiben, was sie auftischen und essen sollen. Spätestens im Kindergarten verlierst du diess Kontrolle dann sowieso.
Was du tun kannst, ist deinen Kindern zu Hause eine gesunde und ausgewogene Ernährung vorzuleben und anzubieten. Du hast doch eine gute und sinnvolle Einstellung zu der Sache. Dein Kind wird so keinen übermäßigen Zucker konsumieren. 2-3 mal pro Monat ist doch am Ende nicht oft und wenn es doch mal mehr wird.
Und ehrlich, man hat auch nicht alles in der Hand. Unsere Große (7) ist ein absolutes Leckermäulchen. Sie kennt (leider) keine Grenzen bei Süßem, außer ich setze sie. Unsere Kleine (4) hat den gleichen Zugang zu Süßem aber hat gar kein Interesse daran. Sie nimmt sich schnell mal nen Apfel, lässt den Grießbrei nach 2 Löffeln stehen und hat noch nie ein vollständiges Stück Kuchen gegessen. Einzig Kinderschokolade verschmäht sie nicht und ab und zu Gummibärchen... Bei ihr haben wir nichts anders gemacht. Oder vielleicht doch? Letztlich hatte die Kleine von Anfang an Zugang oder Umgang mit Süßem, während wir bei der Großen (wie in deinem Bekanntenkreis) ziemlich unlocker waren in den ersten Jahren...

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Hey
Also bei meinen kleinen hatte ich nie das problem, dass er das Essen bzw süssigkeiten kuchen etc von anderen wollte.
Aber es lag wahrscheinlich darab, dass ich ihn voll gestillt habe und er in dem. ALTER unter 1 noch kaum Interesse an essen hatte.
Jetzt mit 16 Monate versuch ich immer essen mit zunehmen extra für ihn egal. Wo..ich bin, ich versuch mein Baby zu sättigen bevor das Interesse zu groß wird.
Und ja von vielen Feiern halte ich einfach nichts wo es nur suesses gibt bis zum umfallen, hoff das mein Kind wenn es mehr versteht auch dann versteht was gesund ist und wad zu viel Zucker dem. Koerper anrichten kann.... Also ich ich verstehe dich

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Haha in dem Kontext ist das fehlende Interesse von deinem Kind wohl garnicht so schlecht.
Unserer wird auch gestillt, hat aber großes Interesse an Essen seit er noch keine 4 Monate alt ist. (Hat er natürlich so früh nicht bekommen). Mittlerweile möchte er ALLES essen, was er sieht. Völlig unabhängig davon, ob süß oder nicht. Ich nehme ihm natürlich auch sein Essen mit. Das was andere haben will er dann aber trotzdem und sofern es möglich ist (also wegen Salz, Zucker Verschluckungsgefahr) bekommt er es auch.

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Oh das kannst du dann laut sagen :D
Ich gehe aber auch mittlerweile so weit, dass ich auch dann süsses wegnehme und ihn schnell ablenke, ist aber eie gesagt sehr selten so ein Fall.
Aber versteh dich und kann dir sagen bleib standhaft es wird sich auszahlen, finde es super das du da nicht einfach nachgeben willst und quasi suesses ganze zeit konsumiert.

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Nachdem solche Feierlichkeiten ja nicht jede Woche stattfinden, würde ich dem Ganzen ganz gelassen entgegenstehen.

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Danke für deine Einschätzung. Wöchentlich jetzt nicht, aber so über das Jahr gesehen alle 2 Wochem bestimmt. Manchmal auch öfter. Deshalb frage ich mich, wie ich das handhaben soll, weil es mir für Ausnahmen eigentlich zu häufig ist.

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Du wirst erst sehen müssen, ob es bei deinem Kind überhaupt ein Problem ist. Unsere Tochter hat noch nicht alles weg, was sie zu Ostern geschenkt bekommen hat, ihre Verzehrmengen an Süssigkeiten sind so gering, dass wir keinen Bedarf sehen, Regeln aufzustellen. Bei jedem Kind sind die Baustellen anders.

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Das klingt natürlich super. Klar, das Einfachste wäre natürlich, wenn es da garkeinen Regelungsbedarf gibt. Allerdings fängt das Problem ja jetzt schon an. Er sieht Freunde und Familie permanent mit etwas Süßem in der Hand und möchte auch. Da er erst 7 Monate alt ist, weiß ich das natürlich zu verhindern. Aber das Thema verzicht/ Verbot fängt dann ja jetzt schon an. Ich wollte eigentlich, dass er ein gutes Verhältnis zu Ernährung entwickelt. Bei und zuhause darf er fast alles probieren und tut das auch sehr gerne. Und auf Feiern heißt es dann immer nur "Nein". Das merkt er ja irgendwann auch

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Mit 7 Monaten ist auch eine Tüte Hundekacke interessant, wenn sie wer in der Hand hält. Er kann doch gar nicht differenzieren, ob das Essen ist oder was sonst. Er imitiert. Er steckt sich die Dinge in den Mund die sich andere in den Mund stecken und das noch viel mehr.
Oh du jetzt daneben stehst mit Apfel oder du lässt es ist Latte. Isst du den Apfel wird es schon interessanter.
Meine Tochter ist alles.. gesund und ungesund.. aber nicht weil sie differenziert, sondern weil sie sieht was wir machen.

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Da du andere nicht ändern kannst hast du genau zwei Möglichkeiten…

Entweder du fährst deine Linie und hältst den Frust deines Kindes aus, das dann an den Festen den anderen zuschauen muss.

Oder du lässt zwei drei mal im Jahr 5 gerade sein auch wenn’s da dann reichlich zuviel ist.


Ah Fernbleiben wäre noch ne dritte Option 😛

Wir haben nie süßes Zuhause… es ist der Regel kein Thema bei uns. Aber ausbuhet gibts zuckerschlachten… und wenn alle Kinder sich packungsweise die Gummibären reinfahren um anschließend noch Torte, Eis und Schoko zu verdrücken… dann sollen meine halt auch mitmachen. 🤷🏻‍♀️

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Du hast natürlich recht. Das sind die Optionen. Da es sich aber um 2/3 Mal monatlich handelt, ist mir das eigebtlich auch schon zu viel. Zumal selbst wenn ich es meinem Kind verbiete, was ich eigentlich nicht möchte, eben von den Freunden/ Cousins vorgelebt bekommt, dass das normal ist.

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Hallo! Ich glaube, dass du alles perfekt machen möchtest, aber es wird nicht funktionieren. Du kannst auch Torten mit wenig Zucker backen und zu Familienfeiern kann dein Kind doch ein kleines Stückchen Torte bekommen. Zuhause gibt es eben keinen Zucker.

Lg

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Von mir aus darf er auch gerne richtige Torte essen. Darum geht es mir nicht
Sondern eher um den Überfluss. Erst Torte, dann Waffel, dann Nachtisch, dann Eis. Mit entweder oder hätte ich garkein Problem.

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Ich verstehe ehrlich gesagt Dein Problem ganz und gar nicht und auch nicht, worum es geht. Wir sind öfter auf einem Geburtstag (zwei große Familien) und meine Kinder dürfen sich auch nicht den ganzen Tag vollstopfen. Ich schau aber ehrlich gesagt nicht danach, ob das andere dürfen oder nicht. Meine dürfen nicht und fertig. Warum willst Du ihm das denn nicht einfach verbieten? Weil Du nicht dazustehst? Weil er Dir dann leid tut? Aus welchem Grund?

Du wirst ihm wohl noch viel öfter Dinge verbieten müssen (auch welche, die andere anders handhaben), das nennt man Erziehung. Du kannst nicht sonderlich lange sein Umfeld so gestalten, dass es gar nicht erst zu Konflikten kommt. Zum Einen geht das schlicht nicht, zum anderen wäre das auch schlecht, er muss Grenzen erfahren um einem sicheren Rahmen abstecken zu können, in dem er sich entwickeln kann. Du wirst nicht drum rum kommen, Hin und Wieder "die böse Mama" zu sein ;)

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Kann ich total nachvollziehen.
Unsere Tochter darf ansich alles essen, aber in Maßen. Wir stellen nicht non Stop raffinierten Zucker bereit und versuchen so viele Alternativen wie es geht. Wir leben das natürlich auch vor, dh. Unser Essen ist sehr ausgewogen, möglichst unverarbeitet und wir achten sehr darauf, wie viel Zucker sie zu sich nimmt. Sie ist jetzt 25 Monate. Trotzdem bekommt sie 2-3x in der Woche Mal einen kleinen Joghurt zum Nachtisch.

Wir haben uns damals echt sehr geärgert über meine Eltern: kaum kommen die Kinder zur Tür herein, werden sie mit Schokolade voll gestopft und Wasser wird in Fanta ausgetauscht.
Wir haben es mehrfach angesprochen und es gab keinerlei Besserung.
Heute besteht kein Kontakt mehr (nicht nur aus dem o.g. Grund).

Wichtig ist glaube ich einfach einen guten Umgang vor zu leben.

Hast du diesen Zuckerkonsum bei den Begleitpersonen (du sprichst die Ausflüge an) denn Mal angesprochen?

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Vielen Dank für deine Antwort. Eure Handhabung klingt sehr sympathisch. Ja, vor Oma/ Opa hab ich auch ein bisschen Angst. Aber noch viel mehr eben vor den ganzen Feiern/ Ausflügen bei denen die anderen Kinder dabei sind, die quasi nonstop Zucker in der Hand haben. Daran orientieren sich Kinder ja nochmal stärker und es ist schwer zu argumentieren, warum man das eigene Kind dann "benachteiligt".
Na ja angesprochen im Sinne von kritisiert nicht. Ist ja deren Sache. Aber eben gesagt, dass wir aktuell noch versuchen, es zu vermeiden. Dann werden wir belächelt und gesagt, dass man das eh nicht lange durchzieht.

Bearbeitet von Minimonster08
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Familien sind unterschiedlich, was sie für richtig halten auch. Kindern darf „das machen wir anders“ zugemutet werden. Du wirst nicht immer Begeisterung dafür ernten, aber das gehört zum Eltern- und zum Menschsein.

Bei uns zB gibt es wenig Süßes, ich achte auf selbst hergestelltes Essen aus natürlichen Zutaten. Klar gibt das immer mal Gesprächsbedarf und gelegentlich auch (im passenden Alter) einen Wutausbruch, der sich gewaschen hat. Natürlich gibt es, wenn es für alle was gibt, für meine auch was. Nur halt nicht im Alltag. Ich meine, dass das Geschmack und Vorlieben ganz erheblich prägt. Meine älteren Kinder sind schon erwachsen und aus heutiger Sicht sagen sie, dass „das“ selbstverständlich manchmal genervt hat, sie es aber nicht wesentlich anders machen würden.

Gleiches für Medienkonsum. Um uns herum haben das alle viel mehr gedurft/gemacht. Meine Kinder haben gelesen, draußen gespielt, genervt, gebastelt, sind Hobby nachgegangen. Und manchmal, nichtmal jede Woche, haben wir eine Pizza gebacken und einen Film geguckt. Beide großen Kinder studieren MINT-Fächer, weniger Medien haben nicht dazu geführt, dass sie abgehängt worden wären.

Du musst dir klar werden, was deine Ziele und Werte sind und wie du sie in der Welt, in der wir neunmal leben, umsetzen kannst.

Kindern tut‘s auch ganz gut, wenn sie was haben, woran sie sich reiben können. Sie müssen dann in der Pubertät keine krass-schlimmen Sachen anstellen , sondern können rebellieren, indem sie sich ein Jahr lang von süßem ernähren oder sowas. ;)

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Ich verstehe es total. Bei uns ist es auch so, ich musste total den Aufwand machen wenn die mit kleinen Kindern kamen (immer zuckerfreien Kuchen etc) und jetzt würde ich es mir für mein Kind wünschen und deren zweiten essen nun mit 8 Monaten Milchbrötchen, Eis, Kuchen, etc.
nervt mich total aber andererseits geht er bald in die Kita mit 11 Monaten und da gibt es 12 Kinder = 12 Geburtstage = 12x Zucker

Ich glaube bei uns wird auch mit einem Jahr die absolute Strenge fallen und ich notiere den Konsum pro Woche. 1-2x werde ich nicht nein sagen. Ich finde wichtiger das man nicht den gezuckerten Joghurt kauft sondern selbst mischt, beim Aufstrich kann es auch Marmelade sein aber 1:3, etc.

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Wird dein Kind in der Krippe zu Mittag essen ?
Ich fand es echt heftig, was bei uns die kleinen Kinder alles zum Nachtisch bekommen haben 🙈

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Ja, aber es wird dort keine süße Nachspeise geben. wenn so was wie Pfannkuchen aber ohne Zucker/Marmelade. Es darf sich 1-2x die Woche ein “ungesundes “ Mittagessen ausgesucht werden wie zB Curry Wurst mit Pommes.

Ich werde auch zu einem Geburtstag kein Stück Kuchen verbieten, aber glücklicher wäre ich natürlich wenn sich die Bekannten und Freunde jetzt auch so viel Mühe machen wie es damals von mir erwartet wurde.

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