Evtl. Wegzug der besten Freunde

Ich bin gerade sehr traurig und aufgelöst…
Unsere besten Freunde und Nachbarn überlegen ihr Haus zu verkaufen und wegzuziehen.

Kurz zur momentanen Situation:
Wir wohnen in einer kleinen ruhigen Nebenstraße in der Altstadt. Vor ein paar Jahren haben wir das gegenüberliegende Haus an unsere besten Freunde vermitteln können. Sie haben alles mit viel Liebe und Arbeit saniert, so wie wir. Unsere beiden Mädels kennen sich von Geburt an und sind beste Freundinnen. Sie verstehen sich blind und sie verbindet ein festes Band. Unsere Freundin ist auch die Patentante von unserer Tochter. Vom Gefühl sind sie eigentlich keine Freunde, sondern Familie. Vor ein paar Jahren haben wir einen großen Garten zusammen gekauft, den wir zusammen nutzen. Unsere gemeinsamen Hühner sind bei ihnen hinterm Haus und unsere beiden Männer werden immer als Brüder verwechselt. Die Freundin und mich verbindet sehr stark, dass sie aus dem Land stammt, wo ich ein paar Jahre gelebt habe.

Nun haben wir vor zwei Tagen erfahren, dass sie überlegen ihr Haus zu verkaufen und wegzuziehen 😢
Die ganze Familie fährt jeden Tag etwa 25-30 Minuten zu Schule und Kindergarten. Unsere Freunde arbeiten beide dort und die Kinder sind auch dort in Krippe und Kindergarten, bzw. bald Schule untergebracht.
Ich kann verstehen, dass es für sie sinnvoller wäre, näher an der Einrichtung zu wohnen. Zumal durch die Arbeit dort, Freundeskreis etc. auch immer noch zusätzliche Sonderfahrten dazu kommen abends oder auch mal am Wochenende.

Ich war kürzlich dabei, als Männer vom Ortsgericht da waren um den Wert des Hauses einzuschätzen - und trotzdem bin ich nicht auf die Idee gekommen, dass sie ihr Haus verkaufen könnten, weil es so einr absurde Vorstellung für mich ist!

Für mich bricht gerade innerlich eine Welt zusammen…Wenn ich darüber nachdenke breche ich in Tränen aus…

Ich dachte immer, dass unsere Mädchen miteinander aufwachsen. Wenn sie größer sind zusammen in „ihren“ Garten gehen.
Sie sind wie Schwestern! Und auch wenn beide Kinder natürlich auch andere Freunde in ihren Kindergärten haben, so sind sie doch die besten und wichtigsten Freundinnen füreinander.
Mittlerweile sind sich auch schon so groß, dass sie selbstständig zwischen unseren Häusern hin- und her laufen. Spontan überlegen wenn sie sich draußen treffen, bei wem sie heute spielen. Oder auch einfach mal die Höfe oder Kinderzimmer wechseln.
Die Vorstellung das all das nicht mehr möglich sein wird macht mich so unsagbar traurig!!!
Zudem sieht es momentan so aus, als ob unsere Tochter ein Einzelkind bleiben wird. Dadurch würde der Verlust umso schwerer wiegen.

Ich weiß, dass sie nicht ans Ende der Welt ziehen würden. Aber wenn man realistisch ist, weiß man doch, wie selten man sich am Ende nur noch sieht.

So groß wie die damalige Freude darüber war, dass sie unsere Nachbarn werden, so groß ist jetzt der Schmerz über den eventuellen Wegzug!!
Mein Mann meint, dass ich mit den beiden über meine Gefühle sprechen soll.
Davon mal abgesehen, dass ich momentan dazu überhaupt nicht in der Lage bin, weil ich sofort in Tränen ausbreche….will ich ihnen kein schlechtes Gewissen und es ihnen nicht noch schwerer machen. Ich möchte, dass sie den für sich richtigen Weg finden.
Andererseits sollen sie auch nicht denken, dass es mir oder uns gleichgültig ist und wir super damit klar kommen.

Ich weiß überhaupt nicht, wie ich mich jetzt ihnen gegenüber Verhalten soll.
Was würdet ihr machen?

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Klingt jetzt wahrscheinlich sehr herzlos, aber ich finde deine Reaktion total übertrieben. Sie ziehen doch nicht ans andere Ende der Welt. Ihr könnt euch immer noch regelmäßig besuchen. #sorry

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Es tut mir leid, aber genau das dachte ich auch. 25-30 Autominuten ist doch gar nichts. Natürlich ist es schöner, die besten Freunde als Nachbarn zu haben und ich kann nachvollziehen, dass du traurig bist liebe TE. Wenn euch aber beiden die Freundschaft wichtig ist, dann könnt ihr euch weiterhin regelmäßig treffen.

Ich hätte eine ähnliche Situation. Meine Freundin ist aber ans andere Ende von Deutschland gezogen. Am Anfang war es sehr traurig, aber man gewöhnt sich daran.

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Ich folge die Reaktion auch groß, aber da schreibt jemand, der sehr viel und stark fühlt.
Und für die Situationen, die beschrieben werden, sind 25 Minuten Fahrtzeit zu lange.
Wegfallen werden gemeinsame Aktivitäten, spontanes Grillen, das „schnell über die Straße huschen“. Bei 25 Minuten Fahrzeit trifft man sich geplant am Wochenende, weil man im Alltag nicht eine Stunde fährt- nach Schule und Arbeit. Diese Strecke wollen sie sich ja sparen. Klar, man sagt, dass man sich besucht und das macht man auch, aber wenn nicht so lange und spontan, wie beim Haus gegenüber. Das ist auch okay. Aber es ist auch okay, das Ganze zu betrauern. Vielleicht zieht eine tolle aber Familie ein, vielleicht voll grantige Karrieremenschen, die Kinder hassen. Und irgendwann erinnert man sich an die schönen Jahre, als Paul und Anna noch gegenüber gewohnt haben.

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Wenn ihr so eng seid, dann darfst du auch vor deiner Freundin in Tränen ausbrechen und auch sie wird vielleicht weinen.
Sie haben die Entscheidung getroffen, trotz der Nähe und dann wird da auch sicher nicht dran gerüttelt, weil du Emotionen zeigst.
Ich wäre offen und sagen, dass du es total doof findest, sie aber auch verstehst und ihr helfen wo ich kann und darf.

Im Endeffekt gewöhnt man sich auch daran, auch wenn es schwer wird und so schnell ist ein Haus ja auch nicht verkauft.

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Hm, ich bin alt genug um zu wissen, das echte Freundschaften ganz andere Dinge überstehen.
Deswegen finde ich deine Reaktion doch ziemlich überzogen. Wenn du bisher diese Erfahrung noch nicht machen konntest, dann kann ich es im Ansatz ein ganz bißchen nachvollziehen.
Trotzdem, das ist kein Weltuntergang. Es macht mich doch sehr stutzig, das du da so extrem drauf reagierst. Sortiere dich ein wenig, dann kannst du ihnen auch gegenüber treten.
Mir wäre es sehr wichtig, meine Freunde bei ihren neuen Plänen zu unterstützen, für sie da zu sein. Klar kann man es kurz schmollend und augenzwinkernd blöd finden, das sie wegziehen, man darf dann auch gerne ein Tränchen verdrücken. Aber grundsätzlich würde ich unter allen Umständen vermeiden, zu vermitteln, das man sich im Stich gelassen fühlt...so empfindest du ja anscheinend und das würde die Freundschaft auf eine Art belasten, die nicht notwendig ist.

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Hallo,

wenn ihr so dicke seid würde mich persönlich tatsächlich die Tatsache, dass sie wegziehen wollen oder drüber nachdenken und Euch davon noch rein gar nichts erzählt haben, echt treffen. Wenn man so dicke ist, fällt doch so ein Gedanke mal irgendwie im Gespräch oder dass sie mit der Fahrt unzufrieden sind oder so.... Aber so habt Ihr es durch Zufall erfahren?

Auch dass Du nicht mit Ihnen offen darüber sprechen kannst, dass Dich das trifft, finde ich seltsam. Familien-ähnlich ist das meiner Meinung nach nicht wenn man sich 3x überlegt was man sich sagt oder verheimlich.

Ich würde mal mich mit den Nachbarn zusammen setzen und offen reden:
1.) warum sie nichts gesagt haben
2.) dass Du das ganz schön schade findest, es so zu erfahren
3.) falls dann noch relevant: dass Du den Wegzug schade findest.

Viel Erfolg!

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Genau das dachte ich auch🤔
@TE: Haben sie es euch überhaupt offiziell erzählt oder ist das Ende nur ein dickes Missverständnis?

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Als Jugendliche wohnten alle meine Freunde so weit weg, wie von dir beschrieben. Ich kenne natürlich die Anbindung und die Strecke bei euch nicht, aber diese Distanz war kein Problem, die Freundschaften intensiv auszuleben und sich auch mal unter der Woche plus Wochenende zu sehen.
Meine Mutter hatte diese Entfernung zur Arbeit und wir sind nachmittags trotzdem ab und zu nochmal in diese Stadt gefahren, um zu shoppen oder etwas zu erledigen. Das war für uns normal und nicht der Rede wert.
Deshalb sehe ich das alles weit weniger dramatisch als du.

Natürlich fällt die ganze Bequemlichkeit weg und ich kann auch total verstehen, dass du das Spontane vermissen wirst und dich diese Veränderung traurig macht. Aber da ihr ja sehr dicke miteinander seid und die Entfernung nicht allzu groß sein wird, denke ich doch, dass die Freundschaft auch nach dem Umzug bestehen bleiben wird, wenn ihr das möchtet.

Die beste Freundin meiner damaligen Bonustochter zog mal 400 km weit weg. Trotz der großen Entfernung blieben sie über Jahrzehnte hinweg die besten Freundinnen. Es wurde anders, aber die Gefühle füreinander blieben gleich und sie besuchten sich regelmäßig in den Ferien.
Dagegen ist eure Entfernung doch ein Klacks.

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Jahrzehnte = Jahre

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Wir wohnen sehr ländlich. Mein Sohn z.B. ist es gewohnt, dass seine Freunde 20-25 Min entfernt von uns wohnen. Und zwar in alle Himmelsrichtungen. Das ist doch aber auch nicht soo tragisch.

Dich trifft das jetzt sehr, weil es so unvermittelt kommt. Aber es ist doch trotzdem kein Beinbruch.

Ich finde es zwar auch durchaus normal, dass man 20 - 30 Min zum Arbeitsplatz unterwegs ist. Kann aber auch verstehen, dass deinen Nachbarn die Zeit und vor allem die Spritkosten zu viel sind.

Sie haben ihr Haus schätzen lassen. Gut. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie am neuen Wunsch-Wohnort auch sofort fündig werden und ne gute Wohnalternative finden. Oder haben sie schon eine neue Bleibe?

Ihr werdet also höchstwahrscheinlich noch genügend Zeit haben, euch an die neue Situation zu gewöhnen.

Und sieh es mal von der anderen Seite. Klar ist es super und alles toll, wenn man so dicke mit den Nachbarn ist. Aber meist ist das nicht ein ganzes Leben lang so. Wie lange wohnt ihr schon so nahe zusammen?
Was, wenn eure Mädels plötzlich nicht mehr "beste Freundinnen" sind? Das kommt unter Kindern ganz leicht schon mal vor. Dann würdet ihr aber trotzdem aneinander kleben. Ob ihr alle dann mit der Situation glücklich wärt, oder nicht.

Ihr könnt euch binnen 20 Minuten besuchen. Das ist doch easy und nichts, was nicht zu wuppen wäre. Da geht doch auch mal spontan was.
Ich persönlich finde es sogar langfristig besser, wenn man mit Freunden nicht so dicht aneinander wohnt und nicht täglich zusammen hängt.

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Hallo,

ja, wir haben unsere Träume, unsere Vorstellungen. Nun ist diese Welt zusammengebrochen. Du kannst traurig sein, aber Freundschaften halten sich auch über Distanzen.
Es kommen auch neue Menschen in Euer Leben.

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Hallo!

Deine Gefühle kann ich total verstehen. Aber mach Dir bewusst, dass Du gar nicht weinst, weil Du Deine besten Freunde "verlierst" - denn das tust Du ja gar nicht - sondern weil eine Art Lebenstraum damit platzt.
Ihr habt durch die direkte Nachbarschaft eine besondere Form von gemeinsamen Leben gehabt und wart eben auch im Alltag extrem verflochten. Das würde sich jetzt vielleicht ein wenig auflösen. Und das ist es wohl, was Dir zu schaffen macht. Denn mit ihrem Umzug ändert sich auch Euer Alltag und Dein Traum davon, wie es für Euch und Eure Kinder hätte weitergehen sollen.

Aber Deine Freunde ziehen ja gar nicht "weg". Für mich ist das zumindest keine Strecke. Eine halbe Stunde ist doch nichts. Okay, dieses "mal eben rüber gehen" usw entfällt. Das verstehe ich. Aber für Kontakte, gemeinsame Unternehmungen, Treffen der Kinder... ist das ja keine riesige Entfernung.

Mein bester Freund ist vor sechs Jahren für seinen Ruhestand ins Ausland gezogen. Das sind von meiner Haustür zu seiner Haustür ziemlich genau 2000km. Mir ist das Herz gebrochen, als ich damals davon erfahren habe. Und zwar wörtlich. Der Umzug war länger geplant; am Ende hatte ich 4 Jahre Zeit mich darauf vorzubereiten. An dem Tag, als er abgefahren ist, habe ich so geheult, dass ich mich zu Hause übergeben musste.
Ich hatte auch diese Bedenken. Was ist, wenn man sich fremd wird? Wenn man sich außer Happy Birthday und frohe Weihnachten nicht mehr meldet? Wenn das Leben irgendwann so unterschiedlich ist, dass man keine Basis mehr findet?

Und weißt Du was? Alles ist gut! Uns trennen 2000 km, 31 Jahre Altersunterschied und dieses- wenn auch nur für die Öffentlichkeit - geringfügige Hindernis der unterschiedlichen Geschlechter. Und es funktioniert. Wir sehen uns in der Regel mindestens einmal im Jahr, wir haben regelmäßig Kontakt, wir wissen sehr genau über das Leben des Anderen Bescheid. Er ist Familie, ein Teil von mir. Ich würde immer noch ohne überhaupt zu blinzeln für ihn aufrecht in die Hölle spazieren. Das ist eine Form von Liebe, die ich in Worten gar nicht beschreiben kann.

Was ich Dir sagen will: Wenn es echt ist, spielt Entfernung keine Rolle. Natürlich verändert sich die Dynamik. Dieser gemeinsame Alltag, dieses "mal zusammen sitzen" entfällt. Die Kommunikation wird sehr abhängig von modernen Medien wie WhatsApp, Videotelefonie, seitenlangen Emails usw. Wenn Blicke, Gesten, Berührungen... wegfallen, wird das geschriebene Wort oder das schnell geschickte Foto umso wichtiger.
Aber das ist eben auch das ,was es früher nicht gab und jetzt so hilft. Mal eben ein Foto schicken. Ich weiß genau, wie es bei ihm aussieht, wie sie sich das zu Hause aufgebaut haben, wie die Enkelkinder gewachsen sind. Er kennt meine Weihnachtsdeko, weiß, wie vertrocknet mein Rasen diesen Sommer war und wie hübsch meine Tochter an ihrer Konfirmation aussah.

Mein Herz wird nie wieder ganz heil sein. Manchmal vermisse ich ihn so sehr, dass ich kaum atmen kann. Letzten Winter war es mal so schlimm, dass ich mich regelrecht krank gefühlt habe. Durch die Pandemie waren wie ziemlich lange voneinander getrennt. Am Ende wurden es fast drei Jahre.
Aber es funktioniert. Und ich bin jetzt schon dabei zu planen und auch mit meinem Mann zu besprechen wie ich die Situation handhabe, wenn er - in hoffentlich noch etwas fernerer Zukunft - aus Altersgründen z.B. nicht mehr Reisen kann oder mag.

Und all das fällt bei Dir weg. Ihr könnt Eure Freunde jederzeit sehen. Ihr lebt nur einfach anders als jetzt.

Mir hat damals geholfen, dass ich mir klar gemacht habe, das jetzt meine große Stunde der Freundschaft gekommen ist. Loslassen. Gehen lassen. Es geht bei dieser Sache nicht um mich, sondern um ihn. Um das, was für ihn, sein Leben, seine Familie gemessen an den Lebensumständen das Beste war und ist. Und was wäre ich für eine Freundin, wenn ich einen so großen Schritt noch erschwere? Ich bin für mich selbst verantwortlich und kann mein Seelenheil nicht in seine Hände legen und von ihm abhängig machen. Das wäre keine Liebe. Das wäre fieser Egoismus und höchst ungesund.

Wenn wir uns sehen, bin ich die Beherrschung selbst. Ich habe es tatsächlich geschafft bisher nicht vor ihm zu weinen. Er weiß, wie ich mich manchmal fühle. Zwischendurch sage ich das auch mal. Aber ich möchte unsere wenigen kostbaren Stunden nicht damit belasten, sondern mich einfach nur freuen, wenn er da ist und ich mit ihm reden kann.
Und anschließend umarme ich ihn fest, schicke ihn zurück in sein Leben und gehe zurück in meins. Wobei er trotz der großen Distanz ein ziemlich wesentlicher Bestandteil meines Lebens ist. Nur eben nicht meines Alltags.

Ich wünsche Dir alles Liebe. Mach Dir klar, dass es dabei nicht um Dich geht. Das hat nichts mit Dir/Euch zu tun. Sei eine gute Freundin und unterstütze Deine Freunde bei diesem Schritt.
Und hey - es wirklich keine Strecke.

Es wird einfach nur anders.

LG

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Danke für deine lieben Worte! 💛
Du triffst den Nagel auf den Kopf. Die Freundschaft wird bleiben, davon bin ich überzeugt! Aber die Gemeinschaft, die wir momentan haben, wird sich auflösen. Das ist eben was ganz besonderes und lässt sich nicht durch beispielsweise andere Freundschaften ersetzen. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Zudem kann ich überhaupt nicht abschätzen, wie sehr es meine Tochter treffen wird.

Die Entfernung zu deinem besten Freund, kann ich nur allzu gut nachvollziehen. Ein Teil meiner Familie lebt auch in einem anderen Land, 2500km weit entfernt. Ein Teil in mir bleibt dadurch immer zerrissen, auch dadurch bedingt, weil ich selbst in meiner Jugend einige Jahre dort gelebt habe. Es ist meine zweite Heimat, aber leider mit wenig Infrastruktur und schwierig erreichbar.
Wirklich schön, dass ihr trotz Entfernung so eine starke Bindung habt!

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Also bei der Überschrift hab ich an was ganz anderes gedacht. Meine beste Freundin ist vor 13 Jahren auf einen anderen Kontinent gezogen. Klar, hab ich geheuelt und sie sehr vermisst. Sie hat eine große Lücke in meinem Leben hinterlassen. Wir haben uns in diesen 13 Jahren 3x gesehen. Und trotzdem ist sie immer noch meine beste Freundin. Wir haben viel Kontakt über WhatsApp und ich habe das Gefühl, ihre Kinder alle persönlich zu kennen, obwohl ich von den 6 Kindern nur eins kennenlernen durfte.

In deinem Fall trennen euch vielleicht 30? Kilometer.
Du hast eine Idealvorstellung von eurem Leben und von der Freundschaft eurer Kinder. Was ist, wenn sie dort wohnen bleibt und es ändert sich irgendwas? Keine Ahnung, eure Kinder leben sich auseinander? Ihr lebt euch auseinander?
Ich würde mich nicht so sehr an dieser Vorstellung aufhängen, ich würde die Freundin in erster Linie einfach nur unterstützen.