Psychosomatischer Husten

Hallo,
Die Frage stellte ich in Kleinkindforum, leider kam da keine Antwort, hier sind ehe mehr unterwegs, deshalb schreibe ich hier rein.

Meine Tochter ist jetzt 2,8 Jahre alt, also wird im April 3. Mein Mann und ich haben uns zum Ende Oktober getrennt, sie hat es immer noch damit zu kämpfen, die Situation zu verarbeiten. Ansonsten war sie ein Schreikind und hat starke Trotz/Wutanfälle, wo sie nicht weiss, wie sie sich beruhigen kann: sie weint hysterisch, schreit, strampelt im Stehen und kann sich nicht mehr helfen. Ich muss sie dann irgendwann auf den Arm nehmen, nach dem sie so weit ist, denn das kann ich nicht, wenn sie den Anfall hat. Es ist sehr stressig mit ihr. Beim letzten Anfall wollte ich schon jemanden anrufen, wusste aber nicht wen ich genau anrufen sollte (Schreiambulanz, Krankenhaus??) ich hatte einfach keine Ahnung, dann hat sie sich doch, zum Glück, beruhigen lassen.

Nun ist es so, dass sie hüstelt, wenn sie in Stresssituationen kommt und auch beim Essen (Trinken, Zähneputzen), bevor sie was zu sich nimmt, also nicht danach, das ist kein Verschlucken, sondern Vorhusten so zu sagen.
Ich tippe sehr stark auf ihre Psyche, denn solche schlimme Schreianfälle kenne ich gar nicht. Sie spricht wenig, und dadurch ist sie auch sehr schnell frustriert. Ich möchte mit ihr nächste Wochen nun zum Arzt gehen, und das mit dem Husten abklären lassen (ich bin mir sicher, dass es Husten-tic ist).

Vielleicht täusche ich mich und sie zahnt nur (sie hat immer noch keine Backenzähne). Also sie hat sich letzte Zeit nicht stark verschluckt, so, dass man sich da was denken könnte. Auch stark krank war sie auch nicht, so dass sie noch Resthusten hätte.

Was ich aber euch fragen wollte: hat jemand das auch bei seinem Kind gehabt und wurde dann irgendwie homöopathisch nachgeholfen? Was wurde dann gemacht und was hat es gebracht? Nach ihrer Geburt war ich auch beim Osteopathen - leider nichts gebracht.

Ansonsten ist sie ein intelligentes Mädchen, nur eben empfindlich, was die Emotionen angeht.

Viele Grüße

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Hallo!

Eine ehemalige Freundin hatte das mit dem Hüsteln in der Schule immer wenn sie ausgefragt wurde, da sie sehr nervös war wegen schlechter Noten. Sie bekam das dann selbst nicht mehr weg und musste soweit ich weiß ein paar Mal zum Psychologen deshalb.

Ansonsten viel Kraft euch, damit die Trennung gut überstanden wird ☺️

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Vielen Dank. Ich habe gelesen dass es auch mal von alleine weg geht, aber ich mache mir sehr Sorgen.

Hat der Psychologe denn ihr geholfen? War das durch Terapie weg?

Vielen Dank

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Therapie*

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Das tut mir sehr leid für die kleine 😢

Ich denke, dass sie seelisch sehr in Not ist und dass das ernstgenommen werden muss. Die Trennung der Eltern verkraftet man sicher nicht so schnell.

Ich würde bald einen Kindertherapeuten aufsuchen (evtl. Psychiater, der ist auch gleich Mediziner).

Meines Erachtens definitiv nichts für homöopathisches Herumprobieren. Lasst euch gemeinsam helfen!

Alles Gute und halte die Ohren steif 🤗

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Es heißt immer:

Man soll den Kindern ein Jahr geben um eine Trennung zu verdauen!

Also bei euch ist alles ganz frisch!!

Husten und Räuspertic hatte bei mir auch ein Kind - verging von selbst wieder .

Aber eine Psychologische Abklärung wäre sicher sinnvoll!

Wir haben uns im Februar getrennt und unsere Kinder sind älter und haben tlw. noch immer dran zu knabbern!

Wünsch euch alles Gute!

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Ja. Vielen Dank.

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So Tics haben ganz viele Kinder, die kommen und gehen. Ich finde es gut, dass du deine Tochter im Blick hast, aber ich würde mir gut überlegen, ob ich mit Kanonen auf Spatzen schieße und sie damit zum Arzt schleppe, und damit eineb Fokus auf ein an sich harmloses Verhalten zu richten.

Ich hab viel getict als Kind. Unter meinen Tics habe ich eigentlich nicht gelitten, wohl aber unter den vielen Stunden in Wartezimmern diverser Ärzte.

Mein Sohn tict (räuspern) auch. Ich hab mich auch frisch getrennt vomseinem Vater... ich sehe den Tic als seine Form der Regulation und versuche ihm ganz viel Sicherheit und Normalität zu bieten. Wenn es langfristig nicht besser wird, gehe ich vielleicht mal los mit ihm...

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Ok. Ja. Ihh denke halt sie hat es an schwacher Stelle erwischt, ich meine sie war immer eine schlechte Esserin. Und jetzt wenn sie isst, hüstelt sie eben davor und ich habe Angst, dass das schlimmer werden könnte un ihr Essverhalten dann doch beeinträchtigt wird und dann isst sie doch gar nichts mehr.. Also noch stört sie es scheinbar nicht.

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Ich habe dieses Jahr im Frühsommer hier mal gepostet wegen meinem Sohn, damals kurz vor dem 6.Geburtstag.
Er hatte Wochen einen Hustentic aufgebaut, den wir auf Corona, Lockdown und was weiß ich schoben. Es wurde allerdings immer schlimmer. Zuletzt hat er alle 10 Sekunden einmal gehustet.
Waren dann beim Kinderarzt zur Abklärung. Beim Abhören war nix zu hören. Blut zeigte dann hohe Entzündungswerte und eine Infektion mit Mykoplasmen. De facto ist er fünf Wochen mit einer atypischen Lungenentzündung herumgelaufen. Es gab dann das richtige Antibiotikum und der Spuk war vorbei.
Was ich damit sagen will: ich würde definitiv erst alles organische ausschließen lassen, bevor ich auf den Tic setze.
Alles gute!

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Vielen Dank. Habe am Mittwoch einen Termin

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