Warum führt meine Mutter so ein Leben?

Hallo ihr Lieben.
Eins vorweg - Das hier ist eines solcher Beiträge die auf die Antwort "da kannst du nichts machen, deine Mutter muss was ändern WOLLEN sonst bleibt alles wie es ist". Und das weiss ich. Aber ich hab so viele Gedanken im Kopf und ich denke es wird mir gut tun das mal nieder zu schreiben und eure Erfahrungen und Meinungen zu hören.

Meine Mama ist eine ganz liebe, empathische, hilfsbereite und introvertiert Person. Aber sie führt ein total verkorksten Leben, mit vielen Baustellen wo sie weiss sie MUSS was ändern aber ist einfach zu bequem dafür. Ich nenne mal paar Punkte.

1. Sie ist gelernte Verkäuferin findet aber keine Job (wir kommen aus einer kleinen Stadt, sie hat vieles Versucht aber das Job Center sagt ihr da sie über 50 ist, sie keinen Führerschein hat und nicht flexibel ist und bestimmte wehwehchen hat, sei sie schwer vermittelbar). Sie ist also seit vielen Jahren arbeitslos.

2. Sie raucht. On Mass. Sie raucht so unglaublich viel, hat keinen Balkon also bei offenen Küchenfenster in der Wohnung. Ich hab sie in meiner Ssw deswegen wenig besucht, mein Mann hasst diesen Rauchgeruch ebenfalls. Der klebt halt überall das hält man leider wirklich nicht lange aus. Sie sagt sie möchte nicht reduzieren, es sei ja "ihr einziges Laster und Alkohol trinkt sie ja nicht". Wir wohnen mittlerweile in verschiedenen Städten und besuchen uns alle 2 Monate ca. Ich würde sagen sie raucht alle 20 Minuten eine Zigarette. Nachts steht sie zum rauchen auf. Manchmal auf zwei hintereinander.

3. Fernsehkonsum. Sie schaut jede freie Minute Fernsehen, die ganze Hartz 4 Palette und Krimis. Auch nachts, sie hat keinen Schlafrhytmus mehr, schläft schon früh abends vorm Fernseher ein im Wohnzimmer (sie schläft nur noch vorm Fernseher im Wohnzimmer, nicht im Schlafzimmer). Und wacht um 5 Uhr auf, schaut weiter fern. Und nur Schrott wirklich. Keine Bücher werden gelesen, es wird sogut wie nie spazieren gegangen. Es wird Stundenlang ununterbrochen Fernsehen geschaut. Andere Hobbys gibt es nicht.

4. Ihr Lebenspartner. Sie hat diesen Mann schon viele viele Jahre, sie lebt von meinem Vater getrennt. Dieser Mann ist einfach furchtbar. In Rente, lebt noch ungesunder als sie, ist massiv übergewichtig, raucht und das für mich schlimmste.. Hat mich als Jugendliche schon einige Male sexuell belästigt. Hat mir so nebenbei übers Knie gestreichelt wenn ich einen Rock anhatte. Sagt immer wieder (auch vor keiner Mutter) wie hübsch ich sei. Sagt immer wieder "mein (also sein) Bauch ist so gross, ich trage Elefantenbabys und unten schaut der Rüssel raus". Oder "deine Mama hat mir gesagt du warst heute baden, darf ich dich fragen wo du dich überall gewaschen hast?". So seltsame Dinge. Meine Mama bekommt die Sachen mit und verdreht die Augen, hat dann manchmal gesagt "lass es" aber nimmt es auch nicht ernst. Verteidigt ihn und sagt es sei sein komischer Humor und "er hatte ja mal einen arbeitsunfall deswegen weiss er nicht mehr was angebracht ist uns was nicht". Es tat einfach weh, von meiner Mutter nicht beschützt zu werden. Heute traut er sich solche ganz krasse Sachen vor meinem Mann nicht mehr, immer nur paar Sprüche "du siehst aber wieder gut aus". Meine Mutter hat mich nie verteidigt. Jahrelang nicht.

5. Essverhalten. Durch gewisse Medikamente (und einen gewissen lifestyle) hat meine Mutter früher viele kg gewogen. Sie hat von der kk einen Magenbypass bezahlt bekommen und hat seitdem 30 kg oder so abgenommen. Es geht ihr jetzt besser, aber übergewichtig ist sie immer noch obwohl sie fast nichts essen kann. Das kommt zum einen von mangelnder Bewegung und von.. Ja, süssigkeiten. Die passen gut gekaut über den Tag verteilt noch. Mindestens 400-500 kcal süsses stopft sie jeden Tag in sich rein. Und sie trinkt kein Wasser, nur Apfelschorle, also süsse Getränke. Also sie bei mir zu Hause war für einige Tage habe ich irgendwann "ihre" süssigkeiten einfach nicht mehr gekauft. Dann musste sie einige Tage mit Obst auskommen. Hat sich geklappt, sie meinte sie hat es irgendwann nicht mehr vermisst. Aber bei sich zu Hause schafft sie das nicht. Sie bleibt also weiterhin übergewichtig (was immer ihre Jobchancen geschmälert haben, aber das ist nochmal was anderes).

Sie hatte auch lange Zeit Depressionen. Leider war sie auch keine sonderlich gute Mutter als ich klein war, sie konnte nichts mit mir anfangen, sie hat spielen gehasst. Meine Oma und mein Vater haben das übernommen, meine Mutter hat Tagsüber viel geschlafen und gegessen (teilweise heute noch). Ich habe über viele Dinge mit ihr geredet, habe sie gefragt ob sie Sachen nicht ändern möchte, ihrer Gesundheit zu liebe, das sie vielleicht wieder einen Job findet, raus aus der komischen Beziehung zu ihrem Partner. Sie stören viele Dinge, sie möchte eigentlich was ändern aber am liebsten ohne Aufwand. Rauchen aufhören sagt sie ist unmöglich, will die nicht. Essverhalten? "mal gucken". Der Mann? Ach die paar Stunden die er mal kommt, er hat ja auch ein Auto und fährt mit ihr einkaufen das sei so praktisch. Übergewicht? Bewegung? "mal gucken". Fernsehen? Rhythmus am Tag? "Ach mal gucken, ich hab ja nicht so viele Laster, ich trink zum Beispiel kein Alkohol, deswegen ist das so ok".

Ich bin schwanger und bin einfach traurig das die ihr Leben so kaputt macht. Das ich unser Kind niemals zu Oma geben kann für ein paar Tage (obwohl sie das seeeehr begeisternd angeboten hat). Manchmal lebt sie so ein Leben wie diese typischer Klischee Hartz 4 Empfänger und ich kann es kaum ertragen wie sie sich, ihren Körper und alles kaputt macht. Sie ist ein guter Mensch aber unglaublich bequem. Hat viele Krankheiten, ist Schmerzpatient, hat immer wieder depressive Attacken etc etc. Und es tut mir einfach weh da zuzuschauen.

Danke fürs durchlesen, ich weiss es ist viel. Wenn jemand gute Tipps oder ähnliche Erfahrung gemacht hat, teilt sie mir super gerne mit.

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Die Antworten schreibst du bereits selbst:

"
Sie hatte auch lange Zeit Depressionen[...] Sie stören viele Dinge, sie möchte eigentlich was ändern aber am liebsten ohne Aufwand. "

Und warum es dich so belastet:

"Leider war sie auch keine sonderlich gute Mutter als ich klein war, sie konnte nichts mit mir anfangen, [...] Ich bin schwanger und bin einfach traurig das die ihr Leben so kaputt macht. Das ich unser Kind niemals zu Oma geben kann "


Da es auch für dich bequemer ist, auf ihre Baustellen zu sehen, ist das ein logischer Weg.

Du vermisst etwas, von dem du weißt, dass sie es dir niemals geben können wird.


Jetzt hast du zwei Möglichkeiten:
a) weiter machen wie bisher. Immer darauf schielen, was nicht geht. Dich damit ablenken, dass SIE es ja nicht ändern kannn..... damit lenkst du dich von der vermutlich schmerzlicheren Variante b) ab

b) selbst aktiv werden.
Deinen eigenen Weg gehen.
Dir selbst Hilfe zur Aufarbeitung suchen.
Deine Kindheit beleuchten.
Beleuchten, wie du aus der Mutter-"Mutter für Mutter" (Kind) - Beziehung rauskommst.

Wie du für dein eigenes Kind Mutter sein kannst. Ohne als "Mutter für deine Mutter" es so hinbiegst, dass du wieder Kind sein kannst, damit die "Ordnung" wieder hergestellt ist.

Informiere dich, welche Möglichkeiten du hast.

Leihomas/-opas usw.
Deine Mutter kann ja deine Mutter bleiben. Such dir das, was du brauchst, nicht von ihr. Sondern organisiere es über zuverlässige Menschen.


Das wird immer wieder weh tun. Kann aber langfristig was ändern.
a) wäre in die Fußstapfen deiner Mutter treten. Sehen, resignieren, andere .... und selbst verbleiben wie es ist.

b) ist selbst Verantwortung für sich selbst und dein Kind übernehmen.

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Danke erstmal für diese Antwort.

Ich habe natürlich nicht alles schreiben können - Leihomas zum Beispiel brauchen wir nicht. Ich habe eine ganz tolle Schwiegermama (und Papa) die uns unterstützen. Aber es ich liebe meine Mutter, und ich würde ja auch gerne das mein Kind eine Bindung zu ihr aufbaut.

Ich habe mich tatsächlich von meinen Eltern bereits distanziert. Mein Vater hat ähnlich viele Baustellen, aber nochmals in eine andere Richtung hin (viele viele Frauengeschichten). Hatte allgemein eine schwierige Kindheit - das weiss ich und daran arbeite ich, das es mich nicht zerfrisst. Und es klappt sehr gut, ich bin wie gesagt weiter weg gezogen. Versuche mich nicht in diesen "Sog" meiner Eltern reinziehen zu lassen. Ich habe einen großartigen Mann, ganz tolle Schwiegereltern die mir gezeigt haben wie Familienleben auch anders geht.

Trotzdem sind meine Eltern keine Unmenschen und ich liebe sie. Sie unterstützen mich auch - es ist halt leider alles nicht immer so schwarz/weiss - sie haben viele Fehler aber auch ihre guten Seiten. Zum Beispiel bekommt meine Mutter nur Hartz4 und möchte TROTZDEM ein Sparbuch für ihre Enkelin aufmachen. Mein Vater fährt obwohl er nur einen freien Tag in der Woche hat 5 Stunden hin und nochmal. 5 Stunden zurück um mich nur kurz zu besuchen.

Was ich eigentlich sagen möchte: meinen eigenen Weg gehe ich schon sehr lange. Seit ich 20 bin, NICHTSDESTOTROTZ liebe ich meinen Eltern und wünsche sie mir als verlässliche Großeltern für mein Kind. Ob das klappt oder nicht wird die Zukunft zeigen. Wenn nicht, dann werde ich es so hinnehmen und nicht auf biegen und brechen was erzwingen was nicht klappt.

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Es ist auch völlig in Ordnung deine Eltern zu lieben!

Dennoch kann es hilfreich sein, immer wieder Hilfe von außen dazu zu nehmen. Auch therapeutisch, Beratungsstelle etc.
Auch reflektieren, was diese Liebe mit dir macht.

Z.B. dass die Liebe, die du als Kind gesucht hast, nicht ihnen überstülpst. Also dass du nicht die Mutterrolle für deine Mutter übernimmst.
Dass du ihre Entscheidungen zwar mit Liebe siehst; aber nicht als Mutter für deine Mutter handelt- weil sie so anders wirkt und anders handelt.

Die Mutter bist du für euer Kind.
Deine Mutter ist eine Erwaschsene. Das ist manchmal wichtig, das zu verdeutlichen,. Liebe verschiebt Grenzen. Immer wieder bewusst machen: sie ist erwachsen.

Lieben kannst du sie ja trotzdem. Nur beim Handeln eben aufpassen.
Auch bei den "müsste doch könnte doch liebe doch" .... Da immer mal wieder Neutralität reinbringen. Auch wenn es schwer fällt.

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Hallo,
Es tut mir leid, dass du so schlimme Erfahrungen machen musstest und ich kann SO nachvollziehen, wie es dir geht!
Meine Eltern sind zwar noch zusammen, aber auch seit Jahren arbeitslos (gescheiterte Selbstständigkeit ohne Rücklagen mit 70 und meine Mutter hat halt ohne Ausbildung da mitgearbeitet, ist auch mit diversen Dingen krank und hat vor allem ansprüche an einen Job, die völlig lächerlich sind...). Sie kriegen NICHTS auf die Reihe, alle Anträge sind immer zu spät, so dass wir Kinder immer überbrücken müssen. Aber geschimpft aufs Amt wird natürlich trotzdem.
Mein Vater raucht auch sehr sehr viel und genau wie bei dir heißt es da „einziges Laster, er lässt sich das nicht nehmen bla bla...“. Meine 2,5 jährige Tochter war tatsächlich noch nie bei meinen Eltern daheim, obwohl sie ihre Großeltern liebt. Sie müssen uns besuchen kommen und selbst dann hasse ich den zigarettengeruch, der überall dranhängt...
So, wie du sagst, es sind erwachsene Menschen. Ich habe jahrelang stark gelitten, hab ihre Probleme zu meinen gemacht, mit Amt und Diakonie telefoniert. Fazit, wenn sie nicht wollen kann man rein gar nichts tun. Erst als ich das verstanden habe, ging es mir langsam besser. Ich verbitte mir mittlerweile jedes Geheule mit den Worten „Das und das könntet ihr tun, um was zu ändern, so lange da nichts passiert, möchte ich es nicht hören.“

Seit ich mich da emotional so rausnehme haben wir eigentlich ein gutes Verhältnis und wie gesagt, sie sind tolle Großeltern.

Der Freund deiner Mutter klingt leider total ekelhaft, den würde ich sicher nicht in die Nähe meiner Kinder lassen!

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Vielen Dank für deine liebe Antwort!

Ja ich hätte auch noch ewig weiterschreiben können. Meine Mutter hat auch seltsame Ansprüche an den Job, 450 Euro darf es nicht sein weil da ja die Arge alles weg nimmt (kann ich teilweise verstehen, aber um arbeitserfahrung zu sammeln und um wieder in einen job reinzukommen finde ich könnte man es einige Zeit machen). Es darf aber körperlich nicht zu anstrengend sein für sie. Aber sie mag halt nur so leichte Arbeiten machen. Ich weiss halt nicht..

Ich bekomme eine Tochter und dieser Mann wird mein Kind nicht anfassen. Ich bin jetzt natürlich anders als damals, ich wehre mich und bei blöden Sprüchen kriegt er von mir richtig Ärger. Ich bin total ehrlich zu ihm und auch nicht nett, trotzdem immer die gleichen Sprüche, er will sogar immer mit wenn meine Mutter mich bei uns besucht (was ich NICHT möchte das sag ich auch. Er versucht aber immer wieder mitzukommen. Er ist bei uns nicht willkommen).

Meine Mutter wird meine kleine lieben und sie hat mir in der ssw bei UNS zu Hause auch wirklich geholfen. Ich glaube bei IHR zu Hause, in Ihrer Routine und Ihrem Trott, das ist Ihr verderben. Bei uns zu Hause war sie halt an unsere Routine gebunden, da lief halt nicht die ganze Zeit der Fernseher. Es lief kein RTL. Es gab ihre Süssigkeiten nicht. Und ich hab das Gefühl es tat ihr sooo gut. Aber zu Hause bei ihr wird nichts umgesetzt.

Sie kann auch nicht mit dem Computer umgehen und schreibt alle Bewerbungen per Hand. Internet hat sie nur auf dem Handy. Ist halt auch alles so ne Sache..

Aber dieser Rauchgeruch, dieses Kettenrauchen und das Baby das bald kommt. Gott da hab ich bisschen bammel vor..

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Hallo Tochter,

Erfahrung ja, brauchbare Tips... naja. Meinem Bruder und mir blieb nur Widerstand, Lösungen "durchboxen wollen", resignieren, hinnehmen und damit leben. In dieser Reihenfolge.

Meine Mutter ist recht ähnlich. Starke Raucherin, lebt in einer toxischen Partnerschaft, nach jahrelanger Therapie lässt sie nun - auch schon jahrelang - ihre Depressionen nicht mehr behandeln. Bei ihr hat sich eine Form einer Persönlichkeitsstörung manifestiert.

Ihr taten Rehas oder Kuren immer gut. Der Erfolg war aber nie dauerhaft.

Belies dich mal zu Parentifizierung - war während meiner Gesprächstherapien ein zentraler Begriff.

Meine Mutter sieht Probleme auch und stört sich daran, aber für die Lösung etwas anpacken möchte sie nicht. Sie möchte sich über das Problem auslassen und sieht nicht, dass sie selbst die negative Person dabei ist. Nein, alles ist schlecht und sie das Opfer.

Tut mir leid, dass ich gerade so wenig Zeit habe.

Liebe Grüße

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Oh wow es tut mir leid das es bei dir ähnlich ist wie bei mir. Meine Mutter hatte auch immer mal wieder Momente wo es einfach besser wurde, besonders wenn sie NICHT zu Hause war, nicht bei ihrem Partner, nicht in ihrem Trott. Wenn sie uns in unserer Wohnung besucht ist sie auch direkt etwas anders. Bilde mir sogar ein sie raucht etwas weniger, auf jedenfall nicht mehr so kettenartig.

Ihr Magenbypass hatte ihr auch schon geholfen, danach hatten ihr auch einige Wochen die Zigaretten nicht mehr geschmeckt und ich dachte "sie kann es schaffen!". Aber Pustekuchen. Es hat sich nicht viel verändert.

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Das tut mir leid, dass du dir solche Gedanken um deine Mutter machst.

Ich mache das auch. Bei mir ist es zwar nicht so extrem, aber auch meine Mutter ( Mitte 50) leidet seit Jahrzehnten unter Depressionen. Sie hat vor einem Jahr den Job gekündigt, weil er ihr nicht gut tat (450 Euro)
Mein Vater ist nun alleinverdiener.
Sie sitzt den ganzen Tag vor dem Laptop.

Ich habe ihr schon so oft zu geredet.
Nun hat sie sich tatsächlich mal um einen Therapieplatz gekümmert, steht aber auf der Warteliste.
Andere Therapeuten will sie nicht kontaktieren.

Ich muss wirklich und ganz ehrlich sagen, ich habe das Gefühl ihr gefällt das so. Sie sitzt zu Hause rum, der Mann geht arbeiten. Sie macht ein wenig Haushalt. Kauft alles und viel zu viel ein. Kriegt keinen Therapeuten also sucht sie sich auch keinen neuen job.

Mich macht das extrem wütend und ich kann nicht mehr mit ihr darüber reden.

Ich liebe meine mama sehr, aber da hab ich kein Verständnis.
Ich habe auch absolut keine Lösung gefunden.

Du bist nicht alleine mit deinen Gefühlen.
Ich wünsche dir alles Liebe

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Ich kann sich so wie du mich sehr gut verstehen. Meine Mutter war auch kurz in verschiedenen Therapien, aber wirklich nur kurz. Habe das Gefühl sie mag es überhaupt nicht über ihr Leben zu sprechen, wenn ich es mit ihr tue blockt sie auch total ab. Wenn ich sage "du weisst doch das dir die Packung süsses nur schadet nach deinem Bypass" kommt immer mal "ja ich weiss. Mal schauen, versuche ich zu ändern". Immer "mal schauen". Heisst sowas wie "ich weiss aber ich bin zu bequem es zu ändern."

Meine Mama hat diverse 1 Euro Jobs gemacht. Aber bei denen war sie dann auch öfter krank und sie sieht es nicht ein, das sie da wirklich die chance hat sich zu beweisen aber nicht wenn sie sich wegen einer Erkältung 3 Wochen krank meldet (und sich in der Zeit dann mit Antibiotika vollpumpt, und wenn sie krank ist raucht und isst sie wieder das doppelte, und schläft den ganzen Tag, weil sie ist ja "krank" und das knallhart für drei Wochen mindestens).

Ach ich versteh das alles nicht. So hat sie natürlich weiterhin keine Chance Arbeit zu bekommen. Und der Trott beginnt von vorne.

Ich hab da auch kein Verständnis.

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Ich hoffe einfach, dass ich diese Einstellung nicht geerbt hab und es irgendwann herauskommt 😅

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Hey,

beim Lesen deines Textes dachte ich irgendwann "Hey, das könnte teilweise meine Mutter sein!"
Ich kann viele deiner Punkte nachvollziehen und absolut verstehen, was du damit meinst, dass du deine Kleine nicht zur Oma geben kannst. Wirklich, absolut. Und das hat auch leider nichts damit zu tun, ob man den Gegenüber nicht mehr lieb hat. Wäre das nämlich der Fall, hätten wir deutlich weniger damit zu kämpfen...

Wie gesagt, meine Mutter ist leider ähnlich. Sie raucht stark - weswegen ich garantiert nicht lange bei ihr bleiben werde, sobald mein Kind auf der Welt ist und wenn dann nur, wenn die Möglichkeit besteht sich nach draußen zu setzten (bin nämlich im Moment auch schwanger). Im Winter werde ich dafür Sorgen, dass die Treffen in unserer Wohnung stattfinden, dort herrscht nämlich Rauchverbot. Ansonsten, tja... keine Arbeit, wegen unendlich vieler Probleme in Behandlung, gleichzeitig aber die Augen vor vielen anderen Problemen (Psyche) verschließen und lieber Tabletten nehmen, als daran zu arbeiten. Arbeiten geht wegen der Probleme ja auch nicht, also was soll sie machen?! Sie würde ja wollen, aber geht ja nicht... (Ihre Worte) Nachdem dann der Haushalt so halbwegs erledigt ist, geht es vor den Fernseher, am besten mit einer Zigarette im Mund. Treffen finden normalerweise zwar auf ihre Anforderung hin statt, aber dann mit der Anweisung, dass ich zu ihr zu kommen habe. Sie hat mich seit meinem Einzug in diese Wohnung genau 2x besucht, einmal, als ich ihr die Wohnung noch leer gezeigt habe und einmal für genau eine Stunde, keine Minute länger. Tja und zu guter Letzt gab es auch noch über griffiges Verhalten, ähnlich deiner Geschichte.

Ich habe vor einigen Jahren eine Therapie gemacht, weil ich aufgrund der ganzen Vergangenheit, den Übergriffen und der allgemeinen Situation in Depressionen verfallen bin. Währenddessen habe ich einiges für mich neu bewertet, neu eingeordnet und letztendlich festgestellt, dass mir vieles nicht gut tut. Daran arbeite ich - entweder ich ändere die Dinge oder ich entferne sie aus meinem Leben. Leichter gesagt, als getan, glaub mir... Aber ich habe wunderbare Unterstützung durch meinen Mann und seine Familie - die mir übrigens auch erst einmal gezeigt hat, wie Familienleben noch aussehen kann.
Aber, und das habe ich ebenfalls in der Therapie gelernt: Ich bin nicht verantwortlich für das Glück und das Leben meiner Mutter. Ich kann keine Entscheidungen für sie treffen, ich kann ihr Verhalten nicht ändern, ich kann ihre Gesundheit nicht verbessern. Das sind alles Entscheidungen, die sie selbst treffen muss!
Aber ich kann für MICH entscheiden, was ich möchte, was ich tolerieren kann und was ich absolut nicht in meinem Leben brauche! Es klingt hart, aber wenn das nicht genug Anreiz für meine Mutter ist, sich zumindest ansatzweise anzupassen, damit wir einen guten Mittelweg finden können... tja... dann haben sie als auch ich wohl einfach Pech gehabt.
Man sagt zwar immer: Blut ist dicker, als Wasser. Und Familie geht ja über alles.
Aber ganz ehrlich? Familie und Blut sucht man sich nicht aus... und manchmal ist es besser, etwas giftiges und ungesundes zu verlassen. Selbst, wenn es Familie und Blut ist. Das gibt niemandem das Recht einen schlecht zu behandeln! Deren Ruinen müssen nicht meine Ruinen werden!

Alles in Allem: Du bist - leider - nicht alleine und es tut mir leid, dass du solch eine Situation durchmachen musst. Ich kann dir nur raten, kapsle dich ab. Kläre für dich deine Grenzen und setzte sie durch, auch wenn es in dem Moment weh tut und eigentlich alles in dir sich dagegen sträubt. Glaub mir, es war ein Kampf für mich, als ich das erste Mal sagte, dass ich nicht vorbei kommen werden, sondern, dass sie mal vorbei kommen kann, wenn sie mich denn "unbedingt sehen will"! Aber danach ging es mir besser und siehe da, der Besuch kam. Es ist nicht leicht, aber der Kampf ist es wert.
Und du scheinst viel Unterstützung zu bekommen, schöpfe daraus Kraft. Zumal du bald ein kleines Menschlein im Arm hältst, dass absolut auf dich angewiesen ist und darauf vertraut, dass du die besten Entscheidungen für es triffst.

Es macht das alles nicht einfacher oder weniger schmerzhaft, aber es hilft die Kraft dazu aufzubringen.

Ich wünsche dir alles Gute und viel, viel Kraft

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Wow wir sind ja tatsächlich in einer super ähnlichen Situation. Das tut mir wirklich leid.

Ich finde es super das du eine Therapie gemacht hast. Ich denke ich sollte das auch mal in Angriff nehmen, habe immer mal wieder die Idee gehabt aber da Therapieplätze hier so rar sind und ich so super Unterstützung von Freunden und Partner bekomme, geht es mir an sich auch so gut. Aber wie man merkt kommt es einfach immer wieder hoch.

Wenn meine Mutter zu viel raucht bei sich in der Wohnung ziehen wir uns oft zurück. Wenn sie uns besucht geht sie auf den Balkon. Sie wäscht sich danach die Hände, wechselt ihre Jacke damit sie nicht so nach kaltem Rauch riecht. Irgendwo ist sie bemüht, aber auch nur irgendwo.

Sie hat gesagt sie kommt mich jederzeit auch für mehrere Tage besuchen. Hat sie letztens tatsächlich gemacht und war hochschwanger wie ich bin mir eine grosse Hilfe im Haushalt und für die letzten Besorgungen. Aber auch da, immer wieder rauchen, rauchen, rauchen. Schmerzpatient, viel Rückenschmerzen. Ich sag ihr dass das auch von ihrer mangelnden Bewegung und von den süssigkeiten kommt. Und sie "aber AUCH von dem Verschleiß am Rücken, deswegen nehme ich starke Schmerztabletten". Sie nimmt lieber Tabletten anstatt wirklich an der Ursache zu arbeiten und ich kann es einfach nicht verstehen.

Vielen Dank besonders auch für deine letzten Abschnitte. Du hast vollkommen Recht das ich mich da auch nicht drinne verlieren soll (das haben mir auch andere geschrieben). Mein kleines Mädchen kommt in einem Monat und da muss ich klaren Kopfes sein :) meine Mutter hat mir auch da angeboten zu helfen und für uns zu kochen. Aber das Angebot habe ich aufgrund des passiven Rauchgeruchs abgelehnt.

Ich muss auf jedenfall Versuchen zu akzeptieren das meine Mutter sich nicht ändern möchte und ich daran nichts ändern kann. Mein Mann kommt aus einer ganz anderen Familie für ihn ist das immer eine ganz fremde Welt (seine Eltern sind beides keine Raucher, beide gehen arbeiten der Vater ist verbeamtet, sie haben ein Haus, Garten, sind total sportlich aktiv, haben viele Hobbys etc) und er sagt oft "kannst du deiner Mama sagen das sie heute nicht rauchen soll wenn wir kommen?"

Versteht er gar nicht dass das ne no Klett unrealistische bitte ist, einfach weil er es so nicht kennt. Schon ulkig.

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Du bekommst bestimmt viele emphatische Antworten. Meine wird es aber nicht sein. Ich habe auch kein gutes Verhältnis zu meinen Eltern, dabei sind solche Sachen wie bei dir nicht vorgefallen (tolerieren sexueller Übergriffe, Vernachlässigung, ja, nicht spielen mit einem Kleinkind ist für mich Vernachlässigung). Aber ich brauche meine Eltern auch für nichts. Sie tun mir nicht gut, also können sie mir auch gestohlen bleiben. Ich verstehe Menschen nicht, die so krampfhaft an offensichtlich destruktiven Familienmitgliedern festhalten. Mutter hin oder her. Wahrscheinlich ist sie immer noch depressiv und lässt sich deshalb so gehen. Daran kannst du aber nichts ändern. Denn sie will nichts ändern. Also lass sie weiter auf dem Sofa vor sich hinvegetieren und konzentriere dich auf deine Familie.
Zu meinen Eltern ist das Verhältnis nach der Geburt von meinem Sohn noch schlechter geworden, weil mir noch klarer ist, was alles in meiner eigenen Kindheit schiefgegangen ist. Ich bin eigentlich nur noch sauer. Vielleicht geht es dir auch bald so.

Zu deinem (wohl noch ungeborenem) Kind: du kannst es eh nicht alleine bei deiner Mutter lassen, weil dieser sexuell perverse und übergriffige Typ da grassiert und sie nicht mal dich vor ihm geschützt hat! Das kannst du dir also getrost für alle Zeiten abschminken! Und dass das so ist, liegt ausschließlich an deiner rückgratlosen Mutter! Das muss dir nicht leid tun!

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Auch vielen Dank für deine Antwort. Ich lese bei dir auch viel Frust zu deinen Eltern gegenüber raus. Das tut mir auch leid, du hast bestimmt auch viel durchgemacht.

Meine Eltern haben tatsächlich viel falsch gemacht besonders als ich jünger war. Meine Mutter war einfach (leider) keine sonderlich gute Mutter. Sie konnte erst was mit mir anfangen, als ich älter war. Sie meinte ich war schwierig als ich klein war, das habe ich auch ganz lange geglaubt, aber im Nachhinein bin ich mir sicher das ich ziemlich normal war und auch einfach Trotzphasen hatte und sie diese als besonders schwierig empfand. Ich habe leider auch einige Klappse bekommen, auch von meinem Vater, manche hatten es sehr in sich. Ich kann also wirklich sagen das meine Eltern viele Dinge falsch gemacht haben die ich heute so bei niemanden billigen würde, die aber auch für 90er typisch waren. Heute sind viele Sachen rechtlich auch nicht mehr erlaubt (Rauchen im kleinen Auto mit Kind hinten sein und verschlossenen Fenster). Daran habe ich sehr lange gekaut und habe dieses Kapitel aber mittlerweile abgeschlossen. Seit meinem Auszug ist das Verhältnis deswegen besser.

Die Phase in der ich nur sauer auf meine Eltern war ist bereits vorbei, die hatte ich Anfang 20 und als Teenie, weswegen ich früh ausgezogen bin. Ich war wütend, wollte wenig Kontakt. Aber wie ich es schon geschrieben habe, meine Eltern lieben mich und lassen mich das auch merken, für einige Sachen aus der Vergangenheit haben sie sich entschuldigt. Meine Mama möchte einige Sachen wieder gut machen, sie hat mich in vielen Sachen unterstützt. Natürlich kann ich nachvollziehen wenn du sagst du würdest lieber einen kompletten Cut vorziehen, das tue ich aber nicht. Wie ich schonmal geschrieben habe, sie sind nicht nur schlecht, es ist nicht alles schwarz weiß, das wäre zu einfach.

Ich würde das Kind auch nicht bei meiner Mutter lassen bei dem Mann, um Gottes Willen da hast du Recht das habe ich vor Ewigkeiten mir schon abgeschminkt. Die bietet deswegen an zu uns zu kommen, sodass ich mich mal hinlegen kann, oder das sie parallel den Haushalt macht wenn ich mich ums Kind kümmere. Habe weiter oben aber geschrieben das ich es aufgrund des passiv rauchs an Haut und Klamotten erstmal abgelehnt habe.

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Huhu,

Ich gehe mal nur auf einen Punkt ein... Die Fernsehsucht.

Ja, Sucht.

Ich kenne das von mir. Ich neige zur Spielsucht / Onlinesucht. Nie für Geld, dafür bin ich zu schwäbisch 😆 aber ich hab mich schon mit 15 oder 16 in Onlinespiele verrannt...

Genau wie du es beschreibst mit Fernsehen bei deiner Mum. Immer mehr und mehr, bis es zur Verpflichtung wurde, immer länger, immer öfter, bis ich nachts aufgewacht bin und dachte mein Gott! Vielleicht hab ich was verpasst! Plötzlich verschwimmen Tag und Nacht...

Es waren mal Onlinespiele, mal das Kaninchenforum, mal die Nachrichten... Irgendwas zieht mich immer total in seinen Bann 😆

Ich weiß das. Zurzeit geht es mir so mit urbia 😆

Mir persönlich hilft da nur der kalte Entzug. Einfach weg damit.

Ich lege hin und wieder eine medienfreie Zeit ein. Einfach von heut auf morgen ALLE Accounts löschen. Tschüss weg bin ich. Mal nur ein paar Tage, meist lieber zwei, drei Wochen. Früher war das immer während dem Jahresurlaub... Mittlerweile mach ich den so nicht mehr, daher einfach so, irgendwann. Irgendwann, wenn ich merke, dass etwas zum MussMuss geworden ist.

Die ersten Tage sind bitter - du hast ständig das Gefühl, dass was fehlt... Dir ist langweilig, und dann suchst du danach.... Plötzlich hast du soooo viel Zeit, weißt gar nicht, was du damit anfangen sollst...

Und dann entdeckst du dich neu, findest neue Hobbies, lernst neue Menschen kennen.

Wenn du dann zurückkommst, fällt dir auf, wie doof das eigentlich alles ist. Und plötzlich brauchst du es gar nicht mehr...

Ich steigere mich trotzdem immer wieder in irgendwas rein. Immer wieder. Ist nicht schlimm - denn ich weiß es und weiß, wie ich davon loskomme. Mit kaltem Entzug.

Wie du von deiner Mami schreibst... Und plötzlich hat sie die Süßigkeiten gar nicht mehr vermisst...!

Tja, und das wäre mit dem Fernsehen genauso. Einfach von einem Tag auf den andren weg damit. Ein paar Tage, und sie braucht es nicht mehr.

Es wird nur schwierig werden. Wie könntest du sie auf Entzug setzen? Wie ihr am besten gleichzeitig die Süßigkeiten und den Fernseher wegnehmen? Und am besten auch die Zigaretten 😉

Vielleicht auf Kur? Keine Ahnung, ob es auch Kur für Hartzer gibt?

Oder direkt in einer Suchtklinik? 🤔

Wenn sie mal ein paar Wochen außer Haus wäre, würde ihr bei ihrer Rückkehr vielleicht auch selbst der eklige Geruch auffallen. Oder wie hohl und widerwärtig ihr Partner eigentlich ist 😉

Aber dafür bräuchte sie den ungetrübten Blick von außen, und dafür muss sie erst mal raus...

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Deine situation tut mir sehr leid, ich kann dich ein stück weit verstehen. Mit meiner Schwiegermutter verhält es sich ähnlich, für nen job schwer vermittelbar, geht nicht raus, zuerst magenband (das hat sie sich absichtlich kaputt gemacht durch zu viel essen, weil sie den bypass nicht bekommen hat), danach bypass. Sie raucht zwar nicht, missbraucht aber Medikamente, war schon mehrfach auf Entzug (letzter wegen corona abgebrochen) um nur die größten baustellen zu nennen.
Ist natürlich klar, dass sie ihre enkel nur unter aufsicht besuchen darf.
Mein mann wirft ihr seitdem ich ihn kenne ihr vor, was sie alles falsch macht und redet auf sie ein, wie sie ihr leben wieder in den griff bekommen kann. Dann sagt sie zwar ja das macht sie, aber passiert ist bis jetzt nichts...
Es ist frustrierend da zuzusehen, aber jede hilfe die in unserer macht steht bringt nichts, weil sie letztendlich nicht angenommen wird oder sie zerstört sich die situation wieder selbst.
Ist sch*** sowas, aber ich hab die Erfahrung gemacht, dass da leider nichts zu machen ist :(

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Wie viele in einer ähnlichen Situation sind.. Ja man muss sich irgendwann eingestehen das man einfach gar nichts machen kann. Ich akzeptiere es auch - nur um wieder in diese Situation zu kommen wo man sich denkt puh..

Sich das Magenband kaputt zu reißen ist auch echt nicht von schlechten Eltern. Meine Mutter macht es mit dem essen ganz gut, aber süsses und süsse Getränke. Sie kriegt es nicht hin Wasser zu trinken. So viele Sachen die einfach zu ändern sind, aber die Faulheit und Trägheit siegt einfach.

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Hallo, ich kann verstehen, dass dich das Verhalten deiner Mutter sehr verstört. Sie hört nicht auf, ihre Gesundheit und damit ihr Leben zu zerstören.
Was ihre Arbeitslosigkeit betrifft, nunja, mit 50+ ist es leider wirklich sehr schwierig, einen Job zu bekommen. Wahrscheinlich setzt ihr das auch zu. Aber sie kommt aus ihrem Trott nicht raus, und damit verringert sie natürlich noch mehr die Chancen auf einen Job.
Dass du von ihrem Freund belästigt wurdest und dabei von ihr keine Hilfe bekommen hast, finde ich krass. Offensichtlich will sie ihn auf keinen Fall verlieren und nimmt dabei sogar in Kauf, dass er dir zu nahe kommt. Geht eigentlich gar nicht.
Wie du selber schreibst, ändern wirst du sie nicht können und ob sie sich noch ändert, ist mehr als fraglich.
Vielleicht ist es gut, dass ihr in verschiedenen Städten wohnt, damit kannst du dich ein bisschen abgrenzen von ihr. Auch wenn sie ein lieber Mensch ist, sie ist dir gegenüber nicht sehr rücksichtsvoll, allein die sexueller Belästigung, die sie gestattet hat! Ein allzu schlechtes Gewissen musst du dir nicht machen 👍

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