Baby im Krabbelalter ohne Gitterbett

Hallo,
wir ziehen demnächst um in eine Wohnung mit 4 Zimmern und kommen aus einer mit 2 Zimmern. Dementsprechend haben wir kein Kinderzimmer und ich bin am überlegen und überlegen. Wir haben zwei Mädels 2,5 Jahre und 9 Monate alt. Sie sollen ein kleines
gemeinsames Schlafzimmer und ein größeres zum Spielen bekommen, so viel steht fest.
Nun bin ich am überlegen. Die Große schläft aktuell im Elternbett und die Kleine im mittlerweile geschlossenen Gitterbett. Mein Herz blutet, weil ich so nicht mit ihr kuscheln kann, aber sie ist so ein Wildfang und es ist zu gefährlich. Nun hatte ich erst gedacht: Ein normales Bett für die Große und ein Umbaubett für die Kleine, also so eines, dass erst Gitterbett ist und auch drei Stäbe zum rausnehmen hat und später ohne Seitenteile zum totalen Juniorbett umgebaut werden kann. Aber nun bin ich irgendwie auf die verrückte Idee gekommen den beiden jeweils ein Hausbett zu kaufen, dass quasi kaum höher als Matratzendicke vom Boden entfernt ist. Dann bräuchte man theoretisch keine Gitterstäbe als Rausfallschutz. Zum kurz Parken hätten wir einen Laufstall und die Zimmer müssen wir eh irgendwie Babygerecht einrichten, dass es nicht schlimm wäre, wenn sie da morgens rum wuselt. Die Mädels könnten so kuscheln gehen (vielleicht gefährlich in dem Alter?) und ich kann sie schöner und gerechter ins Bett bringen.

So schön es sich anhört, wer ist der Meinung, dass ein Baby in dem Alter ein geschlossenes Gitterbett braucht (Stäbe kann man entfernen und sie ist jetzt schon in der Lage selbstständig rein und raus zu krabbeln) und warum?
Wer wäre der Meinung, offen ist schöner und gut praktikabel? Wer hat Erfahrungen damit?

Fakt ist, dass die Stäbe ja eigentlich nur ein Rausfallschutz sind. Wenn Baby wach ist, muss ich eh hin. Die Große hatte nie ein geschlossenes Gitterbett, sie war immer im Elternbett, Anfangs im offenen Beistellbett. Die Kleine ist dann ein Jahr alt, wenn es soweit ist.
Bin sehr gespannt und dankbar für eure Ratschläge.

Gitterbett oder Hausbett nah am Boden

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Ich fand Gitterbetten immer unpraktisch... niedrige Betten find ich ne gute Idee

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Meine kleinste hatte nie ein Gitzerbett. Erst schlief sie in einer Wiege und als die zu klein war (6Monate) hat sie im Kura Bett geschlafen (Lattenrost hatten wir Bodentief gemacht). Vorne hatten wir zur Sicherheit ein langes Bettgitter dran, was fast über das ganze Bett ging. Mittlerweile ist sie 2 und steht nur nach dem Mittagschlaf ab und zu alleine auf, ansonsten ruft sie.

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Hausbett hört sich gut an allerdings würde ich wenn ihr eh 2 Zimmer habt jedem ein eigenes Zimmer zustellen. Ein 9 Monate altes Baby braucht seinen Schlaf. Wann geht die kleine in die Kita ? Wird der kleine durch sie eventuell wach? 9 Monate ist ja noch Recht klein und es kommen noch viele Phasen, wo er Mal nicht durchschläft und die kleine wird dann ständig mit wach. Finde jeder sollte sein Ruhe Puls haben auch die kleinen. Spielzimmer teilen ist ja nicht schlecht aber irgendwann gibt es auch Streit. Von daher würde ich bin Anfang an jedem sein Zimmer zugestehen. Wenn der kleine Mal nachts weint, Alptraum oder oder wird sie doch ständig mit wach.lg

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Das kann ich jetzt nicht so direkt bestätigen. Wir sind umgezogen, als meine Tochter 3 Jahre, 6 Monate alt war und mein Sohn 11 Monate. Seit drei Monaten schlafen sie jetzt in einem Zimmer. Vorher hatte sie ein Zimmer für sich, er hat mit im Schlafzimmer geschlafen. Das einschlafen ist halt etwas schwierig, aber wenn sie erstmal schlafen, wecken sie sich gegenseitig kaum. Der Kleine wird noch mehrmals die Nacht gestillt und weckt mich dafür, während ich ein Stockwerk höher schlafe. Seine große Schwester lässt sich davon fast nie stören. Wenn sie mal schlecht schläft und nachts noch Betreuung benötigt, wacht er davon auch nur sehr selten auf. Und wenn denn mal doch, könnte es auch einfach sowieso wieder seine Zeit gewesen sein. Ich hätte zwar auch gern eigene Zimmer für die Kinder, aber ist bei uns zurzeit nicht möglich.
Die TE schrieb ja auch, dass bisher ihre Kinder beide im Elternschlafzimmer schlafen, also schon daran gewöhnt sind, in einem Raum zu schlafen. Da müssen sie sich nicht zwangsläufig gegenseitig wecken. Jedes Kind ist eben anders und bei manchen funktioniert es gut, bei anderen nicht so gut, ein Zimmer zu teilen.

Was die Betten angeht, denke ich auch, dass nichts gegen ein Hausbett/ Bodenbett oder wie man es nennen will, spricht. Meine Tochter hat jetzt das Bett Kura mit dem Lattenrost auf dem Boden, mein Sohn schläft im Gitterbett mit einem normal großen Gästebett für mich daneben. Anfangs habe ich noch da geschlafen, inzwischen komme ich nur noch zum Stillen dazu und lege ihn anschließend wieder in sein Bett. Ein Bodenbett wäre aber sicher auch bei ihm möglich.

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Hi,

ein normales Bett mit Rausfallschutz (der wäre für mich ein Muss) reicht auch, allerdings ist hier dann das Risiko höher, dass das Kind drüberklettert.
Mit einem Jahr schaffen sie es glaube ich noch nicht, sich selbst zu stoppen vorm rausfallen. Meiner konnte es mit 2, mit 1 1/2 haben wir eine Seite der Gitterstäbe raus und auf die Hälfte vom Bett einen Rausfallschutz gebastelt.
So konte man sich gut dazulegen, aber er war sicher im Bett.
Mit 2 gab es dann ein Rennautobett. Rausgefallen ist er dort nie.
Im Hotel ist er mit 3 von der Schlafmatratze gerollt 😅. Aber nur ein Mal.

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Hallo,

die Idee mit dem Hausbett finde ich gut.

Wir haben das Gitterbett nie als solches genutzt. Erst war es Beistellbett, dann stand es frei, aber mit einer offenen Seite, also als Juniorbett. Als richtiges Gitterbett haben wir es nie genutzt, das hat sich für mich nicht richtig angefühlt, auch wenn viele das nicht verstehen konnten. Wir hatten auch keinen Laufstall, bzw. haben den beim Großen einfach nicht als solchen genutzt.

Unser Großer hatte sein Juniorbett (was ja übrigens genauso niedrig ist, wie so ein Hausbett) lange bei uns im Elternschlafzimmer. Sein großes Bett hat er ab 4-5 Jahren regelmäßig genutzt. Der Kleine ist mit etwas über einem Jahr in ein normales Bett gezogen, zum Großen ins Zimmer. Also wirklich ein normales Bett, nicht extra niedrig, 90x200.

Rausgefallen sind sie nie.

Wenn ihr so ein Umbaubett habt, würde ich für die Kleine erstmal das als Juniorbett nutzen. Wenn nicht, würde ich tatsächlich gleich zwei große Betten kaufen und dann eben diese niedrigeren Hausbetten, warum nicht?

LG

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Guten Morgen,

ich finde die Idee mit den Hausbetten nicht so verkehrt.
Bei der Tagesmutti meiner Tochter schlafen alle Kinder nur auf Matratzen, im Kindergarten meines Sohnes war dies ebenfalls so.
Ich hatte damals mit meinem Bruder, 3 1/2 Jahre jünger ist als ich, auch ein gemeinsames Schlafzimmer und ein gemeinsames Spielzimmer. Wir fanden das toll. Die Zimmer wurden erst getrennt, wo ich mit 10/11 ein eigenes Zimmer wollte.

LG

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Unsere Tochter ( 2 Jahre) hatte nie ein Gitterbett. Erst schlief sie im Beistellbett bei uns. Mit ca 10 Monaten ( da wurde sie übermütig und ich hatte Angst, dass sie aus dem Bett fällt) ist sie in ihr Zimmer gezogen. Dort haben wir nen normalen Lattenrost auf dem Boden und eine Matzratze oben drauf. Klappt und klappte immer super. Als kleinen Rausfallschutz legen wir ihr ein Stillkissen an den Rand. Da ist nie etwas passiert. Abends zum Einschlafen oder nachts kann sich jemand dazulegen, wenn es nötig ist. Tagsüber kann man auf dem Bett auch spielen, vorlesen, kuscheln und hüpfen und toben. Wir sind mit dieser Lösung sehr zufrieden. Einziger Nachteil: sie ist es nicht gewohnt im kleinen Bett zu schlafen, schläft also im Urlaub auch nicht gerne im Reisebett.
Vielleicht wäre es eine Idee, erstmal mit Matratze zu versuchen, wenn es klappt, kannst du immer noch ein Hausbett kaufen oder aufs Gitterbett umsteigen.

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Zum Thema gitterbett ja nein kann ich nicht viel sagen.
Mein kleiner schläft seit Geburt an im gitterbett (die erste Hälfte und dann im elternbett)
Er bekommt jetzt mit 2 Jahren ein normales Bett mit rausfallschutz (ist sehr aktiv in der Nacht), da wir das gitterbett für sein Geschwisterchen brauchen werden.

Mir gefällt aber die Idee mit dem hausbett 😊

Aber wenn ihr schon die Möglichkeit habt das beide ein eigenes Zimmer bekommen, würde ich es so machen.
Wir haben nur ein Kinderzimmer welches sich die beiden teilen müssen. Damit der große Anfangs schlafen kann, schläft das Baby die ersten 2 Jahre bei uns im Zimmer im gitterbett/bett.
Spielen können Sie ja trotzdem entweder im einen oder im andere Zimmer und jeder hätte seinen eigenen Rückzugsort.
Aber das ist eure Entscheidung 😊

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Meine Kinder hatten ein Geschwisterbett.

Bei meiner Grossen hatten wir noch ein Kinderbett. Dort haben wir dann auch die Matratze runtergesetzt mit der Zeit, die Stäbe rausgenommen und später das Seitenteil entfernt. Als dann ihr kleiner Bruder geboren wurde, hat sie ein grosses Geschwisterbett bekommen. (90 breit, 2 m lang) Das untere Bett konnte man ausziehen. Das Ausziehbett war am Anfang ihr Fallschutz.

Als mein Sohn dann ca. 9 Monate war, ist er zu seiner Schwester ins Zimmer gezogen und dort direkt ins untere Bett des Geschwisterbetts (ungefährt die Höhe einer Matratze).

Am Anfang haben wir ihm noch eine Decke neben das Bett gepackt. Aber er ist nie raus gefallen. Erst als er schon wesentlich älter war.

Sie haben sich nie gegenseitig geweckt. Wenn sie schlafen, dann schlafen sie jeweils wie ein Stein. Die Welt könnten neben ihnen unter gehen und sie würden es verschlafen.

Konnte einer von beiden nicht schlafen, dann konnten wir uns auf Grund der Grösse der Betten einfach dazulegen. Das hat manch Situation sehr entspannt.

Als sie etwas grösser waren, haben wir sie häufig beide zusammen in einem der beiden Betten liegend gefunden. Jetzt bekommen beide (fast 6 und 8) zum Jahreswechsel ein eigenes Zimmer. Sie machen bereits Pläne, dass sie dann immer abwechselnd in einem der beiden Zimmer schlafen. Ich bin gespannt wie das wird.

Also aus meiner Erfahrung klares JA zu einem grossen Bett und klares JA zu einem gemeinsamen Schlafzimmer.

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