Schwierige Schwiegerfamilie

Halle alle miteinander!

Ich würde mich gerne ein bisschen austauschen, vielleicht brauche ich auch ein bissel Zuspruch.

Meine Situation: Ich bin jetzt 6 1/5 Jahre mit meinem Freund zusammen, vor 15 Monaten haben wir ein Kind zusammen bekommen, das war aber noch nicht so geplant gewesen.
Wir wohnen bei seinen Eltern mit im Haus, weil ich keine Eltern mehr habe und auch sonst nicht die Möglichkeit habe, woanders hinzuziehen. Als sie von der Ss erfahren haben, war ich in der 8. Ssw und im Innersten habe ich mich schon in den kleinen pochenenden Knopf verliebt gehabt, sie haben mir eingeredet ich verliere alles (Auto, Arbeit...) wenn ich das Kind bekomme. Es ist ja nur ein Zellhaufen, mehr nicht. Sogar meinen Freund haben sie so beeinflusst dass er dann die gleiche Meinung gehabt hat. Ich hab dann mein Kind behalten, die ganze Ss hin haben wir BEIDE uns dann so unendlich auf unser Baby gefreut, nur die Schwiegereltern nicht.
Jetzt ziehen wir endlich aus, ich ertrage es nicht mehr! Meine Schwiegermutter trinkt und meint, ich merke es nicht, hat wahnsinnige Stimmungsschwankungen und macht immer alles richtig! Und das schlimmste ist, mein Kind ist total vernarrt in sie, es weint wenn Oma weggeht! (Ist ja an sich ok, aber nicht bei solch einer Vorgeschichte) jetzt ist ihre Tochter selbst schwanger, und da wird sich seit der 6.ssw so gefreut, da war es plötzlich nicht mehr nur ein Zellklumpen.
Ich weiss nicht, wie ich das in Zukunft machen soll, da mein Freund erwartet, regelmäßig vorbeizuschauen!

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Also ich verstehe das du deine Schwiegermutter nicht besonders gut leiden kannst, nach allem. Völlig okay. Aber dein Kind weiß nix davon. Vllt ist sie jetzt glücklich das es doch da ist und versucht eine gute Bindung aufzubauen. Dein Kind mag sie, also lass ihm/ihr die Oma und sei froh das sie eine gute Bindung haben.
Ich finde es sehr schlimm eine Bezugsperson zu nehmen, nur weil man selbst nicht mit dieser zurecht kommt.

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Sei froh, dass ihr ausgezogen seid. Du musst deiner Tochter ja die Oma nicht vorenthalten. Würde die Besuche aufs Notwendigste reduzieren. Und wenn das deinem Freund nicht langt, dann geht er halt mit der Kleinen selber zu den Großeltern. Wie ist verhält sich die Oma denn zur eurer Tochter? Kümmert die sich um sie und ist ihr das egal? Das würde mich mal interessieren.

LG Hinzwife

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Nein, die Schwiegereltern mögen mein Kind sehr und spielen stundenlang mit ihm.

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Gut, dass ihr ausgezogen seid. Zusammen in einem Haus ist, wenn man sich nicht extrem gut versteht, nie gut.
Dein Kind mag die Oma und fühlt sich da wohl. Da kann dein Partner mit Kind häufiger hinfahren und du halt nur selten. Was richtig Schlimmes hat sie ja (zumindest im Ausgangsposting) ja nicht getan.

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Du hast ganz viele Altlasten die du mit dir rumschleifst.
Dein Freund wollte auch dass du abtreibst?
Was ich allerdings nicht verstehe wir man so lange mit Menschen die einem so zuwider sind zusammenlebt?
Hast du dich jemals ausgesprochen?auch mit deinem freund

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Gut, dass die SE gleich über Abtreibung reden ist nicht in Ordnung.
Allerdings kennt man eure Vorgeschichte nicht...
Wie alt seid ihr? Welchen Schulabschluss/welche Ausbildung habt ihr?
Warum konntet ihr nicht von Anfang an auf eigenen Beinen stehen?

Es rechtfertigt zwar das Abtreibungsthema nicht - aber könnte es nicht sein, dass die SE (nicht zu Unrecht) etwas besorgt um eure Existenz waren? #zitter

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Was ist denn 1/5 Jahr?

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2,4 Monate.

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Gut, dass ihr ausgezogen seid. Ein richtiger Schritt. Dass bei ihrer Tochter sich anders verhalten, kommt sogar recht häufig vor. Da kann man unterbewusst quasi sicher gehe, dass es sich auch wirklich um das eigene Blut handelt. Hinzu kommt, dass das was man seltener sieht ( Tochter) quasi angenehmer ist. Mit der Tochter muss sie sich nicht um Alltagssachen auseinandersetzen. Was ich aber nicht verstehe, wieso sollte man ein Auto verlieren, wenn man schwanger ist?

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