Kann man es als Oma überhaupt richtig machen?

Ich bin seit 6 Jahren Oma und kann anscheinend nichts richtig bzw.recht machen, wenn ich die Gespräche mit meiner Tochter so Revue passieren lassen.
Erst erklärt sie mir, dass sie keine Einmischung oder ungefragt Tipps will.
Logisch und verständlich, warum soll ich das besser wissen, hab selbst nur ein Kind groß gezogen und bin sicher kein Experte.
Ich bin noch ziemlich jung, Ende 40, und habe meinen Alltag mit Vollzeit Job, wegen dem ich viel unterwegs bin, bin in 2 Vereinen aktiv und habe auch seit 2 Jahren wieder einen lieben Mann an meiner Seite.
Klar, bleibt da nicht viel Zeit für meine Enkelin.
Anfangs hieß es, 1 Besuch pro Monat würde reichen, ich hab auch nie nach mehr gefragt.
Meine Tage sind mehr als ausgefüllt.
Irgendwann warf meine Tochter mir dann vor, ich würde zu wenig Interesse zeigen, andere Omas würden mit den Enkeln zum Spielplatz gehen, zum Schwimmen oder gar in Urlaub fahren.
Ihre Freundinnen haben wohl alle einen festen Oma Tag in der Woche und auch am Wochenende oft Entlastung weil die lieben Kleinen bei den Großeltern sind.
Ich gebe zu...am Wochenende möchte ich meine Ruhe, 2 oder 3mal im Jahr kann die Kleine sicher mal hier am Wochenende schlafen, aber da ich auch oft Samstags oder Sonntags arbeite, muss das längerfristig geplant werden.
Ich rufe nie an....stimmt nicht, es ist selten, so 2 Mal im Monat, aber meine Tochter ruft mich wirklich nie an.
Sie findet ich habe zu wenig Interesse und Zeit , am liebsten hätte sie, sie könnte ihr Kind 1 Mal die Woche hierher bringen.
Total eskaliert ist es letzts Wochenende als ich ihr mit geteilt habe, dass wir in die Heimat meines Partners ziehen.
Er hat ein Haus am Meer geerbt und ich freue mich sehr auf diesen Neuanfang.
Sie behauptet, ich hätte eine Verantwortung, würde sie im Stich lassen...
Ich finde das unfair, sie ist erwachsen und lebt ja auch ihr Leben und hat mich nicht gefragt wo sie wohnen darf.
Sie ist selbst schon mehrmals umgezogen und wohnt auch jetzt 80km entfernt.
Demnächst werden es dann 600 sein.
Muss ich ihre Belange und Wünsche da wirklich berücksichtigen?

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Oh je...was ist denn nur heute (hier im Forum) mit den Töchtern los?
Du hast nur eine Verantwortung: dir selbst gegenüber! Deine Tochter ist lange erwachsen und du ist sicher nicht für Enkelbetreuung zuständig.
Es ist vollkommen okay, dass du mit deinem Partner wegziehst, lass dir da kein schlechtes Gewissen einreden :-).
LG

1

Es liest sich so, als hättest du nicht viel Interesse an deiner Tochter Und deiner Enkelin.
80 km ist nicht viel und einmal im
Monat sehen ist dafür relativ selten finde ich.

Deine Tochter wünscht sich Entlastung und ist sicherlich traurig, dass die Omas in ihrem
Freundeskreis Interesse an den Enkeln zeigen und gerne Zeit mit ihnen verbringen, du aber nicht.

Und jetzt verlässt du auch noch das Land für deinen Partner.

Ich kann deine Tochter voll und ganz verstehen, dass sie sich im Stich gelassen füllt und enttäuscht ist.

ABER: sie ist inzwischen erwachsen und du bist ihr nix mehr schuldig.
Wenn du auswandern willst, dann ist das vollkommen ok.

Du hast kein inniges Verhältnis zu ihr und deinem Enkel, woran sie sicher mit Schuld ist, immerhin hat sie auch keine Öfteren besuche gewollt als das Kind noch kleiner war.

Vielleicht solltest du nochmal mit ihr reden, ihr sagen, dass durch die seltenen Besuche keine wirkliche Beziehung zum
Enkelkind entstanden ist und dass du deswegen auch kein Problem damit hast, auszuwandern.

Sie wird sich schon wieder beruhigen.
Und euer Verhältnis wird sich vermutlich eh noch verschlechtern, weil ihr euch noch weniger sehen werdet.

2

Hättest du dein Enkelkind denn öfter gesehen, wenn deine Tochter es gewollt hätte oder kam Dir das recht?

Abgesehen davon hast du natürlich das Recht dein Leben zu leben, wie du es für richtig hältst. Dein „Kind“ ist erwachsen.

Lass dir nichts einreden.

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Ich war 42 als ich Oma wurde.
Damals hab ich Vollzeit gearbeitet, und studiert, da war keine Zeit mehr für die Familie ein paar Jahre lang.
Ich hab damit gewartet bis meine Tochter selbständig war und dann fand ich es völlig legitim meine Wünsche zu verfolgen ohne Rücksicht auf ein Kind nehmen zu müssen was mich braucht.
Ich kann nicht jedes Wochenende dort hin fahren, aber auch nicht kommen, hat kein Auto.
Mein Partner arbeitet Schicht, wir möchten Sonntag für uns, sehen uns in der Woche oft gar nicht.
Ich bin beruflich auch sehr eingespannt, oft unter der Woche nicht vor 22.00 zu Hause.
Und wenn ich schon früher da bin, d.h gegen 20.00, dann ist der Tag auch vorbei.
Ich habe jahrelang verzichtet für meine Tochter, ich bin noch jung und eben kein Rentner der den ganzen Tag drauf wartet dass die Kinder zu Besuch kommen.
Der Vergleich ist nämlich unfair, die Großeltern von denen sie redet sind alle mindestens über 60 und viele Omas nicht oder nicht mehr berufstätig.
Ich denke, ich darf jetzt ruhig Mal egoistisch sein oder soll ich jetzt wegen meiner Enkelin mein Leben wieder auf später verschieben...
Erst die Kinder die zu Recht erwarten, dass man ihre Bedürfnisse berücksichtigt und dann die Enkel die man bei seinen Entscheidungen berücksichtigen soll?
Ich sehe das bei meinen Eltern, die sind auch mit Mitte 40 Großeltern geworden.
Da hätte ich nie erwartet dass sie sich einbringen, die hatten Landwirtschaft, zusätzlich noch Nebenjobs und auch noch eine Partnerschaft.
Wenn dann noch Zeit bleibt kommen die Enkel....was soll dann der Sohn meines LG sagen...er ist der dritte der jetzt Kinder bekommt.
Mein LG hat schon 5 Enkel...wenn der alle regelmäßig einmal die Woche besuchen würde, könnte er nix anderes mehr tun.

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Es steht dir zu, deine Tochter ist erwachsen und du musst auf niemanden mehr Rücksicht nehmen.

Meine Mutter ist ungefähr wie du und inzwischen gibt es null Kontakt.
Meine Schwiegermutter ist ganz anders. Sie kümmert sich liebevoll um die Enkelkinder und arbeitet dabei auch viel. Das finde ich so schön und bin ihr sehr Dankbar. Feste Zeiten haben wir nicht, immer wenn die Grosseltern Zeit und Lust haben fragen sie selbst nach den Enkeln. Ganz selten bitten wir sie auf die Kids zu achten.

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Ist dir bewusst, dass sich das ganz schön böse lesen kann?

"...Meine Mutter ist ungefähr wie du und inzwischen gibt es null Kontakt.
Meine Schwiegermutter ist ganz anders. Sie kümmert sich liebevoll um die Enkelkinder und arbeitet dabei auch viel..."

Falls du es nicht so beabsichtigt hast, bitte entschuldige, aber die TE liest sich absolut nicht unliebevoll.

LG

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Naja ich bin nicht die erste die das Gefühl hat...
Ich empfinde das nun mal so.
Wenn man mal ehrlich ist....liest sich das so als wäre ihr das Enkelkind vollkommen egal.
Man muss ja nicht mit der Tochter auskommen, aber was können die Enkelkinder dafür?

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Das ist dein Leben, lass dir da bitte nicht reinreden. Wenn plötzlich Enkel da sind, man selber noch sehr lange arbeiten muss oder sogar noch eigener Nachwuchs als Nachzügler da ist, der die eigenen Eltern (auch wenn die jetzt schon Großeltern sind) noch brauch, soll man da sein eigenes Leben mehr oder weniger komplett aufgeben. Ganz bestimmt nicht. Ich finde du hast noch ein eigenes Leben.

Beim meinem jüngsten Sohn mussten wir auch komplett ohne Oma auskommen. Die Omas waren nicht mehr die Jüngsten, haben sich aber über Besuch unseres Sohnes gefreut. Konnten aber auch nicht mehr betreuen. Dann ist es ebenso. Deine Tochter sagt, du sollst dich nirgendswo einmischen und nicht ungefragt Tipps geben. Aber sagen du kümmerst dich nicht genug um den Enkel. Da muss sie sich eben halt mit abfinden. Punkt.


LG Hinzwife

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Hallo,
ja da braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn der Kontakt einschläft.
Natürlich hat man auch ein Leben aber man muss auch entscheiden was einem wichtig ist, Familie oder das eigene Ich!
Du hast dich für dich entschieden, also lebe dein Leben so wie du es willst aber akzeptiere das deine Tochter nicht begeistert davon ist.
Ich erlebe es oft, dass Omas und Opas sehr präsent sind ob jung oder alt und finde es schön wenn die Kinder so eine enge Bindung zu ihnen haben.
Aber da denkt eben jeder anders...

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Aber das Interesse an Familie ist doch keine Einbahnstraße. Die Tochter hat sich zu viel Einmischung verbeten, Besuche reglementiert. Da war doch auch kein Interesse an Familie, aber die TE soll jetzt ihr Leben nach der Tochter und ihren Befindlichkeiten ausrichten? Und zwei Monate nach dem der Umzug abgesagt wurde, ändert sie ihre Meinung wieder, und Oma wird nicht mehr benötigt.

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Reg Dich nicht auf....es gibt Fälle, da kannst Du Dich auf den Kopf stellen und mit dem Hintern Fliegen fangen, machst Du es nicht richtig.
Als mein Sohn und seine Frau ihr Baby kriegten, freute ich mich sehr und wollte was zur Ausstattung beitragen...angeblich hatten sie schon alles.
Was ich dem Kleinen kaufte (nach Absprache!) war nicht recht. Ich war noch Vollzeit berufstätig und mein Mann krank und zeitintensiv. Abendliche Anrufe waren unerwünscht, Besuche auch. Als ich dann mal einen Besuchstermin zugewiesen bekam, gingen wir wieder, als der Kleine einschlief. Warten durften wir nicht, bis er wieder aufwachte....so zog sich dann die ganzen Monate hin. Spazierengehen dürfen - Fehlanzeige, Babysitting sowieso. Sie riefen nie an.....wenn ich mal fragte, ob ich helfen soll, weil der Kleine angeblich soviel brüllte, wurde ich auch abgewiesen, sie schaffen das alleine.
Später erzählten sie überall herum, ich würde mich ja nur um meine größere Enkelin kümmern und ihr weitaus mehr schenken usw usw usw. Ich hätte meine Schwiegertochter auch nicht mal "versorgt", als sie vom Krankenhaus heimkam. Dazu gab es keinerlei Anlass, mein Sohn hatte ja Urlaub.
Nach eineinhalb Jahren habe ich meinen Enkel keine 10 mal gesehen, und wenn, meistens nur kurz. Als mein Mann starb brachen sie kurz darauf den Kontakt ab - bis heute. Ich hätte nie was recht machen können.

Leb DEIN Leben und lass Dir keinerlei schlechtes Gewissen einreden. Deine Tochter ist erwachsen und Du warst ihr bisher auch nicht am wichtigsten. Wieso sollst Du Dein Leben nun immer noch nach ihr richten? Sehe ich keinerlei Grund.
Sie soll froh sein, dass Du ein eigenes Leben hast und ihr nicht dauernd auf der Pelle sitzt - wie hier bei urbia ja auch laufend angenervt bemängelt wird.
LG Moni

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Da spricht aber die Enttäuschung aus dir. Du wolltest für dein Enkelkind da sein.
Hier liest es sich aber nicht so. Es war wohl von Anfang an kein Interesse da, das eigene Leben wichtiger. Natürlich ist es ihr gutes Recht, aber verständlich das die Tochter enttäuscht ist.

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Wie ich das herauslas, arbeitet die Mutter sehr viel - ich denke mal, die Tochter hat während des Aufwachsens schon auch gut davon profitiert und sie kennt das ja.
Ich gehe da auch von mir aus, wäre ich nicht immer berufstätig gewesen, hätte ich meinen Kindern vieles nicht bieten können - nicht mal einen kleinen Urlaub o.ä.

"Erst erklärt sie mir, dass sie keine Einmischung oder ungefragt Tipps will."

So ähnlich habe ich das auch gehört - und habe mich sofort daran gehalten. Ich bot meiner Schwiegertochter nur an, dass sie mich jederzeit fragen könne. So bot es auch meine Tochter an.

"Anfangs hieß es, 1 Besuch pro Monat würde reichen, ich hab auch nie nach mehr gefragt."
Die nächste Regel, die der Oma vorgesetzt wurde - und die sie akzeptierte, sicher auch wegen des eigenen Jobs, aber hätte eine Diskussion genützt?

"Ich rufe nie an....stimmt nicht, es ist selten, so 2 Mal im Monat, aber meine Tochter ruft mich wirklich nie an."
Das nächste Problem, welches ich auch kenne. Man kommt sich als Mutter auch irgendwann recht blöd vor, wenn man den Jungen immer hinterher telefonieren soll - aber dann wieder merkt, dass es garnicht willkommen ist.

".... am liebsten hätte sie, sie könnte ihr Kind 1 Mal die Woche hierher bringen."

Ich habe immer gesagt, ich nehme meinen Enkel gerne - aber dazu muss er mich auch kennen und nicht gleich an der Tür fremdelnd umdrehen.

Einesteils ruft die Tochter nie an, will keine Einmischung, meint, ein Besuch im Monat reicht - und dann will sie ihn plötzlich einmal die Woche bringen? Das passt alles nicht zusammen. Da braucht sie nun nicht enttäuscht sein. Wenn sie als Mutter möchte, dass Oma und Enkel eine Beziehung aufbauen, darf sie nicht alles ablehnen, sich nie melden oder ähnliches.
Kann durchaus sein, dass sich die TE zwischendurch dachte, gut, wer nicht will, hat schon und durch den eigenen Stress dann sich nicht mehr bemühte.

Aber die Tochter hat schon auch ein gerüttelt Maß Anteil an der verfahrenen Situation. Irgendwann hätte sich zusammensetzen und einfach reden geholfen? Aber vor lauter Panik, die Mutter könnte sich vielleicht "einmischen", hat sie sich eher vom Hals gehalten mit ihren Anweisungen.
Sich jetzt künstlich aufzuregen, weil die Mutter wegzieht - das ist einfach zu spät. Der Drops ist gelutscht.
LG Moni

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Das sind ja teilweise gruselige Antworten, die du hier bekommen hast!
Mir scheint, dein liebes Töchterchen möchte sich nur die Rosinen rauspicken: du darfst keine Tipps geben und nicht deine Meinung äußern, aber als kostenloser Babysitter scheinst du gut genug zu sein....
Ich finde es unglaublich dreist von deiner Tochter, Dir wegen des Umzugs ein schlechtes Gewissen zu machen.
Meine Eltern wohnen auch weit weg und trotzdem haben sie ein enges Verhältnis zu meinen Kindern. Dazu braucht es keinen festen Oma/Opa Tag pro Woche!

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Würde meine Mutter so über mich und meine Tochter schreiben, müsste sie sich keine Gedanken mehr machen, ob sie auswandert oder nicht. So einen Kontakt würde ich nicht brauchen und auch nicht wollen.
Sie bräuchte aber in einigen Jahren, wenn der Verstand sich aus dem Urlaub zurück meldet, auch nicht mehr beklagen, wenn sie kein Teil mehr unseres Lebens ist.
Und das hat mit deiner Entscheidung primär rein gar nichts zutun, sondern lediglich mit der Art wie du schreibst. Du arme, musstest ja alles für keine Tochter aufgeben... und nun sollst du dich auch noch für dein Enkelkind interessieren, o weh, das hört sich ganz fies an. Kann ich dich anstelle meiner Schwiegermutter haben? Die geht mir ziemlich auf den Keks, seit der Zwerg da ist und steht ständig vor der Tür! Da wärst du mir auch gerade lieber, da hätte ich meine Ruhe.
Ich hoffe, dass wenn du in die Jahre kommst und nicht mehr so auf Zack bist, sondern evtl. Mal Hilfe oder Gesellschaft von deiner Familie wünscht, deine Tochter und deine Enkelin nicht sagen, sie haben genug um die Ohren und wollen am Wochenende mal ihre Ruhe haben und, wenn du mal Unterstützung brauchst, muss dass einfach langfristig geplant werden.

Meine Mutter war ähnlich wie du! Vielleicht ärgert mich deine Ansicht deshalb so. Sie hat uns ja schon den Gefallen getan und uns geworfen... warum sollte sie den Rest ihres Lebens auf uns Rücksicht nehmen... Enkelkinder waren schön, wenn sie einmal im Jahr zu Weihnachten vorbei kamen. Sie hatte immerhin ein erfülltes Leben und keine Zeit für uns, immerhin wollte sie mit ihrem Kerl die halbe Welt bereisen, da waren ihre Anhängsel störend...
Nun heute ist der Kerl weg und meine Mutter heult und am Telefon jede Woche die Ohren voll, dass wir doch Familie sind und zueinander halten sollten, sie würde doch so gern Kontakt zu ihren Enkelkindern haben... tja, nun sind ihre Enkelkinder aber schon größer und interessieren sich null für die Oma... damit muss sie nun leben und tut sich schwer damit. Mit dieser Einstellung kann man auch mal auf die Nase fallen, aber es ist ja dein Leben, ein recht Dir zu sagen, wie du es leben sollst hat keiner, auch deine Tochter nicht. Wenn sie irgendwann kein Interesse mehr an Dir hat, hast du auch ja auch kein Recht mehr ihr zu sagen, was du dir wünscht!
Und wenn es dich gekränkt hat, dass sie dich nicht für ein Experten für ihr Kind gehalten hat... nun ja, bei dem wenigen Kontakt würde ich mir auch nicht reinreden lassen, wenn man mein Kind einmal im Monat sieht, kennt man es nicht, um mir zu sagen, wie man es richtig macht. Und wenn du deine Tochter so fachmännisch erzogen hast, kannst du doch davon ausgehen, dass sie es richtig macht, sonst hättest du sie ja nicht so toll erzogen, wie du meinst...
seh nicht warum Omas immer gleich beleidigt sind, wenn man es als Kind anders macht, als sie es getan haben. Man wählt doch auch einen anderen Beruf etc. Mann muss nicht alles gleich machen, nur damit sich Omas nicht angepisst fühlen. Ich kann das überhaupt nicht verstehen!
Und das meine ich überhaupt nicht gehässig oder gemein, nur meine Meinung und Erfahrung!

Viel Glück mit deinem Freund, dass scheint augenblicklich dein Fokus zu sein.

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Ich bin überhaupt nicht beleidigt dass sie meine Meinung nicht hören wollte.
Hab doch geschrieben dass ich das völlig okay finde.
Ich möchte nur nicht mein Leben danach ausrichten was meine Tochter gerade braucht.
Sie hat selbst 5 Jahre in Kanada gelebt und mich da auch nicht gefragt, hätte mich auch gewundert wenn sie es getan hätte.
Es ist ihr Leben.
Danach ist sie nach Sachsen gezogen, dann nach Hamburg, jetzt Frankfurt.
Womöglich zieht sie bald nach Japan, da ihr Mann für eine weltweit agierende Firma arbeitet und hat das Angebot bekommen...erst Mal abgelehnt zwar, aber wer weiß was noch kommt.
Soll ich da immer hinterher?
Sie selbst ist unter der Woche auch unterwegs, sie ist selbständig und macht da auch ihr Ding.
Wo ist da jetzt meine Rolle?
Sie darf ihr Leben leben, gestalten, planen und ich nur soweit wie es ihre Interessen zulassen?
Das ist doch Messen mit zweierlei Maß.

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Deine Texte lesen sich eiskalt.
Bin ich froh dass ich in einem liebevollen Umfeld lebe und helfen ein nehmen und geben ist.
Meine Tochter wird ihr Leben lang auf mich zählen können soweit es mir möglich ist.

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Leider ließt sich alles sehr gruselig/ lieblos wie Du schreibst
Bin ich froh!
Wir unterstützen uns wo wir können und meine Eltern sind wirklich Goldstücke gewesen und heute kümmere ich mich um Sie und dies sehr gerne...

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