Immer der gleiche Ärger- unterschiedliche Ansichten was "Mithilfe" angeht

Hallo ihr Lieben ,

eigentlich passt mein Problem in viele Bereiche, aber letztlich leidet unser Familienleben zusehends darunter :-(

"ICH MUSS IMMER ALLES ALLEINE MACHEN..!"
Sein Lieblingsspruch.

Dabei kenne ich keine Teenager die soviel oder gar freiwillig helfen...

Meine beiden älteren Kinder sind aus erster Ehe, das Jüngste gemeinsam.

Die älteren Kinder sind vierzehn und fast siebzehn.

Mein Göttergatte ist ein typischer Workaholic, was im Laufe des Zusammenlebens immer mehr wurde.Und schlimmer.

Soll heißen, nach seiner Arbeit kommt er nach Hause und macht, ohne Pause- nur Essen-

etwas - Garten, Werkstatt, Reparaturen,....

Alles Mögliche.
Handwerklich ist er absolut begabt.

Das ist per se ja nichts Schlimmes, andere wären vielleicht dankbar.

Aber leider steht der Rest der Familie, vor allem die Großen u ich ( auch berufstätig, Schichtdienst) ständig unter Druck.

Immer findet er etwas zu Nölen, ständig sucht er Aufgaben für uns- selbst im Urlaub geht nichts ohne Programm.
Bloß nicht stumpf am Strand liegen, bloß kein Hotel,lieber Fewo, Camping, Boot, immer irgendwo hin, nach halb zehn Aufstehen geht gar nicht...

Immer sollen die Großen helfen, teilweise körperlich anspruchsvolle Gartenarbeiten usw.

Meine Einstellung ist anders als seine.

Wenn ich kaputt bin, dann will ich kurz ruhen manchmal lesen oder nichts "machen".

Sowas wie hier posten geht nur auf dem ( sorry) Klo.

Die Kinder sollen helfen, klar.
Im angemessenen Rahmen. Hausarbeiten, Rasen mähen, alles in Maßen, aber eben schon konsequent... Zimmer sehe ich zB gelassen, so lange nix "Gammelt" etc mache ich nur ab u an Ansagen.
Männe meckert aber jeden Tag..Was mich jedesmal in einen Zwiespalt bringt.

Wenn ich der Meinung bin, die Kinder dürfen in den Ferien auch mal "Gammeln" will er Hilfe bei irgendwelchen Arbeiten.Am besten täglich.

Ganz schlimm ist Pc, Konsole u Co:Bei mir gilt ( in fast allen Bereichen übrigens) :

Alles, aber in Maßen. Also in Zeit, Menge usw schon begrenzt, aber eben alles in Absprache.

Bei bestimmten Sachen wird gefragt (FSK, Süßkram usw usw), Egoshooter gibt es generell nicht usw

Bei ihm ist das ein Antithema.
Sobald die Kinder anfangen zu "Daddeln" ist er am Meckern.
Am Nölen.Am Stress machen.Blöde oder fiese Sprüche.

Für mich ist das insgesamt eine ganz, ganz schreckliche Situation, denn ich verstehe ihn in vielen Dingen, möchte ihn auch unterstützen, kann es aber nicht oder nur bedingt, weil er dann immer übertreibt und/ oder fies wird. (Soll heißen - die Kinder helfen ja, aber am nächsten Tag fängt das Theater wieder an...es reicht NIE)

Die Kinder verstehe ich ebenso - aber unterstütze ich sie, dann ist mein Gatte sauer bis aggressiv (Bälle wegtreten, verbale Attacken gegen mich...)

In der Familie ist letzten Endes niemand richtig glücklich, wir stehen pausenlos unter Druck und er ist häufig gereizt u schlecht drauf.

Übrigens - Reden hilft nicht.

Wir haben häufig deswegen Familiengespräche, die damit enden, dass alle an sich arbeiten, etwas ändern - bloß er nicht.
"Ihr müsst, ihr sollt, ihr könnt..., ihr seid undankbar, faul, usw usw..."

Nur nie er.

Mit mir alleine spricht er generell nie, da kommt nur " Hau ab, lass mich in Ruhe..." oder Schlimmeres, das ist bei Problemen schon länger so...

Mittlerweile wollen die Großen am liebsten zu ihrem Vater, der wiederum macht mir dann aucj noch Vorwürfe wg meines Mannes...

Wenn dieser Ewigkonflikt nicht wäre, dann könnten wir so ein tolles Leben führen.

Ich will das so nicht mehr u bin so langsam mit meinem Latein u meinen Kräften am Ende.
Alle zerren an mir, ich verstehe alle, aber keiner weicht von seiner Meinung ab, am wenigsten mein Mann.

Ausbaden muss ich es schlussendlich eh immer...

Oh weh, sorry für den langen Text...

Wie seht ihr das, was ist in dem Alter an Hilfe zumutbar u angemessen, wie regelt ihr das ?
( Die offizielle Empfehlung kennt er u ich auch ;-) )

Kennt ihr derartige Konflikte?

Geschaffte Grüße :-)

1

Ähm, hast du schon mal über Trennung nachgedacht?

Evtl. erst mal auf Zeit?

Vielleicht ändert er sich, wenn er mal mit seinem ganzen Druck und so alleine bleiben muß und niemanden hat, den er als Blitzableiter benutze kann.

Vielleicht würde auch schon ein längerer Urlaub nur du und die Kinder da helfen? Jetzt in den ferien wäre das doch mal einfach durch zu ziehen?

2

Schrecklich, da fuehl ich mich nach dem Lesen schon so geschafft, das ich wieder aufs Sofa will.
Wirkliche Tipps geben kann ich dir nicht, dein Mann wuerde ja bestimmt nicht zu einer Therapie gehen oder? Vielleicht du allein um zu lernen, wie du dich 'wehren' kannst?

Kannst du das bis an dein Lebensende aushalten? Was wird wenn die Kinder ausziehen und du ALLES machen musst?

Kannst du mit den Kindern mal 'untertauchen'? Abschalten?

Hoffe du findest eine Loesung!

3

Hi,

warum machst du das mit?

Mein Mann hat auch manchmal einen Tag an dem er meint seinen Aktionismus ausleben zu müssen und das darf er auch gerne tun, sobald es allerdings daran geht, dass WIR dann mithelfen müssen, nur weil er sich das JETZT unbedingt einbildet, mache ich ihm ganz schnell einen Strich durch die Rechnung wenn ich keine Lust habe. Keine Frage... Wir machen hier viel zusammen am Haus z.B. und das ist auch kein Problem aber auch nur dann wenn es sich um abgesprochene Aktionen geht und er nicht im Kommandoton mit mir/uns spricht.

Würde er in so einem Fall respektlos mit mir sprechen, wäre ich schneller weg als er schauen könnte. Liebe ohne Respekt existiert nicht und wenn das bei euch an der Tagesordnung ist, würde ich mir Gedanken machen, was mich bei so einem Mann noch hält.

LG

4

Danke für eure Antworten...

Hmmm, jetzt bin ich tatsächlich ziemlich geknickt, denn ich dachte, dass andere es evtl.auch kennen, und ggf auch ähnliche Probleme wg des Themas "Mithilfe der Teenager " usw haben, oder unterschiedliche Ansichten aus denen sie irgendwie Wege heraus oder zusammen gefunden haben.

Das es von Außen als so ausweglos gesehen wird, damit hätte ich eig so gar nicht gerechnet...

Zumal der Punkt "Ich mache viel, ihr zu wenig, die Kinder vor allem..." eigentlich auch der Hauptstreitpunkt ist, bzw der häufigste Auslöser...

Ansonsten....er ist in vielen Dingen toll, nur eben was das angeht ein (sorry) Arschloch.
Gefühle, Empathie, das liegt ihm nicht so...aber so habe ich ihn dennoch lieben gelernt.

Er ist eher der Macher als der Sprecher...

Natürlich möchte ich nicht so weiterleben, aber eine erneute Trennung?

Das macht mir riesen Angst, nach den Erfahrungen die ich in Bezug auf Trennung durch habe....

Ich hab mich schon gefragt, ob das bei ihm vielleicht so eine Art....ja keine Ahnung - verdrehte Form von Autismus sein könnte?

Gibt es bei Erwachsenen wahrscheinlich gar nicht..oder?

Ach, ich weiß auch nicht.

Ich will ihm ja auch nichts unterstellen...trotzdem habe ich mich wg bestimmter Situationen schon häufig gefragt, ob das " normal" ist, u er eben ein AL -oder ob er viell krank ist...

Unser jüngstes Kind zeigt übrigens ähnliche charakterliche (?) Verhaltensweisen, was ich total beunruhigend finde...vor allem seitdem die Schule begonnen hat....

An die Teenie -Mütter ( also nicht die von RTL II jetzt ;-) ) , wie handhabt ihr das mit euren Pubis in Sachen Mithilfe, was ist für euch angemessen?
Was, Wie oft, wie lange usw?

6

Hallo nochmal!
Ich wuerde wirklich gucken ob du mal mit wem 'professionellen' reden kannst? Dort schilderst wie er ist und euch behandelt.

Dass er lieber macht ist ja ok, aber dass er dann aggressiv wird, weil keiner mitmacht ,'hau ab' etc find ich schon extrem.

War er denn schon immer so? Hast ein gutes Verhaeltnis zu seinen Eltern, sofern sie noch leben, dass du da mal fragen kannst?

Ich hab noch keine Teenager, meine sind 8 & 10, die schieben den einkaufswagen, kuemmern sich un ihre zimmer, saugen ab und zu mal, helfen beim recycling und rasenmaehen.
Ich waere froh, wenn sie mal laenger als 9 schlafen wuerden ;)
Alles gute!

7

Also,

ich vermute schon länger, dass da evtl.ein ganz anderes, viell.sogar krankhaftes oder seelisches Problem hinter stecken könnte, weil die Ambivalenz zwischen "lieb u böse " so gewaltig ist, u eben wirklich teilweise ganz schön heftig.

Ich war schon bei Therapeuten u Familienberatungsstellen, was zwar guttut, aber letztlich immer darauf hinausläuft, dass man ohne meinen Mann nicht wirklich weiterkommt....

Sei es, dass er einen Therapeuten aufsucht, zur Beratung mitkommt oder überhaupt einsichtig ist...

Für ihn liegt das Problem ja bei uns-

den faulen Kindern, der Ehefrau die schlecht erzieht usw usw, und er fühlt sich immer alleingelassen, das äußert er ja auch...

Seine Mutter ist grundsätzlich auf seiner Seite, zum Vater gibts keinen Kontakt.

Ich solle für ihren fleißigen Sohn immer Verständnis haben, was er alles erreicht hat usw usw, und Fehler bei mir suchen...

Ich komme aus dem Suchen gar nicht mehr raus....

Ach man....

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Hallo!

Naja, ich habe einen ähnlichen Mann was die Aktivität angeht. Er möchte auch gern viel unternehmen und meine Tochter und ich sind manchmal einfach nur fürs Abhängen.
Bei uns ist es so, das mein Mann Freunde hat mit denen er Dinge unternimmt für die wir eher weniger zu haben sind. Er hat seine Hobbys und macht dieser auch alleine.
Somit bleiben wir doch meist von seinen 'Ideen' verschont. Hat dein Mann keine Freunde?
Er nimmt auch Rücksicht auf unsere Meinung. Familienausflüge werden von uns zusammen geplant.

Ich würde in deinem Fall den Mann einfach mal stehen lassen, wenn er wieder am Nörgeln ist. So nach dem Motto: Wenn du dich wieder eingekriegt hast, kannst du mir ja Bescheid sagen. Ich geh jetzt Kaffee trinken zu ner Freundin/ mit den Kindern in die Stadt.....oder sowas in der Art. Dann bleibt er alleine zurück.
Ich denke einerseits das er so ist und nicht anders kann, andereseits MUSS er verstehen das es nicht immer nach SEINER Nase geht, sondern das ihr auch Bedürfnisse habt. Auch wenn das dann nur Abhängen oder irgendwas Spielen ist.

Ihr als Paar müßt ernsthaft über eure Beziehung reden. Du solltest ihn auch vermitteln das du so nicht mehr weiter machen kannst. Das du damit nicht Glücklich bist. Auch was die Erziehung angeht. Ihr müsst euch da einig werden, oder einer hält sich da einfach zurück. Versucht da ein Mittelweg zu finden. Den Kindern fällt sicherlich kein Zacken aus der Krone wenn sie hin und wieder helfen, aber das muss natürlich in Maßen sein. Es sind ja Kinder/Teenies und keine Haussklaven. So würde ich das sagen. Die Kinder sind NICHT dafür da, das sie ihm Non-Stop zur Verfügung stehen und spuren wenn er was will.

Was Mithilfe generell angeht ist das so eine Sache. In manchen Familien helfen die Kinder weniger mit in anderen mehr. Bei uns muss meine Tochter jetzt nicht viel machen, weil wir generell da weniger Hilfe brauchen. Sie kann aber vieles machen, wenn sie denn muss.
Wenn ihr mehrere im Haushalt seit, ist es sicherlich wichtig das da jeder etwas tut. Was es ist, ist generell egal. Hauptsache es wird gemacht. Da finde ich einen Plan schon nicht schlecht. Dinge bei denen du und dein Mann gerne Hilfe hätten, sollten auf die Kinder verteilt werden. Jeder macht das dann mal in der Woche.

Was ich sehr bedenklich finde ist das du gar nicht mit ihm reden kannst, er dann wohl Ausfallend wird. Kann es sein das dein Mann so reagiert weil er irgendwie ein psychisches Problem hat? Wenn jemand so Nörgelig ist, kann da auch etwas Ernsters dahinter stecken. Sollte man also auch nicht ganz ausschließen. Da müßte er allerdings mal mit einem Psychater reden.....würde er das tun? Da musst du ja auch mit ihm darüber sprechen.
Es ist also die Frage wie groß der Leidensdruck bei dir ist, wie weit du gehen würdest, wenn sich da nichts ändert. Ich denke er braucht einen richtigen Arschtritt um Wach zu werden. Trennung auf Zeit wäre eine Möglichkeit, klare Ansage machen was passiert wenn er nicht an sich arbeitet. Er muss verstehen das er so nicht weiter machen KANN.

LG Sonja

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Vielen Dank auch für deine Antwort!

Zu dem Aspekt psychisches Problem hab ich oben ja schon etwas geschrieben...ich vermute es schon länger....aber er reflektiert sich nicht und sieht alles ganz anders...

Ich werde das mit dem Plan noch einmal versuchen...das haben wir probiert als die Kinder kleiner waren, allerdings ging es damals in die Hose ( weswegen weiß ich gar nicht mehr...)

Ich muss wohl wirklich versuchen selbstbewusster und bestimmter klarzumachen, was ich wie sehe u wo für mich Grenzen nicht überschritten werden dürfen.

Ich würde wirklich gerne ein Beziehungsgespräch führen - ich weiß bloß nicht, wie ich das anstellen soll.

Er will ja nicht.

So, wie es bei euch mit eurer Tochter läuft würde ich es prinzipiell hier auch handhaben...warum reicht ihm das nur nicht?Wie eine Manie...

Ich muss wohl einiges neu überdenken....

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Wenn es Deinem Mann tatsächlich nur darum geht, das er den Eindruck hat, er müsse alles alleine machen, dann macht einen Wochenplan. Die anstehenden Aufgaben für die Woche werden aufgeschrieben und gemeinsam verteilt. Der Vorteil ist, das man sich im besten Fall nur einmal die Woche über das 'WAS' und 'WER' streitet. Und danach hat Dein Mann die Klappe zu halten. Solange die Aufgaben erledigt werden, kann jeder seine Freizeit gestalten, wie er es mag.

Sollte sich Dein Mann in der Rolle des Familiendespoten zu gut gefallen, wird das vermutlich nicht klappen, denn ein gewisses Mass an Augenhöhe, Respekt liegt der gemeinsamen Planung zugrunde. Aber dann ist es an Dir, Stellung zu beziehen. Und Dir geht der Kommandoton ja genauso auf die Nerven wie Deinen Jungs.

Grüsse
BiDi

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Hallo Bidi,

ja, einen Wochenplan sollten wir auf jeden Fall nochmal versuchen...

Nur bleiben da ständig noch seine "Spontaneinfälle"....

In wiefern er sich dann letztendlich daran hält?

Es kann schon sein, dass er zu gerne auf seinem hohen Ross sitzt, vielleicht gar nicht ganz bewusst, er wurde von seinem Vater ziemlich unterdrückt....und oft denke ich auch, er merkt gar nicht wie wir uns fühlen...weil er einfach nicht oder schlecht mitfühlen kann...

Ich bin keine Therapeutin, ich bin seine Frau...und als diese muss ich dann wohl noch weiter an mir arbeiten, sofern ich die Ehe noch nicht aufgegeben will
:-(

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Da ist wohl ein Gespräch unter vier Augen fällig (du + er), um das Ein für Alle mal zu klären. ich würde ihm sagen wie du dazu stehst, dass DEINE Söhne auch mal faulenzen dürfen und ihr kein Jugendknast seid.
Und auch andeuten, wenn es so weitergeht, überlegst du, ob du nicht ausziehst. Wenn ihn diese Aussage dann nicht zum Nachdenken bringt, dann solltest du es wirklich machen und dich von dem Mann trennen.
Ah so, wie reagiert er denn, wenn die Jungs nicht mithelfen, meckert er, wird er ausfallend oder gar handgreiflich?

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Hallo,

Gespräche gestalten sich leider als schwierig, da er ja gesprächsbereit sein müsste, und das ist er leider selten... :-( Das ist ja das Problem...

Er weiß, dass ich gehen würde, weil ich das schon einmal gemacht habe, er weiß aber ebenso, dass ich unsere Ehe nicht leichtfertig aufgeben würde. .

Gerade eben kam es aus aktuellem Anlass zu einem 5-Min Gespräch( das ist schon viel)...in seinen Augen liegt das Problem nur bei anderen....das ärgert mich so :-(

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Ach ja, Nachtrag:

Er wird nicht handgreiflich, er wütet, gar nicht mal sooo laut aber fies u verletzend...er wirft schonmal Sachen, aber nicht nach Menschen, er ist beleidigt, redet gar nicht mehr,er bestraft oder entzieht Liebe oder gern auch Lieblingsdinge, er streicht Versprechen ( dann fahre ich dich eben nicht da hin, dann repariere ich den Motorroller nicht...)

Geht in Richtung emotionale Erpressung :-(

Meist machen die Kinder das dann doch, oder ich mische mich ein, fahre dann, versuche zu schlichten....dann bin ich das Feindbild...

Übrigens alles Phasenweise, manchmal passiert monatelang nichts...

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Hallo.

Das Problem ist doch hier nicht, dass Deine älteren Kinder mithelfen oder nicht ...

... sondern dass Dein Mann ein ätzender Despot ist ... der sich Dich als Frauchen hält und bei dem alle zu springen haben ... er sagt: "Springt!" ... und ihr habt zu fragen: "Wie hoch?" ... funktioniert Ihr nicht entsprechend, wir er ungemütlich ...

... ob er einfach nur ein Machtmensch ist ... oder sein mangelndes Selbstbewusstsein auf Eure Kosten pimpt ist schlussendlich egal ...

... musst Du wissen, ob Du Dir den bis an Dein Lebensende antun möchtest ... ich würde es nicht wollen.

LG

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Hallo,

Ouh, das muss ich erstmal verdauen...

Nein.

Das möchte ich natürlich nicht bis zu meinem Lebensende aushalten,

wobei ich ja an und für sich noch die Hoffnung auf Besserung nicht aufgeben möchte...

Ich hab eigentlich gedacht, dass do ziemlich jedes Paar zumindest ähnliche Probleme hat...und ihr mir von ähnlichen Problemen betichten könnt - evtl von Lösungen ( hab schon liebe Tips bekommen <3 )

Dass ihr dass doch derart "ausweglos" seht, damit hatte ich gar nicht gerechnet..

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Nein, was dein Mann mit euch macht ist nicht normal. Das ist krank.

Kennst du sowas etwa aus deiner Herkunftsfamilie, weilk du das als "Normal" ansiehst?
Wie sind deine Eltern miteinander umgegangen? Auch so?

Im Grunde ist es ja egal, warum er so arschig verhält ( unglückliche Kindheit / Workaholic )

Fakt ist, dass du damit nicht zufrieden bist.

An deiner Stelle würde ich wohl mal ein MAchtwort sprechen. ENtweder, er geht mit dir zu einer Paartherapie oder die gehst.

So wie ich dass hier lese ist für dich das schlimmste an der Geshcichte, dass er kein Verständnis für dich hat. DAss er so uneinsichtig ist und Fehler nur bei anderen sieht. Aber so funktioniert Beziehung nicht. Da muß man auch mal auf die Fehler an sich selber schauen.

Klar, du könntest was für dich und dein Selbstbewußtsein tun und selbst Therapie/Selbsthilfegruppe oder sowas besuchen. Dann wirst du vielleicht auch selbst sehen können, dass dieses Verhalten krank ist.

Du kannst ihn aber nicht ändern, so wie er dich nicht ändern kann. So lange ihr das nicht beide einseht ist die Beziehung vermutlich für beide unbefriedigend.

Weil.... er hält dich ja vermutlich für genauso uneinsichtig, wie du ihn.....

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Ach herrje, bei "Klo" hab ich aufgehört zu lesen. Guten Morgen.

Wie grausam. Der Vater meines Sohnes war eine abgeschwächte Form von Deinem Mann, der dann Sonntags vom Frühstückstisch aufsprang und sagte; SOOO nun schnappt sich jeder einen Eimer und der Hausputz beginnt!" Hab ihm dann irgendwann mal geraten: Wohnung ist sauber!!! Reinige Dich und Deine Seele lieber mal, dann kannst Du auch mal Ruhe ertragen!!

Im so einem Hamsterrad wie Du lebst, würde ich irre werden. Ich lebe seit 2010 alleine mit meinen Kindern und das Tempo hier bestimme ich :) und ich sage Dir, das tut mir sehr gut.

Ich hoffe du findest einen Weg,wo du als erwachsene Frau es nicht mehr nötig hast, mit dem Handy auf dem Klo zu sitzen, um etwas in Ruhe schreiben zu dürfen

Viel Glück

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....na, das hoffe ich doch auch, oh weh, wie erbärmlich das aussieht wenn ich das lese
..

Ich arbeite tatsächlich daran.

Ich habe es gewagt, und meinen holden Gatten doch tatsächlich stehen lassen.
Mir ist einfach der Hintern geplatzt.
Ich sollte ihm , eine Ecke entfernt, etwas bringen, warten, und ihn dann mitnehmen.
Kaum war ich da, wetterte er, ob die Kinder wieder nicht in der Lage waren mir zur Hand zu gehen , oder warum hätte es so lange gedauert und bla, bla , bla...

Ich hab den Kram wieder eingepackt ( " Was wird das denn jetzt??"), hab ihm gesagt (ähm, gebrüllt) " Mir reichts, ich hau ab und du brauchst erst wieder bei mir ankommen wenn du gelernt hast respektvoll mit mir u dem Kindern zu sprechen, seh zu wie du den Kram hier fertig kriegst u wie du nach Hause kommst, ich bin weg, ich habe die Nase voll...", habe mich umgedreht und bin losgefahren.

Ich habe mein Handy auf stumm gestellt u bin nach Hause.

Ich dachte er dreht durch,wenn ich ehrlich bin...

Aber es kam nichts.

Ich gebe seitdem nur kurze, knappe Antworten, bin mit den Kindern ohne ihn weg, ignoriere ihn.

Habe auch den Kindern gesagt, höflich, aber nur kurze Ansagen u weg.

Komischerweise ist er seitdem extrem nett.

Vor allem den Kindern gegenüber...

Er nimmt Steine hoch aber hat nichts gemotzt wg Hilfe oder so...

Mal abwarten wie das nun weitergeht...sehr merkwürdig irgendwie...

Ps: Ich schreibe in der Küche :-) ;-)

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Heyyyyyyy wie toll ist das denn???!!!! Super, zeig dem Kerl was in Dir steckt und das Du auch jemand bist, der einen respektvollen Umgang verdient. Er kann ja "alles haben". Nur wie sagt man so schön: wer fic.en will, muss freundlich sein!!! :)))

PS: und in der Küche zu schreiben, ist doch viel mehr nach Deinem Niveau, oder?

Weiterhin alles Gute Euch

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