Urlaubsplanung mit der Freundin unserer Ältesten

Hallo!

wir stecken gerade mitten in der Urlaubsplanung für die Pfingstferien 2014.

Unsere Kids sind dann 13, 9 und 7 Jahre alt und wie auch in diesem Jahr fahren wir gemeinsam mit einer befreundeten Familie nach Sardinien.

Nun wünscht sich unsere große Tochter ihre beste Freundin mitzunehmen.

Wir finden die Idee gut, kommen mit dem Mädchen gut klar, haben noch Platz in unserem Bus und auch die Eltern des Mädchens haben grünes Licht gegeben.

Meine Frage: Wie würdet ihr das finanzielle Drum-Rum regeln?

Würdet ihr den Urlaub als Einladung verstehen?

Oder aber anteilig etwas für Ferienhaus (hat nun natürlich die entsprechende Anzahl an Betten), Fähre und Essen veranschlagen?

Freue mich über eure Meinungen,
Ina

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Wenn in unserer Familie ein weiteres Kind mitgenommen wurde, dann war das grundsätzlich eine Einladung, denn in der Regel war es so, dass ohne dieses zusätzliche Kind auch kein kleineres Haus oder weniger Benzinkosten angefallen wäre.

Das bisschen Essen für ein Kind mehr, fällt auch nicht wirklich ins Gewicht.

Das einzige wirklich zusätzliche wären ja bei euch die Kosten für die Fähre, da käme es vielleicht drauf an, wieviel es ist. Flüge hat zB immer jeder selbst bezahlt.

Lg Lia :-)

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Meine Tochter ist einmal mit einer Freundin in den Urlaub gefahren, für vier Wochen. Ich habe ein "Verpflegungsgeld" an die Eltern gezahlt. Das war ein Campingurlaub, für die Übernachtungen musste meine Tochter nichts zahlen, weil neben dem großen Wohnwagen das Zelt für die Tochter sowieso bezahlt wurde und meine Tochter nur einen Platz im Zelt belegt hat.

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Wenn meine Tochter ebenfalls 13 mit ihrer Freundin in den Urlaub fahren will weil ihre Freundin das gerne möchte, würde ich als Mama bei der Familie anrufen und fragen mit wieviel ich dabei bin was meine Tochter betrifft.

Es ist ja schon toll das Sie mitfahren kann und sie Platz haben und dann die Verantwortung tragen aber es ist nicht selbstverständlich, das sie keinen Cent bezahlen muss.

Das Ferienhaus ist gebucht und ich denke es gibt 6 Betten. Ihr seid fünf und eines ist übrig. Somit kostest es Euch nicht mehr da ihr es ja eh bezahlen würdet ob sie nun mitfährt oder nicht. Nur wenn ihr umbuchen müsstet wegen ihr und es mehr kostet würde ich die Kosten verlangen.

Für die Verpflegung würde ich allerdings etwas nehmen und das Taschengeld was sie für sich beansprucht sollte sie ebenso mitbringen.

LG

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Kommt drauf an, was wirklich an Kosten anfällt. Die würde ich auch zahlen als Mutter. Zahlt man auf der Fähre pro Person? Oder per Auto? Letzteres würde ich nicht umlegen - die Kosten wären ja eh angefallen. Und zahlt ihr wirklich mehr für das Haus, weil jetzt ein bett mehr drin steht? Auch Verpflegungspauschale finde ich ok.

Wir gehen zb gerne essen. Da fände ich es dann wieder schwer und würde denken, dass es eine Einladung ist bzw mit der Pauschale abgedeckt ist.

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Hallo!

Meine Tochter war auch einmal 4 Tage mit einer befreundeten Familie unterwegs. Da sie eh fahren wollten und sie so keine Zusatzkosten außer Verpflegung hatten, bezahlten wir die Verpflegung und legten noch etwas mehr drauf. Einfach weil sie sich um meine Tochter gekümmert haben.
Ich finde schon das man einen Beitrag zahlen sollte. Immerhin nehmen sie einem das Kind ja für die Zeit ab und sie hat durch sie ja auch eine schöne Zeit. Von daher ist es für mich selbstverständlich mich wenigstens an den Kosten zu beteiligen. Natürlich haben auch sie Vorteile, weil die Kinder dann miteinander Spielen können und man somit auch etwas mehr 'Freizeit' haben. Aber als generelle Einladung mit allem Drum und Dran würde ich das nie sehen. Zumindest würde ich fragen ob ich mich beteiligen kann und auch signalisieren das ich das gerne tun würde.

LG Sonja

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Wenn wir einen Freund mit in den Urlaub nehmen, dann verstehe ich das als Einladung.
Allerdings entstehen mir durch ein zusätzliches Kind auch keine hohen Mehrkosten, da wir mit Zusatzkind meist auf Campingplatz oder FeWo sind, anderenfalls biete ich es gar nicht erst an.

Verpflegung oder gar anteilig Geld für Anreise oder Unterbringung würde ich nie fordern.

Bislang haben die entsprechenden Eltern immer einen bestimmten Betrag angeboten, was ich aber abgeleht habe, oder ich habe von vorn herein klar gemacht, dass es sich um eine Einladung handelt.
Meist wurde wir im Anschluss an den Urlaub zum Essen eingeladen oder beschenkt. Das fand ich dann ganz nett:-D.

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Also ich könnte nicht nen Kind mit durchfüttern (man geht ja auch öfter essen und Kosten für Ausflüge fallen ja auch an)
Würde erst mal die Eltern des Kindes eine Betrag nennen lassen, wenn der nun aber überhaupt nicht passt, weil viiiel zu wenig würde ich da auch schon meine Vorstellung nennen.

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Ich biete so was halt nur an, wenn ich es mir auch leisten kann und es passt.

Ich würde jetzt kein zusätzliches Zimmer in einem Hotel übernehmen, aber auf einem Campingplatz oder FeWo läuft ein weiteres Kind einfach mit.
Und das bisschen, was ein weiteres Kind mehr isst (auch wenn man mal essen geht), ist in unserem Urlaubsbugdet immer mit drin, so knapp kalkulieren wir nicht.

Aber wir sind in der Beziehung auch sonst großzügig. Ich lade Freunde meiner Kinder zB immer ins Schwimmbad ein, wenn sie mit uns mit gehen. Oder wenn wir spontan auf einer Radltour essen gehen, lade ich natürlich auch mitradelnde Freunde ein. Und wenn mir das zu teuer ist, weil es zuviele Kinder sind (wir hatten auch schon mal 5 zusätzliche Freunde dabei), gibts halt nur ein Eis für jeden.
Und so wäre es im Urlaub auch. Im Zweifelsfall würden wir alle einmal weniger ins Restaurant gehen, dann wären die Zusatzkosten doch auf jeden Fall wieder drin.

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Wir haben damals die Freundin meiner Tochter mit nach Spanien genommen.
Der Flug wurde von ihren Eltern bezahlt und eine bestimmte Summe für Lebensmittel, Mietwagen etc.

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Hallo,

ich bin als Jugendliche auch mal bei einer Freundin und deren Eltern für 4 Wochen in ein Ferienhaus nach Frankreich mitgefahren.

Sie nahmen immer das selbe Ferienhaus; normalerweise fuhr der ältere Bruder noch mit, hatte sich aber in diesem Jahr ausgeklinkt. So waren die Eltern froh, Begleitung für ihre Tochter dabei zu haben.
Ich war froh, dem Wanderurlaub meiner Eltern zu entkommen und eine Region in Frankreich zu sehen, die ich noch nicht kannte.

Meine Eltern haben einen finanziellen Anteil selbstverständlich angeboten, aber die Eltern meiner Freundin wollten es nicht annehmen.
Dann haben meine Eltern mir Geld mitgegeben, damit ich mich finanziell beim Einkaufen beteilige und auswärts Essen selber zahle - das haben sie auch nicht angenommen bzw. haben mich daran gehindert.

Im Nachhinein haben meine Eltern der Familie ein "größeres Dankeschön" geschenkt.

Wenn ich Freunde von meinen Söhnen in so einen Urlaub mitnähme, wäre es eine Einladung. Aber als "Mitfahrer" sollte man dies nicht als Selbstverständlichkeit betrachten, sondern im Vorfeld klären.

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Hallo,

ich würde diesen Urlaub nicht als Einladung verstehen. Zumindest solange ihr wisst, dass sich die Eltern des Mädchens eine finanzielle Beteiligung leisten können.
Zunächst würde ich ausrechnen, welche zusätzlichen Kosten eine weiterer Jugendlicher verursacht. Also wenn die Fähre nicht pauschal, sondern pro Person gezahlt wird, diesen Betrag. Oder auch wenn für das Ferienhaus für die weitere Person extra Kosten anfallen. Wenn Fähre und Unterkunft nicht mehr kosten, würde ich es allerdings auch nicht umlegen. Wenn ihr selbst kocht würde ich mit den Eltern über einen bestimmten Betrag (vielleicht 50 Euro?) reden. Außerdem sollte das Mädel mitnehmen, was sie gerne isst und sonst extra gekauft werden müsste (z.B. die Lieblingsmarmelade, Lieblingsmüsli etc.). Darüberhinaus soll sie ausreichend Taschengeld dabeihaben für Eis, Souvenirs etc. Geht ihr öfter Essen, würde ich sie dafür auch Geld mitnehmen lassen.

LG bluehorse

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