Hausfrau der schlechteste Job...

... Hallo
wer ist ab und zu auch über seinen schlechtbezahltenHausfrauenjob frustriert? Seit über 5 Jahren keinen Anspruch auf Urlaub, Überstunden gehen zugunsten des Betriebes, keine geregelte Arbeitszeit, keine Sonderzulagen.
Ständig gebe ich das Geld aus was mein Mann mühsam verdient hat. Von dem was ich am Morgen geleistet habe sieht keiner mehr was am Abend. Ständig die gleichen Diskussionen...... ständig die Frage: Was koche ich heute, damit es allen schmeckt?
Es war mein Wunsch Mutter zu werden aber ab und an bin ich sehr gefrustet. Wer anerkennt unsere Leistungen? Alles ist so selbstverständlich.
Boe

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*lach* dann geh doch arbeiten und hol dir da deine anerkennung?!

leichter gesagt als getan, gell... du könntest den haushalt eine woche verlottern lassen und nix tun...dann würde deine familie vielleicht merken was du alles tust, du könntest aufgaben an deine kinder (insofern alt genug) delegieren...

generell....urlaub?dein mann wird ja wohl mal urlaub machen, fahrt ihr dann nicht weg? wenn nein: binde ihm daheim ein in der zeit.... ist dein gutes recht. selbst schuld wenn du jedem alles hinterher trägst.

überstunden? du hast doch den ganzen tag zeit dir alles einzuteilen? sorry, aber was machen die mütter die arbeiten gehen? die müssen ihr hausfrauenpensum zusätzlich stemmen?! hab ich nur was falsch verstanden, bist du berufstätig?

naja, die wahl, hausfrau zu sein, treffen die meisten ja doch freiwillig, dass dies nicht immer leicht ist ist klar, aber dennoch muss man sich im klaren sein, dass man im grunde ein relativ entspanntes leben führt (ausnahmen gibt es, logisch).

du kannst dir nur selbst helfen, jammern hilft nicht, leider. fordere von mann und kindern unterstützung!!!!

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Das kann nur eine sagen die nicht Hausfrau ist...... ich bin auch keine, würde aber nicht so weit den Mund aufreissen, wie sie das meistern soll....


Danke, dass es so schlaue Frauen wie dich gibt

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Du hast selbst gewählt.;-)

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Wenn Du so frustriert bist, dann geh los und such Dir einen Job! Glaube mir, es stärkt Dein Selbstvertrauen und Deine Gedanken werden um andere Dinge kreisen als um Deine Hausfrauentätigkeit. Ich bin von 5.00 Uhr - 17.00 Uhr in Sachen Job "unterwegs". Erst danach habe ich Zeit mich den hausfraulichen Tätigkeiten hinzugeben.

Was den Urlaub betrifft: Ja, ich habe 30 Tage Urlaub im Jahr. Was mache ich da? Ich verreise mit meiner Familie für eine, wenn ich Glück habe für zwei Wochen. Die restlichen Urlaubstage verbringe ich mit Tätigkeiten, die ích nach dem Job nicht schaffe, wie Frühjahrsputz, Fenster putzen, Friseur- oder Arzttermine, Handwerker ... was so anfällt eben. Es ist herrlich!

Was ist nun mit der Anerkennung? Ja, im Beruf habe ich sie. Daheim macht sich aber Dreck auch nicht von alleine weg. Da ist dann aber auch keiner, der bestaunt, was ich so alles schaffe, mache, wegputze. Wozu auch? Das ist selbstverständlich und Teil eines jeden Lebens.

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Hallo,

wie eigentlich alle schon schrieben : Du hast es dir selber ausgesucht.

Tut mir ja nun leid für dich, aber für mich ist Hausfrau auch kein Job. Es gibt genug Mütter die neben dem "Hausfrauenjob" auch noch einer geregelten Arbeit nachgehen.

Ich arbeite gern und gleich danach sind unsere Kinder dran. Der haushalt wird gemacht, wenn die Kids schlafen oder noch in der Kita sind. Wo sie spätestens gegen 14:30 abgeholt werden.

Gruss

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sorry...aber hausfrau ist kein job :-P

genau die gleichen probleme, hat jeder andere auch, der kinder und haushalt hat und die meisten machen nebenbei noch ne richtige vollzeitarbeit

wenn du anerkennung, abwechslung etwas abhängigkeit willst, dann such dir wenigstens nen minijob...ich würde mich nie finanziell von jemanden abhängig machen #schock

gestatte mir ne gegenfrage...zeigst du dich erkenntlich, dass dein mann arbeiten geht und dir geld nach hause bringt und dein mutterdasein ermöglicht???

lg

Birgit

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Hallo Birgit!

Ich selber bin auch nach acht Wochen wieder arbeiten gegangen, weil mir die Decke zu Hause auf den Kopf gefallen ist. Zum Glück hatte ich die Möglichkeit, da meine Mutter im selben Haus wohnt und auf unsere Tochter aufpassen konnte.

Es gibt aber nun mal Frauen, die nicht wieder arbeiten gehen und "nur" den Haushalt führen. Und die Äußerung, dass der Mann das Geld nach Hause trägt, damit er der Frau das Mutterdasein ermöglicht, finde ich ziemlich daneben!

Zum "Elternsein" gehören immer zwei! Und wenn die beiden sich die Arbeit teilen, in dem der Mann arbeitet und sie dafür den Haushalt führt und für das gemeinsame(!) Kind da ist, steht ihr das Geld genauso zu wie ihm.

Davon mal abgesehen, finde ich persönlich es super, wieder arbeiten zu gehen. Es bedeutet aber auch, dass der Haushalt hinten ansteht und es manchmal ganz schön stressig ist, alles zu meistern. Und ehrlich gesagt, kann ich Birgit gut verstehen. Obwohl mein Mann weiß, dass ich Arbeit und Haushalt schmeißen muss, ist er der Meinung, dass es bei uns ordentlicher sein könnte (er sagt es nicht direkt, aber manchmal schon durch die Blume;-)). Für Männer scheint es einfach schwer zu sein, die Leistung der Frau anzuerkennen. Es geht nicht darum, ständig gelobt zu werden. Aber im Berufsleben ist es doch auch schön, wenn der Chef mal anerkennende Worte findet... oder?!

Schönen Tag noch Gruß Iris

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hi iris,

da haste mich falsch verstanden...natürlich gehören zum elternsein zwei und in dem fall hat offensichtlich jeder seine aufgaben, der papa sorgt finanziel für die familie und die mama hauswirtschaftlich, vielen müttern, die sich für ein mutterdasein entscheiden, wird diese möglichkeit einfach nicht geboten, weil der papa alleine nicht genug verdient....das war, worauf ich hinaus wollte...beide tragen einen grossen teil bei, aber viele hausfrauen wollen immer noch mehr anerkennung....sie bekommen als lohn kost und logie und sicher auch noch andere annehmlichkeiten.

was das lob des mannes betrifft, erziehungssache :-) ...ich hab damit keine schwierigkeiten, ich freu mich und lobe meinen mann, wenn er bei uns mal den staubsauger zückt und ich bekomme auch ein liebes dankeschön für leckeres essen, was ich auf den tisch stelle

in dem sinne...lieben gruss

Birgit

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Aus diesem Grund gehe ich oder gehen die meisten nach einem Jahr Elternzeit wieder arbeiten. Der Grund ist auch, dass das Elterngeld 10 Monate + 2 Monate Mutterschaftsgeld gezahlt wird. Und dann kriegst man nur die 154 € Kindergeld auf das Konto eingezahlt. Ich möchte nicht von das Gehalt meines Mannes abhängig sein. Ich brauche mein eigenes verdientes Geld und außerdem lenkt mich die Arbeit auch ab. Nur Windelwechseln, mit dem Kind beschäftigen, ... frustriert mich auf Dauer auch wenn ich meinen Sohn über alles, alles Liebe #kuss#herzlich

Seitdem ich Mama bin bin ich ein anderer Mensch geworden. Und das ist unbezahlbar #freu

LG
Melli und Fabian, der endlich schläft #huepf

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bin seit über 3 jahren hausfrau und finde es immer noch schön, kann meine zeit einteilen mich auch mal tagsüber mit freunden treffen..........
mein mann bringt zwar das geld nach haus, aber es gehört uns beiden und ich kann mir auch mal was können ohne schlechtes gewissen. er bedankt sich auch bei mir für meine arbeit und hift wenn er zu hause ist, er arbeitete auch 60 stunden und mehr auf arbeit, er weis aber halt auch was ein haushalt für arbeit macht, weil er wo wir noch beide gearbeitet haben die hälfte machen musste! am wochenende geht er haushalt hälfte hälfte, er macht frühstück holt brötchen und ich kann auschalfen, mache dafür mittag und abendessen mal der eine mal der andere, den rest wie mal staubsaugen oder so macht auch mal er.

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Genau deswegen habe ich mir einen Termin beim Arbeitsamt geholt.
Hab keine Lust mehr auf "Nur-Mutti-Dasein" und die ganzen Einschränkungen wegen Geldmangel.:-[
Grüße,
Sandra

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Der undankbarste JOB der Welt. Und noch dazu unbezahlt!!

Ich kann dir wirklich nur eins raten: "kündigen" und sich eine eigene bezahlte Arbeit suchen. Nur das bringt Anerkennung; zum einen durch Kollegen und zum anderen durch die Entlohnung. Und mach nicht den Fehler und geh Teilzeit: Steuerklasse 5 ist besch.... (sehr hohe Abzüge). Geh Vollzeit, dann kann der Rest der Familie "in Teilzeit" ja deinen alten Job übernehmen.