Was würdet Ihr von Blog/Forum mit folgendem Thema halten:

Alles anprangern, was einer Schwangeren Ja zum Kind erschwert.

Also z. B. dass Männer sich vor der Verantwortung für ein Kind drücken, Familien-inkompatible Arbeitgeber, Wohnraummangel, etc.

Nicht angeprangert würden Frauen, die eine Abtreibung erwägen oder abgetrieben haben; stattdessen würde schlicht akzeptiert, was Frauen als Ursache für ihre Entscheidung gegen Kind angeben (um dann ggf. das betreffende anzuprangern)

Was würdet Ihr von einem solchen Blog/Forum halten?

Mit freundlichen Grüßen und Danke für alle Antworten

Was fändet Ihr einen solches Blog/Forum?

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1

Welchen Sinn hätte denn so ein Jammerblog?

Jeder jammert Mal, wenn man jedoch zu lange im Opfermodus bleibt, heißt das nichts anderes, als dass man nicht die Verantwortung für sein Leben übernehmen will.
Wenn ich in einer unguten Situation gefangen bin, liegt es an mir, die Situation zu ändern oder sie vollkommen anzunehmen. Alles andere ist destruktiv und hilft mir nicht in meinem Leben weiter.

Mich würde also viel mehr ein Blog ansprechen, in dem eine Mutter erklärt, wie sie Widerständen begegnet ist und sie gelöst hat.


Grüße

2

"Welchen Sinn hätte denn so ein Jammerblog?"

Auf Dinge aufmerksam machen, wegen denen Frauen sich für eine Abtreibung entscheiden, damit sich an diesen Dingen vielleicht etwas ändert und es so weniger Abtreibungen gibt.

Ein relevanter Anteil der Frauen, die Abtreibungen vornehmen lassen, entscheidet sich nämlich aus Gründen hierfür, die andere verursacht haben. Z. B. wenn eine Frau abtreibt, weil der Erzeuger sie aufgrund der Schwangerschaft verlässt; dann ist er mit schuld daran, dass es zu einer Abtreibung kam.

3

Ach, dann geht es um Abtreibungen?

Das ging aus deinem ersten Post nicht hervor.

Aber auch hier wären Tipps hilfreich. Es sollte positiv gestaltet sein.
Die Schuldfrage spielt für mich z.B. eine vollkommen untergeordnete Rolle. Wenn ich ungewollt schwanger bin, und mein Partner mich verlässt, bin ich immer noch in derselben Situation, ob mein Partner nun Mitschuld ist oder nicht.
Ich trage im Fall einer ungewollten Schwangerschaft ohne Partner, die 100%ige Verantwortung für mich und mein Kind. Mich würde es dann nur interessieren, wo und wie ich Hilfe bekommen kann. Dass das alles schwierig ist, weiß ja jeder. Aber es hilft mir auch da nicht, mich als Opfer zu fühlen und anderen Schuld zu geben. Dadurch mache ich mich klein, das hilft mir nicht weiter.

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18

Ach du Schreck, an deinen Nick und etliche krude Diskussionen zu dem Thema erinnere ich mich noch. Die Fäden damals in Politik und Philosophie statt.

Warum bist du so besessen von dem Thema? Gesund liest sich das nicht so über den langen Zeitraum weg...

19

Mir war der Nick auch sofort bekannt und konnte mich an die vergangenen Diskussionen zu dem Thema erinnern.

Ich sehe das so ähnlich wie du.

LG

22

"Warum bist du so besessen von dem Thema?"

Siehe Art. 1 Abs. 1 und Art. 2 Abs. 2 GG.

Das betrifft zwar vieles, aber eben auch wenn Schwangere ihre Kinder abtreiben, weil irgendwelche Dritten zu faul waren zu tun, was sie hätten tun sollen.

Andere helfen Flüchtlingen, sorgen sich um die Bewohnbarkeit des Planeten, treten gegen Extremismus an, kämpfen für faire Gerichtsverfahren, prangern sexuellen Missbrauch an oder bemühen sich um etwas anderes, was durch Art. 1 Abs. 1 GG geboten ist, aber bei dem die bisherigen Bemühungen des Staates unzureichend sind.

Mein Thema ist halt das.

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