SEHR Intelligent?

Hallo,

seit einigen Tagen stelle ich mir folgende Frage: Ab wann ist man sehr intelligent? Also, welcher IQ?

Bis 114 geht der Normbereich, das hab ich verstanden. Aber ab welchem Bereich würdet ihr persönlich von sehr intelligent reden? 120? 130? 140?

Ich mein jetzt den klassisch getesteten IQ, es steht ausser Frage, dass
a) das im Leben auch nix wirklich hilft
b) unsere Kinder hier AUSNAHMSLOS hochbegabt sind (ersatzweise liegt eine Teilhochbegabung vor)
c) die, die nicht hochbegabt sind, natürlich verkannte Genies sind...

Mal im Ernst...ab welchem IQ sprecht ihr von SEHR intelligent?

LG Irene

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Ohne Kommentar ;-)

Hochbegabung beginnt ab einem IQ von 130.

Natürlich ist das ein Vorteil im Leben, wenn man sehr begabt ist, die Nachteile kann ich nicht erkennen.

Hallo,

Danke für deine Antwort. Also setzt du sehr intelligent ab 130 an.
Vielleicht gar nicht so verkehrt, hochbegabt ist demnach sehr intelligent..

Ich hätte es ähnlich gesehen, war mir aber echt unsicher, ob ich da auf dem Holzweg bin..

LG

Das ist keine Definition von mir, sondern allgemein so. Steht irgendwo auf denn Test meines Sohnes drauf von wann bis wann man was ist.

Die Männer in meiner Herkunftsfamilie sind alle hoch- oder höchstbegabt (ab 145).

Das Problem ist, dass andere Menschen sie nicht verstehen und sie sich auch nicht verstanden fühlen.

Die anderen sind für diese Menschen tatsächlich alle Deppen.

Schwierig gestaltet sich vor allem die Partnersuche.

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Hallo,

ein IQ-Test ist ja so konzipiert, dass die Ergebnisse normalverteilt sind. D.h. der Durchschnitt liegt bei einem Wert von 100 mit einer Standardabweichung von 15. Konkret geht man also in 15er Schritten von 100 aus:
Bei einem Wert von 100 +/- 15 spricht man vom Normalbereich - also mit einem IQ von 85 bis 115 gilt man als durchschnittlich intelligent.
Mit einem IQ von 70 bis 85 ist man unterdurchschnittlich intelligent (man spricht von Lernbehinderung), unter 70 stark unterdurchschnittlich (hier beginnt der Bereich der geistigen Behinderung).
Nach oben ähnlich: Von 115 bis 130 gilt man als überdurchschnittlich intelligent (hier fängt für mich "sehr intelligent" an - aber das definiert sicher jeder anders), ab 130 als hochbegabt.

Gruß, Lena

Ich finde das sagt nicht immer was aus, es gibt Menschen mit einem iq über 130 und trotzdem schaffen sie ihren Schulabschluss nicht.

Ich denke die Bezeichnung "sehr intelligent" ist individuell nutzbar und somit auch nicht "greifbar".

Er kann ja auch Unterschiede ausdrücken. Z.B. :Hat jemand keinen Schulabschluß dann KANN! für denjenigen jemand mit Abitur sehr intelligent sein.

So wie ich das sehe, ist Intelligenz das einzige "Gut" das ausreichend verteilt ist. Du findest eigentlich keinen, der von sich sagt, davon habe er nicht genug.

》Er kann ja auch Unterschiede ausdrücken. Z.B. :Hat jemand keinen Schulabschluß dann KANN! für denjenigen jemand mit Abitur sehr intelligent sein.《

Das denke ich auch. Wenn man zB niemanden mit höherer Schulbildung kennt, dann könnte man das Abi mit höherer Intelligenz gleichsetzen.
Wenn man nur Akademiker um sich hat, dann assoziiert man höhere Intelligenz vielleicht erst mit dem abgeschlossenen Studium. Oder mit dem Master, aber nicht mit dem Bachelor. Oder mit einem naturwissenschaftlichen Studium, aber nicht mit einem geisteswissenschaftlichen.
Das kommt echt auf den eigenen Standpunkt an.
IQ 115 braucht man durchschnittlich fürs Abi, und das finde ich "normal intelligent".

“IQ 115 braucht man durchschnittlich fürs Abi, und das finde ich "normal intelligent".“

Naja,
wenn das so wäre, müsste die Abiturientenquote aber knapp unter 15% liegen.

Das tut sie ja selbst in Bayern nicht.

Intelligenz nur mit erreichter Leistung gleichzusetzen, erfasst das Phänomen von kognitivem Potential auch nur unzureichend.

Intelligenz als Ressource, kann ja durchaus in hohem Maße vorhanden sein, ohne dass sie sich durch Leistung zeigt.

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Hallo,

In der professionellen Diagnostik werden die
Kategorien
durchschnittlich (85-114)
überdurchschnittlich (115-129)
und
weit überdurchschnittlich (ab 130)
verwendet.

“Intelligenz“liegt vielmehr im Auge des Betrachters. :-)

Ich würde sehr intelligent nicht versuchen am IQ festzumachen und definitiv nicht erst ab einer Hochbegabung. Wen ich sehr intelligent nenne, mache ich daran fest, wie diese Menschen auf mich wirken, was sie sagen, ob sie zum Beispiel komplexe (gesellschaftliche) Strukturen durchschauen oder anderweitig schwierige Zusammenhänge verstehen. Dementsprechend ist mein Verständnis von sehr intelligent höchst subjektiv, weil es davon abhängig ist, was ich komplex verstehe. Aber genauso subjektiv ist es, wenn ich jemanden sehr nett, sehr gastfreundlich oder sehr hübsch nenne. Und da stört es niemanden, dass das Urteil subjektiv ist.

Hallo,

vielen Dank für eure Antworten.

Es scheint wirklich interpretationssache zu sein. Besonders interessant fand ich den Ansatz, dass es mit dem Umfeld zu tun hat, wie man sehr intelligent einordnet.

Danke!

Intelligenz und IQ sehe ich als zweierlei Bereiche, mit einer gemeinsamen Schnittmenge (und getrennten Bereichen)

IQ ist definiert. ca. 120 aufwärts überdurchschnittlich begabt, 130 aufwärts Hochbegabung
ABER der gemessene IQ kann schwanken. Tagesform und andere Faktoren. So kann es kommen, dass ein Kind mal 128 und mal 133. Das ist nicht viel Unterschied. Laut Definition nicht das gleiche.
Fakt ist: in beiden IQ Bereichen braucht es Forderung oder Förderung, wenn Probleme auftreten. In beiden Bereichen kann es gut laufen, wenn Faktoren abgedeckt sind.


Intelligenz gibt es in verschiedenen Bereichen.
- kognitive Intelligenz
- emotionale Intelligenz

intelligent sind für mich auch Menschen, die zwar einen geringen IQ haben (auch unterhalb des festgelegten Durchschnitts), jedoch Zusammenhänge gut und schnell erkennen und Probleme lösen können.

Auch solche / gerade solche, wo Menschen mit ihrem hohen IQ an ihre Grenzen kommen.

Mein Vater sagte immer: "dumm darf man sein, zu helfen muss man sich wissen".
Das können manche Menschen mit hohem IQ teilweise nicht oder eben nur in ihrem getesteten Bereich.

Umgekehrt können sie Probleme lösen, die andere nicht schaffen.

Daher finde ich es wichtig, dass man Menschen nicht nach ihrem IQ abstempelt, sondern ihnen hilft, in ihrem Alltag klar zu kommen. Je höher der IQ, desto schwieriger u.U.
Es ist oft wie eine Fremdsprache im Land in dem man aufgewachsen ist. :-(


Emotionale Intelligenz weiß ich bei Freunden sehr zu schätzen. Sie helfen mir das Leben oft zu verstehen. Das was mein Kopf kapiert, aber emotional nicht einordnen kann!
Sie sind sehr einfühlsam, erkennen bei mir Mimik, Gestik, Stimmung und sonstiges.
Sie lösen schnell, komplexe emotionale Probleme und erkennen was diese ausgelöst haben. Welcher Weg sinnvoller ist usw.

Etwas, das leider weniger zu werden scheint :-(



Bei Teilhochbegung wird es noch schwieriger.
Mit einem Bein in einem ICE, mit dem restlichen Körper auf einem Skateboard. Das tut weh! Es zerreißt die Seele, wie das Beispiel den Körper.

Hochbegabung: allein in einer Rakete sitzen kann einsam machen. Klar man kann sie steuern und kennt die Geräte. Aber wie man an Essen rankommt: schwierig.

Emotionale Intelligenz bei einem durchschnittlichen IQ erlaubt den Wechsel zwischen Skateboard, EC (Eurocity), Regionalbahnen (verschiedener Regionen), Züge verschiedener Länder
Wobei das Miteinander inzwischen oft leidet, da Kinder oft möglichst in den schnelleren, angeblich besseren Zug sollen, am besten mit 1. Klasse Platz usw.


Intuition ist für mich übringens auch wichtig. Manche lösen intuitiv komplexe Probleme. Prüfen sie diese noch mal mit dem Kopf, sitzen sie einige Stunden daran. Manchmal mit Ergebnis, manchmal ohne. Manche haben kaum Intuition. Fürsie sind dann andere kognitive Fähigkeiten wichtig, um das gleiche gegebene Problem zu lösen.
:-)

Bei MENSA kann man ab einem IQ von 130 Mitglied werden. Mein IQ ist 142 und mir machtbesessen Spaß, mich mit anderen intelligenten Menschen zu vernetzen.

Ob es einem Vorteile bringt? Ich denke schon - das begreifen komplexer Zusamnenhänge, analysieren & strukturieren fällt leichter. Der Karriere war es sich nicht schädlich 😊

Ob es mich gehindert hat? Nein - ich habe früh erkannt, fasslichste heder jeden Gedankengang folgen kann, und man sich sich dem Niveau des jeweiligen ggü anpassen muss.

Soll wirklich nicht arrogant klingen. Dies nur als Erklärung. Im Alltag weiß keiner meinen IQ 😊

Aber Rechtschreibung ist jetzt nicht so deine Stärke oder? Bei einem IQ von 142. ?

Welch qualifizierter Kommentar 🙄

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