Organspende

Ich fände das traurig, aber es ist auch sehr bezeichnend für unsere Gesellschaft, man gibt nur etwas, wenn man auch was dafür bekommt, wer ist heutzutage schon selbstlos.

Ich habe einen Organspende-Ausweiß, weil ich hoffe, dass ich wenn's soweit kommen sollte, mit meinem Tot mal jemand anders helfen kann.

die findest du gut, die regelung?
kann ich nicht nachvollziehen.
ein mensch der sich aus welchen gründen auch immer (und die muss jeder haben dürfen) dagegen entscheidet ist damit gebrandmarkt und muss fürchten dass seine medizinische versorgung im fall der fälle ungenügend ist.

schwachsinn.

da musst du dir eher sorgen machen dass du nicht unzureichend versorgt wirst wenn du nicht privat versichert bist!

das sehe ich nicht so.
in einer gesellschaft, in der die mehrheit dann organe spendet und man einer der wenigen ist, der sich aktiv dagegen entscheidet, fällt man auf. und das nicht positiv. damit wird organspende erpresst, was gegen die freiwilligkeit spricht, mit der eine organspende gegenseitig erfolgen sollte.

wie sind die regelungen in österreich?

In Österreich bist du automatisch Spender, außer du hast einen Organspendeausweis, der aussagt, dass du nicht spenden willst oder der einschränkt, welche Organe du zu spenden bereit bist.

LG

"wenn dem aber so ist, dann muss man als nicht spender die angst habem medizinisch nicht bestens versorgt zu werden. ein patient zweiter klasse."

Man könnte den Spieß auch umdrehen - jeder, der jetzt Spender ist, muss Angst haben, nicht bestens medizinisch versorgt zu werden und somit ein Patient zweiter Klasse zu sein.

Von Deinem Vorschlag halte ich gar nichts.

Ich bin dafür, dass jeder als Organspender angesehen wird, es sei denn, er trägt eine gegenteilige Erklärung bei sich. Denn ich bin der Meinung, dass sehr viel mehr Menschen Organe spenden möchten, aber leider viel zu vergesslich, nachlässig sind, sich den Organspendeausweis zu besorgen.

Warum sollen sie schlechtere Medizinische Versorgung bekommen?

sie sind gebrandmarkt. sie sind die, die nicht geben wollen. ich hätte in dem fall bedenken repressalien zu erfahren. und menschlich wie auch mediziner sind denke ich nicht, dass ich so falsch damit liege.
deshaöb ist es so wichtig, dass organspende nicht 'erpresst' wird.

Diese Bedenken teile ich überhaupt nicht.
Man könnte Dich heute auch vor jeder OP fragen, ob Du einen Spenderausweis hast. Wenn nicht, dann könntest Du auch heute schon Repressalien ausgesetzt sein.

Hallo

Ich denke das ist der falsche ansatz

Da gibt es soviele ethische,persönliche,religiöse Aspekte

die beruecksichtigt werden sollten

Das ist eine ganz individuelle Entscheidung

Im übrigen sind die wenigsten Patienten die ein Organ bekommen sind als organisierter geeignet

Lg

Autsch

Der letzte Satz nochmal

Die wenigsten Patienten die ein Organ transplantiert bekommen sind als organspender geeignet

So is richtig

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