Therapie: Eskalation???

hallo ihr lieben,

was bedeudet bei morbus crohn die therapie- empfehlung "eskalation"???

(evtl. entfernung der entzündlichen darmstellen???)


danke im vorraus
#danke
sagt kerstin

1

Hallo Kerstin,



ich kann dir leider nichts zu Morbus Crohn sagen.

Bei meiner MS bedeutet Eskalationstherapie, Mittel der letzten

Wahl, wenn alles andere nicht wirkt oder ausgeschöpft ist.

Ich habe deshalb vor 3 Jahren Chemo (Mitoxantron)

bekommen.Damals war ich im Rollstuhl und hatte riesig Angst

davor . Schon das Wort " Eskalation" .......!!!

Jetzt geht es mir wieder ganz gut. Hätte ich nie gedacht!!!

Kommst Du aus Halle ? Wär ganz in meiner Nähe .

Wie ging es Dir in Deiner Schwangerschaft ?


Ich wünsche Dir alles Gute,


Viele Grüße Krissi ;-)

2

hallo krissi,
ja ich wohne in der nähe von halle, so ziemlich genau zwischen halle und leipzig.:-)
bei der krankheit geht es nicht um mich, sondern um meine schwester. sie ist 22 und es wurde im vorigen jahr nach 6 monatigen rätseln diagnostiziert.:-[
momentan hat man zwar das kortison abgesetzt, von "gutgehen" kann jedoch nicht die rede sein.
ich hatte kurz nach der geburt meines sohnes leider auch gesundheitliche probleme. nach etlichen ärzten schrieb man sarkoidose als befund nieder. allerdings entpuppte es sich als "nur" akut. das heißt, ich hatte zwei mal kurz hintereinander damit zu tun, seit dem habe ich ruhe #schwitz

wie geht es dir denn jetzt? über ms weiß ich nur sehr wenig. wie gehst du damit um - im alltäglichen leben?

naja, wir sind halt ungeduldig. bei'm "auswertungsgespräch" wird meine schwester schon näheres erfahren.



lg und alles liebe für dich
#blume
sagt
kerstin

3

Hallo Kerstin,

schön, daß es Dir wieder gut geht. #freu

Ich kann heute mit meiner Krankheit ganz gut umgehen. Habe aber eine ganze Weile gebraucht, um sie zu verarbeiten.....Meine Diagnose habe ich mit Anfang 20 bekommen. Nach der Schwangerschaft..

Am Anfang war "meine" MS agressiver , jetzt geht es mir ganz gut und ich habe jetzt die Hoffnung-nein ich glaube ganz fest- dass es so bleibt.

Ich genieße heute jeden Schritt, jedes Wort , einfach die Normalität, den banalen Alltag, weil ich und damit auch meine Familie, das schon so oft verloren haben. ( Meine Rollstühle stehen jetzt in der Garage....):-D

Ich habe aber auch gelernt mir und anderen Grenzen zu setzen, auch mal nein zu sagen und nicht alles so zu analysieren. Naja, und im Haushalt mal was liegen zu lassen.

Ärger, negativer Streß macht sich bei mir sofort in der Verstärkung meiner Symptome,die, wenn auch abgemildert immer noch da sind ,bemerkbar.

Ich suche mir meine kleinen Oasen und denke positiv. Bin im warsten Sinne des Wortes ein Stehaufmännchen....

Unser größter Wunsch, wäre jetzt noch ein 2. Kind, obwohl ich weiß, das ich damit ein Risiko eingehe....Aber es gibt nichts schöneres......

Die Erkenntnisse in der Medizin gehen immer weiter. Wenn ich bedenke, wie sich die Meinung und Erkenntnisse und Behandlungsmöglichkeiten nur in Bezug auf meine Erkrankung seit meiner Diagnose geändert haben.

Wie geht es Deinem kleinen Sohn? Wie hat Deine Schwester die Diagnose aufgenommen?

Ich wünsche Dir und Deiner Schwester alles Liebe und viel#klee.

Kristina

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