Grippeimpfung

Hallo,

Ich habe nächste Woche einen Termin zur Grippeimpfung und höre jetzt von allen Seiten die unterschiedlichsten Meinungen.

Viele.sagten , als sie impfen ließen, waren sie in diesem Jahr viel öfter krank also sonst.
Manche lagen direkt nach der Impfung flach u andre merkten gar nichts.

Wer hat sich schon mal impfen lassen u wie habt ihr darauf reagiert?

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Meine Tochter und Schwieso samt ihrer Tochter und ich waren vor 1 1/2 Wochen impfen, alle fit.
Drei aus meiner direkten Nachbarschaft seit Montag geimpft, alle fit.
Zwei meiner Nichten mit ihren Männern und einem Sohn geimpft, alle fit.
Befreundete Familie, 2 Erw., 2 Schulkinder, seit 2 Wochen geimpft, alle fit.
Mein Exstiefschwiegersohn und seine Partnerin, geimpft und fit.
Sonst fällt mir auf die Schnelle keiner ein.....ach doch, meine Fußpflegerin, auch 4 Personen, alle fit, war erst am Mi bei ihr und wir redeten drüber, sie wollte mich daran erinnern ;-)
Ich selber stecke sowieso alle Impfungen problemlos weg.
Wer ist "viele" von Deinen Informanten? Direkte Familie und Freunde oder hat einer von jemandem gehört, der jemanden kennt.....😎 Gibt sicher welche mit Problemen, nur ich kenne gerade niemanden.
LG Moni

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Danke für die Antwort.

Es hält sich so die Waage von meinen Freunden/Bekannten.


Bin ja normal kein Imofgegner, aber irgendwie mach ich mir bei dieser Impfung mehr Gedanken.

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Direkt nach der Impfung ist ja teilweise normal, das kommt eben auf einen persönlich an, wie man die verträgt, kann bei jeder Impfung passieren.
Dass man danach öfter krank wird... keine Ahnung ob das wirklich sein kann. Ist es nicht vielleicht eher so, dass man sich nach einer Impfung einfach besser beobachtet und sozusagen einfach mit dem Gegenteil rechnet, "dann werde ich dieses Jahr gar nicht mehr krank"? Aber man lässt sich ja nicht gegen das krank werden impfen sondern gegen eine Krankheit. Also dass man noch eine Erkältung bekommt kann auch die Grippeimpfung nicht verhindern.

Ich wurde in meinem Leben schon sehr oft geimpft, zuletzt letztes Jahr, und habe es immer gut vertragen. Grippe war zwar noch nicht dabei, aber wenn ich es vorher gut vertragen habe wird es jetzt denke ich auch nicht arg anders sein. Die umstrittenen Inhaltsstoffe sind ja nicht der Impfstoff selber sondern die Hilfsstoffe, und diese sind ja wohl in mehreren Impfungen enthalten.

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Stimmt schon.....andererseits denk ich, bei all den Hygiene-und Abstandsregeln sollte die Gefahr der Ansteckung dieses Jahr ja viel geringer sein als sonst

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Ja das stimmt natürlich. Habe jetzt auch schon gehört dass sie nicht empfohlen wird, gerade weil das Immunsystem kurz nach der Impfung damit beschäftigt ist und eventuell leicht geschwächt sein könnte. Aber man schützt sich ja auch und könnte kurz nach der Impfung besonders vorsichtig sein. Ich denke es gibt da kein 100% richtig oder falsch.

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Hallo,

bei meiner Oma war es so, wie du schilderst:
sie war in den Jahren, in denen sie gegen Grippe geimpft wurde, öfter krank, als in den Jahren davor.

Allerdings konnte sie den Gegentest: ein Jahr ohne Grippeimpfung, nicht mehr machen. Sie starb am Krebs.

Gegen Grippe werden eben häufig Risikogruppen geimpft. Auch meine Oma wurde ja nicht grundlos geimpft. Dass ihr Immunsystem darüber hinaus durch eine unerkannte Krebserkrankung geschwächt war, konnte keiner ahnen.
Für sie selbst war der Zusammenhang also klar: "Früher (ja, als sie noch jünger und gesünder war) war ich im Winter kaum krank. Seit ich gegen Grippe geimpft werde (ja, der Hausarzt wusste, warum er das empfiehlt) werde ich öfter krank." ...

An Einzelfällen (egal, wie viele man persönlich kennt!!) kann man keine Statistik festmachen. Impfungen werden empfohlen, wenn der Nutzen das Risiko übersteigt.
Und wenn ich lese, wieviele Menschen sterben, wenn mal in einem Jahr der Haupterreger im Impfstoff fehlt, dann will ich das Risiko ohne Impfung nicht eingehen.

LG!

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In den letzten Jahren wurde ich immer gegen Grippe geimpft, auch in der Schwangerschaft, ohne Probleme.
Wir werden uns auch dieses Jahr impfen lassen. Zu unserem Schutz, um es nicht an Andere zu übertragen und um nicht unnötige Kapazitäten im Gesundheitssystem zu blockieren.
Letztlich muss es jeder für sich entscheiden.

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Wir lassen uns möglichst jedes Jahr impfen. Hat immer super geklappt und super vertragen.

Mit Influenza ist echt nicht zu spaßen.
Die, die es hatten, lagen lange flach, es ging ihnen richtig schlecht.
Da ist mir die Impfung sehr viel lieber.

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Grippeschutzimpfung hatte schon in den Jahren davor, weil meine Eltern Risokopatienten waren. Sie wurden nach Möglichkeit auch geimpft.

Ich war seltener krank, achtete aber auch auf Hygiene wegen Pflege der Eltern.


Öfter krank bin ich später unabhängig der Impfung !

- als mein Kind im Kindergarten war / Kontakte außerhalb des Kindergartens, wenn Mütter mit kranken Kindern im Supermarkt waren.
Mein Kind blieb gesund, mich hat es erwischt.

- Eisenmangel

- wenn ich mich nicht Fructosepassend ernähre. Dann habe ich neben Bauchschmerzen auch höhere Anfälligkeit für Infekte

- andere Faktoren.

Eine Bekannte dachte auch lange Zeit, sie würde nur wegen der Grippeschutzimpfung öfter krank sein.
Dann ließ sie sich nach einigen Jahren Pause wieder impfen und es war nichts.

Vorher: sie ließ sich impfen, weil sie kleine Kinder hatte, viele Kontakte und es daher für sinnvoll ansah, sich impfen zu lassen.

Als die Kinder größer wurden, hielt sie es nicht mehr für soooo wichtig. War dann auch nicht mehr so oft krank.
Rückblickend hatte sie weniger Kontakte. Zu Freunden gingen ihre Kinder selbst und aus der Schule brachten sie nicht mehr sooo vieles mit.

Sie ließ sich wieder impfen - und merkte keinen Unterschied. Wegen Pflege von Angehörigen achtete sie insgesamt auf weniger Ansteckung und ließ sich wegen der Pflege auch impfen.


Eine Freundin (durchgehend jedes Jahr geimpft) war in einigen Jahren immer krank.
Sie wechselte dann den Arbeitgeber und war seither nicht mehr krank, auch mit Impfung.
- AG 1 : Kindergarten in dem kranke Kinder erlaubt sind und die Erzieherinnen bitte auch krank erscheinen sollen
- AG 2: striktes : kranke Kinder dürfen nicht in den Kindergarten. Fieber und co sind Gründe, dass das Kind nicht kommen darf.
Seither war sie nciht mehr krank. Auch mit Impfung nicht.


Zu beachten ist natürlich, dass man gesund ist, wenn man geimpft wird.
Brütet man bereits einen Infekt aus und eine Impfung kommt dazu, kann das natürlich den Körper überfordern und stressen.

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Wie viele sagten, dass sie dadurch viel öfter krank wurden?
Und wieviele sagen, dass sie flach lagen?
Vielleicht verdeutlichst du es dir konkret, denn oftmals glaubt man nur das was andere glauben, wenn z.B. jemand sagt "viele...die meisten..." etc. Sowas sind keine verlässlichen Aussagen und schon gar keine guten Quellen. Es ist nur Hörensagen und im Zweifel sollte man sich viel lieber die Statistiken anschauen.

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Da gehen die Meinungen echt weit auseinander...

Wie eine Impfung funktioniert muss ich glaub ich nicht erläutern, da es zum Grundwissen gehört und jeder Grundschüler lernt.... notfalls gibt's auf Youtube tolle leicht verständliche Videos zu 😉

Aber: im Volksmund wird schon eine Erkältung (leichter grippaler infekt) schon als Grippe genannt und meist ist man ja nur erkältet. (Laufende Nase, Fieber, Gliederschmerzen etc). Nur mal so fürs hinterköpfchen. Meist haben die meisten einfach nur eine Erkältung, nennen es aber Grippe wodurch der Anschein erweckt wird, dass Grippe ja total normal und alltäglich sei und in keinster Weise gefährlich. Dazu sollte man auch ans herdenimmunität denken, da sich Jahr für Jahr doch sehr viele für die Impfung entscheiden.

Die grippeimpfung dient dazu eventuelle grippepandemien die Stirn zu bieten. Also dass sie sich nicht so schnell ausbreiten, wie jetzt corona und die gesunheitssysteme nicht überlastet sind, da
-säuglinge
-schwangere
-alte und
-erkrankte
Eine geringere Abwehr gegen eine echte Grippe haben und da schon mal der Verlauf so schwer gehen kann, dass sie da eventuell doch hops gehen können, wenn sie nicht im Krankenhaus behandelt werden können. Deswegen macht es Sinn, abgeschwächte/tote Viren abzubekommen, damit, wenn man sich tatsächlich damit ansteckt, der Verlauf wie ein grippaler infekt ist. Da kommts dann aufs eigene immunsystem an, ob man nach der Impfung krank wird oder nicht. Es werden ja abgeschwächte grippeviren injiziert. Wär also eh unlogisch zu erwarten, dass man nach einer Impfung keinerlei erkältungssymptome hat, da der körper ja gegen die Viren ankämpft und sich dessen Daten abspeichert. Also kann man schlecht sagen, dass sie Deswegen nichts bringt, denn im allerseltensten Fällen hat man aufgrund der Impfung dann ne Grippe. Meist nur eine Erkältung oder gar keine Symptome.

Für kinderlose oder Familien die wenig Kontakt zu anderen Kindern haben UND nicht zur Risikogruppe gehören, ist sie tatsächlich unnötig, da das Risiko hops zu gehen doch deutlich geringer ist.

Ob man jetzt durch die grippeimpfung weniger oder häufiger erkrankt, hat zudem mit der grippeimpfung eh nichts zu tun. Man kann sich trotz Grippeimpfung mit grippeviren anstecken und erkranken. Lediglich der Verlauf ist einfach leichter und man muss in den allerseltensten Fällen ins Krankenhaus. Wenn im Bekanntenkreis jemand trotz Impfung Pech hatte und einen schweren Verlauf hatte, dann heißt es dennoch nicht, dass derjenige für ganz Deutschland spricht (so böse es klingen mag). Die Impfung schützt nur vor gewissen grippeviren. Manchmal sind auch andere unterwegs. Es soll lediglich eher vor Pandemie schützen, die in anderen ländern eine erhöhte Anzahl aufweist.

Also merke: Weder die Häufigkeit der Erkältungen im Umkreis oder an sich selbst noch die Häufigkeit der Erkältung aufgrund einer Grippeimpfung hat nichts mit der Wirkung der grippeimpfung zu tun. Dies als Grund zu nehmen um eine grippeimpfung als wirkungslos abzustempeln ist ziemlich leichtsinnig und stark uninformiert. Lediglich die Anzahl wieviele Pandemien aufgehalten wurden und wie viele Saisons die gesundheitsysteme nicht überlastet waren aufgrund von Grippe spricht dafür, wie effektiv sie ist. Denn eine Erkältung ist keine Grippe.

Das sind jetzt so die Fakten. Obs für einen selber wichtig ist oder nicht, sollte jeder selber entscheiden 😉

Wir lassen uns jedenfalls impfen. Grund dafür: wir sind ein 5-köpfiger Haushalt mit einem Baby und 2 Kinder im Kindergarten. Zudem arbeitet Mann in der Altenpflege, wo ebenfalls eine erhöhte ansteckungsgefahr exestiert als in anderen Berufen. Dazu haben wir noch Urgroßeltern, die eh gesundheitlich angeschlagen sind. Meine Schwiegeroma hat sogar ein geschwächtes Herz. Deswegen lassen wir uns impfen. Weil uns die Risikomenschen (Urgroßeltern und Baby) total wichtig sind und wir das sterberisiko gering halten wollen und weil wir es nicht vermeiden können, dass 3 aus der Familie fast täglich körperkontakt zu anderen Menschen haben.

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Die Menschen reagieren unterschiedlich.
Ich habe davon nie etwas gemerkt, aber mein Bruder liegt fast jedes mal flach, hat Fieber und Grippesymptome.
Öfter krank bin ich davon auch nie gewesen, ich bin sowieso nie krank, allenfalls ein kleiner Schnupfen.

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