Ausheulen

Bei mir wurde vor ein Paar Wochen ADHS Diagnositziert, ich bekam ein Medikament, es half erst dann lies die Wirkung nach, angerufen bei der Psychologin, sie meinte ja man kann auf 50 mg hoch gehen, nach ein paar Tagen ging es dann los, war unruhiger, noch aggressiver, als dann schlimme Gedanke kamen habe ich angerufen und es geschildert.

sie rief dann zurück und meinte nur ja das sei eben so ich sehe jetzt alles deutlicher ich solle Geduld haben.

Weiter Tage vergingen und ich war so am Ende, als ich anrief kein Rückruf mehr keine Antowrt auf meine Email nur eine schöne Rechnung :-( Und jetzt suche ich in meiner Umgebung einen Arzt der auf ADHS bei Erwachsenen spezialisiert ist aber es gibt nichts.

Ich weiß hier kann mir auch keiner helfen aber es kotzt mich so an ;(

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Es gibt Foren für Erwachsene mit ADHS.

Dort würde ich mich anmelden.
Fragen mit welchen Ärzten sie in deiner Umgebung GUTE Erfahrungen gemacht haben und von welchen sie abgeraten haben.

Dort versuchenen einen Termin zu bekommen.
Ein GUTER Arzt sollte dich auch gut einstellen können.

Für meine fahre ich 2 Stunden einfache Strecke. Es lohnt sich!
Solche, die mir einreden wollten, dass ich kein adhs haben könnte (u.a. weil sie sich nicht damit auskennen) , bringen nichts. Für andere Erkrankungen sicher. Aber nicht mir. Daher habe ich gewechselt.

Mit denen, die sich damit auskennen, habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Alle über Krankenkasse, Überweisung. Zumindest beim ADHS. (Bei anderen Fachrichtungen zahle ich inzwischen privat in Eigenleistung um Hilfe zu bekommen.)

Wie kommt die Psychologin eigentlich dazu, dir das Medikament zu verschreiben?
Die ADHS-Verhaltenstherapie war zwe beim Psychologen (ADHS speziell). Dieser durfte auch Einschätzungen eingeben und hat mir auch Tipps zur Medikation gegeben. Wie er mich einschätzt.
Aber verschreiben darf es mir nur ein Psychiater! Dieser arbeitet mit dem Psychologen zusammen. Das Rezept gibt es nur vom Psychiater. Dieser muss mich auch persönlich sehen (nix mit jemanden aus der Familie hinschicken zum abholen). Alle 3 Monate Gespräch, wie es mir damit geht, Veränderungen etc. Ohne das, darf er mir das ADHS Medikament nicht verschreiben.

Sollte sich etwas verändern oder ich eine andere Dosierung brauchen, kann ich zwischendurch auch früher einen Termin bekommen. Erhöhung oder Wechsel des Medikaments erfolgt nur im Termin.

Dass die Einstellungszeit am Anfang dauern kann, ist mir bewusst.
Umso wichtiger ist die Aufklärung durch den Arzt. Welche Präparate gibt es. Warum tendiert der Arzt zu diesem?

Als ich meine Diagnose bekam, gab es nur ein Präparat für Erwachsene. Wohlaber wurde ich darüber aufgeklärt, was es bewirken soll. Bei welchen Nebenwirkungen ich mich sofort melden soll. Was ich abwarten kann. Warum genau diese Einstiegsdosierung?
Was ist zu tun, wenn.... Wie geht es weiter?

In der Anfangszeit war ich auch in einem Forum für Erwachsene mit ADHS. Da habe ich auch ein paar gute Tipps bekommen. Adressen für Erwachsene.

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Sie hat mir das nicht verschrieben nur einen Brief an meinen Hausarzt der hat es mir dann verschrieben aber der kennt ich null aus damit der verschreibt nur was ich ihm sage #schock

Mir wurde eben nur einmalig gesagt das sei eben so, sagte ja auch das ich Gedanken an Selbstmord habe, was ich erwarten würde. In Foren ja bin ich in einem aber da sagt einem keiner wo man sich hinwenden kann, man darf nicht sagen woher man ist warum auch immer.

Habe heute eine Selbsthilfe Gruppe angeschrieben mal sehen was da kommt.

Einen Psychiater habe ich noch nicht gesehen zumindest nicht in dem bezug Medikament ich gehe zu einem Psychologen zur Therapie aber wie gesagt ist der nicht auf ADHS spezialisiert, sagte zu dem Bericht zur Diagnose der sei eher allgemein geschrieben nicht auf mich persönlich, dachte ich gehe eben jetzt mal zu dem bevor ich gar nichts mache.

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Dass ein Hausarzt ein ADHS Medikament verschreiben darf, ist mir neu!
Überweisung zum Psychiater und der verschreibt es dann.

Die meisten ADHS Medikamente sind BTM. Das kann ein Hausarzt nicht so einfach.
Wenn er sich damit nicht auskennt und irgendwas aufschreibt, ist das fahrlässig.
In dem Fall würde ich direkt auch einen neuen Hausarzt suchen.

Wenn du mit dem Forum nicht zu frieden bist, such ein anderes. Ich weiß nicht mehr in welchem ich war. Das ist zu lange her. Dort gab es die Möglichkeit seinen Umkreis einzugeben und zu fragen, ob jemand im Umkreis *Großstadt / Landkreis * Tipps hat. Bundesland ging auch.

Da muss man aber selbst tätig werden und fragen/suchen.
Es kann eine Weile dauern. Nicht jeder Arzt/Psychiater/Psychologe kennt sich damit aus. Aber die, die sich damit auskennen, wissen auch, wer was verschreiben kann.

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Hallo,

ich kenne es aus Foren für andere Krankheiten so, dass es da durchaus Empfehlungen für Ärzte gibt. Dafür muss keiner wissen, welcher User bei welchen Arzt ist, sondern es gibt eine allgemeine Liste von Ärzten, die irgendein User empfohlen hat.
Da würde ich weiter suchen.

Wie ging es Dir denn vor Deiner Diagnose und den Medikamenten? Wenn es Dir vorher besser ging, würde ich die weg lassen bis ich einen Arzt habe, der mir wirklich weiter hilft.

"sie rief dann zurück und meinte nur ja das sei eben so ich sehe jetzt alles deutlicher ich solle Geduld haben."

Hm, ich kenne mich mit Ritalin und Co. nicht so gut aus, aber soweit ich weiß, soll das so wirken, dass man konzentrierter ist und weniger hibbelig. #kratz
Ich schätze eher, dass die Dosierung nicht stimmt, oder dass das Medikament bei Dir nicht passt.

LG

Heike

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Da hat sich nicht wirklich was geändert, anfangs war es ok dann wurde es fast schlimmer, ja denke auch zu hoch aber sie meint ja das sei eben jetzt so und dann war nichts mehr.

Ich warte einfach mal ab, mir gehts grad allgemein sehr schlecht und die kleinste abweichung macht mich total ko, corona alleinerziehend, und familiär keine Hilfe und jeder meint nur was ich besser machen soll.

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