Mandelentfernung im Erwachsenenalter,was kommt auf mich zu?

Hallöchen,


ich muss noch im Juni an den Mandeln operiert werden, da diese sich seit 4 Jahren chronisch entwickelt haben.

Da sind im Jahr bis zu 10 Entzündungen normal.


Jetzt vor 3 Wochen kam für dieses Jahr die 4. Entzündung und auch schlimmste, das Antibiotikum schlug erst nach 1 Woche richtig an...

Jetzt nach 2 Wochen, ist die nächste wieder da, und diesmal darf ich nochmal Antibiotika nehmen, dann ist Schluss meint der HNO Arzt.

Er sagt ich muss sie so schnell wie möglich entfernen lassen.


Leicht gesagt, mit 2 Kindern und einem Mann der noch im Probehalbjahr steckt und somit keinen Urlaub nehmen darf.

Ich hörte was von Familienpflegerin, darum muss ich mich noch kümmern.

Auch das man nach der OP 2 Wochen lang nichts körperlich anstrengedes machen darf.


Wer wurde auch im Erwachsenenalter an den Mandeln operiert und kann mir sagen was danach auf mich zukommt??

Ambulant geht ja leider nicht, muss mich bis zu 4 Tagen KKH rechnen.


Danke für Eure Tips.


Grüßle

Julie

1

Gute Frage,die mich auch brennend interessiert.Denn auch ich bekomme die Mandeln in den Sommerferien entfernt...#schock
Bin mal auf die Antworten gespannt.

Alles Gute !!!

Veronica mit 4 Kids
14,10,5 und Stillkind Leandra Oktober'05

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Hallo Julie!

Ich selbst habe die Mandeln mit 27 Jahren entfernen lassen. Mir ging es gesundheitlich immer schlechter und das viele Antibiotikum hat nachher auch nicht mehr geholfen. Ganz im Gegenteil, jetzt vertrage ich kein Antibiotikum mehr.
Die OP war nicht schlimm nur danach ging es mir richtig schlecht und ich konnte nicht mal meine eigene Spucke schlucken. Ich rate jedem, die Mandel-OP nicht ambulant durchführen zu lassen, da ich nach 3 Tagen eine schwere Nachblutung hatte und nochmals auf den OP-Tisch mußte. Aber nach der OP ging es gesundheitlich wieder bergauf und die ganzen Beschwerden waren weg.
Bezüglich der Familienhelferin würde ich mal bei der Krankenkasse nachfragen.
Ich wünsche dir für die OP alles Gute und natürlich auch keine Nachblutungen.

Liebe Grüße
Tina

3

Oh oh weh, das hört sich aber gar nicht gut an, das ist genau mein Problem, meine Angst...

Vor der Narkose und dann das danach was passieren kann.

Wuuuaaaah, ich mag nicht aber ich muss sonst wird das schlimmer...

Wie hat man denn die Nachblutung bemerkt?? Blut gespuckt?

Oh man, darf gar nicht dran denken.

Ja mir wurde auch gesagt, das die das nicht ambulant machen, sondern nur mit ca 4 Tagen Aufenthalt...

Danke Dir..

Grüßle

5

Hallo ,

ich war 29 , als mir die Mandeln entfernt wurden ! Ich bin heute sehr froh , diesen Schritt gegangen zu sein , denn ich hatte nie wieder irgendwelche Beschwerden.

Ich lag 1 Woche im KH , nur zu empfehlen , Siehe Beitrag oben . Mit den Nachblutungen ist echt nicht zu spassen. Bei Erwachsenen kommt dies sehr häufig vor . Der Hals schmerzt halt nach der OP erstmal so ca. 2 Wochen , aber danach fühlst Du Dich echt besser .

Wegen der Haushaltshilfe , einfach mit Deinem Facharzt sprechen , dieser muss dann wie einen Antrag für Deine Kasse ausfüllen . Ich würde vielleicht auch auf die sichere Seite gehen und vorher mal bei der Kasse nachfragen , ob Dir eine zusteht . Ich meine mit zwei Kindern dürfte das kein Problem sein.

Na dann , nix wie ran an die Mandeln !

LG und alles Gute Sirke

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Hallo!
Mir gings ähnlich wie Dir, irgendwann war ich dann selbst soweit, daß ich meine Mandeln opfern wollte. Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens!!! Ich hatte seither nicht mal einen Schnupfen und das ganze ist jetzt fast 2 Jahre her.
Ich würd´s auf jeden Fall stationär machen lassen, GERADE, wenn Du zuhause zwei Kinder hast. Am Anfang tut nämlich die Esserei usw. schon ziemlich weh, das geht nur mit Schmerzmitteln und schonen soll man sich auch noch. Ich war ins. 14 Tage krankgeschrieben (1Wo KH, 1Wo zuhause), das war schon gut so. Schmerzmedis hab ich so 10 - 14 Tage genommen, das schlimmste ist aber nach 4-5 Tagen vorüber.
Ja, das größte Risiko bei der OP ist die Nachblutung. Du kannst dem aber entgegenwirken indem Du - trotz der Schmerzen#schwitz#schwitz#schwitz - feste ißt und trinkst, sodaß sich auf der Wundfläche nicht so große und dicke 'Krusten' bilden, die dann auf einmal abgehen und es dann eben richtig zu bluten anfängt. Durch das ständige essen und trinken wird diese Kruste immer schön abgerieben und bleibt entsprechend dünn.
Ich drück Dir alle Daumen, laß es auf jeden Fall machen. Ist besser für den Körper - eine Endokarditis willste ja schließlich auch nicht haben...
LG #klee

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Hallöchen,


ja das hab ich von meiner Freundin auch schon gehört, das man danach wohl eine wesentlich bessere Lebensgefühl hat und weniger krank ist.

Denn einfacher Halsschmerzen kenn ich nicht mal, das artet jedesmal aus.

Ja mit dem Herzen hab ich deswegen auch schon schwiergkeiten, die daher rühren.

Auch mein HNO Arzt sagte, das es einem danach wesentlich besser geht, denn die greifen ja den Gesamten Organismus an.

Danke Dir für Deine Tips mit dem Essen und Trinken, ichdenke mal das wird schon schmerzhaft sein, oder?

Gilt das eigentlich auch für Erwachsene mit dem Eis essen danach #schein?


Danke Dir

Grüßle Julie

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Hallo nochmal!
Man darf natürlich Eis essen, aber ich fand´s eklig!
Mit dem Schmerzmedis klappt das mit dem Essen schon und man hat ja noch die Motivation, daß man keine Nachblutung haben will...;-)#schwitz#schein
LG und viel Glück!!!
#klee

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Mir wurden die Mandeln mit 32 entfernt (ist also etwas über ein Jahr her). Ich habe ebenfalls 2 Kinder (zu dem Zeitpunkt 6 und 2 Jahre alt) und einen berufstätigen Mann. Es ging irgendwie alles. Wir haben Opa und Oma mit eingespannt.

Die OP ist schon mist. Das kann man nicht abstreiten. Die Schmerzen sind leider sehr langwierig und heftig. Jedoch habe ich seit dem nicht mal mehr eine Erkältung bekommen. Das war es auf jeden Fall wert. Ständig diese Mandelentzündungen waren auch schmerzhaft.

Ich bin Montag ins KH und Freitag wieder raus. Die Schmerztabletten helfen eigentlich sehr gut. Damit lässt es sich aushalten. Nachblutungen hatte ich keine, obwohl ich mich nach der OP bzw. als ich nach Hause kam alles andere als geschont habe. Ich habe mich um meine Kinder und um meinen Haushalt gekümmert. Wie immer. Ich war insgesagt, mit Krankenhausaufenthalt 2 Wochen krank geschrieben, anschließend bin ich wieder arbeiten, obwohl die Ärztin mich lieber noch eine Woche krankgeschrieben hätte.
Ambulant geht leider wirklich nicht. Hätte ich auch nicht gemacht. Die Gefahr der Nachblutung ist in den ersten Tagen einfach zu groß.

LG

Ivonne

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Hi, mir wurden die mandeln mit 27 entfernt. ich hatte ständig infekte, zum schluss kamen noch nierenbeschwerden dazu. nach der op hatte ich längere zeit schlimme schmerzen, die wunden hatten sich entzündet.2x hatte ich heftige nachblutungen. musste sofort verödet werden. allerdings habe ich jetzt nur noch sehr selten mal nen infekt. hat sich also gelohnt. alles gute. Lg susanne:-D

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