Die wichtigsten Daten zur 9. Schwangerschaftswoche

Mit der 9. Schwangerschaftswoche beginnt die Fetalperiode. Zu Beginn des 3. Monats der Schwangerschaft wird dein Baby offiziell vom Embryo zum Fötus (auch Fetus, lat. für Brut oder Nachkommenschaft). Etwa 20 mm ist der Krümel jetzt. Und auch wenn das noch extrem winzig ist, nimmt dein Kind jetzt immer menschlichere Züge an. Alle wichtigen Organe sind angelegt und arbeiten, das Gesicht wird immer deutlicher, der Körper streckt sich und das Kleine schlägt munter Purzelbäume in deinem Bauch. Wenn du noch nicht bei der Vorsorge und dem ersten Ultraschalltermin warst, ist die 9. SSW ein guter Zeitpunkt.

Embryo, 9. SSW

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Größe: Dein Baby ist in der 9. SSW etwa so groß wie eine Olive (20 mm).

Gewicht: Das Kind wiegt in der 9. Schwangerschaftswoche zwischen 2 und 5 Gramm.

Noch 31 Wochen bis zur Geburt!

In der ersten Woche des 3. Monats ist dein Baby zur Größe einer Olive gereift. Am Ende – das können wir schon verraten – wird es auf der Obstskala zu einem kleinen Kürbis herangewachsen sein. Rundherum ein Wunder der Natur! Viel Gewicht bringt dein Kleines jetzt noch nicht auf die Waage. Zwischen 2 und 5 Gramm wiegt es in SSW 9. Dass es bis zur Geburt etwa 3400 Gramm schwer sein wird, kannst du dir jetzt vermutlich kaum vorstellen.

Die Entwicklung deines Babys/Fötus in der 9. Schwangerschaftswoche

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In der 9. SSW bekommt der Fetus immer menschlichere Züge. Der Kopf richtet sich mit der Ausbildung des Halses und durch die fast vollständig ausgebildete Körpermuskulatur immer weiter auf. Auch der Torso streckt sich. In Armen und Beinen beginnt die Verknöcherung – Knorpel wird in Knochenmasse umgewandelt. Dabei sind die Arme wieder schneller als die Beine. Während die Ellenbogen sich in der 9. Schwangerschaftswoche schon bewegen, sind die Knie noch nicht soweit. Auch die Finger sind weiter entwickelt als die Zehen. Das kleine Schwänzchen am Steiß ist zu Beginn des dritten Schwangerschaftsmonats vollständig verschwunden.

Auch das Gesicht entwickelt sich stetig weiter. Die Augen liegen noch ziemlich weit seitlich am Kopf. In den kommenden Wochen wandern sie immer weiter nach vorne. Sie sind jetzt von den Augenlidern bedeckt und werden bis zur 26. SSW geschlossen bleiben. Kaum zu glauben, dass der Kiefer und die Lippen jetzt schon vollständig ausgeprägt sind. In dieser Phase entsteht auch die Nasenscheidewand und die Zunge hebt sich vom Mundboden. Schmecken kann der Fötus allerdings noch nicht.

Die Organe sind in der 9. SSW vollständig entwickelt. Herz, Magen, Nieren und Leber arbeiten bereits. Nerven und Muskeln kommunizieren. Euer Baby kann zappeln und schlägt im Fruchtwasser Purzelbäume. Von diesen – noch unkontrollierten – Turnübungen spürst du aber noch nichts. Dafür ist der Krümel einfach noch zu winzig und Gebärmutter, Fruchtblase und Fruchtwasser wirken wie ein Puffer.

Besonders interessant: Zwischen der 6. und 10. SSW haben die sich entwickelnden Darmschleifen keinen Platz mehr im Bauchraum des Embryos. Der Dünndarm verlagert sich daher vorübergehend in die Nabelschnur. Man spricht von einem physiologischen Nabelbruch. Mit zunehmendem Wachstum des Fötus wandert das Verdauungssystem wieder zurück und nimmt im Bauch seinen richtigen Platz ein.

Dein Körper in der 9. Schwangerschaftswoche

Die Gebärmutter der Frau wächst in der 9. SSW zur Größe eines Tennisballs und dehnt sich in den Bauchraum aus. Platz für das Baby, das in den kommenden Wochen rasant wachsen wird. Von außen ist bei Erstgebärenden meistens immer noch nicht viel zu sehen. Deine wachsenden Brüste verraten dich vielleicht noch eher als dein leicht gewölbter Bauch. Sie bereiten sich in der 9. Schwangerschaftswoche schon auf die Zeit des Stillens vor. Dein Busen fühlt sich fester und schwerer an und wird auch empfindlicher sein. Bei vielen Frauen dunkeln die Warzenvorhöfe nach. Wenn du darauf auch kleine weiße Erhebungen entdeckst, handelt es sich um die sogenannten Montgomery-Drüsen. Sie sondern eine ölige Flüssigkeit ab, die deine Brustwarzen beim Stillen weich und geschmeidig machen.

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Je aktiver und größer das Baby im Laufe der Schwangerschaft wird, desto wichtiger wird eine ausgewogene Ernährung mit einer ausreichenden Zufuhr von Nährstoffen und Vitaminen. Dabei geht es nicht um die Menge, sondern um die Qualität der Nahrung. „Essen für Zwei“ ist ein Ammenmärchen. Nicht nur im dritten Monat ist es wichtig, dass du viel frische, vitaminreiche Nahrungsmittel zu dir nimmst und möglichst auf Fastfood mit zu viel Fett und Zucker verzichtest. Ausnahme sind die berühmten Heißhungerattacken, die du vielleicht schon kennengelernt hast. Solange du nicht täglich Lust auf Sahnetorte mit sauren Gurken zum Nachtisch bekommst, ist es völlig in Ordnung, sich auch mal seinen Gelüsten hinzugeben.

Typische Schwangerschaftsanzeichen in der 9. Schwangerschaftswoche:

  • Geruchs- und Geschmacksempfindlichkeit: Dein Geruchs- und Geschmackssinn verändert sich in der Schwangerschaft. Auch dabei scheinen die Instinkte eine Rolle zu spielen. Speisen oder Getränke, die dem Fötus nun schaden könnten, und die vielleicht zuvor deine Lieblingsspeisen waren, kannst du jetzt nicht mehr riechen. Und nur der Gedanke an einen bestimmten Geschmack verursacht Übelkeit. Leider schlägt dieses Frühwarnsystem auch bei Gerüchen an, die man im Alltag kaum meiden kann. Das Parfum einer Freundin, der nasse Mantel deines Banknachbarn in der U-Bahn. Die Liste kann jede Schwangere fortsetzen. Die gute Nachricht: Die Übelkeit nimmt mit dem nun bald sinkenden HCG-Spiegel wieder ab.
     
  • Verstopfung: Andere Beschwerden kommen ab der 9. Woche bei vielen Schwangeren hinzu. Zum Beispiel Verstopfung. Nicht täglich zur Toilette zu müssen, ist völlig normal. Von Verstopfung ist erst die Rede, wenn man weniger als dreimal in der Woche Stuhlgang hat. Meistens helfen schon eine Ernährungsumstellung und viel Flüssigkeit. Achtung: Auf pflanzliche Abführmittel solltest du in der Schwangerschaft verzichten. Sie können Wehen auslösen.
     
  • Ziehen im Unterleib: Das Lockern der Muskeln und Bänder kann auch in der 9. SSW noch Schmerzen verursachen. Die meisten Frauen spüren ein Ziehen im Unterleib.
     
  • Ängste: Wenn ihr den ersten Ultraschall erst in der 9. oder 10. Woche geplant habt, steht euch dieser Termin vielleicht ein wenig bevor. Es ist ganz normal, dass ihr euch Sorgen macht. Denn das Risiko einer frühen Fehlgeburt (Frühabort) ist auch in der 9. Schwangerschaftswoche leider noch nicht gebannt. Die Vorfreude euer Baby das erste Mal sehen zu dürfen, paart sich daher bei fast allen werdenden Eltern mit der Sorge um das kleine Leben. Werden wir das Herz schlagen sehen? Ist der Fötus altersgerecht entwickelt? Versuch, mit deinem Partner und auch mit deinem Arzt oder deiner Hebamme über deine Angst zu sprechen. Sie können dann besser auf dich eingehen und dir einen Teil der Sorgen sicher nehmen.

Das kannst du jetzt für dich und dein Baby tun

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Beckenbodentraining beginnen

Der Beckenboden trägt das Gewicht deines Babys und wird dadurch sehr viel stärker beansprucht als sonst. Es kann also nicht schaden, dieses Muskelgeflecht schon jetzt regelmäßig zu trainieren. Frag am besten deine Hebamme nach geeigneten Übungen oder einem entsprechenden Kurs.

Schwimmen gehen

Eine der wenigen Sportarten, die die Gelenke schonen, ist das Schwimmen. Wenn du dich im Wasser wohlfühlst und so gut schwimmst, dass du dabei nicht verkrampfst, ist es für dich die ideale Sportart für die Schwangerschaft. Aquagymnastik ist eine gute Alternative, wenn dir das Bahnenziehen zu langweilig ist.

Koffein reduzieren

Nicht nur in Kaffee ist Koffein. Auch Schwarz- und Grüntee, Cola und Energydrinks verdanken ihre aufputschende Wirkung dem enthaltenen Koffein. Koffein ist zwar kein absolutes No Go wie Alkohol. Aber ihr solltet den Konsum gut im Blick behalten. Zwei Tassen Kaffee pro Tag sind ok.

Toxoplasmose-Risiken meiden

Ihr habt es sicher schon häufiger gehört: Katzenkot und einige Lebensmittel können Keime enthalten, die zwar die Schwangere nicht krank machen, aber zu ernsthaften Schäden beim Baby führen können. Sogenannte Toxoplasmen befinden sich häufig in nicht ausreichend gegartem Fleisch, in rohem Fisch und auch in Fertigsalat aus dem Supermarkt. Denn auch wenn er gewaschen sein soll, kann er immer noch Erde enthalten, die mit dem Erreger belastet ist.

Wenn du wissen willst, wie hoch dein persönliches Risiko überhaupt ist, kannst du dein Blut auch auf eigene Kosten auf Toxoplasmose-Antikörper testen lassen. Hast du die Antikörper im Blut, so heißt das, dass du dich vorher schon einmal angesteckt hast. Du bist also immun und musst Dich vor einer Ansteckung nicht fürchten. Anders, wenn du keine Antikörper im Blut hast. Dann könntest du dich im Verlauf der Schwangerschaft noch anstecken. Also bitte in jedem Fall alles durchbraten, Salat, Obst und Gemüse vorher gut waschen und das Katzenklo jemand anderen säubern lassen.

Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

Auch wenn deinem Bauch die Schwangerschaft noch nicht anzusehen ist, ist schon jetzt ein guter Zeitpunkt, die Haut gut zu pflegen. Es gibt bis heute leider keinen Weg, Dehnungsstreifen wirksam vorzubeugen, denn: Wie anfällig das Bindegewebe einer werdenden Mutter für die gerissene Oberhaut ist, ist leider genetisch bedingt. Durch regelmäßiges Eincremen kannst du die Haut jedoch unterstützen, elastischer und dehnbarer zu werden. Besorg dir in der Drogerie ein Pflegeprodukt für Schwangere und massier es täglich in die Haut.

Welche Untersuchungen stehen in der 9. SSW an?

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Viele Schwangere können den ersten Ultraschalltermin kaum erwarten und haben schon während des ersten Vorsorgetermins in der 8. SSW oder noch früher einen Blick in den Bauch geworfen. Wenn ihr euch für einen späteren Termin entschieden habt und wissen wollt, wie die Vorsorge und der erste Ultraschall ablaufen, könnt ihr euch in unserem Artikel zur 8. Schwangerschaftswoche ausführlich schlau machen.

Der Vorteil eines späteren Termins ist klar. Je weiter der Fötus entwickelt ist, desto mehr kann auch der medizinische Laie bei der Ultraschalluntersuchung erkennen. Vielleicht könnt ihr euren kleinen Turner in der 9. SSW schon bei einem Purzelbaum beobachten. Bis zur 12. SSW sollte der 1. Ultraschall dann spätestens stattgefunden haben.

Erste Vorsorgeuntersuchung

Im Rahmen der ersten Vorsorge wird dein Arzt die Schwangerschaft offiziell feststellen und überprüfen, ob sich der Fötus altersgerecht entwickelt. Dein Gewicht und dein Blutdruck sowie die Lage der Gebärmutter werden in deinen Mutterpass eingetragen, in dem Arzt und Hebamme nun alle wichtigen Informationen zu deiner Schwangerschaft und deinem ungeborenen Kind sammeln. Hier werden auch die Ergebnisse der Blut- und Urinuntersuchung festgehalten. Während die Bestimmung von Blutgruppe, Rhesusfaktor und Hämoglobinwert zum Standard gehören, ist es deine Entscheidung, ob das Blut zusätzlich auf HIV und Lues (Syphillis) getestet wird. Privat musst du die Antikörperuntersuchungen auf Zytomegalie, Toxoplasmose, Ringelröteln und Windpocken tragen. Ob diese Tests in deinem Fall wichtig sind, bespricht du am besten mit dem Arzt.

Dein Urin wird auf Eiweiß, Zucker und Chlamydien untersucht. Der Eiweißwert warnt vor einer möglichen Schwangerschaftsvergiftung. Der Zuckerwert kann ein Hinweis auf einen Schwangerschaftsdiabetes geben.

Die Chancen und Risiken der Pränataldiagnostik

Die 9. Schwangerschaftswoche ist ein guter Zeitpunkt, um mit deinem Partner über die Möglichkeiten der pränatalen Diagnostik zu besprechen. Denn zwischen der 10. und 19. SSW gibt es diverse invasive (eingreifende) und nicht-invasive Methoden, mit denen euer ungeborenes Baby auf eine eventuelle Behinderung oder Erkrankung untersucht werden kann. Dazu gehört der erweiterte Basisultraschall, die Nackenfaltentransparenzmessung, das Ersttrimester-Screening, die Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese), die Chorionzottenbiopsie, die Nabelschnurpunktion sowie eine molekulargenetische Untersuchung des Bluts der Mutter. Die meisten dieser Wunschleistungen werden nur bei begründetem Verdacht von den Kassen bezahlt.

Das Wichtigste ist, dass ihr euch Zeit nehmt und euch gemeinsam Gedanken macht, wie ihr euch entscheiden würdet, wenn euer Kind eine Einschränkung haben sollte. Kommt ihr zu dem Schluss, dass ihr das Kind auf jeden Fall behalten wollt, solltet ihr das eurem Arzt mitteilen. Er muss dann dafür Sorge tragen, dass die weiteren Untersuchungen euch nicht in eine Lage bringen können, in der ihr euch doch für oder gegen das Baby entscheiden müsstet.

Doppelpack

Bist du mit Zwillingen schwanger, wirst du bei der ersten Vorsorge als Risikoschwangere eingestuft. Aber keine Panik, das bedeutet zunächst nicht, dass irgendetwas nicht stimmt. Aufgrund statistischer Erfahrungswerte wissen Geburtsmediziner einfach, dass eine Zwillingsschwangerschaft wegen der größeren Gebärmutter und des höheren Blutvolumens zwar häufiger zu Beschwerden und Komplikationen führen kann, aber nicht muss! Für dich bedeutet der Vermerk im Mutterpass im Augenblick nur, dass du häufiger zur Kontrolle gehst als eine Einlings-Mutter. Und das ist ja gut für dich und die Babys.

Welche Untersuchungen stehen in den nächsten Wochen an?

Nach der 1. Vorsorge finden die Termine während deiner Schwangerschaft zunächst alle vier Wochen statt. Ab der 32. SSW rückt die Geburt näher, und deine Ärztin oder deine Hebamme wird dich alle zwei Wochen untersuchen. Zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche wird der zweite gesetzlich vorgesehene Ultraschall durchgeführt, zwischen der 29. und 32. SSW der dritte. Beide Sonografien finden durch die Bauchdecke statt.

2. Ultraschall-Termin

  •     Ist die Entwicklung dem Alter des Ungeborenen angemessen?
  •     Wie groß ist der Kopfdurchmesser?
  •     Wie groß ist der Brustumfang?
  •     Wie lang (Scheitel-Steiß-Länge) und wie schwer ist das Baby?
  •     Bei gewünschtem Organscreening: Entspricht die Entwicklung der Organe der Schwangerschaftswoche?
  •     Wo sitzt die Plazenta?
  •     Ist die Fruchtwassermenge ausreichend?
  •     Und: Wird es ein Mädchen oder eine Junge?
     

3. Ultraschall-Termin

  •     Ist die Entwicklung altersgerecht?
  •     Wie groß sind Kopf und Brustumfang?
  •     Wie lang (Scheitel-Steiß-Länge) ist das Baby und was wiegt es?
  •     Arbeiten alle Organe?
  •     Reicht das Fruchtwasser?
  •     Verdeckt die Plazenta den Geburtskanal?

Ultraschallbilder aus der 9. Schwangerschaftswoche

Euer Kind wird nun immer aktiver und turnt munter im Fruchtwasser herum. Aufregend, wenn ihr beim Ultraschall eine solche Phase erwischt. Das Kind sieht in der 9. Schwangerschaftswoche schon sehr menschlich aus. Der Kopf ist aber in diesem Stadium der Entwicklung noch überproportional groß. Das Gesicht ist im Ultraschall schon gut zu erkennen. Augen, Nase Mund, Ohren – alles ist schon da! Und auch Finger und Zehen lassen sich erahnen. Der Arzt kann jetzt auch feststellen, ob Zwillinge unterwegs sind.

Videos zur 9. SSW

H2: Medizinerlatein: Rhesus-Unverträglichkeit

Bei der ersten Vorsorge werden unter anderem deine Blutgruppe und dein Rhesus-Faktor bestimmt. Der Rhesus-Faktor ist erblich und es kann vorkommen, dass sich deiner und der deines Kindes unterscheiden. Das ist bei der ersten Geburt nicht schlimm. Problematisch wird eines Blutgruppenunverträglichkeit aber bei weiteren Schwangerschaften. Denn wenn dein Rh-negatives Blut bei der ersten Geburt mit dem RH-positiven deines Babys in Berührung kommt, bildet dein Körper Antikörper gegen des „fremde“ Blut des Kindes. Bist du nun erneut mit einem Baby schwanger, das auch Rh-positiv ist, können die vorhandenen Antikörper die Blutzellen des Babys angreifen. Eine lebensbedrohliche Situation für das Ungeborene. Das Gute: Mit der Gabe von Anti-D-Immunglobulin kann man das Kind heute schützen.

Gut zu wissen

  • Welche Leistungen im Bereich Vorsorge und Pränataldiagnostik die Kassen über das gesetzliche Maß hinaus übernehmen, kann unterschiedlich sein. Informiert euch rechtzeitig.
  • Sport ist auch in der Schwangerschaft wichtig. Schwimmen, Walken und Radfahren ist besonders zu empfehlen. Mit Kampfsportarten, Reiten und Volleyball solltest du jetzt besser pausieren.
  • Zahnfleischentzündungen können in der Schwangerschaft eine Gefahr für den Embryo sein. Vereinbare am besten jetzt einen Termin bei deinem Zahnarzt und sag ihm bei der Untersuchung, dass du schwanger bist.

 

Quellen:

Imlau, Nora und Sabine Pfützner 2018: Babybauchzeit: Geborgen durch die Schwangerschaft und die Zeit danach, Hebammenwissen für Mutter und Kind, Weinheim 2018.

Blohmer, Jen-Uwe, Matthias David, Wolfgang Henrich und Jalid Sehouli (Hg.): Charité Kompendium Gynäkologie, Berlin 2018.

Kainer, Franz und Annette Nolden: Das große Buch zur Schwangerschaft: Umfassender Rat für jede Woche, München 2018.

Berufsverband der Frauenärzte e.V.

 

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