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Dein Baby hat bereits jetzt alles, was es zum Leben braucht. Jetzt muss es "nur" noch wachsen, Babyspeck zulegen und seine Sinne verfeinern. Würde es in der 23. Schwangerschaftswoche zu einer Frühgeburt kommen, könnte dein Kleines bei einer guten medizinischen Versorgung überleben. In deinem Bauch ist es natürlich viel besser aufgehoben. Beim Ultraschall kannst du sehen, wie gut sich seine Reflexe entwickelt haben und wie perfekt sein kleines Gesichtchen schon aussieht. Wenn du weiterhin gut auf deine Ernährung achtest und dich ausreichend bewegst, wirst du diese Phase der Schwangerschaft vermutlich noch als relativ angenehm empfinden. Genieß es, denn der Bauch wird in den kommenden Schwangerschaftswochen immer mehr zum Hindernis.

Die wichtigsten Daten zur 23. Schwangerschaftswoche

Größe: Dein Baby ist in der 23. SSW ungefähr so groß wie eine große Papaya (29 – 31 cm Scheitel-Ferse-Länge).

Gewicht: Der Fötus wiegt in Schwangerschaftswoche 23 zwischen 500 und 600 Gramm.

Noch 17 Wochen bis zur Geburt!

Mehr als zwei Päckchen Butter wiegt dein Baby bereits in der 23. Schwangerschaftswoche. Mit einer Scheitel-Ferse-Länge von 29 - 31 cm ist es nun so lang wie ein DIN-A-4-Blatt. Kein Wunder, dass dein Bauch entsprechend mitgewachsen ist. Dein Kind war bei der letzten Vorsorge größer oder kleiner als dieser Durchschnitt? Solange deinem Arzt das keine Sorgen macht, muss es auch dir keine machen. Jeder Fötus entwickelt sich anders. Besonders in der späteren Schwangerschaft. Anders wären ja auch die sehr unterschiedlichen Geburtsgewichte nicht zu erklären.

Die Entwicklung deines Babys/Fötus in der 23. Schwangerschaftswoche

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Das Nervensystem des Babys ist in der 23. SSW so weit entwickelt, dass Erinnerung möglich ist. In der Forschung lesen Wissenschaftler das an den Reaktionen des Fötus auf äußere Reize ab. Erschreckt sich das Baby beim ersten Mal noch, gewöhnt es sich an den Reiz (z.B. ein lautes Geräusch) und zeigt in der Folge keine starke Reaktion mehr. Auch an die täglichen Einflüsse von außen wird sich dein Baby später erinnern können – natürlich nicht bewusst! Musik, die Erkennungsmelodie deiner Lieblingsserie, eure Türglocke. All das wird dem Neugeborenen später bekannt vorkommen. Auch eure Stimmen sind ihm vertraut. Papas allerdings weniger als deine. Denn alles, was du sagst, gelangt nicht nur von außen nach innen. Dein Skelett gibt die Schwingungen deiner Stimme ebenfalls weiter und transportiert sie bis in die Gebärmutter und zu den kleinen Babyohren. (Das nennt man Knochenleitung.) Diese können Geräusche jetzt noch besser wahrnehmen, weil das Skelett und damit auch die Gehörknöchelchen im Innenohr weiter verknöchern.  Die Strukturen des Innenohrs sind zudem auch für den Gleichgewichtssinn zuständig.

Auch die Lunge reift in dieser Schwangerschaftswoche weiter und das Baby übt fleißig Fruchtwasser-Atmen. Das wird nun langsam zur Routine. Nur das Zwerchfell spielt noch nicht richtig mit. Es wird sich erst nach der Geburt vollständig entwickeln. Weil das so ist, bekommt dein Spatz jetzt häufig Schluckauf. Du spürst die ruckartige Bewegung vielleicht als rhythmisches Zucken. In der SSW 23 öffnen sich nun auch die Nasenlöcher. Würde dein Baby schon jetzt auf die Welt kommen, wäre es mit intensiver medizinischer Versorgung prinzipiell lebensfähig. Aber auch die moderne Medizin schafft es nicht, alle Frühchen, die bereits in der 23. SSW geboren werden, aufzupäppeln. Mit jeder Woche, die es länger in Mamas Bauch reifen kann, steigen seine Chancen, eine Frühgeburt unbeschadet zu überleben. Deine Ärzte würden im Fall einer drohenden Frühgeburt also zunächst alles versuchen, die Schwangerschaft weiter zu erhalten.

Die Motorik verfeinert sich in der 23. Schwangerschaftswoche weiter. Das Greifen wird zielgerichteter und kräftiger. Mit seinen kleinen Händchen kann das Ungeborene schon richtig fest zupacken. Viele seiner immer kräftigeren Bewegungen werden jetzt auch von außen als kleine Ausbeulungen sichtbar. So kann sich auch der werdende Papa besser vorstellen, was da im Bauch so los ist.

Im Fruchtwasser zu turnen, macht deinem Baby sicher Spaß. Aber die Flüssigkeit hat in der Schwangerschaft in erster Linie viele lebenswichtige Funktionen für euer Kind: Sie hält das Baby warm und schützt es vor Infektionen. Außerdem trägt das Fruchtwasser das Eigengewicht des Kindes und ermöglicht, das Atmen zu trainieren. Daher ist es auch so wichtig, dass immer genug Flüssigkeit vorhanden ist. Im Ultraschall kann dein Arzt die Menge messen. Etwa ein halber Liter sollten es in SSW 23 in der Fruchtblase sein. Am Ende der Schwangerschaft können es bis zu 2 Liter sein. Kein Wunder, dass das Fruchtwasser einen wesentlichen Teil deiner eigenen Gewichtszunahme ausmacht.

Für die zarte Haut des Fötus ist das Fruchtwasser allerdings nicht so gut. Daher hat sich die Natur etwas einfallen lassen. Eine Schutzschicht aus der sogenannten Käseschmiere und dem feinen Lanugohaar bedeckt in der 23. SSW den gesamten Körper des Babys. So kann die salzige Flüssigkeit die Haut nicht austrocknen. Und noch eine Aufgabe hat die fetthaltige Substanz: Sie fungiert bei der Geburt als eine Art Gleitcreme.

Dein Körper in der 23. Schwangerschaftswoche

In der 23. SSW fühlen sich die meisten Schwangeren ganz wohl. Der Bauch ist im Alltag noch nicht zu sehr im Weg, aber für alle zu sehen. Die deutlichen Kindsbewegungen senden dir die Botschaft: Meinem Baby geht es gut! Die Vorfreude auf das nahende Familienleben steigt. In etwa 17 Wochen wird der kleine Schatz auf die Welt kommen. Aber natürlich ist auch diese Phase der Schwangerschaft nicht beschwerdefrei. Schließlich verändert dein wachsender Bauch nicht nur dein Gewicht, sondern damit auch deinen Körperschwerpunkt. Das kann bei Schwangeren zu Gleichgewichtsstörungen führen und auch ganz schön auf den Rücken gehen. Langes Stehen wird anstrengender.

Außerdem drückt das Baby zunehmend auf die Blase und du hast vielleicht häufiger Sodbrennen. Auch Stimmungsschwankungen sind keine Seltenheit. Wenn du schon andere Schwangere kennengelernt hast, hilft es dir vielleicht, mit ihnen darüber zu sprechen. Vielleicht geht es ihnen ja ganz ähnlich. Auch deinen Partner solltest du einbeziehen. Schließlich muss er einen Großteil der schlechten Stimmung ertragen. Er wird dir deine Launen sicher verzeihen, wenn er sie besser einordnen kann.

Am Ende des 6. Monats ist eine Gewichtszunahme von etwa 5 Kilo der Durchschnitt. Da der Fundus (die obere Kante der Gebärmutter) nun schon rund drei Zentimeter über dem Bauchnabel liegt, wölbt sich nun auch der Bauchnabel der Schwangeren deutlich vor. Keine Angst, wenn der Druck von innen nach der Geburt zurückgeht, wird auch der Nabel wieder so aussehen wie vorher.

Jetzt wird es auch langsam Zeit, sich mit dem Thema Geburt zu beschäftigen. Lass dir keine Horrorgeschichten von Freundinnen oder der Schwiegermutter erzählen. Jede Geburt ist anders und die Wahrscheinlichkeit, dass alles glatt geht und du nicht tagelang in den Wehen liegen musst, ist viel größer, als solche Storys einen glauben machen. Deine Ansprechpartnerin für das Thema sollten vielmehr deine Hebamme und dein Frauenarzt sein. Sie haben die Fakten und Tipps, die du jetzt brauchst. Zum Beispiel, um dich für eine Geburtsposition zu entscheiden. Denn anders als die Schwiegermama hast du heute eine große Auswahl. Viele schwangere Frauen können sich nach einer Beratung durchaus vorstellen, ihr Baby in einer aufrechten Position zu bekommen und die Schwerkraft zu nutzen. Und auch eine Wassergeburt kommt euch sicher nicht mehr extravagant vor, wenn die Hebamme euch die Vorteile geschildert hat. Je mehr du über das Thema sprichst und dich informierst, desto mehr wirst du ein Gefühl entwickeln, was für dich das Richtige ist.

Typische Schwangerschaftsbeschwerden in der 23. Schwangerschaftswoche:

Juckreiz

Durch die Gewichtszunahme dehnt sich deine Haut. Nicht nur am Bauch, auch an den Brüsten und den Oberschenkeln. Das kann zu einem unangenehmen Juckreiz führen. Am besten cremst du die Haut regelmäßig ein. Wenn du die Pflege mit einer Massage verbindest, hast du auch gleich etwas zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen getan.

Eisenmangel

Dir ist oft schwindelig, du bist müde und kurzatmig? Die Ursache dieser Symptome ist meistens eine Blutarmut. Sie wird durch einen Eisenmangel (Eisenmangelanämie). hervorgerufen. Sprich mit deinem Arzt über deine Beschwerden und versuch mehr eisenreiche Lebensmittel auf deinen Speiseplan zu setzen, am besten Fleisch, da dein Körper das Eisen daraus am besten aufnehmen kann. Wenn das nicht ausreicht, kann deine Ärztin dir auch ein Eisenpräparat verschreiben.

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Schwindel

Neben einem möglichen Eisenmangel kann auch die stark erhöhte Blutmenge zu Schwindel führen. Wenn du zum Beispiel schnell aufstehst, schafft es der Kreislauf nicht, das Blut wieder von unten nach oben zu befördern. Auch das Gewicht der Gebärmutter und des Babys kann den Kreislauf stören. Zum Beispiel, wenn du auf dem Rücken liegst und dadurch die große Hohlvene abgedrückt wird.

Zahnfleischbluten

Aufgrund der hormonellen Einflüsse schwillt bei Schwangeren auch das Zahnfleisch an. Entzündungen können die Folge sein. Am besten putzt du jetzt mit einer weichen Bürste und übst nicht so viel Druck aus.

Blähungen

Je mehr Platz die Plazenta einnimmt, desto weniger bleibt die übrigen Organe. Auch das Verdauungssystem ist betroffen. Was hilft? Mehr kleine, leichter verdauliche Mahlzeiten, weniger Fett und starke Gewürze, genug Flüssigkeit und ausreichend Bewegung.

Hämorrhoiden

Während der Schwangerschaft lockert sich das Bindegewebe. Gemeinsam mit dem Druck der wachsenden Gebärmutter auf dein Becken kann das Hämorrhoiden verursachen. Die vergrößerten Gefäßpolster am After sind nicht gefährlich, aber unangenehm. Sie können jucken oder brennen und beim Gang auf die Toilette auch leicht bluten. Wichtig ist jetzt eine gute Intimhygiene und eine Ernährung, die den Stuhl nicht zu hart werden lässt. Auch viel Trinken hilft. Viele Frauen berichten, dass sich die Hämorrhoiden nach der Geburt ohne weitere Therapie wieder zurückgebildet haben.

Das kannst du für dich und das Baby tun

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Auch an den Partner denken

Als werdende Mama spürst du euer Kind in dir wachsen. Das neue Leben ist immer bei dir und die Aufregung steigt mit jeder Woche, die die Geburt näher rückt. Dein Partner kann das nur durch dich erleben. Lass ihn teilhaben! Erzähl ihm, wie es sich anfühlt. Rede mit ihm ebenso über deine Ängste wie über die vielen Glücksmomente. Schließlich werdet ihr gemeinsam Eltern.

Sich gesund ernähren

Zu Beginn der Schwangerschaft waren da ganz viele gute Vorsätze. Dass einige davon vielleicht schon über Bord gegangen sind, ist menschlich. Aber eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist nach wie vor wichtig für dich und für die Entwicklung deines Babys. Hier findest du spezielle Rezepte für Schwangere und kannst dich von neuen Ideen inspirieren lassen.

Den Rücken schonen

Gegen Rückenschmerzen hilft auch Bewegung. Wenn du im Job lange sitzen musst, kannst du jetzt öfter mal eine Pause einlegen. Vielleicht mit der Teeküche als Ziel? Denn auch viel Trinken ist weiterhin wichtig für euch zwei.

Den Beckenboden vorbereiten

Dass sich ein starker Beckenboden bei der Geburt nicht dehnt, ist schon lange als Ammenmärchen enttarnt. Vielmehr hilft ein kräftiger Beckenboden, das Gewicht des Kindes zu tragen und beugt einer Blasenschwäche nach der Entbindung vor. Geeignete Übungen lernst du in einem Geburtsvorbereitungskurs. Besser ist es, schon jetzt zu starten. Frag deine Hebamme, wie du deinen Beckenboden sinnvoll auf die Geburt vorbereiten kannst.

Eine Geburtsbegleitung aussuchen

Nicht alle werdenden Mamis können oder wollen den Vater bei der Geburt im Kreißsaal dabeihaben. Wen das bei dir der Fall ist, musst du die Geburt trotzdem nicht alleine meistern. Auch eine gute Freundin oder deine Mutter können dich begleiten. Überleg dir, welchem Menschen du so vertraust, dass er dir in dieser hochemotionalen Ausnahmesituation eine wirkliche Stütze sein kann. Dann kannst du deine Wunsch-Begleitung fragen, und herausfinden, ob sie sich das ebenso gut vorstellen kann.

Welche Untersuchungen stehen in der 23. SSW an?

Bei deinen regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen wird dein Arzt dich auch immer auf eine mögliche Präeklampsie untersuchen. Die Erkrankung war früher auch als Schwangerschaftsvergiftung bekannt und tritt tatsächlich nur in der Schwangerschaft auf. Der Arzt kann sie mit Hilfe eines Urintests sehr schnell feststellen. Aber auch du selbst solltest die Symptome kennen, da sich diese Schwangerschaftskomplikation oft schleichend entwickelt. Anzeichen können neben erhöhtem Blutdruck Wassereinlagerungen sein, die sich in dicken Händen und Füßen und einem aufgeschwemmten Gesicht zeigen. Auch eine starke Gewichtszunahme (mehr als 500 Gramm pro Woche), Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen im Oberbauch sowie Schwindel, Augenflimmern und Lichtempfindlichkeit können auf eine Präeklampsie hindeuten. Wenn ihr den Verdacht habt, dass ihr betroffen seid, müsst ihr sofort zum Arzt. Unbehandelt kann die Erkrankung für dich und das Baby lebensbedrohlich sein.

Ultraschallbilder aus der 23. Schwangerschaftswoche

Zum Ende des sechsten Monats legt das Kind sich weiterhin seinen Babyspeck zu. Die Haut wirkt dadurch nicht mehr so runzelig wie noch vor einigen Wochen. Das Kopfhaar, Wimpern und Augenbrauen sind dichter. Die Lider sind noch immer geschlossen, aber im 3D-Ultraschall könnt ihr durch die dünne Haut dennoch die Augenbewegungen sehen.

Wenn euer Zwerg beim Ultraschall wach ist, könnt ihr vielleicht beobachten, wie er weiter seinen Greifreflex testet. Sobald seine Hand die Nabelschnur berührt, öffnet und schließt sie sich. Wenn das Baby sie zu fassen bekommt, packt es schon richtig kräftig zu.

Bei einer Ultraschalluntersuchung hat dein Arzt auch immer die Menge und die Farbe des Fruchtwassers im Blick. Abweichungen sind häufig ein Hinweis auf eine Erkrankung von Mutter oder Kind.

Medizinerlatein: Nabelschnurblut konservieren

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Habt ihr als werdende Eltern schon darüber nachgedacht, ob ihr das Nabelschnurblut eures Babys aufheben wollt? Wozu? Das Blut enthält embryonale Stammzellen, die einem Kind, das später an bestimmten Krankheiten leidet, das Leben retten könnten. Viele Ärzte kritisieren die Versprechen der Blutbanken als Utopie. Denn für viele theoretisch mögliche Einsatzbereiche, gibt es heute noch keine erprobten Therapien. Und die Krankheiten, die heute schon mit Zellen aus Nabelschnurblut geheilt werden können (z.B. Leukämie), greifen bewusst auf Fremdspender zurück. Denn die Gefahr, dass sich im eigenen Blut schon Vorläufer der Krebszellen gebildet haben, ist zu groß. Die Wahrscheinlichkeit, dass euer Kind im Krankheitsfall schon heute von einer Konservierung des eigenen Nabelschnurbluts profitiert, ist also eher gering. Aber natürlich wird ständig weitergeforscht und die Lage kann sich in einigen Jahrzehnten geändert haben.

Hinzu kommt, dass die Konservierung natürlich nicht kostenlos ist. Eine private Blutbank stellt für 20 Jahre Aufbewahrung einige tausend Euro in Rechnung. Eine sinnvolle Alternative ist eine Spende. So kommt das Blut anderen Menschen zu Gute.

Gut zu wissen

  • Jetzt schon zum Geburtsvorbereitungskurs? Anmelden solltest du dich auf jeden Fall, da die Kurse in der Nähe oft schnell ausgebucht sind. Am besten ist es, wenn du die Laufzeit so planst, dass der Kurs vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin endet. Wenn der Zwerg schon früher auf die Welt will, bist du dann auf jeden Fall gut vorbereitet.
  • Ja, öfter mal die Beine hochlegen ist gut für den Kreislauf. Weißt du eigentlich, vergisst du aber ständig. Wozu hast du ein Smartphone? Einfach alle 90 Minuten einen Alarm einstellen und sich mit einer netten Melodie erinnern lassen.
  • Deinem Bauch etwas vorlesen kommt dir albern vor? Ist es nicht! Natürlich versteht dein Baby nichts von der Geschichte, aber es kann deine Stimme und ihre Melodie hören und lernt dich so immer besser kennen. Wenn du also keine Lust auf Rotkäppchen hast, kannst du ihm auch etwas aus deinem eigenen Buch vorlesen oder ihm einfach von deinem Tag erzählen. Hauptsache, du sprichst laut.
  • Und noch ein To-do für Papi: Lass ihn jetzt schon mal nach seinen alten Babyfotos suchen. Dann könnt ihr sie mit den Ultraschallbildern vergleichen und feststellen, ob etwas dran ist an der Theorie, dass Babys zu Beginn eher dem Vater ähneln.

Quellen:

  • Imlau, Nora; Pfützner, Sabine: Babybauchzeit: Geborgen durch die Schwangerschaft und die Zeit danach. Hebammenwissen für Mutter und Kind, Weinheim 2018.
  • Kainer, Franz; Nolden, Annette: Das große Buch zur Schwangerschaft. Umfassender Rat für jede Woche, München 2018.
  • Blohmer, Jens-Uwe; Matthias, David; Henrich, Wolfgang; Sehouli, Jalid (Hrsg.): Charité Kompendium Gynäkologie, Berlin 2018.
  • Frauenärzte im Netz

 

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