Während Abstillprozess plötzlich zu wenig Milch(traurig)

Hallo ihr Lieben

Mein Sohn ist 13,5 Monate alt und langsam aber sicher wollte ich ans Abstillen denken. Ich dachte mir bis er ca. 15/16 Monate alt ist, kann die Abstillphase dauern. Er hat nämlich angefangen selbst nach der Brust zu verlangen und das sehr häufig und auf eine Art die mir zu aufdringlich war. Selbst in der Öffentlichkeit zog er mir einfach die Kleider vom Leib um gestillt zu werden. Auch Nachts stille ich immer noch 1-2 Mal und langsam bin ich einfach nur erschöpft und fertig, weil die Grosse manchmal auch noch zu uns ins Bett krabbelt. Ich habe ihn immer nach Bedarf gestillt. Das war morgens 2 mal, Mittags, 1-2Nachmittags, abends und in der Nacht 1-2 Mal. Er hat aber auch sonst nicht viel getrunken ausser Muttermilch. Dann fing er an Wasser zu trinken zu den Mahlzeiten. Ich liess es ein paar Wochen nebeneinander her gehen. Vor 2 Wochen als er 13 Monate alt wurde, wurde es mir einfach zu viel, besonders, weil er so aufdringlich war. Und in der Nacht wurde aus 1 Mal stillen 2-3 Mal. Also wollte ich morgens nach dem Aufwachen stillen, dann mittags vor dem Mittagsschlaf und abends zum einschlafen und in der Nacht noch wie gehabt. Das habe ich jetzt 2 Wochen so gemacht und wenn er Anfangs wieder an mir rumgezogen hat, habe ich ihm erklärt, dass die nächste Mahlzeit noch nicht gekommen war und habe ihm Wasser angeboten. Nun besteht er auch nicht mehr so sehr auf die Brust und zieht mir die Kleider nicht mehr vom Leib. Also dachte ich, toll jetzt mache ich 1 Monat so weiter und dann werde ich sehen, wie es dann langsam Richtung abstillen geht. Evt. nur noch morgens und abends, weil es mir einfach körperlich zu viel wird und mich manchmal auch genervt hat, wenn wir wieder gestillt haben. Nun aber ist es so, dass es tagsüber so Prima läuft. Ich stille 3 Mal am Tag. Abends bekommt und bekam er auch schon davor noch eine Flasche, weil es ihm einfach nicht mehr reichte für die Nacht. Meistens ist er dann auch eingeschlafen und das schnell. Nun schläft er beim trinken nicht mehr ein. Ich stille und stille und irgendwann nuckelt er nur noch, nach einer Weile nimm ich ihn sanft von der Brust und er weint gleich, auch wenn er schon geschlafen hat und dann kommt die Flasche. Sobald die aber fertig ist und das sind 180 ml, schreit er schon gleich weiter und dann geht das Geschaukel los. er ist nun 12 Kilo und naja es ist schwer. Nachts hat er seit einiger Zeit den Wurm drin. Er war auch noch krank und bekommt Zähne aber nun ist einer draussen und krank ist er auch nicht mehr. Ich stille ihn dann aber wenn er fertig ist weint und weint er, selbst Nähe bringt nichts. Dann stille ich nochmal usw. für mich ist es auch sehr unbequem im Liegen zu stillen, weil er schon gross ist. Heute morgen dann das selbe, ich habe ihn gestillt und als er von sich aus aufhörte hat er geweint und geweint. Dann habe ich ihm mal eine Flasche gemacht und dann war alles gut. Also ist es wohl so, dass ich nun weniger Milch habe, obwohl die Stillmahlzeiten nicht kürzer waren, nur weniger oft. Ist stille nun also anstatt 7-8 Mal noch ca. 4 Mal in 24 Stunden. Die Mahlzeiten zwischendurch waren immer kurze Mahlzeiten, kurz saugen und dann war gut. morgens, mittags und abends immer ausgedehnt, deshalb habe ich ihm diese auch gelassen. Nun bin ich schon traurig, denn ich dachte ich hätte noch 2-3 Monate in denen ich 4 Mal stillen konnte. Ich stille eigentlich gerne aber irgendwie reicht es mir auch. Es ist Beides zugleich und wenn ich daran denke ihn jetzt schon ganz abzustillen #schwitz:-(

Was würdet ihr nun tun? wenn ich jetzt so weiter mache und trotzdem neben dem Stillen noch eine Flasche geben, wird es wahrscheinlich noch schneller weniger und weniger Milch geben. Wie war das bei euch? Konntet ihr trotz weniger Mahlzeiten noch gut stillen von der Milchmenge her?

Danke euch jetzt schon#herzlich

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Hallo b.o.n.i.t.a.,
wenn du so weiter machst wie beschrieben, wird trotzdem noch etwas Milch da sein. Zumindest so, dass es für ab und an Trosttrinken bestimmt geht.
Ich habe eher den Eindruck, dass du selbst sehr hin und her gerissen bist.
Manchmal ist es da tatsächlich das beste, es einfach auf sich zukommen zu lassen und zu sehen was passiert.

Liebe Grüße
Christina

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