nachts stillen reduzieren

Hallo, ich stille meine 7monatige Tochter vor allem nachts, am Tag isst sie bereits viel anderes und ist gerne mit dem Essen beschäftigt. Stillen ist dann für sie fast uninteressant, sie ist schnell abgelenkt, trinkt schnell und man merkt, dass sie diese Kuschelsituation am Tag gar nicht so braucht.
Richtig viel trinkt sie vor dem Insbettgehen (oder eine Stunde danach) und morgens.

Nachts wird sie häufig wach, meckert dann und bekommt zunächst liebe Worte, einen Schnuller und Nähe. wenn das nicht hilft und sie nicht einschlafen kann, bekommt sie dann auch die Brust. ich denke, es geht da eher um das gemütliche und beruhigende Gefühl.

Wie kann ich sicher sein, dass sie nicht Hunger hat? Wie kann ich diese Schmuse-Still-Situationen etwas verringern?

Häufig hört man, dass man eine Stillmahlzeit nachts mit herumtragen und anders beruhigen und dann konsequent nicht stillen, ganz gut abgewöhnen kann. Woher weiß ich, wie lange sie ohne Nahrung auskommt? Und dass sie jetzt nicht aus Hunger, sondern aus Protest schreit?

Liebe Grüße

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Hallo,

deine Situation trifft im Moment auch total auf uns zu. Mein kleiner ist 13 Monate und ich will endlich abstillen aber nachts kommt er noch so häufig und ohne Brust geht garnichts! Ich bin gespannt auf die Antwort :)

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Hallo Magdamu,
so wie du es es schilderst hört sich das für 7 Monate schon sehr weit bezüglich Beikost an. Da finde ich es völlig normal, dass dein Baby abends morgens und nachts noch seine "Still-Kuscheleinheiten" braucht, auch wenn es tagsüber nicht den Eindruck macht dass ihm etwas fehlt. Gerade wenn es erst 7 Monate alt ist, ist das wie Du schreibst "beruhigende-gemütliche Gefühl" noch sehr wichtig und man kann es nicht immer absolut vom reinen Hunger trennen.
Das ist kein Protest sondern Bedürfnis.

Liebe Grüße
Christina

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