Traumatisiertes Baby/Neurose, wer kennt sich aus.....??

Guten Morgen,
mein Kleiner Mann (7 Monate) leidet an einer traumatischen Neurose. Ist noch jemand hier, der Erfahrungen damit hat?
Wäre sehr dankbar wenn´ich mich mit jemandem austauschen könnte. Bin echt fix und fertig mit den Nerven.
Danke schon mal an alle.

Hallo.

Erfahrungstechnisch kenn ich mich leider nicht aus.

Wurde Dir denn gesagt woher das rührt?
Und wer hat das festgestellt?

Wenn es tatsächlich eine Neurose ist, gibt es sicher auch Säuglingsangemessene Therapiemöglichkeiten.

Wie wirkt es sich denn aus? Ist er besonders ängstlich, reagiert er panisch auf bestimmte Sachen?

Lg, Jana + Joelle ( 19 Wochen #schock)

Hallo,
festgestellt hat es ein Osteopathe. War eigentlich wegen etwas ganz anderem dort (Kopfform, Asymetrie, also nix schlimmes). Er hat mich über das Verhalten, Geburt usw. gefragt. Habe ihm erzählt, dass er sich "wachwedelt", also nicht einschlafen kann. Er will einschlafen, kann aber nicht. So geht es den ganzen Tag. Er findet einfach nicht in den Schlaf. Er erschrickt beim kleinsten Geräusch (husten, ein lauter Ton aus dem TV usw.). Das war nicht schon immer so. Ich denke da gab es ein ausschlaggebende Ereignis:
ich war mit ihm bei einer Bekannten. Er lag auf der Couch u. hat fest geschlafen. Die Tochter der Bekannten 1 1/2 Jahre alt lief auf ihn zu u. hat ihm volle Kanne direkt ins Ohr geschrien. Er ist wirklich vor lauter Schreck von der Couch gefallen. Ich habe ihn sofort hochgenommen u. versucht zu beruhigen. Was sehr, sehr schwer war. Und seit dieser Zeit ist er so.
Es ist so etwas wie eine Traumatisierung, Vigilanz meinte er. Und so etwas wird durch ein kurzes, unerwartetes, erschreckendes Erlebnis ausgelöst!

und, hat er Dir auch gleich eine Behandlung aufgeschwatzt?

So kleine Kinder haben kein episodisches Gedaechtnis und das waere fuer eine traumatische Neurose (auch posttraumatisches Stresssyndrom genannt) notwendig. Babies und Kleinkinder haben einfach Phasen, in denen sie schlecht in den Schlaf kommen. Das haengt mit dem Zahnen zusammen und auch mit der gesteigerten Aufmerksamkeit so ab 4-5 Monaten. Da gibt es einfach mehr zu verarbeiten und die Kleinen haben oft fast "Panik" was zu verpassen. Meine konnte in dem Alter fast nichts mehr trinken, weil sie fuers Stillen ja auf die Brust gucken musste und wehe es hat sich nur etwas hinter ihr geregt, dann ist sie sofort rumgeschnellt (oft noch mit Brustwarze im Mund, autsch) um sich das anzuschauen. Sowas vergeht von alleine und wenn Du Deinem Sohn helfen willst, sorgst Du fuer eine ruhige Schlafumgebung und versuchst, moeglichst ein regelmaessiges Ritual einzuhalten beim ins Bett bringen.

Ich weiss nicht, was Dein Osteopathe noch fuer eine Ausbildung hat (manche sind ja tatsaechlich Aerzte #augen) aber ich finde es einfach hammerhart und :-[ Dir so einen Unsinn an den Kopf zu werfen.

Alles Gute

Catherina

bevor ich darauf antworte wuerde ich gerne wissen *wer* das *wie* diagnostiziert hat und wie sich Dein Sohn so verhaelt.

Danke

Catherina

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