Fieber + Homöopathie

Hallo.
Meine Tochter ist jetzt fast neun Monate alt. Seit dem sie da ist, versuche ich es erst mal mit Homöopathischen Mittel wenn sie irgend etwas hat. Bis jetzt bin ich immer gut damit gefahren, außer Nasentropfen mußt ich bis jetzt noch keine Schulmedizin anwenden. Muß dazu sagen das ich vor ihrer Geburt keinen Plan von Homöopathie hatte und eigentich auch nicht viel davon hielt. Aber mittlerweile hab ich halt meine Meinung geändert!
Wie geht ihr mit Fieber um? Gebt ihr irgend wann Fieberzäpchen oder Fiebersaft? Und wenn ja ab wann?

Gruß Tanja mit Zoe Thalia

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hallo

hatte schon mal geschrieben und urbia ist angekackt :-(

also ich gebe ab 39 paracetamolzäpfchen bei solchen kleinen mäusen ist dies der beste weg finde ich .

mag nun nciht nochmal meinen text schrieben nachher kackt der server wieder ab :-)

lg diana

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Hallo Tanja,

meine Apotekerin hat mir ein Mittel empfohlen das, wie sie sagte, jeder zu Hause haben sollte die ein Kind haben.

Es heißt "Viburcol N" es sind Zäpfchen und wirkt gegen vieles, wohl unter anderem auch gegen Fieber, Unruhe....

Ich selber habe es bis jetzt noch nicht ausprobiert.

LG Rosaschnegge

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Hallo Rosaschnecke.
Habe auch schon von den Zäpfchen gehört und auch heute in der Apotheke nachgefragt.Hab sie aber auch noch nicht ausprobiert.
Die Frage ist aber, was ist wenn ich zB solche Zäpfchen anwende, wie lange wartet man auf die Wirkung, bzw wann greift ihr mit Schulmedizin ein?
Unter 39 Grad mach ich zB nichts, hab jetzt bei 39,2 Belladonna Globulis gegeben. Da eben nach einer Std das Fieber auf 40 Grad hoch ist, hab ich Fiebersaft gegeben. Danach ist Fieber zwar nicht runtergegangen, aber meiner Kleinen scheint es besser zugehen, so das sie jetzt einschlafen konnte.
Gruß Tanja

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Hallo nochmal.
Glaub ich muß meine Frage nochmal erklären, es geht mir nicht um die allgemeine Gabe von Fiebermitteln.
Bin zB der Meinung das unter 39 Grad das Fieber auch nützlich ist, da es die Krankheitserreger bekämpft und gleichzeitig den Körper runterfährt, heißt das das Kind sich etwas schont indem es zB mehr schläft oder ruhiger ist.

Die Frage ist vor allem an die Mamas die auf Homöopathie schwören !

Was macht ihr NACH der Gabe von homöopathischen Mitteln?
"Garnichts" mehr oder gebt ihr irgend wann Schulmedizinische Fiebermittel? (wenn zB Wadenwickel auch nicht gehen, weil Beine und Füße kalt)
Was ist wenn ich zB Virbucol Zäpfchen oder Globulis anwende, wie lange wartet ihr auf die Wirkung, bzw wann greift ihr mit Schulmedizin ein?

Danke schonmal im Voraus.
Gruß Tanja

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Hallo,
mein Sohn ist jetzt auch neun Monate alt, und ich habe in der Schwangerschaft begonnen, mich mit alternativer Medizin, insbesondere mit Homöopathie, zu beschäftigen.

Ich denke, dass es in der Selbstbehandlung sehr schwierig ist, allein DAS richtige Mittel zu finden, und darauf kommt es in der Homöopathie ja an. Anders ist es natürlich, wenn der Fall ganz eindeutig ist.
Wir sind mittlerweile bei einer erfahrenen Homöopathin, zu der wir, wenn es kritisch wird, eine "Standleitung" haben. Überdies ist unsere Kinderärztin auch mit Homöopathie vertraut.
So kommen z.B. bei Fieber einige Mittel in Frage: Belladonna, Chamomilla, Ferrum ph. usw.; es gilt ja immer, die Gesamtsituation zu betrachten... Ein Mittel für alles gibt es nicht, und somit sind auch die Komplexmittel wie das oben beschriebene Zäpfchen (zumindest unter den klassischen Homöopathen) ziemlich umstritten, da sie das Krankheitsbild "verwischen" können) - zudem hat uns dieses Zäpfchen, das ich neulich ausprobiert habe, als unser Kind Fieber hatte, nicht wirklich viel geholfen...Die Temperatur ist kurzzeitig gesunken, um dann gleich wieder raufzuklettern.

So hatten wir also neulich einen heftigen Infekt mit hohem Fieber bis 40 Grad; den haben wir allein mit homöopathischen Mitteln begleitet - und das ist uns wirklich nicht leicht gefallen.... Wir haben des öfteren das homöopathische Mittel gewechselt, weil die Krankheit in Phasen abgelaufen ist - jede Phase brachte da eine Veränderung des Mittels mit sich-das hätte ich alleine so nie hinbekommen...

Obwohl es uns echt schwer gefallen ist, haben wir kein Paracetamol gegeben. Unserem Kleinen ging es eben trotz dem hohen Fieber echt gut. Er hat sogar gelächelt, war natürlich müde und erschöpft, aber es war noch OK. Wäre es noch höher gegangen, hätte ich selbstverständlich dann doch eines gegeben. Das war die oberste Schmerzgrenze.

Ich sage mir dann: Es hat wohl seinen Grund, wenn das Fieber so hoch steigt - schließlich soll es die Krankheitserreger bekämpfen. Es ist was Gutes, wenn ein Kind mal richtig fiebern kann. (auch, wenns echt schwer fällt, das als Eltern auszuhalten...).
Paracetamol senkt das Fieber künstlich, was in manchen Fällen wichtig ist; meist jedoch, werden die Zäpfchen viel zu früh (z.B. bei 38.5) gegeben, so dass das Kind kaum eine Chance hat, seine Krankheit selbst, mit eigenen Kräften zu bekämpfen...

Ups, ziemlich lang geworden - Entschuldigung...#hicks

Liebe Grüße, und ich hoffe, ich konnte irgendwie helfen

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Hallo babauzz.
Prima, denke bin bei Dir an der richtigen Adresse!

Also jetzt mal etwas konkreter warum ich hier überhaupt nachfrage.
Meine Kleine hatte gestern Nacht etwas Temperatur ( um 38 rum), hab garnichts dagegen getan, weil es ihr ansonsten gut ging. Heute tagsüber hatte sie auch etwas Temperatur, aber sonst alles ok. Hat auch seit ein paar Tagen etwas Schnupfen.
Hab mir heute nachmittag schon mal vorsichtshalber Fiebersaft geholt (glaub Nurofen), hab zwar Paracetamol Zäpfchen zuhause, aber weil Fieber messen im Po ist der reinste Kampf ist(vielleicht mal ein Tip, wie es besser geht? ;-) ), wollte noch nicht mal darüber nachdenken wie ich ihr ein Zäpfchen geben soll...
Gegen Spätnachmittag/ Abend ging die Temperatur dann hoch auf 40 Grad. Hab in meinen homöopathischem Kram nachgeguckt und hab ihr dann Belladonna gegeben. Sie schwitzte nicht, hatte roten, heißen Kopf, aber kalte Beine und Füße (sonst hätt ich Wadenwickel gemacht). Zu dem Zeitpunkt ging es meiner Kleinen auch noch gut, war eigentlich wie immer nur ein bisschen müde.
Nach ner Std war Temp immer noch auf 40 aber ihr ging es schlechter. Rotzlief wie verrückt aus Nase, sabberte dabei wie bekloppt (vielleicht auch Zähne?), wollt auch nichts essen bzw nur sehr wenig, wollt den Nucki nicht und auch nicht an meine Brust. Und war wie verrückt am heulen. Dann konnt ich es nicht mehr aushalten und hab ihr den Fiebersaft gegeben (kleiner Kampf) und Nasentropfen aber auch noch Chamomilla. Danach wurd sie etwas müde und döste etwas (halbe Std), anschließend ging es ihr wieder viel besser,Fieber war zwar unverändert, konnte sogar wieder lachen und hat auch etwas Mumi getrunken und ist nach unserem Abendrital ohne Probleme ins Bett (war so gegen 22.30Uhr).
Hab grad nochmal nach ihr geguckt, sie schläft tief und fest und Temp scheint etwas runter zu sein.

Hab auch Kontakt zu einer Heilpraktikerin, aber Abends erreiche ich sie halt nicht und da es nachmittags noch alles ok war...mein Kinderarzt hält nicht viel von Homöopatie (hab ich zumindest den Eindruck)

Es fällt einem echt schwer abzuwarten, wenn man von allen Seiten (die auf Schulmedizin schwören und teilweise für jeden Mist Medis nehmen) bequatscht wird. Dann kommt man sich echt wie ne Rabenmutter vor, die ihr Kind leiden läßt...Der Papa ist der Homöophatie auch sehr skeptisch eingestellt, er vertraut mir da zwar was die Kleine angeht (hoffe ich zumindest;-)), aber er bricht bei 38 Grad schon in Panik aus und kramt in der Medischublade rum sobald er ein bißchen Temperatur hat...
Naja, versuch morgen mal unsere Heilpraktikerin zu erreichen..

Danke und gute Nacht.
Gruß Tanja

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Tanja,

das war doch voellig richtig mit dem Fiebersaft als es Deiner Tochter schlechter ging. Bei 38 muss man noch nichts machen, das ist noch nicht einmal Fieber.

Ich hoffe es geht Deiner Tochter heute besser.

LG

Catherina

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