Windpocken-Impfung ja oder nein?

Hallo

vor letzte Woche waren wir bei u6. Kia hat uns gefragt,ob wir windpocken-impfung für meine Tochter möchten.ich finde keine richtige entscheidung,hmm...Meine Mutter meint,windpocken-impfung braucht meine tochter nicht,weil diese Krankheit ungefährlich ist.Braucht jetzt eure Rat.

LG Anika u. Lilly-Marie *05.12.05

1

Hallo!

Ich würde es machen. Die Kinder MÜSSEN nicht jede Krankheit durchstehen. Es sei denn, Du hast Zeit und Lust Dich wochenlang aufopferungsvoll darum zu kümmern.
So hat das meine Hebamme gesagt.

Ich denke aber auch, impfen ist besser als krank werden. Ich selbst bin auch gegen alle Kinderkrankheiten geimpft worden und es war gut so.

Schöne Grüße von Shakira0619

2

hallo,

bei uns steht die noch nicht an, aber ich glaube nicht dass ich das machen werde. in meiner familie haben alle kinder die windpocken gehabt, selbst ich. und das war nicht sooo schlimm, außer dass es fürchterlich juckt. ich hab damals meinen papa angesteckt und für ihn als erwachsenen war es schlimmer.

lg matzzi mit skye

3

Hallo Anika,

die Krankheit ist keinenfalls ungefährlich, muss nur nicht sein das es schlimm verläuft.Ich würde auf jeden Fall impfen, aber das muss jeder selber entscheiden...
http://de.wikipedia.org/wiki/Windpocken

schau einfach mal in Netz, da findest du sehr viel über Varizellen.

Gruss Claudia #blume

4

Hallo,

was spricht denn dagegen? Ich habe immernoch Narben in meinem Gesicht von den Windpocken... Und die Windpockenerreger sind auch verwandt mit den Erregern der Gürtelrose, die sehrwohl gefährlich werden kann... Wenn in Deutschland eine Impfung empfohlen wird, hat das schon seinen Sinn... Bei diesen Vorschriften wird doch nichts empfohlen was nicht 1000% geprüft wurde.

Katja

8

Hallo...

"Wenn in Deutschland eine Impfung empfohlen wird, hat das schon seinen Sinn..." - Ja, klar! Der Pharma-Industrie Geld zukommen zu lassen...

Ich hab mich in Hinblick auf die drohenden Impfungen meines Kindes belesen ("Impfen, Pro und Kontra" und noch andere Literatur dazu) und mir haben sich die Nackenhaare aufgestellt bezüglich der Zusammensetzung der Impfstoffe und ihren Auswirkungen auf das sich noch entwickelnde Immun - und Nervensystem der kleinen Kinder (insbesondere noch vor Vollendung des ersten Lebensjahres).
Wie will man denn bitte langfristige Impfschäden nachweisen? Wer kann das?

Ich bin der Ansicht, man sollte auch bedenken, was Impfungen im Körper anrichten können... Die Komplikationen der Kinderkrankheit sind vermutlich mindestens genauso selten wie Impfkomplikationen bzw. Impfschäden...


9

Hallo,

das sehe ich ein bisschen anders. Bei einigen Impfungen kann ich dir sicher zustimmen (z.B. Heb B) das die im ersten Lebensjahr noch nicht so wichtig sind aber alles andere halte ich schon für sehr wichtig. Leider kann ich bei dem Thema Impen auch nicht sagen"das ist jedem seine Sache"... Dein meine Tochter könnte davon betroffen sein, dass sie von einem nicht geimpften Kind mit z.b. mit Masern angesteckt wird... Aus diesem Grund bin ich auch für eine Impfpflicht hier in Deutschland...
Wie die Krankheiten wirklich ablaufen weist du wahrscheinlich nicht, da schon seit vielen, vielen Jahren geimpft wird und kaum noch Kinder erkranken. Aber wenn man mal auf einen Friedhof gehen würde und sich die ganzen Baby/Kindergräber aus den 60/70-er anschaut, kannst du davon ausgehen das du reichlich finden wirst...

Katja

weitere Kommentare laden
5

Hallo,
ich bin anderer Meinung als meine Vorrednerinnen. Kinderkrankheiten haben ihren Sinn! Sie stärken das Immunsystem der Kinder; sie geben dem Körper eine Aufgabe, an dem er wachsen und reifen kann. Wenn Kinder eine solche Krankheit durchlebt haben, haben sie richtig was geschafft und auch das ist eine wichtige Erfahrung.

Zumal sind Windpocken nun gerade auch eher harmlos - sie nerven halt nur, wegen der Juckerei.
Ich sehe Impfen allgemein ziemlich kritisch (obwohl ich das Pro und Kontra des Impfens auch als ein Dilemma empfinde; man hat immer Angst, die falsche Entscheidung zu treffen)... Aber, bei Windpocken und Röteln finde ich es echt nicht nötig, die Knirpse zu impfen.

Liebe Grüße

11

Bei Röteln nicht?
Mädchen werden doch später ohnehin geimpft. Weil röteln gefährlich in der Schwangerschaft wären.
Näturlich kann man das nicht erzwingen.
Aber da finde ich Impfen schon echt wichtig.
Und Windpocken könnten auch in der Schwangerschaft gefährlich werden.
Ich fand es nicht besonders lustig, als ich mit Windpocken Kindern im Wartezimmer saß und hochschwanger war.:-[ (Weil man Windpocken, ja manchmal zweimal bekommen kann)#gruebel
Was aber nicht heißt, dass ich dich jetzt angreife, weil du nicht für Impfen bist.
Wollte nur sagen, dass es für Schwangere gefährlich sein kann.
Liebe Grüße Anne

14

Ja, später finde ich es auch OK, wenn die Mädchen gegen Röteln geimpft werden (so mit 11 oder 12 Jahren oder so).

Ich meine, dass man schon genau überlegen sollte, ob diese Impfungen wirklich in den ersten Lebensjahren sein sollten.

Liebe Grüße, die sich-nicht-angegriffen-fühlende Jana

weitere Kommentare laden
6

Ich dachte auch erst, Windpocken sind harmlos.Die beiden Großen haben sie durch.
Bis unser Kia mir sagte, dass seine Nichte nach den Windpocken geine geistige Behinderung hat.

Morgen wird gegen Windpocken geimpft. Mit der MMR zusammen wollte ich es nicht machen lassen.


sparrow

7

Da muss ich passen, es kommt drauf an ob ein gesundes oder immungeschwächtes Kind sich damit ansteckt.

Bei gesunden Kindern sind schwerwiegende Komplikationen bei Windpocken wie eine Gehirn- oder Lungenentzündung eher selten. Demgegenüber haben Jugendliche und jüngere Erwachsene ein höheres Risiko, schwer zu erkranken. Besonders gefährdet sind alle ungeschützten Patienten, deren Immunsystem nicht richtig arbeitet, entweder durch eine angeborene, erworbene oder eine durch Medikamente bedingte Störung. Bei Kindern, die an Leukämie erkrankt sind, verlaufen Windpocken unbehandelt häufig tödlich.

Gefährlich sind Windpocken auch für Schwangere, die bisher weder an Windpocken erkrankt waren oder eine Windpockenimpfung erhalten haben. Bei Infektionen bis zur 20. Schwangerschaftswoche können schwere Fehlbildungen beim Ungeborenen auftreten. Erkrankt die Mutter um den Geburtstermin (fünf Tage vor bis zwei Tage nach der Entbindung), können Windpocken beim Neugeborenen lebensbedrohlich verlaufen. Auch für Frühgeborene geschützter Mütter ist die Krankheit in den ersten sechs Lebenswochen bedrohlich, weil vor der Geburt nicht genügend Antikörper von der Mutter aufs Kind übertragen wurden.
http://www.dgk.de/web/dgk_content/de/windpocken.htm

LG Claudia #blume

10

hallo,

also ich bin für die impfung.
Ganz einfach, man kann nur Krankheiten ausrotten, wenn man sie im Keim erstickt. Bildlich gesprochen!
Polio gibt es fast nicht mehr. Zumindest in Europa. und das weil geimpft wurde.
MAn braucht die Krankheiten ja nicht mit aller Gewalt von Generation zu Generation zu schleppen!.

LG Anne

21

Lea, Schlaganfall durch Windpocken:

http://elternforum.hebammen.at/showthread.php?t=251202

Anro's Neffe: Schlaganfall durch Windpocken:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete...=480604

Annika (Tochter einer Freundin von mir): Knochenmarksentzuendung durch Windpocken:

http://www.kidmed.de/forum/showtopic.php?threadid=2181

Und dann sind da noch die unzaehligen Kinder, die die Pocken echt UEBERALL haben, also auf dem Auge (mein Sohn), unterm Augenlid, in der Scheide, unter der Vorhaut, im Hals, in den Ohren, im Bauch, im Darm, auf jedem Quadratmillimeter Haut. Hat die 11 Monate alte Tochter einer Freundin gerade - bestimmt 700 Pocken (die großen Geschwister haben gezählt).

Wieso finden so viele Eltern Kranksein fuer ihre Kinder so erstrebenswert

Catherina, Grosse Tochter ohne Probleme geimpft, kleiner Sohn *hatte* Windpocken 2x (mit 6 Monaten und 2 Jahren), sonst waere auch er geimpft

Top Diskussionen anzeigen