Pylorusstenose (Magenpförtnerverengung)

Hallo Ihr Lieben!

Bei unserem Sohn wurde, nachdem er über mehrer Tage alles in hohem Bogen wieder rausgespuckt hat, diese Diagnose gestellt. Er bekommt jetzt seit 14 Tagen alle 2 Stunden 70ml(am Anfang waren es 50ml, die haben ihm aber nicht mehr gereicht). Wir mussten Tropfen (Eumydrin) in jedes Fläschen tun, allerdings sind die seit Freitag leer. Am Dienstag müssen wir nochmals zum Kinderarzt, er will Ultraschall machen. Elias spuckte als er die Tropfen bekam viel weniger, und auch jetzt ist es nicht mehr so stark. Manchmal sogar garnichts. Er hat in der Zeit ca. 500g zugenommen.
Der Kinderarzt meinte, wenn Elias ordentlich zunimmt, würde sich das ganze verwachsen.
Das haben sehr viele Baby, überwiegend Jungs (davon 80%). Wenns nicht weggeht müsste man das ganze operieren.

Wer hat auch Babys mit dieser Diagnose?

Melanie mit Elias (fast 8. Wochen)

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Hallo Melanie,

mein Sohn ist mittlerweile 7,5 Monate alt. Im Alter von 4 Wochen wurde bei ihm auch eine Pylorusstenose festgestellt.

Er hatte sich oft schwallartig erbrochen. Der KiA konnte die Diagnose aber erst nach 2 Wochen beim 3. Mal Ultraschall feststellen. Zu dem Zeitpunkt war er schon ganz schön abgemagert, sah total krank aus.

Wir mussten dann sofort mit ihm in die Kinderklinik fahren, wo die Diagnose bestätigt wurde. Uns wurde gesagt, dass es kaum eine Alternative zur Operation gibt.

Also wurde er operiert, da war er fast 5 Wochen alt. Die OP hat er sehr gut überstanden. Allerdings hatten sie bei der OP minimal seinen Darm verletzt, so dass er 3 Tage lang nur Infusionen bekam. Am 4. Tag wurde dann ganz langsam mit Tee begonnen. Dann die Flüssigkeitsmenge ganz langsam gesteigert. Als er alles gut vertragen hat, durften wir nach Hause gehen.

Der Arzt in der Kinderklinik meinte auch, dass die Pylorusstenose bei Jungs öfter vorkommt. Bei Mädchen eher seltener, wenn aber, dann schlimmer.

Ich wünsche dir, dass ihr es ohne Operation in den Griff bekommt #pro. Bei Lukas wäre es nicht gegangen.

Falls du noch Fragen hast, kannst du dich gerne melden.

Hatten übrigens nie mehr Probleme

LG Petra mit #baby Lukas

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Hallo Melanie und Elias,

Henri hatte ebenfalls Pylorusstenose und wurde mit 3 1/2 WOchen operiert, weil bei ihm GAR KEIN Nahrungsfluss mehr den Magen passieren konnte. Sehr viele Babies haben das nicht (oftmals wird schnell von einer Magenpförtnerverengung gesprochen, weil ja viele Kinder spucken, was aber auch einfach mit übermässiger Nahrungsaufnahme und Reflux zu tun haben kann...) - aber wenn dann wohl meistens Jungs.

War wirklich hart, sein kleines 3,5 Kilo-Baby in eine Vollnarkose-OP zu geben und wir werden am OP-Tag für ihn einen zweiten Geburtstag feiern, aber ich mache Dir Mut: wenn Elias nicht abnimmt, kann er auch ohne OP davon kommen. Es gibt ja versch. starke Ausprägungen des Muskelkrampfes. Wenn er doch operiert werden muß: die Kleinen stecken das weg wie nichts. Ich war erstaunt. 3 Tage nach der OP waren wir zuhause und er war top fit (hatte aber auch vorher nicht lange gelitten, so daß er keinen Aufholbedarf an Gewichtszunahme hatte...). Die Narbe sieht man kaum noch!

Elias eine gute Besserung und Grüße von einem Pylorus-Kumpel Henri (*2.1.06),

Jeanny

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