Nächtliches aufstehen, wie teilt ihr es auf?

Hallo liebe Mamis,

muss sagen war eig immer stiller Mitleser, aber momentan bin ich fleißig mit am tippen, weil ich einfach sonst keine Mamis um mich habe, die mir da zuhören oder ihre Erfahrungen teilen.
Mein Partner arbeitet als Entwickler und hat eine super Möglichkeit mit Gleitzeit und Home Office. Hat da so gut wie jeglichen Freiraum.
Ich übernehme 24/7 das Baby. Er macht die Woche 2x Nachtschicht mit dem kleinen (wobei zu Bett bringen und das aufstehen ab 6, ich wieder übernehme) sprich er füttert ihn 2x nachts u windelt, das war’s.
Ich fühle mich momentan ziemlich ausgelaugt, da der kleine sehr quengelig und launisch ist. Ich mache den Haushalt, wasche Wäsche und koche. Gehe mit den Hunden und dem Baby spazieren und probiere mich je nach Kraft, etwas an regelmäßigen Sport (da ich mich einfach so unwohl in meinem Körper fühle)
Ich merke aber, dass mir langsam die Puste ausgeht. Ich weiß nicht, ob es iO wäre, wenn ich meinen Partner mehr Nächte einspannen würde, um einfach meinem Schlafmangel entgegen zu wirken. Hab aber bei dem Gedanken gleich mal schlechtes Gewissen, weil er ja arbeiten geht auch noch…
Wie macht ihr das mit Euren Partnern? Wie ist die Rollenverteilung?

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Abwechselnd nach Gefühl.
Unsere Tochter liegt im Beistellbett. Seit ich nicht mehr stille, tauschen mein Mann und ich regelmäßig Seiten. Wer neben ihr liegt, muss sie beruhigen.
Unser Sohn schläft im Kinderzimmer. Wenn er gestillt werden muss, stehe ich auch, sonst oft mein Mann, aber das ist fast nie nötig. Er schläft sehr gut.

Diesen Gedanken "er geht ja arbeiten" hatte ich nur, als ich in meiner zweiten Schwangerschaft Bettruhe halten musste und er 100% gearbeitet, 100% vom Haushalt und den Großteil der Kindsbespaßung übernommen hat (Töchterlein hielt nicht viel vom Kuscheln oder Vorlesen).
Ansonsten habe ich mit den Kindern und dem Haushalt auch einen Vollzeitjob, auch wenn ich dafür nicht bezahlt werde (abgesehen vom Elterngeld). Mein Mann hat ca. eine 48-Stunden-Woche, für die er recht gut bezahlt wird. Und dann soll er die restlichen 120 Stunden der Woche komplett frei haben, während ich 24/7 (ergo 168 Stunden zumindest in "Bereitschaft") für lau arbeite?
Nein, sehe ich nicht ein und halte ich nicht für fair!

Wir haben keine festen Regeln, arbeiten aber beide im Haushalt und der Kinderbetreuung. Und wenn er jetzt gerade mehr arbeitet als normalerweise, halte ich ihm den Rücken frei. Das hat er dafür auch schon für mich getan, als unsere Tochter ein Schreibaby war, oder als ich in der zweiten Schwangerschaft liegen musste.

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Da ich voll gestillt habe, bin ich immer aufgestanden. Das konnte mein Mann ja leider nicht übernehmen. 😅 Er hat ihn dafür aber immer ins Bett gebracht, so lange wie es ging. Irgendwann kam die Mamaphase und er durfte es nicht mehr. Das ist zum Glück auch wieder vorbei.
Seit Corona ist er bei der Arbeit flexibler geworden (was dann plötzlich alles möglich ist...😄), aber hat bspw keine wirkliche Gleitzeit oder so.
Dafür war er aber immer einkaufen und hat zu 95% gekocht. Meistens weil ich in der Zeit gestillt habe und wir danach, wenn möglich, zusammen gegessen haben.
Beim Putzen war es mal so, mal so. Je nachdem wie fordernd das Baby war, hat er es dann gemacht. Oder er hat sich das Baby geschnappt, damit ich in Ruhe den Haushalt machen konnte. War mir auch ganz lieb mal alleine vor mich hin zu arbeiten und dabei sehr laut Musik zu hören😂

Jetzt ist es so, dass ich versuche das meiste so zu schaffen, wenn er bei der Arbeit ist, damit wir danach gemeinsame Zeit haben. Klappt allerdings nicht immer so wie ich mir das vorstelle, aber das ist dann das normale herum organisieren und wenn dann übernimmt mein Mann halt hin und wieder manche Dinge.

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Achso, wenn das mit dem Nachts aufstehen blöd für deinen Partner ist wegen der Arbeit (deswegen wollte ich das auch nach dem Stillen bei meinem Partner nicht), dann soll er einfach tagsüber mal mit dem Baby ein paar Stunden spazieren gehen und du legst dich in der Zeit hin. Das haben wir auch einige Male gemacht, als es ganz schlimm war mit den Nächten.

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Hi,
6 Nächte mach ich und nur 1 mein Mann weil er auch mal ausschlafen soll. Wir stehen alle um 05:00 auf. Mein Mann fährt um 06:00 arbeiten und kommt um 16:00 heim.
3x geht er aber mit ihm schlafen damit ich meine Ruhe habe.

Lg Annette

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Hallo. Mein Mann und ich teilen uns die Aufgaben je nach Situation auf. Wenn ich nachts zu müde bin um unser Baby zu schunkeln, wickeln, etc (was vorerst nur selten vorkommt. Toi toi toi), dann übernimmt er ganz selbstverständlich. Er arbeitet ebenfalls im Home Office. Ist er zu müde dann übernehme ich.

Sprich doch einfach mal mit ihm ☺️ Vielleicht ist dein schlechtes Gewissen völlig unbegründet 🤗

Lg

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Hallo, mein Mann ist LKW Fahrer bei einem Container Dienst, er hat um 5:30 aus dem Haus und kommt gegen 17Uhr wieder. Die Nächte mache ich zu 100% alleine, da der kleine 7,5 Monate noch gestillt wird, Windeln werden nachts nicht gewechselt die reicht bis morgens früh.
Wir haben noch etwas Landwirtschaft im Moment ist Heuernte, ansonsten haben wir auch nen großes Haus mit Werkstatt, Garten ect. Außenbereich macht mein Mann, Innenbereich mache ich.
Ab und zu machen wir es zusammen. Spülmaschine räumt er aber auch ein und aus, ausräumen ist aber auch eine Aufgabe für unsere große Tochter 5Jahre.
Wenn ich ab Ende des Jahres wieder ein paar Stunden arbeiten gehe, übernimmt er abends die Kinder. Ich hoffe das der kleine bis dahin abends anders einschlafen kann, momentan geht's nur mit Einschlafstillen.
Sonntags ist übrigens Familientag, da kümmert er sich viel um Beide.

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Wir hatten bzw. haben dieselben Voraussetzungen und mein Freund hat quasi von Beginn an die kompletten Nächte gemacht und ist mit dem Hund rausgegangen. Er verträgt Schlafentzug aber auch bedeutend besser als ich (und ich habe das Kind oft nicht gehört).

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Er empfand seine Arbeit (auch Entwickler) aber auch immer als Luxus und Entspannung - verglichen mit der Kinderbetreuung. Nun ist er in Elternzeit und wäre gleich am ersten Tag am liebsten wieder ins Büro.

Haushalt macht der, den es gerade am meisten nervt bzw. der Kapazitäten hat.

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Genau, bei uns ist es ebenso. Er geht gerne in die Arbeit um dem ganzen zu „entfliehen“.
Meint wie leicht es doch ist, mit nem Baby und das er gedacht hätte es würde anstrengender werden😅

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Ich übernehme jede Nacht mit meinem Baby immer 😂 unter der Woche steht mein Mann immer um 4 für die Arbeit auf und ist um 16-17 Uhr erst zuhause. Da gönne ich ihn am Wochenende das ausschlafen.
Habe mich dran gewöhnt ist also kein Problem für mich

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Da mein Mann viel arbeitet und einen sehr fordernden Beruf hat, übernehme ich alle Nächte. Er braucht den Schlaf und auch das Ausschlafen am Wochenende. Er macht dafür abends und an freien Tagen viel mit dem Baby. Das ist auch nicht schlimm, ich kann ja morgens oft nochmal eine Runde schlafen, wenn er weg ist und das Baby auch schläft.
Sobald ich wieder arbeite, erwarte ich aber schon, dass er auch mal ne Nacht übernimmt oder auch mehr im Haushalt macht.

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Wir haben zwei Kinder. Abends bringen wir die Kinder meistens gemeinsam ins Bett, bzw jeder eines und wechseln uns dabei auch ab. Ein paar mal die Woche mach ich das alleine, da mein Mann bis spät abends auf unserer Baustelle arbeitet.
Nachts übernehme ich. Ist nicht so wild, da der Große durchschläft und der Kleine meistens auch ganz gut schläft.
In den Katastrophennächten (zum Beispiel letzte Nacht 😅) wecke ich manchmal meinen Mann, wenn ich schon 2 Stunden mit dem Baby wach war. Kommt aber eher selten vor.
1x die Woche übernimmt mein Mann die Nacht und steht morgens mit den Kindern rauf, damit ich ausschlafen kann 🙏

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