Kann ich mein Kind anfangs immer nur 3 Tage die Woche in die Krippe geben?

Hallo,

für meinen im Oktober 2020 geborenen Sohn suche ich derzeit einen Krippenplatz und möchte ihn zu Anfang am liebsten nur 3mal die Woche hinbringen.

Nun finde ich kaum Halbtags-Krippenplätze, eigentlich nur Vollzeit-Plätze.

Und deshalb nun meine evtl. blöde Frage, aber ich bin "neu auf dem GEbiet :-)

Wie ist es denn eigentlich wenn man einen Vollzeit-Krippenplatz bekommt und dann -schätzungsweise das erste 3/4 Jahr, bis ich dann wieder etwas mehr anfange zu arbeiten- regelmäßig sein Kind nur 3mal die Woche hinbringt.

Kann die Krippe einem dann was sagen?
Wie reagieren die Erzieher?

Habt ihr sowas schon gemacht?

Problem ist ja, ich kann nichts dafür, dass ich keinen Platz und schon gar keinen halbtagsplatz finde. Die Chance auf einen Vollzeit-Platz stehen definitiv höher- den bezahle ich dann ja schließlich auch. WEnn ich mein Kind aber anfangs nun mal nicht an 5 Tagen die Woche fremdbetreuen lassen will - kann enem daraus ein Strick gedreht werden?

Wie würdet ihr das händeln?

Spätestens ab dem 2. Lebensjahr würde ich ihn aber auch an 5 Tagen die Woche hinbringen. Zum Einen finde ich passt das dann auch vom Alter her und zum Anderen arbeite ich dann auch wieder an 5 Tagen.

Es geht "nur" um das erse Dreivierteljahr. (nach der Eingewöhnung natürlich)
Da würde ich ihn gern regelmäßig -also nicht nur "mal"- nur 3 Tage die Woche in die Krippe geben.

Danke für Eure Nachrichten.

Alea

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Wir haben eine Tagesmutter ab dem 1. Lebensjahr.
Da haben wir beispielsweise auch erstmal nur zwei Tage in der Woche. Aber dem geschuldet, dass zu dem Zeitpunkt noch nicht genügend Kapazität da ist.

Wenn du in der Krippe nur Vollzeit bekommst, kannste das Kind ja dennoch nur drei Tage hingeben. Ist nicht fair anderen gegenüber, die das wirklich benötigen, aber bei Krippenplätzen wird man glaub häufig egoistisch. Gibt halt viel zu wenige.

Ruf doch mal bei der Stadt oder den kath./ev./freien Kitas an und frag mal nach.

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Hey, bei uns in der Stadt ist man seinen Platz schnell mal los, wenn man das Kind nicht regelmäßig abgibt.. Hängt aber sicher an der extrem angespannten Betreuungssituation

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Hallo,

Da hilft nur mit der entsprechenden Einrichtung sprechen. Ich habe meine beiden (ungeplant, es war eigentlich anders gedacht) nun in 2 verschiedenen Krippen, und in beiden ist es problemlos möglich.

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Da wirst du fragen müssen. Hier ist das nicht möglich.

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Das hängt sehr von der Kita ab. Bei uns in der Großstadt, wo Familien, wo beide Eltern Vollzeit arbeiten bei der Platzvergabe immer wieder leer ausgehen, wird das nur selten akzeptiert. Den Kitas ist es ziemlich egal, ob man die volle Summe zahlt, die Argumentation ist immer, den Platz könnte jemand anders gebrauchen. Gleichzeitig bekommen die oft Probleme mit dem Personal und den Fördergeldern, wenn regelmäßig deutlich weniger Kinder da sind, als gebucht. Was eher akzeptiert wird ist, wenn man anfangs weniger Stunden macht. Unkompliziert ist es bei eher bei privaten Kitas und Tagesmüttern. Da

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Bei uns ist das weder bei Tagesmüttern noch bei Kitas möglich. Es gibt einen 10 Prozent Korridor der nach oben und unten nicht überschritten werden darf. Wir müssen die Abgabe und Abholung des Kindes quittieren.
Das liegt bei uns aber auch daran, dass der Kreis alle Kosten trägt und (fies gesagt) die Hausfrauen die den Vollzeitplatz nur zweimal im Jahr für Arzt Termine nutzen und das Kind sonst um 12 holen, nicht den Berufstätigen die Plätze wegnehmen sollen.

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IdR ist das nicht möglich (und das ist auch gut so!), da die Plätze hauptsächlich durch Steuergelder finanziert werden und die Kita sonst Steuergelder für nicht vorhandene Betreuung bekommen würde. Es wäre schlicht weg Steuerbetrug, das macht kaum eine Kita, die staatliche Fördergelder bekommt.

Das andere Argument, dass dadurch Leuten der Platz genommen wird, die ihn dringender bräuchten, wurde ja schon mehrfach genannt.

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Ich bin erzieherin und hab bis zur Schwangerschaft in einer U3 Gruppe gearbeitet.
Bei uns wäre das kein Problem.
Nur in der Eingewöhnung macht es oft sind, erstmal täglich zu kommen bis sich eine Routine gebildet hat und das Kind sicher angekommen ist. Zu lange Pausen zwischendurch sind dann oft schwierig, ist aber natürlich von Kind zu Kind unterschiedlich.
Wenn die Kinder gut angekommen und eingewöhnt sind finde ich persönlich es sogar gut, dass die ganz kleinen nicht zu viel und zu lange da sind. :-)
Solange der Platz bezahlt wird ist es ja sogar für die Erzieher von Vorteil, wenn du weniger kommst. In der Stundenplanung, also dem Budget für die Kräfte wird dein Kind ja mit vollen Stunden angerechnet. Mehr Personalstunden sind immer gut ;-)

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Hallo,

das kann man pauschal nicht sagen. Kommt sehr auf den Träger an. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei privaten Trägern eher möglich ist.
Zu bedenken gebe ich jedoch, dass für das Kind Regelmäßigkeit wirklich wichtig ist um in der neuen Situation anzukommen. Ich würde also ggf eher täglich, aber kürzer, betreuen lassen, als nur 3 Tage. Oder aber Mittwoch "frei" machen, dann wären es im Wechsel 2 Tage Betreuung (Mo+Di), 1 Tag zu Hause (Mi), 2 Tage Betreuung (Do+Fr), 2 Tage zu Hause (Sa+So).

Viele Grüße
mavikelebek

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Hey, bei uns würdest du so gar keinen Vollzeitplatz bekommen.
Bei uns muss man Summe X an Arbeitsstunden die Woche von beiden Eltern abgeben.
Ich glaube einer muss mindestens 35h und der andere mindestens 19,5h haben. Bei Alleinerziehenden ist die Stundenregel etwas anders.
Alle anderen bekommen nur einen Teilzeitplatz, da ist es aber völlig Wurscht wie oft das Kind in der Woche kommt.
Da wäre bei uns 3x die Woche schon raus.

LG

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Achso unser ungeborener Sohn ist auch bereits in der KiTa angemeldet. Kommt erst im September und soll im September '22 gehen.
Die Großen sind bis dahin schon raus, da hilft uns kein Geschwisterbonus mehr.

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