Was fehlt meinem Baby đŸ˜«

Guten Morgen!
Vorweg, ich weiß dass Neugeborene sich nur durch schreien mitteilen können, aber ich weiß langsam einfach nicht mehr weiter..
Unsere kleine ist 2 Wochen alt. Die erste Woche hat alles gut geklappt, sie hat brav gegessen und geschlafen.
Seit ein paar Tagen schreit sie nun fast durchgehend. Das einzige was sie einigermaßen beruhigt ist die Brust, aber auch an der trinkt sie unruhig, lĂ€sst wĂ€hrenddessen von der Brust ab und weint, nach dem stillen schreit sie meist weiter.
Die Schlafphasen dauern auch nur maximal 20 Minuten an, dann geht das ganze von vorne los.
Sie lÀsst sich nicht beruhigen, weder mit Schnuller noch mit tragen, kein Kirschkernkissen und keine fencheltropfen.
Die Windeln sind normal voll, regelmĂ€ĂŸig also auch keine Verstopfung.
Was kann da los sein und was kann ich tun, damit sie uns auch wir wieder zur Ruhe kommen? đŸ˜«

1

Ich lese mal mit, mein kleiner ist auch zwei Wochen alt und hab das selbe Problem đŸ„Ž

2

Hey, bei uns war das auch so. Nur dass er nachts trotzdem gut geschlafen hat.
Dein Baby ist wahrscheinlich mit allem ĂŒberfordert. Unserem hat einfach auch Schlaf und Ruhe gefehlt, zudem hatte er echt Bauchweh (trotz jeden Tag Stuhlgang). Seit der 5. Woche ist es besser und mittlerweile (8 Wochen) ist es wirklich viel besser. Ok gerade hat er so ein Entwicklungsschub glaube ich aber das ist jetzt ein anderes Thema 😂
Hast du denn eine Hebamme?
Man soll natĂŒrlich nicht so einfach das Baby in die Bauchwehschublade stecken. Wir haben eine BiGaia Kur gemacht und es tat meinem Kleinen echt gut.

3

Und SchlĂ€fchen stets im eigenen Beistellbett machen lassen. Wir haben den Fehler gemacht, dass wir ihn im Wohnzimmer schlafen lassen haben (also versucht 😁) tagsĂŒber und es klappte nicht wirklich. Die KinderĂ€rztin meinte er soll immer nur in seinem Bett schlafen und seitdem klappt das Schlafen besser (besser. aber auch nicht immer)

13

Das ist einfach gesagt. Meiner hat nie im beistellbett geschlafen (hĂ€tte auch nie funktioniert) und tagsĂŒber immer im Wohnzimmer und da gabs nie Probleme. Da ist jedes Baby anders.

4

Erstmal herzlichen GlĂŒckwunsch đŸ„°
Dein Baby ist noch so klein, es hat langsam realisiert, dass es nicht mehr in deinem Bauch ist.

Wenn du denkst, dass was nicht stimmt mache einen Termin bei der Schreiambulanz.

Ansonsten viel kuscheln, viel stillen und ausruhen.

5

Wenn ich deinen Text so lese, dann hab ich das GefĂŒhl, dass du zu Lösungsorientiert an das Problem gehst. Du hast ja bereits alle möglichen Störquellen ĂŒberprĂŒft und wenn du dir unsicher bist, dann frag gerne nochmal deine Hebamme, aber ich kenne das von meinen Kindern, dass sich manchmal einfach schlecht drauf sind.

Sie meckern und maulen und wollen einfach nicht zufrieden sein. Das sind Phasen und sie gehen vorbei. Sie werden schlimmer, wenn wir MĂŒtter hektisch werden und immer wieder neue Lösungsangebote ausprobieren und immer wieder alles anders machen. Meine Hebamme hat mir damals folgendes beigebracht: Nimm dein Baby ganz ruhig auf den Arm. Achte darauf, dass du keinerlei Sorge oder Hektik ausstrahlst und sag "Oh du Armer, heute ich ein schwerer Tag, aber glaub mir es kommen bessere." und dann sei einfach fĂŒr dein Kind da. Tu es ins Tragetuch und geh spazieren. Kontrolliere dich immer wieder selbst, dass du ruhig bleibst. Versuch zu stillen und lĂ€chle dabei, egal ob dein Baby schreit. Es ist okay, dass ein Baby auch mal lange weint und wir können nicht immer allen Kummer gleich beseitigen. Manchmal mĂŒssen wir es einfach gemeinsam aushalten.
So wurde es bei uns immer besser.

9

Hier schließe ich mich an. Ich finde, dass man auch lernen muss, die Unzufriedenheit des eigenen Kindes auszuhalten und dabei fĂŒr es da zu sein. Das war bei mir beim ersten Kind auch ein Lernprozess. Aber es erleichtert vieles, wenn man das kann, denn dann steht man nicht stĂ€ndig unter Druck, immer wieder was Neues zu probieren, um die Unzufriedenheit „wegzumachen“.
Halte durch, es wird besser, versprochen!

6

Huhu, herzlichen GlĂŒckwunsch erstmal!
Ich weiß nicht wie euer Alltag aus sieht, aber viele Kleine sind anfangs ĂŒberfordert, ist ka auch alles neu. Vielleicht braucht sie mehr Ruhe?!
Ansonsten empfehle ich dir mal eine Osteopathin aufzusuchen, die auf Babys spezialisiert ist. Vielleicht ist eine Blockade der Grund fĂŒr die Unzufriedenheit. Uns hat es damals sehr geholfen :)

Liebe GrĂŒĂŸe!

7

Du Arme, ich fĂŒhle mit dir!! Meiner ist 3 Wochen alt und weint auch sehr viel, ist nie zufrieden.
Waren gestern beim Ostheopath, und zumindest gestern Abend hatte er kein Bauchweh😊 und heute Vormittag ist er viel entspannter. Obwohl er nicht schlĂ€ft. Gestern hat er noch geweint, heute ist er oft zufrieden und guckt durch die Gegend!
Keine Ahnung, ob das von der Behandlung kommt. Aber geschadet hat es bestimmt nicht😊

8

Um die zweite Woche herum macht der Darm einen kleinen Entwicklungsschub und reift. Die Darmbewegungen verĂ€ndern sich und auch das GefĂŒhl im Bauch. Oft nehmen Babys das sogar als leicht schmerzhaft wahr aber vor allem ist es unangenehm. So wie bei uns Erwachsenen, wenn wir was schlechtes gegessen haben und der Darm damit kĂ€mpft....
Da hilft nur trösten und trösten und... Trösten. Die Unruhe und Unzufriedenheit legt sich sobald sie sich daran gewöhnen und der Darm weiter reift.
Alles nur eine Phase

10

Hallo!

Wir hatten auch so eine Phase und bei uns hat Pucken ganz toll geholfen. Vielleicht einfach mal ausprobieren :)

11

Das hört sich jetzt vielleicht verschwurbelt an, aber ich fand den Vergleich ganz passend:
Einer Freundin ging es mit Baby ganz genauso wie die, die erste Woche war total entspannt und dann ging das Weinen und Jammern los. Alle möglichen Ursachen wurden ausgemerzt. Ihre Hebamme hat das dann „GebĂ€rmutterheimweh“ genannt. Irgendwann realisieren die Zwerge, dass sie nicht mehr - wie sie es 9/10 Monate kannten - wohlbehĂŒtet in der Mama sind. Und das ĂŒberfordert sie, obwohls ihnen eigentlich gut geht. Fand ich ganz logisch. Nach so langer Zeit ist die Geburt eine riesige VerĂ€nderung und das braucht Zeit.
Da hilft auch nur aushalten und vielleicht ein bisschen mitleiden. Ihn weinen lassen und dabei begleiten, kuscheln, gut zureden, einfach da sein.
Irgendwann hören sie alle auf zu schreien, ihr schafft das ❀

Top Diskussionen anzeigen