Wie oft seid ihr mit eurem Baby unterwegs

Hallo.

Ich sitze grade in einem Wartezimmer und dachte, ich könnte mal so in die Runde fragen.

Ich bin dieses Jahr das erste mal Mutter geworden. Mein Alltag sieht oft gleich aus. Zuhause mit Baby, spielen, tragen und nebenbei etwas Haushalt machen. Ziemlich entspannt eigentlich. Ich gehe aber nicht jeden Tag raus 😅 in der Hitze sowieso nicht, auch wenn es schwül ist sehr ungerne, da ich das Baby nur trage (keinen Kinderwagen vorhanden) und ich ne Person bin, die schnell anfängt zu schwitzen 😵 Ich habe bisher keine Freunde gefunden (lebe zwar seit 5 Jahren nun in DE, habe aber Schwierigkeiten Freunde zu finden) mit denen ich ab und an was kleines machen könnte, wo Baby auch gut aufgehoben ist. Familie sehen wir vllt alle 2 bis 3 Wochen mal (meine 1x im Monat, lebt in der CH) und ich habe seit ein paar Tagen die Sorge... Ist das viel zu wenig Unternehmung?
Ich bzw wir waren nie der Typ Mensch, der viel gemacht hat. Wir gehen ab und an am WE irgendwohin was sich aber dank Corona auch zurückhält...

Ist das fürs Baby egal? Beim Einkauf kann sie viele neue Gesichter, Gerüche etc erleben. Letztes WE hat sie die Wiese kennengelernt, den Wald... Aber ich habe das Gefühl ihr so oft es geht viel zeigen zu müssen... 🙈🙈 Geht es wem ähnlich?! Habe das Gefühl, hier oftmals nur von Familien zu lesen, die jeden Tag rausgehen (abgesehen von den Hunden, andere Kinder...) und ich sitze so oft Zuhause...


Sorry für den Text. Hoffe ich habe meine Gedanken sortiert genug aufschreiben können... Ich hoffe ich bin bald dran 😂 Doofe Wurzelbehandlung...


Liebe Grüsse!

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Wie alt ist denn dein Baby?
Ich glaube schon, dass man aufpassen muss, dass man sich nicht zu sehr abschottet und zuhause einnistet, vor allem in der momentanen Situation, aber denke es ist ansonsten typabhängig.
Ich bin auch nicht so viel unterwegs, aber es wird langsam mehr. Mein Baby ist 3 Monate alt und ich habe erst seit ein paar Wochen angefangen mal öfter rauszugehen oder auch viel regelmäßiger spazieren zu gehen. Vorher war ich einfach noch nicht so weit.
Ich bin auch immer eher der Typ gewesen, dass es Zuhause am schönsten und auch am einfachsten ist. Und durch Corona hatte ich mich am Ende der Schwangerschaft schon daran gewöhnt hauptsächlich zuhause zu sitzen.
Ich fand es auch ehrlich gesagt sehr schön dass sich alle automatisch fern gehalten haben und man niemandem absagen oder es "ertragen" musste, wenn Besuch kam.
Mittlerweile finde ich es ganz schön, auch wenn es mich dann stresst, wenn er unruhig ist und meckert.
Er möchte auch immer noch ca alle 2 Stunden gestillt werden und ich stille nur ungern in Anwesenheit anderer, die nicht mein Mann oder meine Eltern sind und in der Öffentlichkeit schon gar nicht gern. Das hält mich auch immer noch etwas ab große Unternehmungen zu machen.
Ich denke, dass das noch kommen kann und wenn nicht, bin ich auch froh, wenn ich einfach spazieren gehe. Außerdem will ich zu ein, zwei Sportkursen mit Baby gehen, die mittlerweile wieder anfangen. Das ist ja dann auch mal Abwechslung.
Ich glaube die frische Luft ist halt wichtig und ansonsten ist ja gerade am Anfang eh alles jeden Tat neu für die Babys und die haben genug zu tun mit sich und ihrer Entwicklung.

Ich hoffe deine Wurzelbehandlung war erträglich 😉

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Ich wollte anfangs auch nicht in der Öffentlichkeit stillen. Mittlerweile ist’s mir egal 🤷🏻‍♀️ 😅 wenn J Hunger hat dann muss es schnell gehen, stillen ist angenehmer als sein Gebrüll 😂

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Das stimmt natürlich. 😄
Wäre ich in der Situation würde ich es auch immer machen.

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Also erstmal toitoitoi für die Wurzelbehandlung!

Wir haben ein "Vor-Corona-Baby", d.h. ich konnte noch jede Menge Kurse machen. Wir haben quasi alles gemacht, was angeboten wurde, Babymassage, Babyschwimmen, Pekip, Babytreff, etc. (Natürlich nicht alles in einer Woche, sondern zeitversetzt, aber wir hatten wöchentlich zwei feste Termine). Dazu kam mindestens einmal, eher 2 mal wöchentlich Kaffee trinken mit anderen Müttern, die ich in den Kursen kennengelernt hatte. Aber auch alles sehr locker, wenn ich das Gefühl hatte, dass mein Kleiner an einem Tag keine Lust hatte, habe ich auch abgesagt und bin mit ihm zuhause geblieben.
Dann kam der Lockdown und ich fand es richtig besch...eiden. Mir hat der Austausch mit anderen Müttern sehr gefehlt. Mein kleiner hat irgendwann angefangen, Babys auf Verpackungen anzulachen. Wir sind dann viel in die Natur, haben Ausflüge mit meinem Mann gemacht, was auch sehr schön war!

Jetzt ist es bei uns wieder alles gelockert und ich treffe mich wieder regelmäßig mit zwei Freundinnen und ihren Babys. Mein Sohn findet es toll. Er guckt sich viel von den anderen Babys ab, genauso wie sie von ihm. Wir Mütter können uns unterhalten, anders als bei Sprachnachrichten o.ä.

Ich bin aber auch ein sehr aktiver Mensch. Für mich ist es natürlich, viel unterwegs zu sein und mich mit anderen auszutauschen. Dabei achte ich aber auch immer auf die Bedürfnisse meines Kindes, wie gesagt, wenn er schlecht gelaunt ist, sage ich ab und wir haben einen schönen Tag zuhause.

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Ach, wir gehen täglich mindestens 2 Stunden spazieren, dass aber schon immer. Ich genieße die frische Luft und einen leckeren Kaffee, den ich mir immer beim Bäcker hole.
Ich stille auch in der Öffentlichkeit, da habe und hatte ich nie ein Problem mit 🤷‍♀️

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Ja, ich sollte definitiv mehr spazieren gehen... Bewegung tut gut und so sieht die Kleine etwas mehr..

Was soziale Kontakte angeht, muss ich schauen ob ich online jmd suche und/oder einfach bei Spielplätzen vorbei schaue 👀

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Drücke die Daumen für eine nicht schmerzhafte Wurzelbehandlung 🦷

Wir gehen täglich spazieren, haben nämlich einen Hund. Als J noch ganz klein war und viel im Tuch geschlafen hat waren wir auch öfter noch Abends bei Freunden. Seit er „feste“ Schlafenszeiten hat geht das nicht mehr. So alle zwei Wochen bin ich mit dem kleinen Mann such mal dabei. Sonst fährt mein Mann alleine...

Ab Juli ist wieder einmal die Woche stillgruppe, da freu ich mich drauf. Wenn man so wenig raus kommt vereinsamt man richtig. Einmal die Woche fahren wir auch zu Oma (meine Mutter ist 48, bevor jetzt jemand wegen Corona aufschreit). Ich wohne zwar immer schon in dem Bereich wo wir jetzt wohnen habe aber auch keine Freunde 🤦🏻‍♀️ Bin über den Freundeskreis von meinem Mann froh 😅

Also ich schau schon das wir unterwegs sind da ist J nämlich viel fröhlicher 😅

Lg kleine Eule 🦉 mit J 8,5 Monate

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Was macht man denn bei so einer Stillgruppe? Hab da schon mal von gehört...

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Meist wird das von einer Hebamme geleitet und man sitzt zusammen, trinkt Kaffee und quatscht 🤣 bei uns wird die Hebamme dann noch zu 100 Sachen gefragt, wie z.B. Beikost, Schlaf, Stillen, etc. In meiner Stillgruppe stillt auch nicht jede, manche geben auch die Flasche.

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Also so im Schnitt würde ich behaupten sehen wir 2-3 mal die Woche Familie und Freunde, Plus 1x die Woche Großeinkauf mit Papa gemeinsam und 2x die Woche geh ich noch mal zufuss los, frisches einholen oder rossmann und co.
Und dann haben wir unsere chill Tage Zuhause. Die genießen wir sehr, von Anfang an.

Ich denke es ist wichtig unter Leute zukommen, nicht nur beim Einkauf. Die Zwerge müssen ja irgendwie auch lernen mit anderen Menschen umzugehen.
Hast du nicht noch ne Telefonnummer von einer anderen Mutti aus dem Krankenhaus oder so ähnlich. Oder machst nen Aushang bei euch im Supermarkt das du muttis mit Babys suchst für gemeinsame Treffen. Damit die Kinder spielen können.

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Ja der soziale Umgang war auch was, was mir im Kopf rumwuselte. Klar lernt sie viel von uns Eltern und ab und zu Familie.. Aber gibt ja doch sehr viel mehr an Verhalten, Umgang etc zu sehen.

Evtl gehe ich mal bei Spielplätzen vorbei, da treffe ich eventuell gleichaltrige Babys 😊

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Ja das ist doch ne super Idee. Du triffst da bestimmt auch Mütter mit Babys. Evtl sind die auch mit älteren Geschwistern da.
Oder du suchst dir ne schöne Strecke die du gern spazieren gehst und gehst da regelmäßig immer zur gleichen Zeit. Vielleicht fällt dir dann ja eine Mutter auf die dort auch gerne öfter spazieren geht.
So habe ich mal durch Zufall eine kennengelernt.

Oder halt wirklich mal nen Aushang machen oder ein Aufruf in einer Gruppe bei Facebook oder ähnlichem für deine stadt/stadtteil/dorf , so kommen dann Mütter mit gleichaltrigen Kindern zusammen.

Ich drück dir die daumen

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Huhu :)

Also mir geht es ähnlich wie dir.
Wir sehen zwar 1x wöchentlich Oma und Opa. Und ich gehe wenn es geht jeden Tag mindestens 45 mins raus mit Mausi zum spazieren oder in der Garten oder zum Spielplatz im Dorf.

Ansonsten geht die Kleine 1x in der Woche noch mit zum einkaufen und am Wochenende gehen wir zu dritt ( Baby Mama und Papa) länger spazieren zu den verschiedensten Plätzen.

Ansonsten sieht die Kleine alle 2 bis 3 Monate noch ihre Cousinen und Cousin aber die sind schon wesentlich älter also sind die jetzt auch nicht sooo interessant 😂

Ich denke wenn man ihnen trotzdem viel Abwechslung bietet wird ihnen nicht langweilig.

Hast du denn einen Spielplatz in der näheren Umgebung ? Vielleicht tummeln sich da ein paar Mütter oder so zum quatschen und Kinder für dein Baby zum spielen?

Liebe Grüße 🌷🌷🌷🌷

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Danke für deine Antwort. Das wäre tatsächlich mal ne Möglichkeit, vielleicht lerne ich so jemanden kennen, aber meine Tochter ist knapp 6M. Sind da überhaupt gleichaltrige Babys anzutreffen? 🤔

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Also bei mir im Dorf leider nicht, weiss aber von einer Bekannten dass manchmal Mamis mit größernen Kinder und Baby dort anzutreffen sind 😁

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Halli hallo,

ich war mit meiner Maus auch immer viel Zuhause gewesen. Dafür gab es verschiedene Gründe. Meine Maus ist im August geboren, da kam dann Herbst und Winter und ich hatte nicht so Lust auf Spaziergänge im Regen oder kalten. Ich stillte nicht gerne in der Öffentlichkeit und es klappte auch nicht gut (viel Weinerei). Sie schläft immer noch sehr oft . Außerdem ist meine Maus generell sehr launisch und an den vereinzelten Tagen, an denen ich „Ausflüge“ geplant hatte, fing der Tag schon beschi** an. 🙊
Kurse habe ich aus den genannten Gründen leider auch nicht besuchen können und als sich die Situation mit unserer Maus etwas verbesserte, ging es mit Corona los.
Kenne auch viele Mamis, die täglich spazieren sind und hatte da auch gelegentlich mal ein schlechtes Gewissen.
Wir haben viele Termine beim Arzt , Physio etc. weshalb ich die anderen Tage dann auch ganz gerne mal Zuhause bin weil so ein Termin den Tag ganz schön aus der Bahn wirft.

Aber im Moment gehe ich sogar an manchen Tagen zweimal mit dem Kiwa raus , weil sie wahrscheinlich einen Sprung macht und nicht so gerne auf dem Boden spielt und ich sie nicht den ganzen Tag durch die Wohnung tragen kann. Das hilft mir dann gut und ist bei dem Wetter eigentlich ganz schön. Erledige dann oft kleine Einkäufe bei Dm & Co.

Ich finde es aber schon schade, dass aufgrund des Virus nichts stattfindet. Ich denke, es wäre wichtig für die Kleinen, auf gleichaltrige zu treffen.
Vielleicht kannst du gezielt bei Facebook oder wo auch immer nach Mamis im Umkreis suchen.

LG

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Wir sind tatsächlich täglich irgendwo mit ihr unterwegs, seit sie geboren ist. Oft viele Stunden. Ich glaube, es gab höchstens zwei oder drei Tage überhaupt, an denen sie das Haus gar nicht verlassen hat 😂
Sei es spazieren, in den Park, jemanden besuchen oder treffen, einkaufen, verreisen, essen gehen...

Wir wohnen allerdings in der Stadt, wo man viele Möglichkeiten hat und immer was los ist.

Mir ist aufgefallen, dass die Kleine nach einigen Wochen Corona Quarantäne plötzlich geweint hat und sich nicht wohlfühlte, wenn wir andere Kinder und Babies getroffen haben. Das hat sich zum Glück schnell wieder gelegt. Sie war es einfach nicht mehr gewohnt, andere Gesichter zu sehen und ihnen so nah zu kommen.
Wir sind sonst oft unter Freunden und sie hat sich vorher immer wohlgefühlt in Gesellschaft.

Wenn man sehr isoliert aufwächst, kann das bestimmt zu sozialen Defiziten führen. Gibt es vielleicht eine Krabbelgruppe in Eurer Nähe?
Sie kommt mit sechs Monaten langsam in ein Alter, in dem sie vom Kontakt zu anderen Babies profitieren kann.

Ich selbst kann mir so gar nicht vorstellen, kaum Abwechslung im Alltag zu haben und immer zuhause zu sein. Da ist aber jeder Mensch anders und man soll so leben, wie es einem guttut und gefällt. Für Dein Kind wäre es einen Versuch wert, ein wenig aus Deiner Komfortzone herauszukommen und wenigstens ab und zu etwas Neues zu entdecken oder unter Leute zu kommen.
Das direkte Zusammensein mit Menschen ist ja nicht vergleichbar mit den fremden Gesichtern, die man im Supermarkt sieht.

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Danke für deine Antwort.

Ja genau, daher möchte ich es versuchen, wen kennenzulernen. Möchte nicht, dass meine Tochter nur wegen meiner Gewohnheit bzw Komfortzone irgendwie benachteiligt wird. Ich wäre glücklich, würde sie sich zu einer sozialen jungen Frau entwickeln!

Habe mich nun gestern EXTRA in FB wieder angemeldet und bereits ne Mutti Gruppe gefunden, in der ich heute mal ne "Anzeige" aufgeben werde 🙈 Bin gespannt!

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Das klingt doch gut, da ist das Internet wirklich hilfreich :) Muttigruppen gibt es fast überall, zumindest in der Stadt. Bestimmt finden sich auch auf dem Land andere Mamas, die gerne mehr Austausch hätten. Alles Gute Euch 😊

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Vielen lieben Dank, für eure ganzen Antworten!
Manchmal brauche ich das, um etwas Ansporn zu kriegen. Habe mich gestern direkt wieder bei Facebook angemeldet, nur um in eine Gruppe zu gehen und habe da tatsächlich schon eine Interessentin gefunden :) Bin gespannt, ob es klappt!

Liebe Grüsse!

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Wir waren auch lange alleine zuhause, ging ja nicht anders. Und leider haben die Kurse und Krabbelgruppen bei uns noch nicht wieder angefangen. Aber in letzter Zeit haben wir öfters was in der Stadt (wir wohnen auf dem Land) erledigen müssen und so kamen wir wieder unter Menschen. Muss aber zugeben, dass ich bei dem schönen Wetter lieber im Garten spiele als mit dem Kinderwagen spazieren zu gehen. In welcher Region wohnst du denn? Vielleicht findest du hier auch Kontakte. Viel Erfolg mit der Suche nach Gleichgesinnten.

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