Baby rastlos und will nicht zugedeckt sein

Hello.
Unsere Kleine ist knapp 10 Monate alt.
Seit Kurzem ist sie beim Einschlafen und oft auch nachts einfach total rastlos.
Sie weint nicht aber wälzt sich nur von einer Seite zur anderen, wirft Beine und Arme in die Luft, spielt mir in den Haaren und ist dabei gar nicht oder nur ganz leicht im Schlaf.
Vorallem solange sie zugedeckt ist kommt sie nicht zur Ruhe und strampelt immer wieder die Beine frei.

Vor knapp zwei Wochen hat sie die zweite 5fach-Impfung bekommen. Könnte es daran liegen? Hat jemand eine andere Erklärung?

Liebe Grüße
hanmoh

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Vielleicht mag sie es einfach nicht zugedeckt zu sein oder es ist ihr zu warm?

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zu warm denke ich nicht.
ja, vielleicht mag sie es nicht. Ich frage mich nur, ob das Gründe hat, wenn ein Kind es plötzlich geradezu nicht „erträgt“ zugedeckt zu sein...und es ist naheliegend, dass das mit ihrer Rastlosigkeit/Unruhe in einem Zusammenhang steht.
(Auch aufgedeckt wälzt sie sich nur rum)

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Bei uns funktioniert mit Decke auch gar nichts, die wird in die Luft geschleudert, aufgegessen, über das Gesicht gezogen...und dabei bringt man sich selber mit seinem Gefuchtel so in Aktion, dass an Einschlafen nicht zu denken ist. Bei uns ist das definitiv kein Missfallen bezüglich der Decke, sondern es macht einfach Spaß. Sie macht das auch tagsüber, wenn sie ihre kleine Kuscheldecke irgendwo hat.

Wir machen deshalb ganz minimales Pucken, schlagen ihr also die Decke an den Armen unter den Rücken (aber nicht in der Intensität wie beim richtigen Pucken, einfach so, dass sie nicht wie wild mit den Armen zappeln kann). Die Beine kann sie weiter bewegen, was sie auch macht, aber sie wird umgehend deutlich entspannter und ruhiger. Noch schläft sie bei uns im Bett und nachts geht es ohne diese Tricks, da liegt sie frei im Schlafsack herum. Ich vermute, dass es dann im ganzen Haus so dunkel, ruhig und langweilig ist, dass sie von selber entspannt ist. Ansonsten ist einfach alles von Interesse - oh, da ist ein bissche Licht, hier liegt ein kuscheliges Kissen, dort sehe ich die Tür, wie aufregend, ich muss gleich mal die Spieluhr verliebt anquietschen... Ohne dieses Pseudo-Pucken käme sie niemals zur Ruhe.

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Die Idee mit dem Pucken hatten wir auch schon aber das lässt sie nicht zu. Wenn sie irgendwann einschläft, dann mit allen Vieren von sich gestreckt und solange wirbelt sie bis das geht.

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Unser Sohn ist noch nicht ganz 10 Monate alt und es ist hier das gleiche, er ist erkennbar müde, aber noch nicht übermüdet, und gleichzeitig komplett rastlos. Er wälzt sich hin und her, kribbelt an seinem Schlafanzug, kruschelt am Bettlaken, zupft an seinen Haaren und am Ohr, und das alles im Halbschlaf oder kurz vorm Einschlafen. Die Decke wird konsequent weggestrampelt und im Schlafsack bekommt er einen Wutanfall, weil der sich nicht wegstrampeln lässt. Irgendwann dreht er sich auf den Bauch (und liegt dann in der Regel quer im Bett,) und im besten Fall schläft er dann ein, im schlimmsten Fall geht er in den Vierfüßer und krabbelt mit manchmal schon geschlossenen Augen durchs Bett. Und das ist leider nicht nur beim Einschlafen so, sondern auch während der Nacht.

Ich glaube, er verarbeitet auf diese Art den Tag. Unsere Tage sind im Moment zwar nicht sonderlich aufregend, aber bei ihm tut sich in der Entwicklung sehr viel, irgendwie kann und macht und versteht er jeden Tag etwas neues. Und die Zähne kommen auch noch dazu. Tagsüber ist seine Laune gut, er lacht viel und ist fröhlich, aber er ist gleichzeitig sehr anhänglich, schaut immer wo ich bin, krabbelt zu mir um kurz zu kuscheln oder schmiegt sich an, wenn ich ihn auf dem Arm hab und das kannte ich von ihm in der Intensität bislang noch nicht, finde es aber richtig schön und genieße die innigen Momente. Und auch nachts versuchen wir ihm Nähe zu geben, er schläft sowieso bei uns im Bett, aber jetzt hat einer immer den Arm um ihn gelegt oder hält sonst wie Körperkontakt und ich bilde mir zumindest ein, dass es ihn ein bisschen beruhigt.

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Das ist wirklich exakt genauso.
Mit dem Kopf ablegen macht sie auch seit einigen Wochen. Oft auch im Bett- dann krabbelt sie rum, kommt zu mir und legt den Kopf ab als ob sie schlafen will, hat dann aber nicht genug Ruhe und krabbelt wieder weg oder klettert.

Naja, aber vielleicht liegt es dann am Alter und ist wieder irgendein Sprung oder so.🤷🏽‍♀️

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Unsere ist auch seit einigen Wochen vor dem Einschlafen oft länger am Rumwälzen, Haare ziehen (ihre eigenen), Kuscheltier bearbeiten, mit dem Arm fuchteln, Plappern... weint aber meist nicht, sondern ist einfach recht aktiv, obwohl sehr müde. So, als würde sie versuchen, sich möglichst lange wach zu halten 🤪

Das kann eine ganze Weile gehen. Wir lassen sie öfter mal alleine so im Bettchen, bis sie einschläft, das macht ihr nichts aus. Hätte ich nicht gedacht, aber singen oder streicheln hat keinen Einfluss darauf, dass sie dann schneller einschläft. Ich bleib aber auch oft neben ihr liegen, bis sie schlummert. Wenn sie weint, geh ich natürlich hin und beruhige sie.

Ich denke, das sind alles Phasen, die sich immer mal wieder ändern können. In den ersten Monaten hat sie abends oft ein Weilchen geweint vor dem Schlafen, dann war es eine ganze Zeit super einfach und sie ist innerhalb weniger Minuten weggeschlummert. Und jetzt wird sich halt länger gewälzt und die Position geändert, bevor sie in den Schlaf findet.

Die Impfungen haben bei uns das Einschlafen nicht beeinflusst, außer vielleicht am Impftag selber, da war sie manchmal weinerlich abends.

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