Hypersensibles Baby mit hypersensibler Mutter

Hallo ihr Lieben,

Seit ein paar Tagen haben wir die Diagnose Hypersensibilität bei meiner 15 Wochen alten Hummel. Das erklärt im Nachhinein vieles ("Schreibaby") und wundert uns nicht so sehr, da ich (und meine beiden Eltern) ebenfalls hypersensibel bin. Ich habe in meiner Kindheit und Jugend bis weit ins Erwachsenenalter hinein sehr darunter gelitten und überlege nun, ob ich etwas für meine Tochter tun kann, damit sie nicht unter dieser Eigenschaft leiden muss. Wer hat Erfahrungen mit hypersensiblen Babys und Kindern und kann mir eventuell ein paar Tipps geben, womit und wie ich meine Tochter bestmöglich unterstützen kann?

Vielen Dank und liebe Grüße, babyelf

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Guten Morgen!

Ich habe da (zum Glück?) keine Erfahrung damit.

Mir wäre aber als erstes eingefallen, obes nicht selbsthilfegruppen für Betroffene gibt, an die du dich wenden kannst? Wer hat die Diagnose denn gestellt, vielleicht kann der oder diejenige weiterhelfen?

Und die Tochter einer Bekannten war ein schreikind, sie wurden auch in einer schreiambulanz betreut, da haben sie immer noch die Möglichkeit, sich weiterhin beraten zu lassen.

Lg waldfee

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Ich hab selber vor einigen Jahren die Diagnosen von meinen Therapeuten etc bekommen. Ich hab dann viel dazu gelesen.
In dem Buch „hochsenibilität als Stärke“ hab ich viel interessantes zum Umgang mit hochseniblen Kindern gelesen. Vielleicht ist das Buch ja was für dich.
Am meisten hilfst du deinem Kind in meinen Augen damit, in dem du seine Resilienz stärkst. Das musste ich auch lernen. Wann man Pause braucht, wie man sich erholen kann etc. Das müsst ihr als familie lernen, Zeichen, Signale deuten etc

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Hallo!
Ich kann dir das Buch:
"Wie anstrengende Kinder zu großartigen Erwachsenen werden" empfehlen. Habe den Tip seinerzeit von meiner FA bekommen, da sie natürlich mitbekommen hat, wie "schwierig" meine jetzt 2-jährige anfangs war.
Sie war auch ein Schreibaby und schnell wurde klar, dass sie auch hochsensible Züge zeigt, genau wie ich.
Wichtig ist, sieh es nicht als Schwäche oder "Krankheit", sondern als eine besondere Stärke!
Auch heute noch gibt es immer noch viele Situationen, in denen meine Tochter "extrem" reagiert, aber es wird immer besser.
Das o.g. Buch hat mir persönlich viele Tips und Hinweise gegeben, meine Tochter, ihr und auch mein Verhalten besser zu verstehen, so dass extreme Momente weniger werden.

Guck doch auch mal, ob es bei euch in der Umgebung Beratungsstellen oder Veranstaltungen gibt. Der Austausch mit Gleichgesinnten verändert manchmal die Perspektive.
Wir versuchen jetzt, sie in ihren Eigeschaften zu (be)stärken und ihr Verhalten positiv zu sehen (auch wenn es noch öfter schwer fällt und die Nerven blank liegen) - und das macht das Leben für uns alle echt leichter, besonders jetzt, wo sie große Schwester geworden ist.