Kopfhaltung nach Saugglockengeburt

Hallo ihr Lieben!

Mein Sohn ist jetzt fast 5 Wochen alt. Mir ist schon früh aufgefallen, das er bevorzugt sein Köpfchen zur rechten Seite dreht. Habe mir erst nichts bei gedacht, nachdem ich aber immer versucht habe seinen Kopf vorsichtig zur anderen Seite zu drehen, merkte ich das es dann irgendwann nicht mehr weiter ging. Dann kam mir in den Sinn, das vielleicht die Glockengeburt was mit zu tun hatte. Habe mir daraufhin einen Termin beim Ostheopathen gemacht, wo wir heute waren.
Anfang der Woche waren wir zur U3, wo der Arzt mir mitteilte, das er sich unter der Geburt ne Schlüsselbeinfraktur zugezogen hat...😨 soll sich wohl schlimmer anhören als es tatsächlich ist, brechen kann da ja noch nichts, eher knicken da es ja mehr Knorpel sind, dennoch war für mich erstmal der Schreck groß.
Auf jeden Fall haben wir jetzt nen Termin beim Orthopäden, wo wir nächste Woche ne kleine Weltreise hinmachen.
Der Ostheopath heute meinte das die bevorzugte Seite schon verspannt ist, sollen versuchen Köpfchen immer zur anderen Seite zu drehen, was wir ja auch schon machen.
Habe mir jetzt gedacht das ich zum schlafen ne kleine "Blockade" baue und ihm die an die eine Seite des Köpfchens lege, das er die Seite mal schont...
Meine eigentliche Frage, hat jemand damit schon Erfahrung gemacht? Ich denke mal Physio wird sicher auf uns zukommen.

LG sa88 mit Adrian

Hallo :)

also unser Kleiner 5 Monate alt konnte nach der Geburt seinen Kopf auch nur in eine Richtung drehen und wenn man ihn versucht hat in die andere zudrehen hat er angefangen zu weinen. Wir sind auf Anraten der Hebamme zum Osteopathen und der kleine wurde eingerenkt, wir mussten insgesamt 2x hin, danach gingen beide Seiten perfekt.

Danke für deine Antwort.
War denn unter der Geburt irgendwelche Besonderheiten?

Nein war nichts besonderes während der Geburt.

Hallo, meine kleine wurde auch mit der Glocke geholt und danach nicht nach links schauen können. Die Orthopädin hat (da war sie 3 Wochen alt) Blockaden gefunden und eingerenkt. Weil diese aber immer wieder kamen (das sei aber wohl selten) bekamen wir physio. Das war aber wirklich nicht schlimm, sondern wie turnen für die kleine

Ist es denn seitdem besser geworden?

Ja definitiv, aber seitdem sie stehen kann habe ich das gefühl, dass der Kopf wieder schief ist.. hab nun wieder einen Termin vereinbart..

Mein Sohn hatte damals auch eine „Lieblingsseite“ wie die Ärzte das gerne nennen. Wir haben ihn dann immer ganz viel auf den Bauch und abwechselnd seitlich schlafen lassen. Dadurch wars bis zur U4 dann weg. Beim osteopathen waren wir auch.

Lg Tashi mit Cameron 23 Monate und Lynn-Marie 8 Wochen

Wenn ich ihn auf den Bauch lege mit Blickrichtung zur unbeliebten Seite, macht er gleich Alarm oder toleriert es nur kurz.
Ich hoffe nächste Woche beim Arzt erfahren wir mehr.
Mit der Ostheopathie war ich nicht so zufrieden.

Ja da gibt’s leider gute und schlecht 😕 aber ihr geht ja noch zum Orthopäden. Ich würde ihm den Kopf nicht hindrehen sondern eher warten bis er ihn vllt selbst in die Richtung dreht, oder kann er das Köpfchen noch nicht gut halten?

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Hallo.
Meine Kleine ist jetzt 8 Wochen alt und wurde auch per Glocke geholt. Sie hatte von Anfang an auch eine lieblinsseite. Die rechte. Unsere hebamme riet uns jedes mal unbedingt zum osteopathen zu gehen weil das nicht normal sei. Angeblich hätte sie durch die Kräfte der Glocke Blockaden bekommen. Habe sie dann mal mit zu meiner Physio genommen und da wurde festgestellt, dass die kleine gar nichts hat. Auch ne Woche später beim Kinderarzt hat er gesagt, dass das jetzt der neueste Trend wäre dass jedes Kind zum osteopathen muss. Bei den Kleinen wäre alles noch sehr weich und nichts verknöchert. Meist gäbe sich das alles von selbst. Ist jedem selbst überlassen und ich möchte das auch gar nicht in Frage stellen. Finde es nur seltsam dass heute jedes Kind angeblich was geklemmt oder ne Blockade hat. Wir waren doch auch nicht beim osteopathen und leben alle noch?! Und hast nicht auch du eine Lieblingsseite auf der du am liebsten schläfst? Ich schon :)
Und mittlerweile dreht Madame sich auch auf ihre andere Seite. Freiwillig. Ohne osteopathie.
Aber entscheide das ganz nach deinem Bauchgefühl. Das ist fast immer das richtige. Wenn du sicher sein willst und es dich beruhigt gehe hin. Geschadet hat es ja auch noch keinem. Aber bedenke auch dass der Osteopath wahrscheinlich nicht sagen wird es ist alles ok mit ihrem baby wir müssen nichts machen. Macht dann 80 Euro :D
Aber Berichte mal:)
Liebe Grüße
Julia mit Sophia

Da gebe ich dir in gewisser Weise auch Recht. Jede Generation hat ihren eigenen Trend. Ich glaube vor 10 Jahren ist keiner isr die wenigsten gleich zur Ostheo gelaufen.
Ich bin von überzeugt, weil ich auch schon viele Jahre in Behandlung bin und es mir geholfen hat. Sicher, man muss sich auch drauf einlassen und wenn man Skepsis hat, kann man sich den Weg und das Geld sparen. Jeder halt wie er will 😉
Ich habe tatsächlich auch eine Lieblingsseite, auch die recht, deshalb habe ich mir am Anfang ja auch nichts bei gedacht. Bis mir dann aufgefallen ist, das es zu anderen Seite nur begrenzt geht.
Naja wir schauen mal was der FA am Montag sagt.
Danke für deine Antwort
Lg

Hallo,

Mein großer hatte das Problem auch. Er hatte eine verspannung und hat daher den Kopf nur auf eine seite gedreht.
Er blieb mit der schulter stecken, und die ärztin zog trotzdem wie verrückt weiter 🙄

Bei ihm hat es aber gereicht ihn am tag in Bauchlage so zu legen das der Kopf in die unbeliebte richtung zeigt. Und alles was interessant war, war auch auf der unbeliebten seite. So war er eigentlich gezwungen diese seite zu beanspruchen. Das hat wirklich gut geholfen.

Nachts habe ich ihn aber ganz normal schlafen lassen. So wie er wollte.

Liebe grüße und alles gute

Ich hab die Antworten jetzt nicht alle gelesen, hier mal kurz meine Erfahrungen:
Auch unser Sohn kam per Saugglocke zur Welt und hatte nach der Geburt eine Kopfschiefhaltung. In den ersten Lebenswochen hatte er starke Koliken, meine Hebamme vermutete dass die Schiefhaltung teilweise die Ursache sein könnte und riet uns zur Osteopathie. Dort waren wir 3x als unser Sohn etwa 2 - 2,5 Monate alt war. Die Koliken wurden besser, allerdings waren die 3 Monate (es heißt ja nicht umsonst Drei-Monats-Koliken) ja auch schon rum. Gegen die Schiefhaltung hat die Osteopathie bei uns gar nichts gebracht, das war rausgeschmissenes Geld.
Wir haben dann bei der U4 vom Kinderarzt ein Rezept zur Physiotherapie bekommen, da er zu dem Zeitpunkt auch schon einen leicht platten Kopf hatte. Von den Maßen her kamen wir knapp an einer Helmtherapie vorbei. Bei der Physiotherapie waren wir bisher 4 oder 5x, die Übungen und Handgriffe bekommen wir dort gezeigt und machen sie zu Hause weiter. Bei jedem Termin wird der Status überprüft, wir erzählen wie es so lief und bekommen teilweise neue Übungen gezeigt. Die Therapeutin ist inzwischen mit den Kopfmaßen (Plattkopf) und der Kopfhaltung sehr zufrieden und wir brauchen wohl nur noch einen weiteren Termin. Die Physiotherapie macht unserem Sohn Spaß, auch wenn die Übungen natürlich anstrengend für ihn sind. Für uns war das der beste Weg und wir hätten früher beim KiA nach einem Rezept dafür fragen sollen. Ich kann die Physiotherapie nur empfehlen.

Achso, das habe ich noch vergessen:
Bei meinem Sohn ist durch die Schiefhaltung die eine Seite der Halsmuskulatur schlecht ausgebildet und die andere Seite stark verspannt. Mit den Übungen gehen wir dagegen vor: wir stärken die schwache Seite und entspannen die verspannte Seite.

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