Baby, 6 Monate, kann nicht alleine schlafen

Hallo,

Meine Maus ist jetzt knapp 6 Monate alt und von Anfang an hat sie Probleme mit dem Schlafen.

Sie kann nur einschlafen wenn sie getragen wird, mit ihr im Bett liegen zum einschlafen oder ähnliches klappt nicht.

Und sie kann nur mit Körperkontakt schlafen. Tagsüber schläft sie immer auf mir, sobald ich sie ablege, wacht sie innerhalb von wenigen Minuten auf.
Nachts kann ich sie irgendwann ablegen, muss aber daneben liegen.
Wenn ich nur aufstehe, um aufs Klo zu gehen, wacht sie auf.

Nun hat der Kinderarzt gemeint so ab dem 6. Monat sollte man sich entscheiden wie es weiter geht, da die Kinder sich ab da an die Sachen gewöhnen und es immer schwieriger wird sie dann umzugewöhnen.

Ich sag’s ganz offen: ich würde die Situation gerne ändern.
So sehr ich mein Kind auch liebe - aber ich liebe auch meinen Partner und seit der Geburt hatten wir zuhause noch nie einen Abend für uns weil die kleine immer dazwischen liegt.
Wir haben auch abends gar keinen Besuch mehr, da ich ja eh mit ihr ins bett gehen muss.
Langsam belastet mich die Situation.

Und auch das in den Schlaf tragen wird langsam aufgrund ihres Gewichtes schwer.

Deswegen würde mich interessieren:
Welche Mama hatte auch solche Schwierigkeiten und wie habt ihr das ganze geändert ?

Und ja, ich weiß, manche Babys brauchen viel Nähe. Die habe ich ihr jetzt ein halbes Jahr ununterbrochen gegeben. Aber langsam muss sich was ändern, ich bin nicht nur Mama sondern auch noch ein eigenständiger Mensch.

Würde mich über Tipps freuen !

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Hm schwierig schwierig .. Meine Maus war genauso mittlerweile haben wir das so regeln können das sie in ihrer wiege einschläft und ich sie dabei wiege sie schläft aber trotzdem noch mit bei uns im Schlafzimmer geholfen hat auch das weise rauschen oder Herzschlag damit schläft sie super ein ( myhummy oder zazu ) ' lege auch immer ein tshirt mit in ihre wiege einfach damit es schön nach mir riecht nh Zeitlang habe ich ihr Bettchen auch mit einem Kirschkern Kissen angewärmt damit die Wärme da ist und halt mein tshirt für den Geruch 🙈 vllt hilft euch ja davon was :) allerdings bin ich noch der Meinung wenn sie dann meine nähe verlangt kann sie die haben 🙈 viel Glück und alles gut :)

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Danke für die Tipps.
Einen my Hummy haben wir schon, aber die kleine lässt sich nicht veräppeln, die checkt das sofort wenn Mama weg ist.
Aber den in Verbindung mit einem getragenen tshirt werde ich mal probieren !

2

Ich sag dir mal wie ich es mache..

Mein kleiner Mann bekommt abends sein letztes Fläschchen und da merke ich schon dass er müde ist. Ich habe ihn dann auf dem Arm, Schnuller rein und wippe ihn auf dem Pezziball in den Schlaf. Wenn er dann auf meinem Arm eingeschlafen ist, lege ich ihn in sein Bettchen (steht bei uns im Schlafzimmer) mache klammheimlich seinen Schlafsack zu und schleiche mich raus 😂

Oft wacht er dann nochmals auf, dann gleiches Spiel nur mit Schlafsack an.

Achja für das ganze schalte ich alle Lichter ab und rede nichts oder nur sehr leise.

Mehr als 2-3 mal wird er nicht wach und ich kann entspannt mit meinem Mann im Wohnzimmer sitzen.

LG 🤗

3

Ah ihr zwei süßen. Wir sind auch so. Gestern war ein Tag, wo ich einfach fix war. Das darf jede Mutter mal sein, dir geht es im Moment auch so.

Ich habe sie gestern zum Mittagschlaf begleitend schreien lassen. Ich saß auf unserem Ehebett und sie auch. Sie hat geschrien, 40 Minuten lang. Dann kam sie irgendwann zu mir und legte ihr Köpfchen auf mich hin und schlief ein. Ansonsten schläft sie auch nur beim Tragen oder Stillen ein. Das war nicht schön..
Das ist bestimmt einer der letzten Tips, die du anwenden würdest, doch kann man aber nicht über eigenen Kopf springen.
Alles liebe und viel Kraft

4

Ich wollte sie nie schreien lassen, aber wenn nix anderes hilft dann werden wir diesen Weg wohl gehen müssen.
Begleitend natürlich, ich würde sie dabei nicht alleine lassen.
Aber sie hat in ihren 6 Monaten noch nie länger als 5 min ohne mich oder meinen Mann geschlafen und das geht so einfach nicht mehr weiter 🙈

6

Ja. Das habe ich nur gestern gemacht, heute trage ich sie wieder 😏 aber wie gesagt, das wäre der letzte Weg für uns.
Vielleicht wenn du die Kleine ablegst, ziehst du sofort deinen Pullover aus und legst ihr über den Kopf bis zur Nasenspitze hin? Oder direkt vors Gesicht hin, damit sie dich riecht? Sonst wüsste ich nicht😞
LG

7

Das könnte meine Tochter sein 😅genau das selbe und momentan ganz schlimm.. Zähne und Schub ...

8

Huhu

Hier wurde auch viel Nähe gefordert, ich trage sie bis heute (16 Monate) an schwierigen Tagen in den Schlaf, mittags an 1/3 Tagen. In der Trage ist das absolut kein Problem.
Ich kann sie nach einer Weile ins Bett legen und wenn sie tief schläft rausgehen. Habe es einfach immer wieder probiert, irgendwann ging es.
Wenn sie auf mir einschläft ging es gut sie in der gleiche noch Position hinzulegen wie auf mir, also auf dem Bauch, oder sie seitlich von mir runter rutschen zu lassen.
Wir waren von Anfang an abends immer mal unterwegs oder hatten Besuch, sie ist bis heute oft einfach länger mit auf, es ist ja alles soooo spannend.
Sie liegt auf meiner Bettseite neben mir, ich kann trotzdem mit meinem Freund kuscheln, eine Zeit lang haben wir abends im Bett neben ihr übers Tablet mal nen Film geguckt oder so.

Liebe Grüße

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Ich habe keine Tipps, wie ihr eure Tochter 'umgewöhnen' könntet.
Ich möchte nur einen Tipp geben - aus eigener Erfahrung. Macht euch nicht zu viel Stess mit dem Thema. Unsere Tochter war wie die eure und zudem schlief sie auch auf oder neben uns häufig katastrophal. Ich habe stundenlang recherchiert, habe Bücher gelesen, alles ausprobiert - bis auf alleine schreien lassen - und nichts hat geholfen. Ich habe mich selbst mit diesem Thema so verrückt gemacht, das war der helle Wahnsinn. Und dann habe ich irgendwann - das hat lange gedauert - angefangen, es einfach hinzunehmen, daran zu glauben, dass es enden wird - irgendwann, aber nicht mehr zu manipulieren.
Sie war noch lange eine schlechte Schläferin und schläft bis heute (3 Jahre) nicht alleine ein (was aber auch nie mein Ziel war) aber es wurde Stück für Stück besser und leichter.

Also - daher nur mein Rat - probiert aus, aber macht das Thema nicht zu dem alles bestimmenden Thema eures Alltags.

Viel Erfolg

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Hey, ja unser Sohn (auch 6 Monate) schläft seit Juli tagsüber nur auf dem Arm ein nachdem ich ihn geschuckelt habe und lässt sich dann auch nicht ablegen. Seit ein paar Monaten schläft er allerdings auch ohne Probleme im Kinderwagen oder zur Not auch im Auto - vorher ohne schreien undenkbar.
Er schläft vormittags eine halbe Stunde, mittags 1,5 Stunden und Nachmittags nochmal eine halbe Stunde. Ich bin meistens zu den kurzen Schläfchen mit Absicht unterwegs sodass er im Kinderwagen schläft. Das lange Schläfchen dann wie gesagt auf mir.
Abends schläft er auf dem Arm ein, lässt sich aber komischerweise gut ablegen in sein Bettchen 😬

Ich werde regelmäßig bemitleidet weil mein kleiner Brummer auch schon 9 kg wiegt aber mein Gott, es gibt schlimmeres und jedes Kind hat seine Baustellen.
Ich habe auch versucht das zu ändern. Aber mein Sohn schreit dann richtig verzweifelt und lässt sich auch nicht mehr beruhigen. End vom Lied - noch mehr Stress für uns beide. Da sich die Situation im Kinderwagen schlafen auch von allein verbessert hat, habe ich Hoffnung, dass es bei dem Mittagsschlaf auch von selbst kommt.

Liebe Grüße
Juju

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Naja Schwierigkeiten würde ich das nicht nennen. Klar ist es an manchen Abenden auch lästig und nervig. Würde lügen was anderes zu behaupten. Aber mein Sohn geht auf die 3 zu und kann nicht unbegleitet einschlafen. Theoretisch kann ich danach aber aufstehen und wieder ins Wohnzimmer. Geht nur ums einschlafen. Allerdings in den eineinhalb Jahren wo ich jetzt vorm neuen Mutterschutz wieder arbeiten war und um 6 aufstehen musste, blieb ich gezwungenermaßen auch im Schlafzimmer liegen. Die ersten 2 Jahre hat mein Mann auch auf der Couch geschlafen. Könnte gut sein das er anfangs beim 2. Wieder ins Kinderzimmer abwandert. Aber wenn diesmal nicht so lange.

Es ist normal und hat auch nix mit das Kind an was gewöhnen zu tun. Ein Kind das das braucht wird es generell einfordern und für die meisten Babys ist das essentiell. Es ist für die Psyche eines Babys schlicht Überlebenswichtig nie allein zu sein. Vor allem nicht nachts wo in der Natur die größten Gefahren lauern. Babys kommen überall auf der Welt mit den selben urinstinkten zur Welt. Ein Baby weiß nicht ob es in ein naturvolk geboren wird oder im Industrieländern aufwächst. Und ein Baby das diesen urinstinkt stark ausgeprägt hat. Wird man nur und einzig und allein übers schlaftrainig dazu bringen was immer auch mit schreien lassen verbunden ist. Es gibt Babys die sind früh ablegbar und können allein in den Schlaf finden ohne schreien. Aber diese Exemplare sind ebenso rar wie jene die von Geburt an durchschlafen.

Paarzeit ist bei uns seit März 2016 tagsüber am Wochenende wenn er Mittagsschlaf hält... wenn die Oma mal nachmittags mit ihm 3-4 Stunden ins Schwimmbad gefahren ist oder aufgepasst hat damit wir mal ins Kino konnten. Klar Sex kommt stark zu kurz seither... Wer hat mit Baby oder Kleinkind schon das selbe liebesleben wie vorher ohne Kind???? Aber wir fühlen uns auch dann wohl wenn junior anwesend ist und zeigen uns Nähe und Zuneigung sowie Aufmerksamkeit in dessen Anwesenheit. Es ist eine unüberbrückbare Zeit wie mein Mann sagt und klar 3-5 Jahre pro Kind klingt erstmal viel und lange. Aber auch diese Zeit geht vorbei. Und im Zuge der Autonomiephase zwischen 3 und 5 wird das zunehmend einfacher und muss gar nicht "umgestellt werden".... die eine Nacht will das Kind noch bei Mama und Papa schlafen und am nächsten plötzlich ohne. Und dann abgesehen von einzelnen Ausnahmen vermutlich nie wieder. Ihr müsst paarzeit einfach unorganisieren. Wenn du das Baby nicht ändern kannst... änder deine Gewohnheiten bzw eure. Not macht erfinderisch! Und Erwachsene sind hier flexibler als ein Baby.

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Nicht unüberbrückbare Zeit sondern überbrückbare Zeit... Autokorrektur.

Ps die ersten eineinhalb Jahre ist meiner vorwiegend in der babytrage eingeschlafen... parallel gestillt während ich jeden Winkel der Nachbarschaft durchgelatscht bin. Seit er ca 18 Monate alt ist nur noch einschlafstillen (was vorher schon die Option bei miesem Wetter war) und jetzt braucht er zwar die Anwesenheit aber schläft in 7 von 10 Nächten gestillt ein und an den anderen Abenden pennt er plötzlich einfach so ein... ohne das ich was tun muss.

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Mein Tipp: wenn du einen Weg gefunden hast, wie sie in Ruhe einschläft, dann behalte es bei. Du weisst nicht, ob das wirklich besser wird, wenn du die Holzhammermethode anwendest.
6Monate ist winzig klein. Dein Kind lernt ungeheuer viel und muss so viel verarbeiten. Es ist doch klar und völlig natürlich, dass sie deine sichere Nähe braucht.
In dem Alter hat mein Sohn uns auch noch sehr gebraucht, aber es wird besser. Bestimmt.
Was sind 1, oder 2 Jahre im Bezug auf dein ganzes Leben? Relativ wenig..

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