Arbeitende Mamis

Hallöchen 🌾

Ich hĂ€tte nochmal eine Frage und freue mich auf RĂŒckmeldung. Vielleicht auch konstruktive Kritik/schlechte Erfahrungen.

Ich arbeite in der Personalabteilung eine Firma, nun habe ich aber ein BV von meiner FrauenÀrztin und leider macht mein Arbeitgeber ein wenig Druck. Was ich aber verstehen kann, denn sie finden halt nicht so schnell einen Ersatz.

Nun ja, mein Arbeitgeber ist gleichzeitig durch die Jahre ein Bekannter geworden. Nun bat er mich doch jetzt schon mitzuteilen wieviel Elternzeit ich nehme und ob ich nicht wenigstens ein paar Stunden arbeiten könnte.

Mein Partner und ich haben uns bevor wir mit dem Kinderwunsch gestartet haben ziemlich viel ĂŒber sowas unterhalten. Es war klar, dass ich keine 3 Jahre zu Hause bleibe.

Nun habe ich mir gedacht, dass ich wenn das Kind ein Jahr alt ist wieder fĂŒr 15 Stunden pro Woche arbeiten gehe und unser Kind fĂŒr 3 Tage zur Tagesmutter/Krippe geht.

Nun ist die Frage:

Ist ein Jahr zu frĂŒh fĂŒr 20 Stunden Fremdbetreuung?
Gibt es hier andere Mamis die auch so "frĂŒh" schon wieder arbeiten?

Meine Freundin hat ihre Tochter mit 1,5 Vollzeit in die Krippe gegeben. Von außen war es die beste Entscheidung. Meine Freundin ist durch ihre Arbeit glĂŒcklicher und die kleine Maus scheint völlig aufzugehen in der Krippe.

Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen 🌾

Aprilbaby2019

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Hallöchen.

Also ich hoffe das wird jetzt nicht falsch verstanden, aber ich wohne im Osten von Deutschland und hier ist es das normalste der Welt, nach einem Jahr wieder arbeiten zu gehen. Und das sogar Vollzeit, also 40 Stunden die Woche.
Wenn hier einer lÀnger als ein Jahr Elternzeit will/macht wird man blöd angeschaut. Mal ganz abgesehen davon, dass es sich hier auch kaum einer leisten kann.

Was ich aber eigentlich sagen will, ich kenne kein Kind dem es geschadet hat mit einem Jahr in die Krippe zu gehen.

Liebe GrĂŒĂŸe

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Ich sehe das auch sehr unkritisch. Ich bin in Sachsen aufgewachsen - damals sind wir mit wenigen Wochen schon in die Krippe gekommen, weil es gar nicht anders ging. Geschadet hat es auch nicht.
Ich werde auch nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gehen und mein Mann geht 1 Jahr in EZ. Das einzige Problem was wir hier haben, was bringt mir ein Rechtsanspruch auf Betreuung, wenn alle KiTa hier erst ab 2 Jahren aufnehmen. 🙄 Wird dann wohl auf private KiTa oder Tagesmutter hinauslaufen.

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Sehe ich auch so. Leider muss man dieses blöde ost-West-ding bei dem Thema immer noch erwĂ€hnen aber in Ostdeutschland ist es tatsĂ€chlich total normal nach einem Jahr wieder voll (40 Stunden) arbeiten zu gehen. Auch beim zweiten Kind werde ich es jetzt so machen und ich finde es fĂŒr mich und das Kind das Beste! Ich freue mich schon total auf die Arbeit und ich finde auch das Kind profitiert von dem “frĂŒhen“ Kita-start. Alles Liebe euch!

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Ich persönlich könnte nie ein Kind Vollzeit weg geben, egal in welchem Alter. Bei uns lĂ€sst es sich zum GlĂŒck vermeiden.
Aber fĂŒr ein paar Stunden finde ich es ok. Meine Kinder sind je mit 1,5 Jahren fĂŒr 2-3 Tage je 4-5 Stunden in eine Kita. Es war dort toll fĂŒr sie. Der Einstieg spĂ€ter in den Kindergarten war sehr angenehm, da sie es schon gekannt haben. Allerdings hat die Eingewöhnung eine Weile gedauert, was ich ok fand.
Das 3. Kind wird vielleicht wieder mit 1,5 Jahren in die Kita gehen.

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Ich finde es aber schön, dass du deinen Kindern trotzdem diese "Teilzeiterfahrung" lĂ€sst und sie loslassen kannst 👍.

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Hi
Ich gehe seitdem meine Tochter 1 Jahr alt ist wieder Vollzeit arbeiten und sie ist dann vormittags bei der Tagesmutter. Ganz ehrlich das war eine sehr gute Entscheidung zumindest das mit der Tagesmutter da lernt sie die ersten sozialen Kontakte, und wird halt nicht in der Gruppe mit 25 Kindern betreut. Die Tagesmutter hat mit meiner Tochter 3 Kinder.

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Ich arbeite auch in einer Personalabteilung :-) Leider muss ich ebenfalls wenn unser Kleiner 1 Jahr ist wieder arbeiten, es lĂ€sst sich nicht vermeiden. Er wird daher jeden Tag bei der Tagesmutter sein, ich habe bei ihr ein sehr gutes GefĂŒhl, das ist schonmal sehr wichtig. Die Eingewöhnung geht 3 Monate lang, das finde ich auch sehr toll und schon dieses Jahr (er ist 3 Monate) werden wir als mal vorbei schauen auf einen Kaffee o.Ă€. einfach das er sich an den Geruch und sowas gewöhnt und die Tagesmutter und ich lernen uns besser kennen, das ist wirklich super.

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Das klingt doch toll, so ein langsames aneinander gewöhnen und beschnuppern kann bestimmt viele Unsicherheiten nehmen.

Ja, was soll ich sagen.
Das liebe Personalwesen, ich glaube die meisten AG hĂ€tten am liebsten gar keine Kinder oder wenn dann nach den paar Wochen Mutterschutz gerne wieder zurĂŒck đŸ€”đŸ˜“

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Hallo,
ich habe meine damals 13 Monate alte Tochter ganztags in die Kita gegeben und bin zufrieden mit der Entscheidung, ich wĂŒrde es wieder so machen. Sie ist jetzt 21 Monate alt und ich fange nĂ€chsten Monat wieder an, zu arbeiten. Allerdings musste ich mich neu bewerben, weil mein befristeter Arbeitsvertrag in der Schwangerschaft auslief, ich war also viel lĂ€nger als geplant zuhause, weil ich arbeitslos war. Mir war aber auch schon in der Schwangerschaft klar, dass ich baldmöglichst wieder arbeiten möchte. Der Wiedereinstieg war problembehaftet: erst kein Kita-Platz; dann Kind zu Kita-Beginn hĂ€ufig krank; potenzielle Arbeitgeber, die keine flexiblen Arbeitszeiten ermöglichen und PrĂ€senzzeiten fordern. Aber jetzt hat es geklappt und ich freue mich, wieder rauszukommen!

Meine Tochter hat in der Kita schon so viel gelernt und freut sich jeden Tag, da bin ich sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Du solltest jedoch den wohlmeinenden Einfluss von der Familie nicht unterschĂ€tzen: bei uns sind insgeheim alle froh, dass ich zuhause war und mich ums Kind kĂŒmmern konnte. Es wird keine Gelegenheit ausgelassen, mir zu sagen wie schlimm die Kita fĂŒr so kleine Kinder ist. Ich denke aber, nur zufriedene MĂŒtter sind gut fĂŒr ihr Kind.

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Interessant zu hören, wieviele Mamis aus unterschiedlichen GrĂŒnden ihre Kleinkinder in die Betreuung geben.

Ich finde es toll zu hören, wie selbstbewusst die meisten damit umgehen. Das macht Mut! Denn oft muss man sich anhören man wĂ€re eine Rabenmutter und wozu wĂŒrde man ein Kind bekommen, wenn man nicht 3 Jahre zu Hause bleibt.

Aus egoistischer Sicht wĂŒrde mich das nicht erfĂŒllen, NUR Mutter zu sein und ich glaube das wĂŒrde sich wiederum negativer auf das Kind auswirken als eine 20 Stunden Fremdbetreuung.

Andererseits werde ich natĂŒrlich schon schauen wie mein Baby so ist. Wie es sich entwickelt.

In vielen Berufsgruppen kann man es sich eben nicht erlauben lÀnger als 1-2 Jahre Elternzeit zu nehmen.

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FĂŒr uns war es, damals bei meinem Sohn, die beste Entscheidung, nach dem Mutterschutz fĂŒr 10 Stunden die Woche wieder arbeiten zu gehen. Ich habe die Stunden auf 2 Tage geteilt. In der Zeit wurde unser Sohn vom Papa oder den Großeltern betreut. Mit 16 Monaten kam er dann fĂŒr 5 Stunden tĂ€glich in die Kita.

Jetzt werde ich wieder nach dem Mutterschutz arbeiten, diesmal fĂŒr 15 Stunden, aber auf 5 Tage verteilt. Da ich mittlerweile im Home Office arbeite, werde ich die kleine selbst betreuen oder halt der Papa, wenn er zu Hause ist. Werde also die bis Sommer 2020 auf 15 Stunden bleiben und dann nochmal fĂŒr 15 Monate auf 25 Stunden gehen, bevor ich ab September 2021 wieder meine normalen 30 Stunden arbeite. Hab diesmal 3 Jahre Elternzeit genommen. Die kleine wird auch wieder mit 16 Monaten fĂŒr 4 Stunden in die Kita gehen.

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Ich bin nach dem Mutterschutz wieder 12 Stunden pro Woche gegangen. Aufgepasst haben Papa und Oma/Opa.
Mit 14 Monaten sind wir mit der Kita gestartet und ich arbeite nun 20 Stunden in der Woche.
Von mir kommt kein „leider musste ich“. Ich arbeite gerne und wĂ€re nur Zuhause total unausgeglichen

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Ich habe beruflich weiter gemacht, als meine Tochter 5 Monate alt war. Allerdings wird sie vom Papa betreut, wir teilen uns quasi die Elternzeit ganz gerecht 😉 pĂŒnktlich zum 1. Geburtstag wird es fĂŒr 12h in der Woche in die Kita gehen, 1 Tag wird sich mein Mann fest freihalten. Mit 1,5 Jahren wird die Fremdbetreuung dann lĂ€nger, genaue Stunden weiß ich jetzt noch nicht. Ich entscheide das einfach nach Bauch und Herz, mit was wir uns wohlfĂŒhlen 😊 bei uns im Osten ist es ĂŒbrigens normal, dass Kinder ab dem 1. Geburtstag in die Kita gehen, ich selbst ging sogar schon mit 7 Monaten hin 😉 ich persönlich kenne niemanden, der lĂ€nger gewartet hat, es ist bei uns einfach normal

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