Schlechtes Gewissen 😩

Hallo zusammen, ich muss es einfach mal aussprechen und hoffe ein bisschen nicht alleine damit zu stehen. Meine Maus ist Sonntag ein Monat alt. Wie lieben sie sehr und möchte sie nicht mehr missen. Seit ein paar Tagen aber schreit sie vermehrt und lässt sich kaum beruhigen. Die letzen 4 Nächte waren am schlimmsten, am Tag war sie entspannt. Sie hat sich nur auf meinem Arm oder an der Brust beruhigen lassen. Ich komme mir wie eine Milchkuh vor und kann dem stillen nichts abgewinnen. Ich mache es damit sie etwas zu essen bekommt, aber Spaß oder Freude empfinde ich nicht. Eher das es lästig ist. Ich kann die Mamis nicht verstehen die dabei Freude empfinden. Ich bin froh wenn ich in gut 5 Monaten anfangen kann breikost zu geben( ich weiß auch das dauert lange) aber es ist ein Lichtblick. Mein Rücken tut seit dem stillen nur noch weh, von der doofen Haltung.
Mein Mann war der Meinung, nach dem sie wieder eine Stunde ohne Pause an meiner Brust klebte, sie zu Baden. Das war eine super Idee. Danach haben wir sie Bettfertig gemacht Hörspiel an und schwupp war sie eingeschlafen. Nun nutze ich natürlich die Gunst der Stunde um auch etwas Schlaf zu bekommen bevor es von vorne los geht. Oh man ich hoffe ich stehe jetzt nicht so doof da, aber ich musste das mal los werden, bei welchen die vielleicht in der selben Situation sind oder waren. Man muss positiv denken ich weiß aber noch fällt es mir schwer. Wie gesagt ich liebe meine Maus und möchte sie nicht mehr missen und ich werde bestimmt mir eines Tages die Zeit von jetzt zurück wünschen wenn sie so schnell groß werden und einen Meilenstein nach den anderen erreichen, aber jetzt 😩... ach ich weiß auch nicht. 😢

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Du bist nicht allein. Ich konnte dem stillen auch nichts abgewinnen und habe es einfach gehasst,dass sie abend für abend ewig an meiner Brust hing und nur ich sie beruhigen konnte. Ich habe es zum 7 Monate durch durch gehalten aber die Erfüllung war es nie. Ich bin auch froh, je größer die Mäuse werden. Ich finde es wird dann immer einfacher. Ich fand das werde Jahr schon bei meiner ersten Tochter das anstrengenste und auch jetzt bin ich froh, wenn es rum ist. Aber es wird besser und mit jedem Monat einfacher! Ich verstehe dich und vorallem der schlafmangel zerrt. Du musst kein schlechtes Gewissen haben. Ich sage immer,dass ich keine babymama bin aber da müssen wir durch! Fühl dich gedrückt!

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Ich glaube dann bin ich auch keine Babymama. So wenn sie sich besser ausdrücken können ob verbal oder nonverbal bin ich wieder drin. Aber komisch finde ich das ich auf andere wirke als hätte ich nie was anderes getan. Ich mag es auch Mama zu sein, nur das stillen halt nicht. Und das ist in der ersten Zeit wichtig.
Danke für deinen Zuspruch, ich werde abwarten und hoffen das es sich einrengt oder die Zeit bald für den Brei reif ist.

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Ja mach das. Die ersten 8 Wochen waren besonders hart,da sie abends immer geweint hat aber je weniger ich sie stillen musste, desto einfacher habe ich es empfunden und wenn du dann doch die Flasche gibst, ist es auch keine Schande! Am nervigsten fand ich immer, wenn sie meinten, wenn sie weinte:“lege sie doch nochmal an!“ da habe ich immer gedacht:“ja toll, ich muss ja hier nur hocken und bin festgesetzt!“. Aber es geht vorbei

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Vielleicht hilft es dir auch dir eine schöne stillecke einzurichten. Mit dem stillkissen hast du mdst eine wenn nicht sogar zwei Hände frei, kannst nebenbei lesen, hörbuch hören, was auch immer :)
Und die tollste Entdeckung für mich War im liegen zu stillen. Entspannter rücken und wesentlich einfachere Nacht für mich. Vielleicht ist die Position ja auch was für dich?

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Daran habe ich auch schon gedacht, habe aber Angst dann einzuschlafen undsie zu überheizen oder zu erdrücken. Sie rollt ja automatisch an einen ran , da sie Matratzen da nachgibt und eindrückt.

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Ich denke wegen dem einschlafen beim stillen brauchst du keine Angst haben. Da passiert nichts-das ist mutterinstinkt. Im liegen stillen für die Nacht solltest du dir unbedingt zeigen lassen. Hatte ich auch immer so gemacht. Hab immer ein kleines Licht ganz kurz angemacht, um das hütchen zu positionieren und dann das licht wieder ausbund augen zu. Ich konnte dabei aber nie einschlafen.

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Ich kann es auch nicht nachvollziehen und beneide Frauen die es toll finden wenn jemand am Nippel saugt. Ich habe es gehasst und es schnell bleiben lassen. Schlechtes Gewissen - nö! Ich kann schließlich nichts für mein Empfinde. Eine Freundin von mir hat frisch entbunden und findet stillen auch nicht prickelnd. Ist halt so.

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Meistens Schlaf ich bei stillen im liegen nicht ein, aber gerade anfangs als sie noch öfter kam meistens schon und bin dann immer genau so aufgewacht :D dann hab ich sie ins bestellbett gelegt und bin gleich wieder eingeschlafen. Der mutterinstinkt schützt da wohl gut :)
Und auch tagsüber still ich sie manchmal im liegen im dem Schlaf da es entspannter als im sitzen ist und ich sie dann nicht "umbetten" muss wenn sie dabei eingeschlafen ist

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Am nippel sagen klingt tatsächlich nicht so prickelnd :D ich freue mich das ich sie nähren kann und etwas habe das nur ich ihr geben kann. Das macht mich mittlerweile sogar stolz, und das wo ich stillen erst so doof fand :D

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Ich bin so eine Stillmami, der es nichts aus macht 😅
Dann still doch ab und gib die Flasche? Da bist du zufriedener und das Kind vielleicht auch :) Jeder muss das für sich wissen, ich mag stillen, andere nicht, aber das ist doch völlig ok. VG

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Würde ich glaube ich auch machen, wenn der gesundheitliche Aspekt bei meiner Tochter nicht wäre.

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Wenn du gar nicht stillen könntest würdest du den gesundheitlichen Aspekt außen vor lassen. Entscheide mit dem Herzen.

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Ich kann dich gut verstehen, ich hatte auch keine dieser glücksgefühle beim Stillen.
Es war mir sehr unabgenehm und dazu nur ultra schmerzhaft.
Dazu kommt meine große Brust bei der ich immer falsch dalag und sie fast zerquetscht habe & diese nervigen stillhütchen von denen ich grün und blau wurde.
Habe mich nach 3 Tagen dazu entschieden abzustillen.
Die erste Milch war mir extrem wichtig, allerdings musste ich mich immer zwingen und dachte mir „bitte nicht wieder“ ( was im krankenhaus jede Stunde war da es 36 grad hatte und ich nochdazu vieel zu wenig milch)
Hast du dir schonmal überlegt weiterhin abends zu stillen und tagsüber die Flasche zu geben?
Hat mir damals meine Hebamme geraten.
Hab ich auch 1 Tag so gemacht, aber es war dennoch nicht das richtige für mich.
Meine Tochter hat mit einem Monat auch immer ab 18 uhr gebrüllt.
Sind meist die 3 monatskoliken und wurden bei uns deutlich besser durch Bigaja Tropfen!


Das mit dem abends stillen wäre villeicht eine option für euch :)
Wichtig ist auch dass du dich wohlfühlst!!! Vergiss das bitte nicht.


Lg und alles gute!
Teresa mit Julia 🎀 2 monate alt

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Das würde ich gerne, aber medizinisch ist es nicht zu raten, da ich viele Krankheiten habe wie Allergien, Asthma und neurodermitis habe. Der beste Schutz davor soll wohl stillen sein. Also ist es notwendig. Außerdem wäre mein Mann wohl sehr sauer wenn ich umstellen würde. Dieser gesellschaftliche Druck kommt ja oben drauf

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Übrigens Neurodermitis hat meine auch etwas, vor allem in der Kälte und das trotz 8 Monaten Vollstillen und insgesamt 17 Monaten. Es ist nicht zu 100% erwiesen das sowas an die Kleinen vererbt wird. Und in meiner Familie (und der des Papas) gibt es keine Neurodermitis

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Hallo :),
also ich lese aus deinem Beitrag eher heraus das dich das stillen nervt. Du schreibst das dein Rücken vom stillen weh tut und du dich fühlst wie eine Milchkuh & keine Freude dabei empfindest ..
Erstmal .. wenn du schmerzen beim stillen hast (Rücken) dann liegst du bzw sitzt du nicht bequem genug beim stillen .. nutze mehr Kissen und mach es dir ganz bequem .. oder still am besten im Liegen .. wenn sie dabei einschläft , super - dann lass sie bei dir schlafen , damit du auch zur Ruhe kommst .. sie ist noch soo klein..
Dann, stillen ist nicht nur Nahrungsaufnahme sondern auch Nähe ,Geborgenheit ,Sicherheit .. vielleicht spielt es in ihrem Kopf gerade Chaos und sie bekommt mehr mit & braucht dich dadurch einfach vermehrt ..
Wenn du dir vorkommst wie eine Milchkuh & dich das alles nur nervt , dann tu es dir doch nicht an und gebe die Flasche. Es ist keine Schande nicht zu stillen!! Das man immer in den Köpfen hat das man sein Kind unbedingt stillen muss ... 🤔wenn man damit nicht glücklich ist dann sollte man es lassen . Wirkt übrigens auch hemmend gegenüber der Milchbildung .. man sollte sich keinen Stress beim stillen machen.

Gruß 🙋🏼‍♀️

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Deswegen hadere ich ja so mit mir. Ich habe sie gerne im Arm und in meiner Nähe, aber ich weiß zur Zeit nicht was sie hat, sie schreit viel und gibt nur an der Brust Ruhe. Daher vielleicht das Gefühl einer Milchkuh. Komisch ist es schon noch das meine Brust einen Menschen ernährt. Mir wurde schon sehr früh gesagt, ich solle ja 6 Monate voll stillen damit sie keine Krankheiten bekommt. Dann muss ich alle 3 Stunden was essen, damit es auch eine gute Milch ist. Also steht das alles unter einen Zwang uns nicht unter wollen und können. Dann wäre es für mich auch etwas anderes. Als ein Pflichtprogramm. Ich weiß es aber auch nich was mit mir ist. Ich möchte sie nicht nur mit der Brust beruhigen können, sondern wissen was sie wirklich hat, bis Montag hat es gut geklappt aber seit dem keine Ahnung. 😢😭

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Liebe tassi,

die ersten Wochen stillen können sehr hart sein. Es gibt noch keinen Rhythmus, das Clustern. Da ist es normal, dass man nicht durchgehend rosa Herzchen pupst.
Du selbst bist ja auch noch mitten in der Umstellung. So wie es sich liest, ist es euer erstes Kind. Das ist alles noch extremer.
Die Frage ist, ob du dahinter stehst und es durchziehen willst.
Mir hat beim ersten Kind geholfen, eine Milchpumpe anzuschaffen. So hatte ich das Gefühl, etwas freier zu sein.
Es wird besser! So nah wirst du deinem Kind nicht mehr sein.

Alles Gute

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Ich konnte nur kurz stillen und ich kann dir nur beipflichten, es war furchtbar lästig. Ich habe es danach so sehr geliebt das Fläschchen zu geben. Ich denke jeder Mensch ist da anders. Werde es bei einem weiteren Kind wohl garnicht erst versuchen 🙈

LG

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Ja, es sind halt nicht alle gleich. Werde das gleich mit meib Hebamme besprechen. Aber sie war ja die jenige die das stillen als Pflichtprogramm gemacht hat. 🙈

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Meine auch. Es war schon totaler Zwang. Allerdings musste ich nebenher auch noch abpumpen weil er zu schwach war um alles alleine zu schaffen. Ich habe in den ersten 2 Monaten gefühlt nicht geschlafen 🙈

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