SiLoPo: Mein Alltag

Ich glaub ich muss mich grad ein bisschen ausheulen.
Ich komm mir vor als sei ich im Moment eine schlechte Mutter.

Früh um 5:45 Uhr klingelt der Wecker von meinem Verlobten. Ich steh meistens mit auf, mein Zukünftiger wickelt unsren kleinen Mann (4 Monate alt) und bringt ihn ins Wohnzimmer in seinen Stubenwagen, wo der Mini weiterschläft. Ich trinke derweil was gehe meistens noch zur Toilette und leg mich dann ebenfalls im Wohnzimmer auf die Couch.
Mein Verlobter macht sich dann für die Arbeit fertig, verabschiedet sich von uns (was ich manchmal schon nicht mehr mitbekomme) und geht. Dann schlafen wir meistens noch bis 9-9:30 Uhr weiter.
Dann geht es im 3 Stunden-Rythmus stillen, wickeln, spielen.
Ab 12 Uhr nach einem Brei macht Max dann normal Mittagsschlaf. Doch seit neusten lässt er sich danach nicht mal mehr ablegen und brüllt wie am Spieß, als würde ich ihm weh tun. Meistens nehm ich ihn in die Tragetasche und laufe herum, bis der Kleine eingeschlafen ist.
Doch keine halbe Stunde später wach er wieder auf, will aus der Trage heraus und wenn wir uns dann aufs Bett legen (oder unter das Spieltrapez), dreht er sich sofort auf den Bauch und fängt an zu meckern.

So geht es dann weiter bis mein Verlobter nach Hause kommt. Dann nimmt er den Kleinen und spielt mit ihm und ich stille ihn zwischendurch. Doch auch bei Papa meckert und jammert nur der Kleine. Das geht dann bis etwa 20:30 - 21:30 Uhr, dann wird gestillt und Max geht ins Bett, was mein Verlobter auch übernimmt.

Die Nacht über wird Max zwei Mal wach und wird gestillt. Ich werde schon wie ein Roboter und mache das, danach leg ich ihn zurück in sein Bettchen. In letzter Zeit schläft er auch mega unruhig, braucht dauernd seinen Schnuller und dennoch wird er oft wach.

Ich komme mir vor als würde ich nicht genug machen.
Zusätzlich habe ich seitdem wir aus dem Urlaub zurück sind (etwa vor 3 Wochen) einen doofen Husten, den ich nun mit pflanzlichen Medikamenten behandle (Hab mich in der Apotheke informiert keine Sorge).
 
Ich bring ihn zum Lachen, aber sobald er wieder jammert, komm ich mir zur Zeit etwas hilflos vor. Vielleicht ist er auch grad im Sprung, weil er so viele Sachen lernt (auf den Bauch und zurück drehen, sich hochstemmen usw.).
Ich bin froh wenn die Meckerzeit rum ist und er wieder unser kleiner Sonnenschein ist.

Sorry für den langen Text es musste einfach nur mal raus.

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Hallo liebe Jessi,

fühl dich mal gedrückt <3 So ein Babyalltag kannst sehr anstrengend und manchmal funktioniert man dann mehr als das man Super Mom sein würde. Ich glaube, das kennen wir alle. :-)

Ich bin ein bisschen über 4 Monate, Mittagsbrei und Schreien nach dem Mittagessen gestolpert. Mit 4 Monaten zu beginnen ist ja der früheste denkbare Zeitpunkt. Man könnte auch mit sechs Monaten beginnen. Kann es vielleicht sein, dass Max einfach noch Schwierigkeiten mit der Verdauung hat? Vielleicht wäre eine testweise Beikostpause eine Idee.

Ein neuer Entwicklungssprung kann natürlich auch Schuld sein.

Auf jeden Fall wünsche ich dir, dass es bald wieder entspannter wird und dass du deinen Sonnenschein wieder mit neuer Energie betüdeln kannst :-)

Alles Liebe!

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*kann sehr anstrengend sein

Entschuldige bitte die Fehler. Ist mir beim Tippen nicht aufgefallen.

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Danke für euren lieben Worte.

So was braucht man echt ab und an mal.
Mein Partner lobt mich auch, aber ihr kennt das. Es ist zur "Normalität" geworden.

Zum Thema mit dem Brei im 4. Monat. Wir wollten es einfach mal versuchen, da er schon Anzeichen gezeigt hat, daran interessiert zu sein, sprich er hat uns genau beobachtet beim Essen (mich hat er sogar aus- oder angelacht) wollte dann auch was und dann haben wir uns gedacht, holen wir mal ein Gläschen und probieren einfach. Ihm schmeckt er auch total. Er reißt richtig den Mund auf wenn er den Löffel mit seinem Brei darauf sieht. 😁

Ich hoffe echt, dass ich beim Rückbildungskurs ein paar andere Mamis kennenlerne (Ich weiß, spät konnte aber nicht früher wegen Urlaub und Krankheit danach), wo mein Kleiner auch ein paar andere Kinder kennenlerne. 🤗 Außerdem wohne ich noch nicht lange in dieser Stadt.

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Hallo, also du bist nicht alleine damit bei uns ist es momentan genauso, allerdings ist mein Sohn schon 8 Monate alt. Bei uns ist es auch aufstehen, Flasche, wickeln, spielen und viiiieeeel meckern, er meckert ständig seit 2 Wochen geht das so das ist so anstrengend und nervt auch mit der Zeit, ich liebe meinen Sohn über alles nicht falsch verstehen aba es geht an die Substanz wenn er mit nichts zufrieden ist. Es ist auch zurzeit so wenn er müde ist dauert es meistens bis zu einer stunde bis er endlich schläft, trotz ständigem Augenreiben und meckern. Das ist echt ein Wahnsinn zurzeit. Also fühl dich gedrückt uns geht es genauso zurzeit, aba das vergeht wieder irgendwann 😂
Liebe Grüße

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Öde, oder? Man sehnt sich schon danach mal ungestört arbeiten zu können. Ständig ein Auge aufs Baby, Baby Spielzeug reichen, Baby hochnehmen..

Dazu dann noch der Schlagmangel, da wird man noch lethargischer. Zum Glück ist das nur eine relativ kurze Phase im Leben einer Mutter. Genießen kann ich die Babyzeit leider auch nicht wirklich. Ist mein zweites Kind, ich weiß zum Glück das es nicht ewig so weiter geht.

Am besten hilft mal raus und was neues machen gegen den Lagerkoller, oder man pflegt seine sozialen Kontakte. Du solltest kein schlechtes Gewissen haben weil du so "untätig" bist. Zeitgleich arbeiten und Kinder beaufsichtigen ist im ersten Jahr eben nur immer sehr kurz möglich, man ist also quasi zur Untätigkeit verdammt.

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Ich verstehe dich gut, hab auch so einen Meckerfritzen daheim, der vier Monate alt ist, allerdings ist er schon immer so. Inzwischen spielt er auch mal fünf Minuten alleine unter dem Spielebogen, ansonsten will er bespaßt werden oder wenn er müde ist, in den Schlaf getragen, er schläft nie einfach alleine ein, brüllt aber natürlich rum wenn er müde ist. Jetzt waren eine Zeit lang wenigstens die Nächte gut, er ist einmal aufgewacht für seine Flasche und morgens war er total süß und gut drauf und wir haben noch im Bett gespielt und gekuschelt. Seit ein paar Tagen wacht er wieder öfter auf und weint, und heute war er schon morgens total mies drauf. Da hab ich mal wieder mit ihm geweint weil es so anstrengend ist. Hab zur Zeit auch das Gefühl, ich kann ihm garnichts recht machen. :-/

Also du bist nicht allein, und wir werden das schon irgendwie durch stehen. Ich würde auch sagen, du musst mal raus, andere Mamis kennen lernen im Kurs wäre ja schon super. Mein Lichtblick ist, dass mein Mann ab nächste Woche für vier Wochen Elternzeit hat, dann hab ich Unterstützung.
Kopf hoch und wir schaffen das. :-)

LG Maria mit Sebastian

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