mache ich mir zu viele gedanken?

Halli hallo ihr lieben :)

Bitte nicht auslachen....

Ich wollte euch mal fragen ob ich mir evt zu viel druck und sorgen mache....
Und zwar ist es immer so das ich mein baby vor allem schützen möchte, zb drausen wenn es windet, oder vor autoabgase...oder auch beim stillen zb wenn ich putze...ich hab danach immer richtig angst das ich nach dem putzen nicht stillen kann weil ich das gefühl habe das wäre eklig? Warum ist das so? Ich kann doch nicht mein baby in watte packen? Ich habe so angst um die kleine vor jedem bisschen...und immer wasche ich die hände gut wenn ich grad was angefast habe zb einen lappen mit dem ich den tisch gewischt habe...und so weiter...ist das normal, eher nein oder wie habt ihr das?? Ich kann doch nicht nach jedem spatziergang und putzen duschen gehen weil ich das gefühl habe mein kind nimt schaden wenn ich es jetzt so stille? das ist doch übertribene vorsicht?? Ist das vlt weil es das erste kind ist? Ganz ehrlich niemand hier macht das doch?? Oder seit ihr auch in gewissen sachen so vorsichtig?
warum habe ich so angst das bei so normalen sachen was passieren kann?

Ich sollte mich unbedingt entspannen🤷‍♀️🤔

ich wollte nur mal hier wissen was das sein könnte ? und würde es gut finden nicht direkt mit blöden kommentaren beworfen zu werden 😁

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Wenn du unter der Situation leidest oder aber auch dein Umfeld, dann suche dir professionelle Hilfe. Wenn es dich nicht stört, mach es weiterhin so. Du solltest nur in der Tat nicht übertreiben, auch Babys können schon einiges ab 😉

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Da hast du völlig recht, danke dir viel mal :-) wie ist das bei dir zb wenn du richtig putzt und dann das baby hunger hat? wascht du einfach die hände und dann gut? also gar kein gedanke an das zb das baby was abbekommt oder so? Ich habe immer so blöde gedanken :/

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Doch es stört mich...es ist mega ein druck, nach jedem spatziergang und haushalt oder was weis ich..das gefühl haben sich frisch mschen zu müssen weil sonst das baby "eine umsaubere brust" im mund hat...wie kommt man auf sowas ? 😣

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Also...ich kenne sowas nicht. Unser Alltag ging ziemlich fix nach der Geburt wieder los und über Sachen wie putzen usw habe ich mir noch nie Gedanken gemacht.

Vllt sprichst du mal mit deiner Hebamme darüber, wenn du einen hast. Die kann dir sicher weiterhelfen. Das man nach der Geburt noch etwas empfindlich ist (Hormone und so 😉) ist wohl normal...aber man sollte es halt auch in den Griff bekommen. Alles andere stresst ja besonders dich,

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Danke euch!! Also dann ist daa völliger schwachsin was ich so denke? Ihr macht da so nicht, sondern ganz normal beim putzen wenn euer baby schreit kurz hände waschen und dann hat sich das ? Und auch beim stillen ganz normal ohne gedanken was ihr davor gemacht habt, egal ob draussen oder drinnen ? Ich bon froh das ich mit jemandem so offen reden kann...

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Ja genau. Ich hab auch schon sooo oft gestillt ohne überhaupt vorher die Hände zu waschen. Entweder weil ich nichts unnormal dreckiges vorher gemacht hab und es nicht für nötig hielt extra Hände zu waschen oder aber weil eh kein Wasser da gewesen wäre z.b. beim spazieren gehen...aber da halte ich es im Normalfall (wenn man nicht grad in der Erde gebuddelt hat o.ä.) auch nicht für nötig. Meine Tochter ist nun 9 Monate und es geht ihr gut. Sie war auch bisher nur ein einziges Mal krank (Erkältung als auch mein Mann und ich dann erkältet waren). Also du solltest wirklich versuchen da entspannter zu werden, bevor sich richtige Zwänge daraus entwickeln.

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Das kommt drauf an. Also, ich finde es völlig verständlich und richtig sein Baby nicht Putzmittelrückständen und Abgasen auszusetzen. Allerdings muss ich sagen, dass ich nur extrem selten mit Chemie putze. Es ist erwiesen, dass das ähnlich schädliche für den eigenen Körper wie rauchen. Wenn Du also viel putzt und viel mit Chemie und viel Angst vor Bakterien hast obwohl bei dir eigentlich alles ordentlich ist, dann würde ich einmal darüber nachdenken, ob das nicht schon eine Sucht ist, die sich dann auch negativ in deinem Sozialverhalten auf dein Kind auswirken kann. Die Angst vor Schmutz und Backterien ist übertragbar und hemmt Kinder mitunter enorm in ihrer Entwicklung, weil sie viele unrealistische Ängste entwickeln und im Erkunden und Ausprobieren gehemmt sind.

Die Priorität in deinem Kopf sollte halt beim Kind liegen und nicht bei den Bakterien.

Ansonsten führe dir halt vor Augen, dass ein bisschen Unsauberkeit eher gesund für dein Kind ist. Es stimuliert seine Immunabwehr und schützt vor der Ausbildung von Allergien. Ich war mal beim Kinderarzt und eher nebenbei erwähnte ich dass wir mehrere Wochen auf einem Bauernhof inmitten von Heu und Federn und Getier waren und das Duschwasser abends immer schwarz war. Daraufhin rief die laut - ich habe mich tierisch erschrocken - "Jaaa jaaa sehr gut! Das ist das beste was sie machen können." Ja und ein Bauernhofbesuch in frühem Alter sei das allerbeste. Das schützt besser vor Allergien, als alles was sie machen könne. Die Kinder immer in einer Sakrotan Umgebung aufwachsen zu lassen, sei so schädlich.

Ich weiß nicht ob sie Recht hat .... Aber ich weiß dass die Eltern des Vaters meiner Tochter nur geputzt haben und der Vater hat fünf verschiedene Allergien und Panik vor Dreck. Und ich räume zwar jeden Tag auf aber nicht unbedingt porentief rein. Wir haben Tiere dreckig machen, war noch nie ein Grund zum Schimpfen bei uns. Und obwohl meine Tochtet als Kind mit erhöhtem Allergierisiko gilt, hat sie bisher nichts. Sie ist gesund und bald 10 Jahre alt. Kann natürlich noch kommen.

Also von daher. Versuch es nicht zu eng zu sehen. Aber bei Industrie und Chemie Rückständen wäre ich auch sehr vorsichtig und wachsam.

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Hey, grundsätzlich hast du recht aber bzgl. der Allergien möchte ich doch was schreiben...ja, allerkien KÖNNEN dadurch entstehen, dass die Umgebung zu sauber gehalten wird. Aber zum einen müssen sich dadurch keine Allergien entwickeln und zum andern können sich Allergien auch entwickeln obwohl man viel draußen und bei Tieren etc. war. Ich selbst hab Asthma und Heuschnupfen und Allergien gegen manche Pollen und gegen Hundehaare...also recht viel und das, obwohl wir immer sehr viel draußen waren in Wald und Wiesen, bei unsern Nachbarn, die Hunde haben und auch z.b. Kurzurlaube auf Bauernhöfen oder bei meiner Großtante, die Pferde (und damit auch Heu) hat gemacht haben. Das hat alles leider nicht vor den Allergien bewahrt. Meine Geschwister haben aber alle überhaupt keine Allergie. Es kann also echt nicht am Umfeld gelegen haben.
Musst ich nur loswerden weil ich es nicht mag, wenn es immer so rüber kommt als seien Allergien immer auf zu viel Hygiene zurück zu führen und somit die Schuld der Eltern.

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Ich kann dir nur aus Erfahrung sagen, das es sich ziemlich verschlimmern kann, wenn man nicht aufpasst. Ich leide unter angststörrungen, die nur mit meinen Kindern zu tun haben.
Das hat angefangen vor 7 Jahre, als der kia über den plötzlichen Kindstod informiert hat. Dann wurde es immer schlimmer. Vorher waren da keine Panikattacken, aber ich habe mich immer wegen alles übertrieben gesorgt. Meine Hände waren aufgerissen vom ständigen waschen und desinfizieren.
Später kam die Angst vorm verschlucken, deshalb durfte er sehr spät erst Weintrauben und Apfel essen. Dann die Angst vor Kopfverletzungen.... als ich dann wieder ss wurde als mein Sohn 4,5 Jahre alt war, ging es weg und ich war frei!
Als meine Tochter dann ca 10 Monate alt war, kam es leider zurück und das war nicht ohne! Panikattaken waren mein schleichender Begleiter. Aber ich habe versucht es nicht so ausbrechen zu lassen wie bei meinem Sohn.
Ich denke sie hatte Glück, das ich es bei ihr später hatte, denn sie war in alles viel sicherer als mein Sohn.

Dann wurde ich ss als sie 19 Monate alt war und Schwubs, wieder weg.
Ich denke bei mir hat es viel mit den Hormonen zu tun, denn die Attacken hatte ich immer um den Eisprung und der Periode.

Jetzt ist mein Sohn 6 Wochen und mir geht es noch ganz gut.

Ich werd mir aber die Pille verschreiben lassen, weil die ja eine ss simuliert und in den ss hatte ich nie was.

Ich sage dir nur das es schlimmer werden kann und das es ganz wichtig ist über seine Ängste zu sprechen! Das entlastet etwas die Seele.
Falls es wieder so schlimm wird, werde ich auch endlich den Gang zum Psychologen gehen, denn ich will nicht nur in Angst leben und meine Kinder dadurch verunsichern.

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Hey, ja du machst dir zu viele Gedanken und merkst ja selbst das du dich damit total stresst.
Wenn ich putze, Wäsche ich mir danach die Hände eben ganz normal.
Da meine Brust ja dabei eingepackt ist und nicht mit den Putzmitteln in Kontakt kommt, mache ich mir um die so gar keine Gedanken.
Auch musste ich ihn schon hoch nehmen, bevor ich mir die Hände waschen könnte. Ich habe dann eben nur an seinen Sachen angefasst und nicht an seine Hände oder Gesicht.

Aber der einzige Raum, der groß mit Putzmittel geputzt wird ist das Bad.
Versuche dir nicht so ein Stress zu machen.
Du musst nicht Jedes mal wenn du draußen warst oder geputzt hast duschen.
Normale Hygiene reicht wirklich völlig aus.

Liebe Grüße Janina mit Logan 10 und Leo 14

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Hallo,

Das hört sich ganz nach einer Zwangserkrankung an. Warum ich das weiss? Ich habe seit Jahren eine Zwangserkrankung (Putzzwang, Waschzwang). Und deine Beiträge hätten von mir sein können (Fragestellung, Rückversicherung etc...). Natürlich machst du dir zu viele Gedanken , natürlich übertreibst du --> das weiss du auch eigentlich. Aber trotzdem grübelst/ zweifelst du und bist dir unsicher. Das ist typisch für eine Zwangserkrankung. Pass auf - dass es nicht schlimmer wird !!!! Und falls Ja, gehe dann bitte direkt los.

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