Baby 6,5 Monate gestürzt. Trinkt nicht mehr.

Hallo ihr Lieben,
Mein 6,5 Monate alter Sohn ist heute morgen aus dem Elternbett gestürzt. Er ist wohl aufgewacht und hat sich selbständig gemacht. Was er bisher nie gemacht hat.
Ich hab nur ein Knall gehört und sein Aufschreien. Er lag auf dem Bauch.
Sofort hab ich ihn hoch genommen. Er hat viel und lange geweint. Ich war auch schon beim Kinderarzt. Sieht alles ok aus. Ich soll ihn beobachten.
Aber:
Er trinkt seit dem Sturz nichts mehr. Er ist wohl auf sein Kinn gefallen, zumindest ist diese gerötet. Er hat Hunger will trinken, aber weint dann und trinkt nicht. Schmerzzäpfchen hat er bekommen aber keine Veränderung.
Soll ich in die Kinderklinik?

Bin total fertig. Also bitte keine Vorwürfe. Denn die mach ich mir schon. Er ist mir grad ohne stillen auf dem Arm eingeschlafen.:(
Er muss doch was trinken. Soll ich noch warten oder gleich fahren?

Danke schon mal.

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Ich würde in die Klinik fahren. Wenn er sich anders verhält als sonst, dann stimmt irgendwas nicht. Lieber einmal zu viel als wie zu wenig.
Mein Schatz ist auch 6,5 Monate und ich würde in der Situation auch lieber in die Klinik fahren.
Alles Liebe!

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Fahr!

Ganz ehrlich. Schön, dass du schon beim Kinderarzt war. Aber jetzt scheint das Kind doch eindeutig Schmerzen zu haben, wenn er gestern noch getrunken hat und nun nicht mehr.

Hat der Arzt auf eine mögliche Gehirnerschütterung untersucht? Soweit ich weiß soll man Kinder nicht schlafen lassen, solange Blutungen nicht ausgeschlossen sind. Im Schlaf zeigen sie keine Symptome. Aber korrigiert mich wenn das nicht stimmt.

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Na ja, das kann innerhalb von 48 Stunden passieren. solange kann man ja niemanden vom Schlafen abhalten.
Im kh wird n der Zeit regelmäßig der Blutdruck, die Pupillen und manchmal auch der Sauerstoff kontrolliert.

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Da hast du recht.

KH wäre mir dann sicherer. Die Werte werden ja bestimmt auch im Schlaf überwacht, bzw die Kinder werden regelmäßig aufgeweckt.

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Ja, ich würde in die Kinderklinik fahren.

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Ich schließe mich an: fahr in die Klinik. Mehr wie Zäpfchen kannst du daheim nicht tun und wenn er nichts trinkt bleibt euch ja gar nix anderes übrig.

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Hallo du..
Ich weiß nicht, ob du schon eine Entscheidung getroffen hast, aber ich kann dir nur dringend raten in die Klinik zu fahren.

Wir hatten den gleichen Spaß letzten Samstag. Mein 6,5 Monate alter Wohnhaus einen Kopfsprung aus dem Ehebett gemacht. Wir sind sofi

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Sorry zu schnell...

Sofort in die Klinik gefahren und auch über Nacht dort geblieben. Unabhängig von der Gehirnerschütterung kann es auch zu Hirnblututungen kommen. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar sehr gering aber wenn es passiert, dann zählt jede Minute. Ich war auch nicht begeistert, da dort soviele kranke Kinder waren, aber wenn was gewesen wäre, dann hätte ich es mir nie verzeihen können.
Wir durften dann schon am nächsten Tag heim, da Fontanelle meines Sohnes schon sehr weit zu ist, was das Risiko wohl minimiert eine Hirnblututung viel zu spät zu merken.
Ach ja, unser Turner war nach dem Sturz schnell wieder gut drauf und hat normal getrunken..trotzdem war ich froh, dass er überwacht wurde.

Ich wünsche euch alles Gute!

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Danke an alle die geantwortet haben!
Ich bin ins Krankenhaus gefahren und bin auch sehr froh darüber. Jetzt bin ich beruhigt und erleichtert:).
Er wurde für fit erklärt, nur sein Kinn schmerzte. Er wurde natürlich wieder komplett untersucht und die Ärztin gab ihm ein Paracetamol 125mg Zäpfchen und lies uns 45 Minuten warten. Danach legte ich ihn wieder an und siehe da, er trank. Die 75mg waren für ihn wohl zu schwach. Wenn er nicht getrunken hätte, hätten wir bleiben müssen und er hätte eine Infusion bekommen. Ich war so froh.....
Naja er soll morgen auch alle 8 std ein Zäpfchen bekommen und übermorgen schauen wir ob es ohne geht.
Also lieber einmal Zuviel in Krankenhaus als zu wenig.
Danke euch nochmal!
Gute Nacht!!!!

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