Hilfe/Tipps gesucht - Probleme mit 3 Wochen altem Baby

Hallo Mädels,

ich hoffe ihr könnt mir wiederholt weiterhelfen.

Mein Sohn ist mittlerweile drei Wochen alt. Soweit läuft alles gut. Allerdings macht er nachts nach dem Stillen teilweise richtig krasse Laute. So als würde er versuchen sich zu räuspern bzw als würde die Milch immer wieder hochkommen, aber er spuckt sie nicht aus. Dann röchelt er manchmal sehr extrem, so dass man das Gefühl hat die Milch läuft in der Nase rauf und runter. Ich habe echt Angst er erstickt. Meine Hebi sagt das wäre normal aber ich mache mir trotzdem weiter Sorgen weil sie es natürlich nachts nicht mitbekommt. Nasensauger soll ich nicht nutzen. Habt ihr da Erfahrungen?

Beim Stillen habe ich das Problem, dass er total aggro wird und sich nach einiger Zeit in der Brust festkrallt und dabei brummt. Er läuft dabei auch manchmal rot an. Er ist generell ein sehr hektischer Trinker und ich verstehe nicht woran es liegt. Natürlich hat er deshalb oft Bauchweh und Schluckauf.

Außerdem ist es unmöglich ihn nach dem Stillen in seiner Wiege legen - er wacht auf, weint und ich nehme ihn wieder in unser Bett. Die Wiege steht direkt neben unserem Bett, auch kopfkraulen zur Beruhigung funktioniert nicht. Ich habe die Befürchtung er gewöhnt sich an das Familienbett und will bald gar nicht mehr ins eigene Bett. Ist das in diesem frühen Alter schon so?

Vielen Dank im Voraus für eure Tipps.

LG

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Nimmst du ihn hoch nach dem Stillen zum Bäuerchen?

Stillst du im Liegen? Vielleicht ist er da ruhiger.

Lass ihn in deinem Bett, er ist noch so klein! Keine Sorge, von ganz allein ergibt sich eine andere Schlafsituation.

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Ich stille nur im Liegen. Bäucherchen versuche ich immer aber nicht immer macht er auch eins. Und selbst wenn geht das Röcheln meistens trotzdem los.

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Ok, dann ist vielleicht doch eine aufrechtere Stillposition besser? Und nach dem Stillen etwas erhöht lagern. Ist bestimmt Milch, die hochläuft und auch in die Nase läuft. Könnte zumindest sein.

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Hallo,
meine Maus ist jetzt 10 Wochen alt und hatte das auch ganz extrem.
Mich hat das auch regelmäßig um den Schlaf gebracht, weil ich immer Angst hatte sie kriegt keine Luft.
Meine Hebi, der KiA und der Osteopath, alle sagten dass das normal sei und ich solle mir keine Sorgen machen.
Mir fiel es zwar trotzdem schwer, aber mittlerweile ist es schon viel besser geworden bzw sie macht das kaum noch.
Mach dir also deswegen keine Gedanken.

Zum Schlafen, wenn es dich nicht stört, dann lass ihn bei dir schlafen. Verwöhnen bzw. etwas angewöhnen kannst du so kleinen Babys noch nicht. Er braucht einfach noch deine Nähe, das wird sich irgendwann bessern.

Alles Gute
Karanga

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Wie sagt man so schön: spätestens mit 18 schlafen sie im eigenen Bett;)

Ich wollte mein Baby auf keinem Fall mit ihm Bett haben. Und wo schläft er jetzt? Genau. Bei mir im Bett. Und ich so halb in der Ritze. Das liegt aber eher an meiner Faulheit seinen schweren Körper zurück ins beistellbett zu schieben. Und es ist auch soooo süß sie so nah bei sich zu haben. Probier es doch mal aus.

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Röchelt er auch tagsüber nach dem Stillen? Ihm läuft bestimmt Milch in den Rachen und Nase. Das ist normal und wird bald besser. Versuche ihn beim Stillen im Liegen etwas höher zu lagern. ZB auf deinem Arm. Und lagere ihn auch beim Schlafen etwas höher. Ich hab ein Handtuch druntergelegt. Ansonsten eine andere Stillpositionen ausprobieren.
Zum Schlafen hat unser Sohn die Wiege auch nicht akzeptiert. Die Kleinen können darin nichts sehen und auch der Blick nach oben ist meist nicht berauschend. Bei uns hat ein Beistellbett gut funktioniert. Was auch zum Stillen wesentlich angenehmer ist, da du nicht aufstehen musst. Es kann aber auch sein, dass er mehr Körperkontakt braucht, was in dem Alter verständlich ist.

Ob du ihm was angewöhnen kannst, wage ich in dem Alter zu bezweifeln. Die Babys befriedigen stupide die eigenen Bedürfnisse. nicht mehr und nicht weniger. Manche Babys haben ein größeres Bedürfnis nach Nähe als andere. Dies kann sich mit der Zeit auch ändern.
Dass er an der Brust momentan aggressiv scheint, kommt wahrscheinlich daher, dass sich die benötigte Milchmenge erhöht und er die Milch einfordern muss, damit die Brust mehr Milch produzieren kann.
Babys machen viel instinktiv richtig, auch wenn es für uns komisch erscheint.

Lass ihn einfach machen und versuche seine Bedürfnisse zu befriedigen.

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Vielen Dank, das hilft mir schon mal weiter.

Was meinst du genau mit höher lagern? Soll ich ihm zb ein Tuch unter Kopf und Rücken legen?

Wir haben keine Wiege, sondern ein Beistellbett von FabiMax. Tagsüber nutzen wir ihn als Stubenwagen. Wir lassen das Gitter allerdings immer dran weil sich der Auf- und Abbau so umständlich gestaltet und er sonst in dem großen Bett so verloren wirkt.

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Dieses Röcheln macht er vorwiegend abends und nachts nach dem Stillen, wenn er bereits schläft. Oder ich nehme es tagsüber nicht so extrem wahr. Selbst mein Mann der in vielerlei Hinsicht gechillter ist als ich ist darüber besorgt.

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Meine kleine ist jetzt 8 Wochen alt und hatte auch mit Ca. 2 3 Wochen die Phase, dass sie nach 5-10 Minuten an der Brust angefangen hatte zu zerren und "aggressiv" wurde ( was mehr als schmerzvoll war ???? Da sie die Brust ja noch fest angesaugt hatte und beim zerren nicht los lies) Lt. Hebi lag es daran, dass sich die milchmenge und Zusammensetzung einstellt und die hintermilch nunmal "schwerer" läuft als die Vordermilch. Somit musste sie mehr "arbeiten" um dran zu kommen und hat ihren Frust darüber wohl so geäußert. Nach Ca. 2 oder 3 Wochen war der Spuck wieder vorbei.

Also Kopf hoch, wird sich wieder legen????

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Das ist ganz normal und nennt sich auch karcheln. Unsere Kleine hatte das auch ganz extrem, klang wie eine Mischung aus Räuspern, Würgen und Tierlauten. Angefangen hat es mit ca. 3 Wochen und ging dann bis sie ungefähr drei Monate alt war.

Ich habe damals ganz panisch Tonbandaufnahmen gemacht und Kinderarzt und Hebamme gezeigt. Beide haben gesagt, ganz normal. Habe aber auch noch nie von anderen Kinder gehört, die das hatten.

Kein Sorge, es hat nichts mit dem Stillen oder Atemproblemen zu tun. Es liegt daran, dass der Kehlkopfdeckel bei den Kleinen häufig noch nicht ganz reif ist. Gefährlich ist es nicht und verwächst sich von selbst.

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