Baby (5 Wochen) findet tagsüber nicht in den Schlaf

Hallo zusammen,
Mein erster Eintrag im Babyforum :-)

Unsere Tochter ist jetzt 5 Wochen alt. Eigentlich läuft alles ganz gut. Nur seit exakt einer Woche ist tagsüber der Wurm drin. Heute war es ganz besonders extrem:
Sie findet einfach nicht in einen tiefen Schlaf, obwohl sie schrecklich müde ist.

Normalerweise schläft sie entweder auf Papas Bauch ein und wird dann in ihr Beistellbett gelegt oder aber ich lege sie müde in ihr Bettchen und lege dann noch ein bißchen die Hand auf ihren Kopf.
Das klappt beides meistens recht gut.

Nun klappt seit einer Woche aber gar nichts mehr. Heute morgen hat sie beim Spaziergang 30 min geschlafen und im weiteren Tagesverlauf vielleicht 2x10 Min im Bett.

Sie erschrickt sich dann offensichtlich jedes Mal und fängt an zu weinen. Auch auf unserem Bauch schrickt sie zusammen.
Ich Habe das Gefühl , dass sie schlafen will, aber sie schafft es einfach nicht einzuschlafen.
Generell ist sie vermehrt quengelig.

Wir haben das Buch "Ohje, ich wachse" hier zuhause. Mein Freund ist froh, dass das Problem jetzt einen Namen hat (Wachstumsschub) und ich frage mich ob da nicht mehr dahinter steckt und wie wir ihr das Einschlafen erleichtern können.

Vielleicht habt ihr Ideen und Tipps

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Erstmal herzlichen Glückwunsch zu eurer Tochter :-)

Das Phänomen Wachstumsschub hat uns auch lange begleitet (zum Glück nur bis zum 26 Wochen Schub). Die kleinen nehmen einfach immer mehr wahr von ihrer Umwelt und verarbeiten das... Der tagschlaf war (und ist es mit 10 Monaten teilweise noch) sehr anstrengend und meistens nur die typischen 30 Minuten.

Was bei uns geholfen hat war viel Körpernähe. Im Tragetuch hat meine Tochter am besten geschlafen tagsüber oder eben manchmal im Kinderwagen. Hast du ein Tuch/Trage? Vllt schläft sie darin besser und du hast trotzdem die Hände frei für alles.

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Meine Kleine ist auch 5 Wochen alt und schläft tagsüber so gut wie gar nicht! Außer, wenn wir spazieren gehen oder im Auto unterwegs sind, da schläft sie entweder im Kinderwagen oder in der Babyschale... Dafür haben wir nachts überwiegend Ruhe - toi toi toi #pro

Das mit dem unruhig sein und quengeln kann tatsächlich vom Schub kommen - hatten wir die letzten Tage auch und siehe da, seitdem wirkt sie viel aktiver, lacht und "unterhält" sich mit uns #verliebt

LG Leandra

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Ihr könntet versuchen, sie mit einer dünnen Decke zu pucken, also ganz fest einzuwickeln. Das "Erschrecken" hört sich für mich so ein bisserl nach Moro-Reflex an. Der wird durch das Pucken unterbunden. :-) Schau doch mal im Internet, da gibt es Anleitungen oder lass es dir von deiner Hebamme zeigen.

Wenn es geht, kannst du sie auch ins Tragetuch nehmen. Meine ratzt da stundenlang drin und sollte ich unterwegs sein und stillen müssen, dann geht das da drin problemlos. :-)

Ich hoffe, das hilft dir irgendwie weiter :-)

LG
Sonja

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Hier meine Theorie dazu:
http://www.urbia.de/forum/9-baby/4728167-wie-kriegt-man-das-hin/31648315 http://www.urbia.de/forum/9-baby/4734507-baby-weint-waehrend-es-trinkt/31718413
Von der Theorie mit dem "Wachstumsschub" halten nicht alle Eltern was und ich bin auch von der Sorte, die eher glaubt, dass mehr dahinter steckt.

Wenn man dringend aufs Klo muss, kann man nicht ruhig schlafen. Probier mal aus, das Gegenteil zu beweisen. Wenn du meinst, dein Kind muss nicht aufs Klo, wenn es unruhig wird und nach dem Stillen, und meine These wäre Blödsinn, dann beweise es, indem du ihr die Windel abnimmst und über das Waschbecken hältst, so wie von mir beschrieben. Wenn deine Meinung stimmt, wird sie nicht machen, wenn meine These stimmt, wird sie machen und sich danach beruhigen. Aber du musst ihr die Windel abnehmen, sobald sie anfängt unruhig zu werden, nicht zu lange warten, denn wenn man sich aufregt, kann man sich auch nicht entspannen und aufs Klo gehen.

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Naja die Kacka-Theorie klingt sehr plausibel... nur hackt die etwas. Den die meisten Babys habeb Phasen wo sowas zunimmt und dann wieder normal wird und komischerweise plus minus weniger Tage ist es bei vielen babys die selbe Zeitspanne. Gibt natürlich auch Ausnahmen weil jedes baby hat andere Belastbarkeitsgrenzen. Auch kann ich mir nicht vorstellen das die beschriebene Unruhe ganztags tagsüber mit querliegender kacke zu erklären ist. Meiner kackt meist während oder direkt nach dem stillen und Blähungen kann ich auch unterscheiden. Da er morgens so unruhig is... quengeln. .. pupsen... schlafen und das im 5 minutentakt über ne Stunde. Meiner is derzeit im 8 wochenschub... auch wenn er erst 7 Wochen alt ist. Die Schübe haben immer ne Toleranz von einer Woche vor oder zurück. Komischerweise schläft er besser wenn man ihn durch tragetuch oder babytrage rumträgt andernfalls dauert es ewig bis er schläft. Klar wird man unruhig bevor mal auf Toilette muss etc aber das ist nur eine kurze Unruhe von welcher meiner nicht mal wach wird. Er nörgelt dann im schlaf bis der pups kommt und schlummert dann friedlich weiter.... kacken tut er praktisch nie beim schlafen sondern meistens ums Essen herum.

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Wie alt ist dein Kleiner denn? Je jünger das Baby, desto eindeutiger zeigen sie an, wann sie müssen. Wenn dann nie jemand auf ihre Zeichen reagiert und den Po frei macht, ist klar, dass sie die Zeichen irgendwann sein lassen und sich ihrem Schicksal fügen und kommentarlos in die Hose machen. Wenn du um etwas bittest und alle ignorieren dich, wie oft würdest du nachhaken?

Der Unterschied ist, dass von Beginn an abgehaltene Babies alles rauslassen, wenn sie auf dem Töpfchen sitzen. Sie entspannen sich und bleiben so lange ruhig sitzen, bis nichts mehr drückt. Ein Baby, das 24 Stunden Windeln tragen muss, versucht, möglichst lange einzuhalten, denn vielleicht kommt ja doch irgendwann der Moment, an dem der Po frei ist (das ist dann der berühmte Moment, bei denen die Babies auf dem Wickeltisch lospinkeln, sobald die Windel ab ist. Passiert bei fast allen Babies in den ersten Lebenswochen, hat erschrecktes Gekreische der Eltern und einen Mordsschrecken beim Kind zur Folge, woraufhin es lernt, dass es wohl doch nicht pinkeln soll, wenn der Po frei ist...). Die vollgewickelten Babies entspannen also nie und lassen nie alles raus, was geht, sondern immer nur soviel, wie sie gerade nicht mehr zurückhalten können. Sprich, sobald die Windel gewechselt ist, beginnt der Bauch schon wieder zu kneifen. Die Babies haben einfach immer einen vollen Darm. Gegen Abend kommt für sie der Stress hinzu, dass sie gerne schlafen wollen, das geht aber mit vollem Darm nicht so gut. Außerdem wissen sie, dass sie dann im Tiefschlaf entspannen und dann das ganze Bett vollmachen. Viele Eltern berichten davon, dass ihre Kinder erst nach dem großen Geschäft um 2 Uhr morgens ruhig schlafen können. Wenn dein Kind es anders macht, sei froh drum, meine beiden Großen (nicht abgehalten) habe ich die ersten drei Monate immer morgens um 3 gewickelt und oft komplett umgezogen, weil durch die Menge und die Kraft, mit der alles rausgedrückt wird, alle Windeln kapitulieren. Bei meinem Kleinen habe ich von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen (ich glaube es waren 4) nie nachts gewickelt. Er ist abends vor dem Schlafengehen noch einmal aufs Töpfchen und hat dann geschlafen. Morgens nach dem Aufwachen hat er dann wieder gemacht und dann auch ziemliche Mengen, aber immer ins Töpfchen und ich musste ihn nie komplett umziehen, weil die Windel gesprengt worden wäre. Tagsüber hat er dann meistens zu den Mahlzeiten nochmal gemacht, so wie du es auch beschreibst. Und so funktioniert das Abhalten auch. Es gibt typische Situationen, in denen Babies müssen und in denen sie Bescheid geben, durch Unruhe, Strampeln und Gejammere: nach dem Aufwachen und während oder nach dem Trinken. Wenn man zu diesen typischen Situationen die Windel abmacht und abhält, hat man mit Sicherheit ein viel zufriedeneres Baby und spart sich eine Menge Probleme mit z.B. Dreimonatskoliken, Schreibaby, Verstopfung, Dauerstillen am Abend, Brustschimpfphase, Einnässen, Kloverweigerung. Dass man Wachstumsschübe identifizieren kann und damit eine Reihe dieser Probleme ebenfalls plausibel erklären kann, will ich gar nicht in Abrede stellen, denn da alle unsere Babies vollgewickelt werden, sollten sie auch ähnliche Reaktionen darauf zeigen. Nur: wie kannst du zeigen, dass der Wachstumsschub die Ursache (!) für die Probleme ist? Vielleicht fallen zwei unabhängige Entwicklungen regelmäßig zusammen, sie stehen aber in keinem ursächlichen Zusammenhang? Kleines Beispiel: bei der Inspektion des Autos nach einer gewissen Laufleistung muss die Klimaanlage gewartet und muss das Öl gewechselt werden. Die Wartung der Klimaanlage ist aber nicht der Grund für den Ölwechsel, sondern der Grund dafür ist die Laufleistung, sprich das Alter des Autos. Ob meine These richtig oder falsch ist, kann jede Mutter mit einem Neugeborenen ziemlich leicht nachprüfen, indem sie sobald wie möglich nach der Geburt anfängt, ihr Kind auf die von mir beschriebenen Verhaltensweisen hin abzuhalten. Solange das Kind noch Probleme mit "Dreimonatskoliken" zeigt, bin ich mir ziemlich sicher, dass das Abhalten eine Verbesserung der Situation bewirkt. Und bis zur Mitte des ersten Lebensjahres zeigt das Baby insbesondere nachts im Halbschlaf an, wann es muss, indem es unruhig wird und beide Beine zum Bauch zieht. Wenn man das Baby daraufhin hochnimmt und abhält, wird es im Halbschlaf pinkeln und danach sofort weiterschlafen. Wenn man es nicht hochnimmt und abhält, macht es im günstigsten Fall irgendwann in die Windel und schläft weiter, allerdings gibt es offensichtlich viele Kinder, die davon richtig wach werden und dann die Nacht zum Tag machen. Dass dein Kind morgens unruhig ist, könnte damit zusammenhängen, dass er den Darm voll hat und gerne alles rauslassen würde. Probier doch einfach mal aus, ihn bei den ersten Anzeichen von Unruhe abzuhalten. Solange er ruhig in Abhalteposition verbleibt, ist er noch nicht fertig, wenn er fertig ist, wird er versuchen sich durchzustrecken. Und auch die Blähungen werden weniger, weil die Babies alles (!) rauslassen, vor allem die Luft. Das Gas entsteht bei der Verdauung im Darm, es wird nicht geschluckt und gelangt in den Darm, sonder es gibt Bakterien im Darm, die für die Verdauung zuständig sind und die produzieren dabei Gas, und dieses muss raus. Wenn das Baby aber ständig befürchten muss, dann in die Hose zu machen, wird es sich auch die Gase verdrücken und das macht Bauchschmerzen. Dass Babies beim Tragen schlafen, hat seinen Sinn, denn als Traglinge waren sie immer bei der Mutter, egal ob diese auf Wanderschaft oder bei der Arbeit war. Der Mensch ist noch nicht lange sesshaft und selbst bei vielen sesshaften Völkern werden die Babies bei der Feldarbeit auf dem Rücken getragen. Nur bei Pausen konnte das Baby also versorgt werden, während Tragen bei Bewegung der Mutter deutlich signalisiert, dass es jetzt nicht versorgt werden kann und schlafen angesagt ist. Sobald die Mutter eine Pause einlegt, die Bewegung also aufhört, kann Baby aufwachen. So machen es unsere Babies heute auch noch.

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Hi,

es hört sich wirklich stark nach dem 1.Schub an.

Was uns immer hilft,wirklich akzeptieren und fürs Baby da sein.Einfach weiter machen wie immer.

Auch die Phase geht vorüber :)

Lg und viel Kraft

Ach ja und herzlichen Glückwunsch noch :)

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Das Buch hab ich auch und klingt sehr danach. Nachts schläft sie aber? Nimm ein Tragetuch oder ne babytrage (ich kann da die ergobaby empfehlen die is sowohl für den elterlichen rücken als auch den babyrücken ideal... auf keinen Fall chicco... babybjörn oder andere tragen mit schmalen Steg und wo der rücken durchgedrückt wird! Wurde auch erst kürzlich aufgeklärt) das gibt ihr wieder das Gefühl im Bauch zu sein und sie Finder eventuell leichter in den Schlaf und schläft länger. Und nicht beirren lassen die ersten Sekunden und Minuten plärren sie darin weil es einfach n gefummel is mit dem anlegen. Tragen fördert das Urvertrauen... hält die Kinder ruhig und man kann selbst viele Dinge im Alltag machen weil freie Hände. Mein frischluftfanatiker is n absolutes Klettenbaby und babytrage etc is echt gut um ihn ruhig schlafen zu halten und gleichzeitig beim spazieren frische Luft zu atmen.

Lg Küken mit Kuba

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Pucken, dunkler Raum auch am Tag und MyHummy läuft mit Föngeräusch oder Wellen.
Seit wir das machen schläft unsere Tochter mehr als ihre üblichen 10-20 Minuten.
Allerdings schläft sie auf den Tag verteilt auch nicht mehr.

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