Rota-Virus - was zu essen geben???

Hallo Ihr Lieben,

Felix (9 Monate) hat seit Mittwoch das Rota-Virus (Magen-Darm-Virus). Er hat seitdem Durchfall wie Wasser, so ca. 4 x am Tag. Die Kinderärztin sagte, dass kann, wenn man Pech hat, bis zu 14 Tagen dauern. Felix bekommt nun Heilnahrung, die er allmählich nicht mehr sehen kann. Die Kinderärztin sagte, er könne tagsüber auch Kartoffelmus essen, am Laugenbrezel knabbern o.ä. Wichtig wäre nur, dass er am Tag so 1 Liter Flüssigkeit zu sich nimmt, damit er nicht austrocknet. Eben habe ich noch mit meiner Heilpraktikerin telefoniert, die sagte, ich könnte ihm auch Reis oder Reisschleim geben. Aber...wie mache ich Reisschleim?? Ich habe Reisflocken zuhause. Wird es daraus gemacht?? Oder hat jemand noch einen anderen Tipp, was ich Felix in der jetzigen Situation noch geben könnte?

Danke und liebe Grüße

Claudia (auch mit Fieber und Durchfall), Tim (13 Jahre, der sich heute morgen auch schon erbrochen hat :-%) und Felix (9 Monate) ...der uns den ganzen Kram hier angeschleppt hat #heul

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Hallo Claudia,
habe mal etwas gegooglet:
Wie wird eine Magen-Darm-Infektion behandelt?

Da die meisten Magen-Darm-Infektionen von allein ausheilen, ist die Therapie vorwiegend symptomatisch. Das heißt, vor allem die Anzeichen der Krankheit werden behandelt, nicht aber die Ursache. Der Arzt kann Medikamente gegen das Erbrechen oder das Fieber verschreiben und eine Diät verordnen.

Zunächst wird der Arzt aber Ihr Kind gründlich untersuchen und nach der Ursache von Erbrechen und Durchfall forschen. Stellt er eine Magen-Darm-Infektion fest, wird er Ihnen raten, dem Wasser- und Elektrolytverlust entgegenzuwirken. Der Arzt wird Ihrem Kind daher eine Rehydratationslösung verschreiben, die die Flüssigkeitsverluste ausgleichen soll.

Mittel, die den Stuhl fester machen, dürfen Kindern und Babys nicht gegeben werden, da die krankheitsauslösenden Bakterien oder Viren nicht im Darm festgehalten werden sollen. Wichtig dagegen ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Erscheint der Körper Ihres Kindes bereits stark ausgetrocknet, wird der Arzt Ihrem Kind Blut abnehmen und den Urin testen lassen, um den Wasserverlust anhand verschiedener Werte abschätzen zu können. Gegebenenfalls wird er Ihr Kind in ein Krankenhaus einweisen, wo es über eine Infusion eine Elektrolytlösung erhält, bis die Werte wieder ihre normale Höhe erreicht haben.

In der Regel ist eine Antibiotika-Behandlung bei Magen-Darm-Infektionen nicht notwendig. Es gibt aber Ausnahmefälle, in denen Antibiotika verschrieben werden: z. B. Babys mit Magen-Darm-Infekten und bei Typhus, Cholera oder Amöbiasis.

Bei Komplikationen wie Gelenkentzündungen, Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung wird das Kind im Krankenhaus behandelt und erhält dort über den Tropf Antibiotika.



Was können Sie selbst tun?

Hat Ihr Kind keinen Appetit, achten Sie darauf, dass es ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Geeignet sind z. B. Fruchtschorle (Wasser gemischt mit wenig Fruchtsaft), Wasser oder Tee mit einer Prise Salz und einem Teelöffel Traubenzucker. Auch Suppe, Reisschleim oder Kindercola haben sich bewährt. Kohlensäurereiche Getränke sollten Sie eine Weile im Glas stehen lassen, damit die Kohlensäure sich verflüchtigen kann. Wenn Ihr Kind häufig erbricht, geben Sie ihm die Flüssigkeit in kleinen Mengen - auch löffelweise - etwa alle zehn Minuten.

Ist Ihr Kind geschwächt, lassen Sie es sich hinlegen. Stellen Sie eine Schüssel bereit, in die es gegebenenfalls erbrechen kann. Wischen Sie Ihrem Kind mit einem feuchten, kalten Tuch das Gesicht ab, um es zu erfrischen. Wenn es in der Lage dazu ist, sollte es sich zwischendurch den Mund ausspülen. Das hilft gegen den üblen Geschmack.

Nach sechs bis acht Stunden ohne Nahrungsaufnahme sollten Sie Ihrem Kind etwas zum Essen anbieten. Geeignet sind z. B.: Zwieback, Kekse, Salzstangen, Nudelsuppe, Karottensuppe, geriebener Apfel mit Banane, Weiß- oder Knäckebrot, Kartoffelbrei oder Nudeln mit Soße. Generell gilt: Keine fetten Speisen, Süßigkeiten und unverdünnten Fruchtsäfte. Bei Babys kann die Milch mit Tee verdünnt werden. Zunächst im Verhältnis 1:1, später im Verhältnis 2:1.

Nimm Dir am besten was zu deinem Sätzen Altersmässig passt.
Gute Besserung in Dein Krankenlager.
LG Jana & Co.

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Hallo Jana,

uiiii, danke für Deine Mühe!!

Gruß

Claudia und virusverseuchte family

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