Wie habt ihr euch so gefühlt nach der ersten Woche zu Hause?

Hallo ihr Lieben,

mich würde mal interessieren, wie ihr euch so gefühlt habt nach einer Woche mit Euren Schatzis zu Hause?

Ich muss sagen, ich kann es noch gar nicht richtig genießen. Eigentlich kaum :-( Ich habe so viel damit zu tun, zu verarbeiten, dass jetzt wirklich alles ganz anders ist und auch nicht gerade ein einfacher neuer Alltag, so dass ich häufig ziemlich traurig bin und mich einsam fühle obwohl ich auch mal Besuch bekomme und mein Mann ja auch ab abends da ist... Aber die Partnerschaft ist natürlich auch so krass anders und ich vermisse ihn irgendwie total, auch wenn er da ist #heul

Der Kleine ist total süß, aber ich kann es gar nicht richtig genießen, hab dauernd Angst, dass er wieder weint und ich nicht weiß warum oder dass ich nachts wieder stundenlang wach bin.

Wann wird man denn relaxter, wann wird es mehr Alltag und wann kann man sich denn richtig an der neuen Situation erfreuen ohne dass man so oft traurig ist? #schmoll

Vielen lieben Dank für Eure Antworten und bitte keine bösen Kommentare... #blume
Eure Sylke

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hey sylke,
also erstmal Kopfganz arg Nach oben cih drück dich das wird schon wieder es kann natürlich eineleichte wochenbettdepression #kratzbei dir im anmarsch sein also rede #schmollmit deiner hebamme und auch fraunearzt wenn du nochmal hin mußt... weil das kann man behandeln bevor du mächtig in letargie verfällst.
für mich war es auch irgendwie hmm naja jetzt bist du zuhause leon ist fast 8 Mo alt und ich habs bis jetzt immer noch nicht ganz verstanden das ICH ja MAMI bin und für IHN sein ein und alles...
lass dir zeit mene schwester sagt immer sie hat über ein jahr gebraucht bis sie einigermassen wieder die war die sie kannte.. und was partnerschaft angeht wenn er dich soweit als mögl unterstützt das wäre gut mein freund hat von dem nix blicken lassen werder mal die spülmaschine ausgeräumt noch hat er nicht mal nachgefragt ob ich heute schon etwas gegessen habe und das war heavy... :-[aber es hat doch funktioniert... ich war recht asugelaugt auch heute manchmal abetr ich liebe meinen spatz und glub mir den meistén müttern geht es erstmal mächtig an die substanz nicht nur die geburt sondrn vorallem die nexte zeit danach laß dir zeuit gib dir und deinem körper zeit für die umstellung un d gestehe dir hilfe von ausen zu wenns daheim nicht klappt der eine brauchts halt der andere kANNS ALLEINE... alles liebe#liebdrueck und gute viele mütter meinen es sei tabu ;-)auch über die schlechten#heul seiten des mutterwerdens und seins zu sprechen aber das macht es noch komplizierter wenn jeder sein LEID #schocknur verschweigt also #blarede darüber ... grüßle

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Hallo Sylke,

ich kann dich gut verstehen. Ich hatte auch ganz viel Angst als ich nach 1er woche kkh ploetzlich mit dem kleinen nach hause wollte/sollte :-). Ich war sehr froh, dass mein Freund meine angst erkannt hat und das runder an sich gerissen hat... naja, das ging schnell vorbei, denn jetzt muss ich alles alleine machen :-). Aber so ist das. Was ich sehr schoen fand, war, dass sich mein Freund die 1. wo komplett und danach eine wo. halbtags freigenommen hatte, denn schliesslich ist das ja unser kind und nicht nur meins/deins!

partnerschaft und kind geht aber schon. irgendwann muss der kleine ja auch mal schlafen und dann muss man die zeit fuer sich zu zweit nutzen!!! auch mal den partner darauf ansprechen. die beduerfnisse nach geborgenheit, etc. aeussern, oder???

das mit dem angstgefuehl vor dem naechsten schreien hatte ich auch. mein freund ist nach 4 wo. fuer 1 wo. auf dienstreise gewesen und das war fuer mich echt horror, weil ich so eine angst vor dem weinen hatte ABER alles wird besser! sag ich dir. wenn pascal jetzt weint (14.wo.) weiss ich meist, was ihm fehlt und meistens ist ihm nur langweilig oder er ist muede oder hungrig. also, das gibt sich schnell und wenn du weisst, was dein kleiner will, dann ist das alles nicht mehr so schlimm. also relax ein wenig.

noch ein tipp am rande! tu auch was fuer dich! goenn dir auch mal ne auszeit und wenn es nur ein kinobesuch mit ner freundin oder eine massage ist. was meinst???

sei #liebdrueck
Manuela und Pascal (der schlummert und so langsam die zaehne wachsen laesst #kratz)

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Hallo Sylke,

Kopf hoch, das wird schon. Ihr braucht doch noch Zeit um euch aneinander und an die neue Situation zu gewöhnen.
Mir ging es am Anfang (d.h. die ersten sechs Wochen) ziemlich mies. Ich habe viel geweint und kam überhaupt nicht damit zurecht, dass von heute auf morgen ein kleines Baby da ist und Tag und Nacht meine Aufmerksamkeit fordert. Ich habe meinen Mann vermisst, unsere Zweisamkeit und die Nähe zu ihm.

Dann kamen meine Stillprobleme dazu und der Schlafentzug. Ich habe wirklich jeden Tag geweint, meistens wenn mein Mann abends nach Hause kam.
Ich kam im Haushalt zu gar nichts, habe nicht gekocht, nicht geputzt - gar nichts. Es ging einfach nicht. Ich war so fertig und müde. Ich musste meine ganze Energie dafür verwenden, mich um Max zu kümmern.

Dann habe ich nach sechs Wochen abgestillt und von da ab ging es besser. Ich habe mich nie so ganz mit dem Stillen anfreunden können, habe mich unwohl gefühlt, obwohl ich eigentlich ein halbes Jahr voll stillen wollte.

Wie du siehst, bist du nicht allein mit den anfänglichen Problemen.
Aber ich verspreche dir, dass es besser wird. Mittlerweile ist mein Kleiner ein halbes Jahr alt und alles hat sich eingespielt.

Versuch, so oft wie möglich zu schlafen oder auszuruhen und vergiss den Haushalt. Das Wochenbett dauert sechs Wochen. Schon dich einfach, das ist wichtig, und nimm dir viel Zeit, um deinen Kleinen kennenzulernen.

Liebe Grüße und nicht verzweifeln.

Alles wird gut.

Tina + Max (*13.09.05)

4

Hallo Sylke!

Deinen Beitrag könnte ich so unterschreiben! Die erste Woche war geprägt von Traurigkeit, Verarbeitung, Einsamkeitsgefühlen (obwohl mein Partner auch ständig da war!) und Angst vor dem nächsten Geweine.....#gruebel ABER: es wird besser! Zwar nicht schlagartig und noch heute (meine Kleine ist fast 9 Wochen alt), kommen diese Gefühle hoch, aber an manchen Tagen bin ich ganz relaxed, langsam kennt man seine Pappenheimer und ihre Marotten (damit meine ich das Baby und den Partner;-)), dann kommen aber auch wieder Rückschläge #schwitz. Da müssen wir wohl durch....aber die schönen Momente werden immer häufiger, das ist garantiert!

Also, keine Panik, Augen zu und durch und öfter mal in Gedanken kleine Fantasiereisen machen (nach dem Motto, ich stelle mir jetzt vor ganz allein in Paris zu sein, was mache ich da...). Bei mir hilft's!

Liebe Grüße und Kopf hoch!

Helene

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Hi,

also.. mein Mann war 1 Woche zu Hause, dann musste er wieder arbeiten (Inventur im Hotel).

Die Woche wo mein Mann noch zu Hause war ging es so.. aber die erste Woche alleine fand ich grausam. Ich war am heulen, wenn mein Mann nach Hause kam. Alles lag im KiZi durcheinander. Der Zwerg wollte NUR getragen werden und hat kaum geschlafen. #schmoll

Dazu war ich total übermüdet, noch nicht ganz vom KS erholt und der Weihnachtsstress tat sein Übriges dazu..

lg

Melli

6

Laß dich mal #liebdrueck
Alles wird wieder besser. Das ist jetzt ganz normal, dass du traurig bist und natürlich auch geschlaucht. Du hast gerade erst ein Baby zur Welt gebracht, das war eine enorme Leistung und keine Geburt geht an einer Frau spurlos vorüber. Das mußt du dir unbedingt vor Augen halten. Außerdem toben noch die Hormone in dir und da ist Frau halt auch näher am Wasser gebaut und Traurigkeit stellt sich schneller ein. In ein paar Tagen hast du sicher schon ziemlich schnell heraus gefunden, warum dein Baby weint und du kannst es dann auch schnell beruhigen. Wenn du ganz unsicher bist und überhaupt nicht weiter weißt, ruf deine Hebamme an, die bei dir die Nachsorge macht. Dafür ist sie da und sie ist dir bestimmt nicht böse wenn du mehrfach bei ihr anrufst.
Wenn dein Schatz erst mal ein bißchen älter ist, sieht die Welt auch schon wieder besser aus. Bis dahin lass dir helfen! Das ist ganz wichtig, damit du nicht unter gehst. Hast du deine Mama in der Nähe oder die Schwiemu (die hoffentlich nett ist) oder eine gute Freundin die dir mal unter die Arme greifen kann? Oft hilft es schon mal in Ruhe zu duschen oder mal eine Stunde schlafen zu können. Da findet sich bestimmt jemand, der den Kleinen mal eine Runde um den Block schiebt.
Wenn der Kleine älter ist, nehmt euch regelmäßig einen Babysitter. Am besten einmal die Woche, wenn das nicht geht alle 14 Tage. Damit ihr einen Abend nur für euch als Paar habt. Geht ins Kino oder essen oder besucht Freunde oder geht einfach in Ruhe spazieren. Hauptsache ihr vergeßt euch als Paar nicht. Denn obwohl ihr ja nun Mama und Papa seid, seid ihr auch immer noch ein Liebespaar. Leider geht das im Chaos oft unter.
Du mußt nicht perfekt sein und alles was du tust wird von deinen Mutterinstinkten geleitet. Vertrau ihnen und habe Geduld mit dir selbst.

Alles Gute
Tina mit Marten (6J.) und Jan (6 Monate)

7

Hallo Sylke,
so ging's mir die ersten Wochen auch, aber es wird tatsächlich irgendwann besser. Ich hatte riesen Probleme damit, dass mein ganzes Leben plötzlich Kopf stand und ich ständig hilflos war, nicht wusste was mein Kleiner will und er nur gebrüllt hat. Ich hab in den ersten Wochen dauernd geweint und hatte das Gefühl, dass die ersten Monate, nach denen alles besser werden soll, nie vorbei gehen. Nach 8 Wochen hatte er das erste Mal einen Tag, an dem er nicht nur geweint hat und am nächsten war wieder alles beim alten #heul.
Aber solche schönen Tage kamen mit der Zeit immer öfter und dann sind auch die schlechten Tage (an denen ich auch heute noch weine) leichter zu ertragen.
Wenn's mal ganz schlimm ist, gibt es homöopathische Tropfen (Zinkum valerianicum), die lassen's einen besser aushalten.

Halt die Ohren steif #hasi

Steffi mit Lukas (3 Monate)

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Hallo ihr Lieben,

1000 Dank für Eure Antworten! Ihr habt mir wirklich wieder total Mut gemacht. Es ist gut zu wissen, dass es anderen ähnlich ging und die Versprechen, dass es besser wird, sind total super!

Ich glaube, ich merke ja auch schon die Verbesserungen. Gerade war ich mal 20 Minuten alleine draußen spazieren, das hat total gut getan. Dann habe ich mir noch eine Milchpumpe bestellt, damit ich in Zukunft auch ein bißchen unabhängiger bin wenns mal sein soll.

Und ich habe vorhin mit meinem Sohni-Schatzi richtig doll geknuddelt, das habe ich bisher selten, weil ich so mit mir beschäftigt war. Das hat ihm total gut gefallen und ich fands auch super-schön!! Ich hab ihn richtig durchgeknuddelt, abgeknutscht und an ihm rumgespielt und er war total selig und ist danach ganz fest eingeschlafen. Ach war das schön :-D

Es ist ja auch normal, dass man im Wochenbett solche Gefühle hat und sie werden auch ganz sicher ab und zu wieder kommen, aber ich weiß jetzt, es ist normal, es geht anderen auch so und ich darf auch traurig sein.

Also vielen Dank nochmal, Mädels, für eure langen Antworten! Ich werde mir alles mal ausdrucken und für schlechte Zeiten hinlegen! :-)

Viele liebe Grüße & Alles Gute für Euch!
Eure Sylke

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Hallo Sylke,

meine Kleine ist jetzt fast 9 Monate. Ich genieße jeden Tag, freue mich schon morgens, wenn ich die Augen aufmache und überlege, was sie wohl diesen Tag wieder alles macht #huepf#freu#huepf.

ABER das war nicht immer so #schmoll. Ich war nach einem KS #heul (BEL) eine Woche im Krankenhaus. Da war alles #pro. Ich hatte immer jemand, den ich fragen konnte. Die Schwestern und Kinderärzte waren super nett und haben geduldig meine Fragen beantwortet. Ich konnte mein #baby abgeben und nachts schlafen. Aber dann zu hause... Es war keiner da, mein Mann mußte arbeiten, mit meinen Schiegereltern verstehe ich mich nicht sonderlich, meine Eltern und Freundinnen wohnen 200 km weit weg. Und ich war zu hause mit einem kleinen weinenden Wesen :-(. Ich hatte Angst, ich war allein, ich war hilflos. Sie hat geschrieen, ich wußte nicht warum... Ich fühlte mich als schlechte Mutter #schock#heul#schock. Aber nach 2 - 3 Wochen haben wir uns richtig "angefreundet". Es lief super. Ich wußte, was sie will, sie hat weniger geweint, wir hatten einen super Stillrythmus... Ich war wieder zufrieden und eine stolze Mutti, die mit #hund und #baby stundenlang spazieren gegangen ist

Kopf hoch Sylke #liebdrueck#liebdrueck#liebdrueck, das gibt sich. Gib Dir und Deinem Kleinen etwas Zeit, Euch richtig aneinander zu gewöhnen. Nach ein paar Tagen seid ihr ein eingespieltes Team und Du kannst das Muttersein genießen.

#liebe Grüße

JANA + schlafender #sonnenschein 07.07.05

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