Muss noch jemand mit Salbutamol inhalieren?

Hallo

Ich komme grad wieder mal mit Nele vom Kinderarzt. Ich war letzte woche schon zur u5 und da meinte die Ärztin Neles bronchien sitzen wieder zu und wir sollen 3 mal Täglich inhalieren. Hm ok sie hatte zwar keinen Husten aber wir haben inhaliert.

Seit gestern hat sie nun Husten dazu bekommen und der Kinderarzt sagte grad wir sollen jetzt alle 4 std. inhalieren.

Aber ich bin ein bischen skeptisch, sie ist doch noch klein und dann so oft ein Medikament?! hmmm
Der Kinderarzt sagt das muss sein, sie neigt zu (jetzt hab ich doch noch das Wort vergessen #aerger, ich glaube festsitzenden???) Bronchien.

Bitte keine Vorwürfe dass ich meinem Kinderarzt nicht glaube, ich glaub ihm, aber auf der anderen Seite ist sie ja noch mein kleines Baby. Also bitte nicht falsch verstehen.

Vielleicht ein Silopo aber es gibt bestimmt noch mehr die so einen ärger mit den Bronchien haben und es wäre nett sich mal auszutauschen.

Lg

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huhu!
also, ich selber nehme salbutamol-spray bei bedarf. ich habe asthma und wenn ich schlecht luft bekomme, nehm ich das. aber da gibts sicher verschiedene dosierungen.
wenn du unsicher bist, ruf doch mal nen anderen kia an und hol dir ne 2. meinung ein!
lg julia

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Das ist kein Problem unsere Kleine hat jetzt auch die erste Bronchitis und wir müssen auhc 4 mal inhalieren mit Salbut...
Sie bekommt auch noch ein anderes Medikament.
Ich muss alle paar Tage zum abhören hin und dann wird das langsam reduziert (wirklich langsam ist sonst zu gefährlich das es wieder kommt)

Ich kenn das schon von unserer großen Tochter und bin darum nicht mehr ganz so dolle beunruhig.

Alles gute

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Hi,
unser Kleiner hatte in den ersten 2,5 Lebensjahren ca. 20 Bronchitiden. Seit dem wird es besser, die ABstände langsam.

Wir inhalieren seit der ersten mit Salbutamol und haben nur gute Erfahrungen damit gemacht (die erste hatte unser Kleiner mit 8 Wochen, bedingt durch den RS-Virus, und dann gleich eine Lungenentzündung dazu). Nebenwirkungen haben wir keine bemerkt, und das Mittel schlägt bei uns sofort an - und ganz ehrlich, wenn ich vorher ein eher blasses, schlaffes Kind habe, dem man einfach auf den ersten Blick ansieht, dass es nach dem Inhalieren besser Luft bekommt - dann nehme ich auch in Kauf, ein kleines Baby mit einem Medikament behandeln zu müssen.

Wobei ich auch sagen muss: wenn es nach einer Woche mit INhalieren immer schlechter wird statt besser würde unser Arzt den Therapieplan überdenken.

Das Maximum bei uns war bisher 4x täglich inhalieren MIT Medikament, und beliebig oft nur mit Kochsalz. Wir hatten bisher erst zwei Fälle, wo Salbutamol nicht ausgereicht hat - das eine war der erste Fall mit Lungenentzündung (wobei nach einmaliger Kortisongabe auch nur mit Salbutamol weitergemacht wurde), das andere Mal wurde ein zweites Medikament zum Inhalieren dazugenommen (Atrovent).

Wir fühlen uns bei unserem Arzt genau richtig, als Kinderpneumologe weiß er hoffentlich, was er macht.

Ist halt für Laien unmöglich, irgend etwas aus der Entfernung zu beurteilen. Aber vom Grundsatz her ist unser KiA auch von Inhalieren mit Salbutamol bei obstruktiver (=spastischer) Bronchitis überzeugt. Und wir auch - weil es hilft.

viele grüße
miau2

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Hi

Danke für deine Antwort. Inhaliert ihr immer auch wenn er akut nichts hat?

Ich frage weil wir vor 4-5 Wochen schon inhalieren mussten und ich nachdem der Husten weg war ich damit aufgehört habe ( aus unwissenheit) und letzte woche bei der u5 fragte die ärztin 3 mal nach ob ich noch inhaliere. Kam mir irgendwie komisch vor.
So als wenn sie erstaunt wäre das wir nicht mehr inhalieren, aber der arzt der das verordnet hatte sagte nicht wann wir damit aufhören sollen. Deshalb dachte ich einfach aufhören wenn der Husten weg ist.

Hmm, so langsam glaube ich das ist wiedergekommen weil wir zu früh aufgehört haben. mist

lg

6

Hi,
wir inhalieren nach Plan wenn es akut ist. Und schleichen das ganz langsam aus, wenn es besser wird.

Als Beispiel (natürlich nicht für Euch zu übernehmen, Dosierungen muss der Arzt festlegen): 4x mit 4 Tropfen bei akuter PHase. Wenn die Verengung weg sind (ob noch Husten da ist oder nicht tut nichts zur Sache - Salbutamol soll die verengten Bronchien, also das obstruktive, bekämpfen, und nicht den Husten an sich - wird ein Tag 3x mit 3 Tropfen, dann einer mit 2x mit 2 Tropfen, dann einer mit 1x mit einem Tropfen inhaliert. Also das ganze langsam ausgeschlichen.

Einen Rückfall hatten wir bisher noch nicht.

Über mehrere Wochen mussten wir noch nie inhalieren, und prophylaktisch verwenden wir das Medikament auch nicht - wenn wir unserem KLeinen bei "nur" Husten (ohne obstruktive Bronchitis) etwas gutes tun wollen inhalieren wir mit Kochsalzlösung pur. Oder (er ist inzwischen 3 Jahre alt, das ist natürlich auch nichts, was man auf eigene Faust machen sollte) mit Mucosolvan zum Inhalieren, das löst den Schleim und erleichtert das Abhusten - ist aber kein Medikament gegen verengte Bronchien.

Bronchitis und (stärkerer) Husten kommt bei uns nicht immer gleichzeitig. Wir hatten es schon oft, dass die typischen Atemgeräusche hörbar waren ohne dass unser Kleiner wirklich gehustet hätte. Trotzdem war es eine obstruktive Bronchitis. Umgekehrt haben wir (inzwischen) auch stinknormale Erkältungen mit Schnupfen und Husten ohne dass eine Bronchitis dabei wäre - dann inhalieren wir natürlich nicht mit Salbutamol.

Viele grüße
Miau2

5

Hallo pipers,

unser Kleiner aht auch ständig mit obstruktiven Bronchitiden zu kämpfen.
Der Höhepunkt war im September, da hatte der Zwerg eine o.Bronchitis, auf die sich eine Lungenentzündung gesetzt hat.

Im Krankenhaus bekam er Sauerstoff, Kortison i.V., ein Antibiotikum, Atrovent und musste alle zwei Stunden mit Salbutamol inhalieren.
Soweit ich weiß, ist Salbutamol das Mittel der Wahl, um schnell die Bronchien zu weiten.

Wir lassen den Zwerg immer, wenn er mal wieder akut Atemnot hat inhalieren.
Wenn er wieder mal einen Atemwegsinfekt hat, lassen wir ihn in der Regel drei Mal täglich inhalieren und schleichen dann langsam aus.
Ich kann verstehen, dass es dich beschäftigt deinem Kind solche Medikamente zu geben. Meine beiden Großen hatten auch nie Ärger mit den Bronchien und ich war auch erstmal verunsichert. Ich denke kein Arzt verschreibt so etwas leichtfertig, aber die Gefahr, dass sich solche Atemwegsinfekte festsetzen und chroisch werden ist wohl verhanden.
Ich denke, dass die Medikamente zum Inhalieren ein segen sind, weil sie wirklich schnell Hilfe leisten und ohne sehr große Nebenwirkungen direkt an Ort und Stelle wirken.

Gute Besserung
+
Schöne Weihnachten
440hz