Sättigungsabfälle

Hallo!

Ich weiß jetzt garnicht, ob ich im richtigen Forum bin.

Ich habe letzte Woche Mittwoch (27.7.) mein 4. Kind geboren. Es war eine Einleitung bei 37+6 wegen entgleisender SS-Diabetes.
Er wog 3190g, war 51cm groß und hatte 34cm Kopfumfang. Also alles normal.

In der Nacht nach der Geburt hat er viel Fruchtwasser gespuckt, sich daran verschluckt und dadurch nicht weitergeatmet. Seine Sättigung ging auf 68% runter. Richtig erholt hat er sich erst nach dem Absaugen und etwas O2-Vorlage. Er wurde dann gleich auf die Kinderintensiv verlegt.

Die ersten 1-2 Tage danach hatte noch hin und wieder Fruchtwasser und auch Milch gespuckt und musste danach noch stimuliert werden, damit er weiter atmet. Da sagten die Ärzte mir, es wäre so eine Nerv (Vagusnerv?), auf das das gespuckte treffen würde und dadurch würde ein Reflex ausgelöst werden, dass er die Luft anhält.

Dann hat er es ein paar mal im Tiefschlaf gemacht, aber das beim Spucken war weg. Dann fing es an, dass er es nur noch beim Trinken macht, sowohl an der Brust, als auch an der Flasche. Und auch am Schnuller. Nun sagten die Ärzt, es wäre eine Koordinationsproblem, dass würde er noch lernen und wollten ihn Dienstag entlassen. Leider hatte er in der Nacht von Montag auf Dienstag doch wieder einen Sättigungsabfall...

Seid dem hatte er es hin und wieder mal. Beim Stillen nicht mehr, aber wohl ein oder zwei mal an der Flasche. Wobei die Schwester ihn da nicht am Monitor hatte und es nur an seiner Gesichtsfarbe gesehen hatte. Da er aber öfters mal ein leicht gräuliches Munddreieck hat (wie sein großer Bruder und seine Schwester auch), hat das ja nicht immer gleich ein Sättigungsabfall zu bedeuten.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hatte er auch einen kleinen Abfall im Schlaf, da war er auf 82% runter, hat sich aber alleine erholt.

Es wurde in den ersten 2 Lebenstagen von ihm ein EEG, EKG und Herzecho gemacht. Alles ohne Befung. Am 4. Lebenstag wurde noch ein Herzecho gemacht, wieder alles ok. Gestern wurde noch ein EEG und EKG geschrieben, die Befunde erfahre ich wohl heute.

Ich habe den Ärzten schon gesagt, dass ich ihn eigentlich nur mit Monitor mit nach Hause nehmen möchte. Dieses müsste aber erst mit dem Chefarzt abgesprochen werden. Meine Angst ist halt, nur weil er es 3 Tage und 3 Nächte nicht macht, heißt es ja nicht, dass er es in der 6. oder 7. Nach zu Hause nicht noch einmal macht und dann würde ich es ohne Monitor nicht mitbekommen.

Hat das eine von euch schon durch?
Wie ist es bei euch gelaufen?

LG Sarah

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Hallo Sarah,

unser Kleiner wurde bei 37+5 per Kaiserschnitt geholt und musste auch auf Intensiv wegen Sättigungsabfällen.
7 Tage war er auf Intensiv und er musste so einen 48 Stunden-Test bestehen damit wir nach Hause durften.
Am Anfang hatte während des Schlafens und besonders beim Flaschetrinken und schnullern diese Abfälle bis 76 runter, man musste ihn auch noch anschupsen.
Mit den Tagen wurde es immer besser und gemäß Oberärztin durften wir dann auch nach Hause.
Sei Dir sicher die Ärzte entlassen Euch nicht bevor sie nicht sicher sind, dass alles ok ist!
Die ersten beiden Nächte zu Hause hatten wir wirklich Angst, aber das gibt sich, man darf sich nicht verrückt machen.
Diese Anfangsschwierigkeiten beheben sich wirklich von allein und die Kleinen haben das Problem nicht mehr, selbst das Schnullern ist bei uns gar kein Problem mehr.
Vertrau den Ärzten und Deinem Kleinen.

Übrigens einen Monitor wollen wir extra nicht, da man sich ja damit völlig verrückt macht, obwohls nicht nötig ist.

Alles Gute

Andrea

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