Pucken wie lange? Kind schon 4,5 Monate!

Liebe Mitmuttis, wer kennt sich von euch mit dem Pucken aus? Wir müssen unseren Elias (4,5 Monate) immer zum Schlafen pucken, weil er sonst nicht zur Ruhe kommt und auch ganz schlecht schläft. Er fuchtelt dann immer mit den Ärmchen rum und weckt sich selbst wieder auf. Gepuckt schläft er schön, aber so langsam fällt es mir immer schwerer, ihn zu pucken, weil es mir immer wie eine Freiheitsberaubung vorkommt. Elias ist ein sehr aktives Baby eigentlich und möchte auch gern an seinen Händchen saugen. Mein Kinderarzt und die Hebamme sagen, ich soll so lange pucken wie möglich, aber ich kenne kein Baby, das so lange gepuckt wurde. Was meint ihr dazu und wie kann ich ihn vielleicht entwöhnen? Oder soll ich einfach weiter machen, weil er ja dann super schläft? Bin für gute Tipps sehr dankbar! Kathi (Ach ja, ein frohes neues Jahr euch allen noch!)

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Hallo Kathi,

erstmal: Elias ist ein wirklich sehr schöner Name. Gefällt mir ganz gut. Mein Sohn ist jetzt 5 Monate alt, also fast genauso alt wie deiner. Das mit dem Pucken hab ich bei ihm nur ganz am Anfang gemacht, danach war er mir einfach zu zappelig. Es ist schon ein Kunststück ihn nach dem Baden in sein Handtuch zu wickeln, ohne dass er sich freistrampelt.

Also, vielleicht hilft es deinem Sohn, wenn du ihn abends zum Schlafen in einen Schlafsack legst. (Ich empfehle den von Tchibo, der ist gut und günstig und wächst mit bis 3 Jahre). Da sind seine arme zwar draußen, aber ich kenne das von meinem Sohn, dass er gerne mit den Händen vor dem gesicht rumspielt, oder an den Fingern lutscht, oder den Beißring hält und an dem rumlutscht. Natürlich bewegt er sich vorm einschlafen noch und gestern hat er richtig lange gebraucht, bis er endlich eingeschlafen ist, aber an manchen Tagen schläft er innerhalb von 5 Minuten ein.

Was das aufwachen betrifft, weiß ich keinen rat, mein Sohn wacht auch mindestens einmal pro nacht auf und möchte was essen. Gestern nacht hat er richtig schlecht geschlafen und hat sage und schreibe 3 Mal was gegessen!!! Das hat er schon lange nicht mehr gemacht und als er dann in der Früh quasi das 4. mal wach geworden ist und dann endgültig, hab ich zu meinem Mann gesagt: "So, du bist jetzt dran!" :-)

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Hallihallo,

unsere Maus ist jetzt etwas über 5 Monate alt und ich habe sie bis zur 12 Woche nachts gepuckt. Dann hat sie angefangen sich immer nachts aus der Wicklung zu befreien und dann wars mir mit der losen Decke auch zu gefährlich.
Seit dem ist sie im Schlafsack und schläft trotzdem nicht schlechter als vorher. Ich habe auch das Gefühl, das das lange Pucken bei ihr etwas die Motorik der Hände verzögert hat. Aber inzwischen ist sie im Greifen ganz fit. Wenn dein Sohn so unruhig schläft versuche es doch mal mit Lavendel. Es gibt da so kleine Lavendelsäckchen, die man ans Bett hängen kann. Vielleicht gibts auch noch andere Produkte bzw. Einsatzweisen (z.B. mit Öl oder Badezusatz). Das soll wohl ganz gut helfen. Ansonsten wird sich dein Sohn sowieso irgendwann daran gewöhnen müssen ungerpuckt zu schlafen.

LG und frohes Neues
Julia + Livia (23+2 Wochen)

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heute schon mal geschrieben:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=9&pid=11779416


lisasimpson

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hallo --

julian wirde bis 5 monate gepuckt, -- dann sind wir auf einen Schlafsack umgestiegen, bei dem die Armlöcher zugenäht waren, - weil er sich dermassen mit den händen selbst gekratzt und geweckt und gefuchtelt hat ...

erst mit 7 Monaten haben wir angefangen, die Löcher aufzumachen, zum einschlafen aber immer noch die Hände reingesteckt und 2-3 Wochen später konnten wir ihn dann auch mit Armen draussen hinlegen, ---

selbst wenn er mittags weinerig ist, übermüdet udn die Ruhe nicht findet stecke ich ihm manchmal noch wieder die Arme rein .. - er wuschtelt sie dann im schlaf einfach wieder raus ...

wäre dieser Weg vielleicht ne Idee für euch? -- bei uns hat dieser Übergang super geklappt...

lg
Tanja

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Ja, das klingt nach einer guten Idee! Manchmal ist es so einfach und fällt einem doch nicht selber ein... Vielen Dank! Kathi

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hallo,

bei meinem ersten kind habe ich erst mit 6 monaten angefangen zu pucken.
er schlief nachmittags immer nur eine halbe stunde, wachte dann auf obwohl er noch sehr müde war, dann schlief er drei stunden.
meine tochter (3 monate) pucke ich abends zum einschlafen.
wenn ich später selber ins bett gehe, wickle ich sie aus.
habe beim anblick meiner kleinen auch manchmal ein schlechtes gewissen.
auf der anderen seite, stopfe ich mir auch immer meine bettdecke unter meinen körper, bzw. wenn ich auf dem bauch schlafe, ziehe ich mir die oberen deckenzipfel ganz eng um meine schultern.
ein schönes gefühl ist es für die kinder sicher, wenn sie es mit sich machen lachen.
ich nehme übrigens immer ein elastisches spannbettlaken, das geht super.

lg antje

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