Interessantes zur Trennungsangst

Hi,

hier mal was interessantes für "Gleichgesinnte":



Wenn Baby die Mama nicht aus dem Auge lassen will (1) – Die Trennungsangst beim Baby

Um den achten Lebensmonat merken Mütter plötzlich was Neues: ihr Baby wird anhänglich und oft können sie nicht mal für wenige Minuten das Zimmer verlassen ohne dass das Baby dagegen laut protestieren würde. Auch beim Einschlafen melden sich oft plötzlich Probleme: das Baby, das bisher nach dem Schlaflied so schön brav alleine einschlief nachdem Mama das Zimmer verlassen hat, weint jetzt sofort sobald Mama nur in Richtung Tür geht. Was ist denn passiert? In diesem Alter erreichen die Kinder eine Reifestufe wo es ihnen klar wird, dass sie und Mama voneinander komplett unabhängige Personen sind. Und wenn es denn so ist, dann könnte Mama vom Baby weggehen. Sogar für immer. Diese Erkenntnisse –auch wenn sie vermutlich nicht direkt so bewusst ablaufen- verunsichern die Babys, auch wenn sie nie was erlebt haben was dafür einen Grund liefern würde. Die Kinder spüren wirklich eine Art Angst, wenn Mama plötzlich nicht da ist, oder gerade weggehen will. Und sie protestieren. Diese Phase ist normal, man nennt die Reaktion des Kindes Trennungsangst. Jedes Kind macht diese Phase durch, nur wie sie sich ausprägt, in welcher Form und wie lange sie dauert...ist bei jedem Kind unterschiedlich. Man kann diese Phase nicht nur verkürzen sondern auch erträglicher machen. Aber da man dazu viel Konsequenz braucht, ist es wohl fast zwangsläufig dass es ohne Tränen meistens nicht geht. Die Lösung liegt nicht darin dass man dem Baby den Schmerz von der Trennung erspart (auch wenn es nur für Mamas Toilettengang gilt). Wenn man versucht hinter dem Rücken des Babys hinauszuschleichen oder die Trennung hinauszuzögern bis man das Baby sowieso ablenken kann, dann wird die Phase für den Zwerg garantiert schwieriger. Denn mit so einem Verhalten bestätigen wir eigentlich genau das, wovor das Baby in diesen Wochen sehr viel Angst hat: „Wenn ich nicht aufpasse verschwindet Mama und ich bleibe hier alleine…“ Die Lösung des Problems liegt deshalb stattdessen eher darin dem Baby genau diese Angst möglichst schnell zu nehmen. Um dies zu gewährleisten sollten wie generell drei Maßnahmen folgen: 1. Wenn das Kind uns ruft weil es uns braucht, sollten wir sowohl tagsüber, als auch nachts schnell und ohne Zögern zur Stelle sein. 2. Wenn wir vom Kind weggehen, auch wenn wir es nur ganz kurz alleine lassen, bauen wir ein Ritual dazu auf. Nur so kann das Kind schnell lernen was Loslassen und Wiedersehen bedeuten. 3. Gewöhnen wir unser Kind an einen „Kuschelfreund“. Fortsetzung mit weiteren Details zu den drei Maßnahmen folgt...

Wenn Baby die Mama nicht aus dem Auge lassen will (2) – Was können wir tun?

Wie im Teil 1 des Artikels bereits erwähnt, die Phase der Trennungsängste beim Baby kann nicht nur verkürzt, sondern auch erleichtert werden. Dazu brauchen wir zwar –wie zu jeder Erziehungsmaßnahme- viel Konsequenz und Disziplin, aber diese führen in der Tat bald zum Erfolg. Wie schon erwähnt sollten wir generell zwei Maßnahmen verfolgen: 1. Wenn das Kind uns ruft weil es uns braucht, sollten wir sowohl tagsüber, als auch nachts schnell und ohne Zögerung zur Stelle sein. Damit bieten wir eine wichtige Voraussetzung zum Loslassen: wir zeigen es dem Baby, dass es sich keine Sorgen machen braucht, weil wir bei Problemen jeder Zeit sofort wieder da sind! Manche Kinder brauchen länger um diese Sicherheit zu haben, manche sind nach einer kurzen Zeit relativ gelassen. Alle Babys haben aber eines gemeinsam: sie können in dieser Phase leichter loslassen wenn sei erstmal klammern dürfen. Wenn ein Kind weißt, dass Mama zuverlässig für ihn da ist, dann geht es leichter auf Entdeckung und lässt uns auch leichter gehen. Das Vertrauen das sich in den letzten Monaten aufgebaut hat kann sich so stärken. Diese Festklammerung mag zwar ab und an nervig vorkommen, doch wir sind dabei jedes Mal auf die Probe gestellt: sind wir denn wirklich so zuverlässig wie man als Baby bisher dachte? Und die Trennungsängste werden umso schneller besiegt je schneller das Baby sich auf diese Frage die Antwort „Ja!“ geben kann. Dazu braucht es aber viele Erlebnisse, die ihm genau das zeigen: Mama ist da wenn ich sie brauche“ und wo es in der Zukunft bald so weiterdenken wird: „..also ich kann sie jetzt kurz auch gehen lassen.“ 2. Wenn wir vom Kind weggehen, auch wenn wir es nur ganz kurz alleine lassen, bauen wir ein Ritual dazu auf. Nur so kann das Kind schnell lernen was Loslassen und Wiedersehen bedeuten. Wir sollten damit am Besten anfangen wenn wir nur ganz kurz das Zimmer verlassen. Sagen wir dem Baby bescheid und gehen wir auch dann raus, wenn es zu weinen anfängt. Wir können zu ihm weiter reden nachdem wir aus dem Sichtfeld raus sind – Mamas Stimme zu hören gibt auch so Sicherheit. Kommen wir aber erst dann ins Zimmer wenn die angekündigte Zeit vorbei ist. Und begleiten wir unser Wiederkehren immer mit den gleichen Wörtern oder Bewegungen von denen das Baby schon bald lernen kann, dass sie dies bedeuten: „Mama ist wieder da, und sie bleibt bei mir.“ Zum Beispiel machen wir unsere Arme breit, gehen wir auf Augenhöhe mit dem Kind (oder schauen in den Augen vom Baby) und sagen immer die gleiche Wörter mit dem gleichen Tonfall:“ Mama ist wieder da“. Wir sollten stets darauf achten, dass wir die zeitlichen Rahmen die wir dem Kind kommuniziert haben, tatsächlich einhalten. „…Mama ist gleich wieder da…Mama kommt in 5 Minuten…Mama geht für eine Stunde weg…Mama kommt am Abend wieder…“ Ein Baby hat kein Zeitgefühl, also bedeuten ihm diese Sätze erstmal nicht viel. Wenn wir aber damit anfangen, immer genau anzukündigen wann wir kommen, wird der Zwerg allein vom Tonfall schon bald wissen was Mama eigentlich mit diesen Sätzen meint. Wenn wir aber sagen "Mama geht für 5 Minuten weg" und wir kommen erst in einer halben Stunde wieder, dann wird das Baby nur eines lernen: „Fünf Minuten bedeutet eine sehr lange Zeit. Mama ist nicht zuverlässig, denn sie klingt als würde sie bald kommen, lässt mich aber danach sehr lange alleine. Also ich werde ihr in der Zukunft wenn sie weggeht nicht glauben was sie sagt.“ Und dann braucht es uns nicht wundern, wenn unser Zwerg sofort in Tränen ausbricht wenn wir auch nur kurz weggehen wollen. Fortsetzung folgt...

Wenn Baby die Mama nicht aus dem Auge lassen will (3) – Der „Kuschelfreund“

Wie im Teil 1 des Artikels bereits erwähnt, die Phase der Trennungsängste beim Baby kann nicht nur verkürzt, sondern auch erleichtert werden. Dazu brauchen wir zwar –wie zu jeder Erziehungsmaßnahme- viel Konsequenz und Disziplin, aber diese führen in der Tat bald zum Erfolg. Im Teil 2 habe ich bereits zwei Maßnahmen beschrieben, hier folgt die dritte: 3. Gewöhnen wir unser Kind an einen „Kuschelfreund“ . Wenn unser Kind bisher noch keinen „Kuschelfreund“ (also ein Kuscheltierchen, Schmusetuch oder Ähnliches) gefunden hat, dann wählen wir einen für ihn aus, und gewöhnen wir es daran. Es kann alles sein was das Baby gerne um sich hat, denken wir aber daran, dass der „Kuschelfreund“ uns noch lange begleiten wird, und oft auch mitgenommen werden muss. Suchen wir also etwas aus, was strapazierfähig ist (also nicht den Teddy von Omas Kindheit) und etwas was leicht zu handhaben und zu verstauen ist und nach Möglichkeit vom Kind selbst mitgenommen werden kann (also nicht den großen Sitzsack oder den Kissen aus dem Kinderzimmer). Und wie können wir das Baby daran gewöhnen dem „Kuschelfreund“ zu vertrauen? Nehmen wir den Freund eine Zeit lang immer und überall mit. Dadurch wird der Freund vertraut. Bereits nach wenigen Tagen können wir den ersten Versuch starten: verlassen wir kurz das Zimmer und sagen es dem Baby dass wir es tun werden. Geben wir den „Kuschelfreund“ in die Hand des Kindes und erklären wir es ihm: „Mama geht jetzt kurz raus. Sie kommt in drei Minuten wieder. Siehst du: hier ist dein Freund. Er wird auf dich aufpassen während ich draussen bin“. Ältere Kinder kann man bei den ersten malen sogar darum bitten: „Hier ist der Plüschlöwe. Pass bitte darauf auf während die Mama nicht im Zimmer ist“. Schon bald wird sich das Kind mit dem „Kuschelfreund“ sich selbst beruhigen und damit den Zeitraum der Trennung gut überwinden können. So wird es nicht das Gefühl haben, dass es alleine gelassen wurde. Es kann nützlich sein, wenn wir vom „Kuschelfreund“ mehrere Exemplare haben, das erleichtert das Waschen und entkräftet Katastrophensituationen wie zum Beispiel wenn der „Kuschelfreund“ bei der 500 km weit entfernt wohnenden Oma liegen bleibt. Da Kinder sich an das Geruch und sogar an die Dreckflecken auf dem „Kuschelfreund“ gewöhnen können und ihn ohne diesen Macken womöglich nicht mehr akzeptieren, ist es ratsam die Freunde öfters zu waschen und beide im Umlauf zu haben, damit die Abnutzung bei beiden ähnlich verläuft. Fortsetzung über Einschlafprobleme bei Trennungsangst folgt...

Wenn Baby die Mama nicht aus dem Auge lassen will (4) –(Plötzliche) Einschlafprobleme beim Baby

Wie im Teil 1 des Artikels bereits erwähnt, sobald sich die Trennungsangst um den achten Lebensmonat beim Baby das erste Mal zeigt, melden sich oft auch beim Einschlafen plötzlich Probleme: das Baby, das bisher nach dem Schlaflied so schön brav alleine einschlief nachdem Mama das Zimmer verlassen hat, weint jetzt sofort sobald Mama nur in Richtung Tür geht. Was kann man in diesem Fall tun? Das Baby in den Schlaf stillen, oder herumtragen, obwohl es bisher so schön und selig auch ohne solche Einschlafhilfen in den Schlaf gefunden hat? Die meisten Mütter geben auf diese Frage die gleiche Antwort: „Nein, das macht keinen Sinn, das wäre doch eine Art Rückschritt.“ Aber was man sonst noch tun könnte, vor dieser Frage stehen trotzdem viele Mamas oft ratlos da. Die in den ersten vier Teilen erwähnten Methoden helfen oft auch beim abendlichen Einschlafen. Wenn das Baby lernt den Eltern zu vertrauen dass sie zuverlässig kommen wenn sie benötigt werden, fällt die Trennung am Abend auch leichter. Wenn nach der Trennung der vertraute Kuschelfreund im Kinderzimmer bleibt, und mit dem Kind die Einsamkeit teilt, dann scheint die Trennung für die langen Nachtstunden ebenfalls nicht mehr so Bedrohlich zu sein. Trotzdem passiert es immer wieder: das Kind wird in aller Ruhe ins Bett gebracht, es gibt kein Anzeichen dafür, das was nicht stimmen würde, und trotzdem, in dem Augenblick wo Mama das Zimmer verlassen will fängt das Baby an zu weinen. Was soll man dann noch machen, wenn man ohnehin seit einer halben Stunde damit beschäftigt ist das Baby zu trösten und zu versuchen das Zimmer trotzdem zu verlassen? Das Kind weinen lassen? Nein, auf keinen Fall. Denn das wäre ähnlich wie tagsüber unbemerkt aus dem Zimmer zu schleichen ohne es dem Zwerg anzukündigen: es würde dem Baby genau das bestätigen wovor es gerade Angst hat, nämlich das Mama und Papa es alleine lassen und nicht kommen wenn es verzweifelt nach ihm ruft. Solche Handlungen verlängern diese Phase und können unter Umständen nachhaltig für Vertrauensbruch sorgen. Eine bessere Lösung ist beim Kind zu bleiben, es zu trösten, ihm aber trotzdem wissen lassen, dass man vor hat das Zimmer zu verlassen. Agiert man so, zeigt man dem Kind das, was es erfahren möchte:“Mama, Papa sind für dich da, sie werden aber später das Zimmer verlassen und du wirst alleine einschlafen können.“ Nachdem man das weinende Kind getröstet hat, sollte man sich zu ihm zurücksetzen, aber etwas weiter entfernt (zum Beispiel ein Meter weiter weg) vom Bettchen als vorhin. Wenn das Kind weint, sollte man es erneut trösten (bei Möglichkeit ohne aus dem Bett zu nehmen) und sagen:“Mama und Papa sind da, hab keine Angst, du darfst jetzt einschlafen“. Danach sollte man sich etwas weiter entfernt wieder hinsetzen. Wenn das Kind eine Weile ruhig und entspannt geblieben ist, aber noch wach ist, kann man mit dem sich entfernen weiter vorangehen und erneut etwas weiter weg einen neuen Sitzplatz einnehmen. Es geht bei diesem Punkt fast immer von vorne los: das Baby weint. Also, man sollte es auch trösten. Und sobald es gelungen ist, sich erneut auf den entfernteren Sitzplatz zurückbewegen. Und so weiter machen, in Richtung Zimmertür. Schritt für Schritt erreicht man so die Zimmertür, und irgendwann ist es für das Kind kein Problem dass Mama oder Papa hinausgeht. Es kann am ersten Abend lange dauern, und man sollte eine Stunde, oder sogar noch etwas länger dafür einplanen. Macht man beim ersten Mal bis zum Ende konsequent alles weiter, dann wird es am zweiten Abend schon nicht mehr so lange dauern. Innerhalb von einer Woche (je nach Ausprägung der Trennungsangst und je nach Kind) landet man aber in den meisten Fällen wieder dabei, dass das Kind keine Angst mehr hat und wieder alleine im Zimmer einschlafen kann.

LG,
Nina mit Samuel *02.06.2007

1

#danke

2

Hab noch nicht alles gelesen... Habs aber abgespeichert.
Sehr Interessant bis jetzt.
Ich schleiche mich immer raus, damit Paul nichts mitbekommt...
Nun weiß ich schonmal, das das nicht richtig ist!!

Danke für den Text!!

LG Jacky

3

Hallo,


#danke

Wir stecken jetzt mitten drin und hoffentlich dauert diese Phase nicht all zu lang

LG sunjoy mit Vanessa 7Monate, die gleich "mamamamamamaaaa" schreien anfängt, wenn die Mama nur Richtung Tür geht

4

Hallo Nina,
ist der Text von dir?
LG Steffi

7

Hi,

ne, den hab ich beim Googeln nach Trennungsangst und Baby gefunden. Seit unserem Urlaub letzte Woche ist bei uns einschlaftechnisch der absolute Wurm drin. Sobald wir aus dem Zimmer gehen, ist Brüllerei und Heulerei angesagt. Auch tagsüber darf ich manchmal nichtmal aufs Klo gehen.

Und nächste Woche fängt die Krippeneingewöhnung an, vor der ich jetzt noch mehr Angst habe.

Obwohl wir ihn zu uns ins Bett nehmen, schläft er ewig nicht, zwar ohne Brüllen aber er kommt einfach nicht zur Ruhe. Dazu kommen wahrscheinlich noch Zähne und ein Schub, denn er kann seit 3 Tagen stehen.

LG,
Nina

10

Na willkommen im Club. Das kommt von der neuen Welt. Im Stehen sieht das alles so anders aus. Und rumliegen ist einfach nur noch doof.
Ist bei uns auch alles so. Wenn ich aus dem Zimmer gehe, wird auch geheult...
Dauert bis zu 7 Wochen der Schub. Na dir dann mal viel Erfolg bei der Eingewöhnung. Möchte nicht mit dir tauschen. Aber ihr kriegt das sicherlich hin, darfst dir halt deine Angst nicht anmerken lassen, leicht gesagt, ich weiß. Aber andere schaffen das auch und wenn du ein aufgewecktes Kerlchen hast, wird es ihm sicher auch Spaß machen dort.

Wenn du Texte zitierst, schreib in Zukunft am besten die Quelle dazu, kann auch Ärger vermeiden u.U.

Euch alles Gute.
LG Steffi

5

Ich hab jetzt mal gelesen, aber ich stimm damit nicht wirklich überein.
Erstmal find ich das mit dem "Kuschelfreund" absoluten Quatsch. Ich muss meinem Kind kein Kuscheltier angewöhnen, das mich ersetzt. Wenn mein Kind MICH braucht, dann bekommts MICH und nicht irgendnen Teddybären.
Und zum Thema Einschlafen fallen mir besonders folgende Aussagen ins Auge:

Das Baby in den Schlaf stillen, oder herumtragen, obwohl es bisher so schön und selig auch ohne solche Einschlafhilfen in den Schlaf gefunden hat? Die meisten Mütter geben auf diese Frage die gleiche Antwort: „Nein, das macht keinen Sinn, das wäre doch eine Art Rückschritt.“
[...]
Wenn nach der Trennung der vertraute Kuschelfreund im Kinderzimmer bleibt, und mit dem Kind die Einsamkeit teilt, dann scheint die Trennung für die langen Nachtstunden ebenfalls nicht mehr so Bedrohlich zu sein.
[...]
Nachdem man das weinende Kind getröstet hat, sollte man sich zu ihm zurücksetzen, aber etwas weiter entfernt (zum Beispiel ein Meter weiter weg) vom Bettchen als vorhin. Wenn das Kind weint, sollte man es erneut trösten (bei Möglichkeit ohne aus dem Bett zu nehmen) und sagen:“Mama und Papa sind da, hab keine Angst, du darfst jetzt einschlafen“. usw

Das sagt mir also, ich gebe meinem Kind nicht das, was es benötigt (nämlich mich), sondern versuche mit aller (wenn auch sanften) Gewalt, ihm zu sagen, es soll mit nem Teddy kuscheln. Schon allein der Satz, dass die Trennung in der langen Nacht so bedrohlich ist, lässt doch bei mir alle Alarmglocken schrillen. Warum muss ich meinem Kind, wenn doch diese Trennung so bedrohlich ist, eine solche zumuten? Nur weil ich Schiss hab, nen Rückschritt zu machen? Völlig bescheuert #augen
Na und diese Methode, die da beschrieben wird, ist Ferbern. Zwar ne ganz sanfte Form, aber wenn ich schon les "das Kind nicht aus dem Bett nehmen", reicht mir das schon.

Nein, also ich find den Artikel nicht gut. Der ist wieder nicht kindorientiert, sondern elternorientiert. Das Problem des Kindes wird zwar erkannt, aber anstatt es zu lösen (z.B. co-sleeping), werden nur Beschwichtigungsversuche oder Dressurversuche vorgeschlagen.

Wo stand denn der eigentlich?

6

Hi,

den hab ich beim verzweifelten Googeln gefunden. Samuel kann nämlich seit unserem Urlaub nicht mehr alleine einschlafen, was bislang nie ein Problem war. Wir nehmen ihn ja zu uns ins Bett, aber da dauert es auch ewig bis er schläft.

Und bei uns fängt nächste Woche die Krippeneingewöhnung ein und bei der momentanen Situation gruselt es mich dermassen davor, das kann ich dir garnicht sagen.

LG,
Nina

8

Oje, Krippeneingewöhnung ist natürlich erstmal ein einschneidendes Erlebnis, da möcht ich nicht mit dir tauschen. Bin heilfroh, dass ich noch mindestens ein weiteres Jahr zuhause bleiben kann. (Ok, dicke Sonderausgaben sind da zwar nicht drin, aber wir haben Gottseidank keine laufenden Kredite wie Haus oder Auto abbezahlen oder sowas)
Meinst du, dass Samuels momentane Einschlafprobleme mit euerm Urlaub zusammenhängen? Ich kann mir da eigentlich schwerlich nen Zusammenhang vorstellen #gruebel
Er musste im Urlaub doch bestimmt nich alleine schlafen, oder?
Einschlafstillst du noch? Falls ja, klappt das denn auch nicht?

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