Bin ratlos , Ekzem und die richtige Babynahrung

Guten Morgen alle miteinander ,

mein kleiner hat hinter dem rechten Ohr halbmondförmig eine rote schuppende Stelle.
Am rechten Ohr auch aber ganz wenig.
War bei Kia , er hatte auch bereits 2 mal die 6 Fach Impfung.

Habe ihm bis jetzt immer Beba Pre gegeben damit kam er auch gut klar nach den ersten 3 Mobaten brauchte ich dann auch kein Sab Simplex mehr.
Stillen klappte auch allerdings hatte ich immer zuwenig Milch und füttere Beba Pre zu.

Jetzt sprach ich den Kia an und er meinte das Wort Neurodermitis will er erstmal nicht in den Mund nehmen , ich soll mit !inola Fett cremen.
Eine leichte Kortisonsalbe habe ich auch bekommen , darf ich aber nur 3 Tage anwenden.
Hab es nur einen Tag angewendet und es wurde besser.Hab beim Kia das athematisch Ha Nahrung angesprochen nur der Kia meinte macht wenig Sinn weil Henry ja bereits 4,5 Monate ist und man die Ha Nahrung vorbeugend die erste Zeit gibt.

Aber kann ich probieren und schauen ob das Ekzem besser wird.

Ich habe jetzt seit mo. die Beba Pre Ha .

Keine Ahnung ob es ok ist . Vertragen tut er es. Wollte jetzt nicht noch eine andere Ha Nahrung kaufen sondern lieber bei dem Hersteller bleiben .

Finde es nur auch echt teuer .

Meine Hebi meinte Kuhmilch ist Kuhmilch und wenn er Milch nicht vertâgt äußert es sich eigentlich eher mitdem Darm und Babys dürfen auch mal Ausschlag haben und es geht von alleine weg.

Tja das Ekzem ist besser kann aber natürlich jetzt auch von dem einen Tag Kortisonsalbe sein.

Um euren Rat wäre ich dankbar,
Soll ich die normale Beba Pre wieder geben zumal ich auch das Gefühl habe das ihn die Ha nicht sättigt . Er kommt viel öfter .

Als erste Beikost bekommt er von Alnatura Pastinake mit Kartoffel.
Schmeckt ihm und bekommt ihm auch .

Sorry mein Text , aber fahre später nach DM und bin echt am überlegen wlche Nahrung ich jetzt holen soll.

Normal oder Ha ?

Danke im voraus

Herzliche Grüsse von Louis

Huhu
Also erstmal die HA kannst du absetzen, die bringt nix.

Wie dein Arzt sagt bringt sie nur ab Geburt was.

2. das Ekzem ist da, meistens sind diese Ekzeme der Vorreiter von neurodermitis. Da aber im ersten Lebensjahr sauglingsakne ect. Kursiert legen Ärzte die Diagnose neurodermitis in dem alter nicht. Da die Ekzeme sich verwachsen können und von jetzt auf gleich weg sein können. Erst ab dem 2-3 Lebensjahr spricht man von neurodermitis und sichert diese Diagnose. In 70% aller Fälle wird aus diesem Ekzemen neurodermitis. Sprich, chronische Ekzeme.

Mein Sohn hat es selbst sehr stark von Geburt an obwohl Papa und ich Allergie frei sind und nichts in der Familie vorliegt.

Das ist etwas damit muss man leben, man kann das nicht durch HA oder cortison weg bekommen, das cortison lindert nur die Symptome.

Du kannst versuchen zu einem Heilpraktiker zu gehen. Vllt kann er so über mehrere Jahre behandelt werden.

Aber momentan: die HA tut garnix. Dafür ist es zu spät.

Uns hilft immer baden in reinem Wasser und viel frische Luft.

1. Kortison weglassen, das ist Mist!
2. HA weglassen, das ist überflüssig sobald es Beikost gibt.

Huhu,
So was ähnliches haben wir hier gerade auch. Meine Tochter hatte auch ein Ekzem hinterm Ohr, aber auch auf den Wangen.Die Kiä meinte, dass es VIELLEICHT eine Kuhmilcheiweißallergie sein könnte. Wir haben erstmal eine Spezialnahrung ohne Kuhmilch bekommen und auch eine Kortisoncreme, in akuten Fällen übrigens kein Mist... Normale HA bringt nichts mehr. Kann bei euch natürlich was ganz anderes sein, bin ja nicht mal sicher das meine Kleine das hat.

LG :-)

Hallo Ihr Lieben, vielen Dank für Eure rege Diskussion. Eine HA Nahrung wird in den ersten 4 Lebensmonaten empfohlen, wenn ein familiär bedingtes erhöhtes Allergierisiko besteht. Darüberhinaus eine HA zu füttern ist nicht notwendig. Wurde schon eine normale Milch eingeführt, dann macht es keinen Sinn mehr später mit einer HA zu starten. Nun zur Neurodermitis: Kleine Kinder haben eine empfindliche Haut, die schnell auf Reize mit einem Ekzem oder mit Pickelchen reagiert. Das kann durch Hitze sein, durch Infekte aber auch durch Zähnchen. Manchmal liegt es auch an einem vermehrten Speichelfluss, der durch die Zähnchen kommen kann. Er reizt die Haut, wo ein Kontakt besteht. Das kann manchmal während des Schlafens auch hinter den Ohren sein. Bei bis zu 50% der Kinder mit einer Neurodermitis ist auch die Nahrung mit Schuld. Meist sind es Milch und Ei auf das die Kinder reagieren. Besteht der Verdacht auf eine Allergie, so erfolgt eine milchfreie Eliminationsdiät, die mit einer milchfreie Spezialnahrung durchgeführt wird. Anstelle der Babynahrung bekommt das Kind dann z.B. Neocate oder andere Produkte. Sie sollten aber komplett milchfrei sein und alle Nährstoffe enthalten ,die die Kleinen brauchen. Bessern sich die Symptome darunter kann der Kinderarzt die Díagnose Kuhmilchallergie stellen und die Nahrung auf einem Rezept verschreiben. Die Wahrscheinlichkeit einer Allergie ist umso größer, je stärker die Kinder betroffen sind. Ob diese Maßnahme bei Deinem Kind notwendig ist, muss der Kinderarzt entscheiden. Er kann dann bei der Firma ein kostenfreies Musterset bestellen. Bitte besprich Deine Verdacht mit dem Kinderarzt. Bis dahin kannst Du eine normale PreNahrung verwenden. Beobachte dabei dein Kind genau. Liebe Grüße Ursula
Meldet Euch, wenn Ihr noch Fragen habt.

Ja, mit Kortison geht's weg aber kommt auch wieder... Wir wurden von unterschiedlichsten Seiten nur gewarnt!

Hallo!
Woher weiß ich denn ob es Neurodermitis ist? Meine Tochter hatte ganz raue und rote Wangen. Wenn man sie beobachtet hat, dann hat man gesehen, dass es genau die Stellen waren, die sie mit ihren vollgesabberten Händen berührt hat. Gejuckt hat sie das nicht. Hinterm Ohr vermutete die Ärztin erst einen Pilz, da die Stelle so rund war. Dort hat meine Tochter auch gekratzt. Aber nur wenn sie müde war. Dann meinte die Ärztin, dass es doch Neurodermitis sei.
Kann man da dann schon von Neurodermitis reden? Oder könnte es auch "nur" trockene Haut gewesen sein? Nach 3 mal Kortisoncreme und täglicher Pflege mit einer Feuchtigkeitscreme aus der Apotheke sieht man nichts mehr.

Kann sich eine Kuhmilchallergie/-unverträglichkeit nur über die Haut äußern? Und warum hat sie das dann nicht schon eher gehabt? Meine Tochter ist jetzt 5,5 Monate alt.
Danke und Liebe Grüße :-)

P.S.: Sorry, dass ich den Beitrag jetzt für meine Frage missbrauche...

Klar ist es nicht zur Dauermedikation gedacht. Aber wie ich schon schrieb, finde ich es in akuten Fällen schon sinnvoll. Besser als ewig kaputte und juckende Haut.

Hallo, nur der Arzt ist in der Lage eine Diagnose zu stellen, aber die typischen Merkmale einer Neurodermitis sind in der Regel Rötungen, Ekzeme, trockene, schuppige Haut aber auch nässende, entzündete Stellen meist in Kombination mit Juckreiz. Wenn Du magst, kannst Du z.B. hier noch mehr Infos finden. hier haben wir versucht relevante Aspekte zusammenzufassen:
http://www.neocate.de/was_ist_kuhmilchallergie/symptome/atopisches-ekzem-neurodermitis/

Die ersten Anzeichen einer Kuhmilchallergie können sehr unterschiedlich sein. denn die allergischen Reaktionen können an verschiedenen Organsystem auftauchen. Meist sind neben der Haut auch das Magen-Darm-System oder auch die Atemwege betroffen. Dabei werden Beschwerden wie Bauchschmerzen, Koliken, Durchfall und Blähungen zunächst als harmlose Anpassungschwietigekietne eines Säuglings eingestuft, die mit zunehmender Reife ganz von selbst verschwinden. Erst wenn die Beschwerden anhalten, sich sogar verschlimmern und weitere Anzeichen, wei z.B. Blut im Stuhl, Gedeihstörungen, untröstliches Weinen, vermehrtes Spucken hinzukommen, dann sollte der Kinderarzt den Verdacht auf Nahrungsmittelallergie prüfen.
Wie Du schreibst hat sich die Haut bei DEiner Tochter nun beruhigt. Das freut mich. Gibt es weitere Anzeichen, die auf eine Allergie hinweisen könnten.
Kinder befinden sich in einer permanenten Entwicklung. So gibt es immer wieder Veränderungen und Neues, deswegen sollte man immer aufmerksam sein. Meist handelt es sich dabei um harmlose Anpassungsproblemchen, die sich mit der Zeit von selbst geben. Machst Du Dir jedoch ernsthaftere Sorgen, dann gehe im Zweifelsfall immer zum Kinderarzt.
Liebe Grüße, Frederike

Hallo,
Vielen Dank für die ausführliche Antwort.

Nein, außer der trockenen Haut hatte meine Tochter keinerlei Anzeichen auf eine Allergie.

Nach einer Woche kuhmilchfreier Ernährungen hat die Ärztin uns heute aufgetragen wieder normale Pre-Milch zu nehmen und das Hautbild zu beobachten.

LG :-)

Na, da bin ich gespannt und drücke fest die Daumen. Komm doch einfach auch in unsere Gruppe und berichte uns. Liebe Grüße Ursula

Hi,

Ich glaub deine Hebi hat Recht! Es muss keine Neuro sein und ich wuerde bei Beba Pre bleiben (oder besser noch - anlegen anlegen anlegen - und weg von der Flaschenmilch)
Schau auch mal nach Rotationsernährung - das hilft Nahrungsmittelallergien zu finden und zu umgehen.
LG

Hallo; vielen Dank für Deine Nachricht. Um der Entstehung von Allergien vorzubeugen, sollten Babys mindestens 4 Monate vollgestillt werden. Auch das begleitende Stillen während der Beikosternährung ist ein wichtiger Beitrag zur Unterstützung der Toleranzentwicklung. Können Babys nicht gestillt werden, sind sie auch mit einer Säuglingsnahrung sehr gut versorgt. Dank der sorgfältigen und streng kontrollierten Nährwertzusammensetzung gewährleisten sie ein gesundes Wachstum.
Für Kinder mit erhöhtem Allergirisiko werden sog. HA-Nahrungen empfohlen. Deren Besonderheit besteht darin, dass der Eiweißanteil in kleinere Bruchtsücke vorgespalten wurde. In dieser Form löst die Nahrung weniger häufig Allergien aus. Sofern sich bei einem Kind bis zum 6. Lebensmonat keinerlei Anzeichen einer Allergie zeigen, kann das Kind nach Rücksprache auf eine herkömmliche Säuglingsnahrung umgestellt werden.
Liebe Grüße, Frederike

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