weiter pre oder auf 1 umstellen?

Guten morgen,

Unser kleiner ist nun 13 wochen alt. Er kam 5 Wochen früher als errechnet spontan zur Welt. Nach der Entlassung habe ich ihn mit bebivita 1 gefüttert, mit Rücksprache der Hebamme dann auf bebivita pre umgestellt, weil er immer mit bauchkrämpfen zu tun hatte. Wegen dem rs virus war er dann 12 tage im Krankenhaus. Dort bekam er hipp combiotik pre. Da es ihm davon im Krankenhaus gut ging, hab ich zu dieser Milch gewechselt. Kurz danach hat er auch davon immer nur geschrien, fast täglich gegen spät Nachmittag/Abend. Dann haben wir auf hipp Spezialnahrung gewechselt und nach 14 Tagen wurde es besser. Seit 1 Woche bekommt er nun wieder hipp pre, aber ich habe mittlerweile das Gefühl, er wird davon nicht mehr satt. Er trinkt alle 2-2,5 std 135-170 ml. Sollte ich lieber auf die hipp 1 umstellen?

Außerdem ist mir aufgefallen, das er oft diese krämpfe hat, wenn er vigantolett Tabletten bekommt. An Tagen (selten) wo ich diese vergessen hatte, ist er viiiel entspannter. Hat das auch ein Zusammenhang? Danke für's lesen, hoffe es ist verständlich geschrieben :)

Hallo Sandy, herzlich willlkommen in unserem Forum.
Das Magen-Darm-system ist bei Babys zu Beginn noch sehr empfindlich. So sind Bauchbeschwerden wie Blähungen, Krämpfe und ähnliches meist typische Säuglingsbeschwerden, die jedoch mit zunehmender Reife ganz von selbst verschwinden.
Pre-Säuglingsnahrungen kann man im gesamten ersten Lebensjahr geben. Sie können "ad libitum" gefüttert werden, dabei bestimmt das Baby wie wiel Nahrung es braucht. Bei "1er"- Nahrungen wurde eine Teil der Kohlenhydrate durch Stärke ersetzt. Dadurch soll die Nahrung "sämiger" und demzufolge sättigender werden.

Aber aus ernährungsphysiologischen Gründen ist eine Umstellung auf eine "1er"-Nahrung nicht erforderlich. Während intensiver Wachstumsphasen benötigen manche Kinder mehr Nahrung, aber dann gibt man entsprechend mehr Pre-Nahrung.
Da Euer Baby die jetztige Nahrung gut verträgt, ist es aus meiner Sicht besser diese beizubehalten.

Wenn die Bauchkrämpfe weiter anhalten oder eventuell schlimmer werden, dann sprich bitte auch nochmal mit dem Kinderarzt über eine mögliche Kuhmilchallergie. Leider sind die ersten Anzeichen einer Kuhmilchallergie in aller Regel sehr unspezifisch. Deswegen werden sie auch heute noch immer wieder übersehen bzw. viel zu spät überprüft.
Um den Verdacht auf Kuhmilchallergie zu prüfen, kann man das Kind testweise auf eine non-allergene Spezialnahrung umstellen. Die Besonderheit dieser Nahrungen besteht darin, dass der Eiweißanteil so angepasst wurde, dass er praktisch keine allergischen Reaktionen mehr auslöst. Besonders sicher sind Nahrungen auf der Basis von Aminosäuren. Bessern sich während der Nahrungsumstellung die Beschwerden, ist das Vorliegen einer Allergie sehr wahrscheinlich. Um zufällige Besserungen auszuschließen, bekommen die Babys meist nochmal geringe Mengen der ursprünglichen Milch. Treten die Beschwerden erneut auf, gilt der Verdacht als bestätigt und die Spezialnahrung wird mindestens bis zum 12. Lebensmonat weitergefüttert.
Hast Du mal auf den Beipackzettel geschaut? Enthält das Präparat auch Milchzucker. Da auch Spuren von Milch oder Milchbestandteilen bei Babys mit Kuhmilchallergie Beschwerden auslösen können, ist es sinnvoll mit dem Arzt zu sprechen.
Meist haben die Ärzte für Diagnostikzwecke Spezialnahrungen zur Verfügung.
Liebe Grüße, Frederike

Hallo,

die Trägerstoffe der Vitamin D-Tabletten können zu Blähungen führen, genauso wie das Fluor.
Du könntest alternativ Vigantolöl nehmen (verschreibt der Kinderarzt). Allerdings ist dein Kind dann nur Vitamin D abgedeckt, es erhält dann kein Fluor (was ich persönlich in den ersten Lebensmonaten durchaus zu vernachlässigen finde, aber das muss ja jeder selbst wissen.)

LG,
Andrea, deren Tochter nach Gabe von Vigantolöl keine Bauchwehattacken mehr hatte:-)

Danke für den Tipp :-D

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