Giftige Schlangen, Skorpione und Spinnen auf Kreta?

Hallo,

ich habe gerade gegoogelt und gelesen, dass es auf Kreta giftige Spinnen, Skorpione und Schlangen gibt#schock.
Mir ist der Urlaub echt vergangen. Ich hab da ne richtige Phobie. War schon mal jemand auf Kreta. Habt ihr welche gesehen? Im Hotel? Grüne Witwe?#schock



Viele Grüße Shalom

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Ich denke es gibt in fast jedem Land giftige Spinnen, Schlangen und dergleichen Kriechgetier...

#kratz

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quark....noch nie gehört....

eine reisebüromitarbeiterin

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Hallo,

was meinst du quark noch nie gehört? Fakt ist es dass es die schwarze Witwe, Skorpione und Schlangen gibt. Wobei mir am meisten Schrecken die Spinne und die Skorpione einjagen. Kannst du mir nicht mal etwas beruhigendes schreiben.

Lach mich bitte nicht aus. Aber ich habe echt ne Phobie. Ich kann noch nicht mal einen Raum betreten wenn ne kleine Spinne dasitzt. Dann noch eine giftige?????????


Natürlich kannst jetzt sagen gegen ne Phobie kann man angehen. Aber nein bei Spinnen nicht eher kann ich mir noch nen Skorpion anschauen.

Viele grüße Shalom

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Was für einen Urlaub planst Du denn? Unter freiem Himmel irgendwo im Wald oder gepflegte Hotelanlage?

Vielleicht gibt es diese Krabbeltiere dort auf der Insel - aber die haben vor Dir noch mehr Angst, als Du vor ihnen und so lange Du ihrem Lebensraum fern bleibst, siehst Du sie nicht und sie tun Dir auch nichts.
Wenn man nach "ekeligen Lebewesen" seinen Urlaub planen würde, dann dürfte man nicht mal in Deutschland verreisen.

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wikipedia:

Fauna [Bearbeiten]Die kretische Fauna ist verglichen mit seiner Pflanzenwelt relativ artenarm. Typische und häufige Vertreter der Mittelmeerfauna sind Grillen, Zikaden, Eidechsen und Fledermäuse. Augenscheinlich wird die Tierwelt dominiert von verschiedensten Rassen domestizierter Ziegen und Schafe, die vom Meer bis in die Hochgebirgsregionen weiden. Auch die hohe Anzahl halbverwilderter Hunde und Katzen ist auffällig.


Säugetiere [Bearbeiten]
Kretische Wildziege (C. aegarus cretica), Weibchen
Prähistorie [Bearbeiten]In Prähistorischen Zeiten bis hinein in die Jungsteinzeit gab es auf Kreta deutlich mehr Arten von endemischen Großsäugern. Es wurden Knochen unter anderen von einer Zwergelefantenart, einer Flusspferdart und von verschiedenen Rehen gefunden. Auch die Reste eines sehr großen Insektenfresser sind unter den Fossilien. Es fehlen dagegen die Nachweise irgendeines großen Raubsäugers wie Bären, Großkatzen oder Hundeartige, so das vermutlich der wichtigste Selektionsdruck für die Pflanzenfresser die begrenzt vorhandene Nahrung war. Es gibt also Gründe anzunehmen, dass Kreta schon vor der Besiedelung durch Menschen mit ihren Haustieren ähnlich stark beweidet wurde, wie danach. Manche Autoren ziehen daraus den Schluss, dass die Genese der heutigen kretischen Landschaft nicht so vom Menschen beeinflusst ist, wie es meist angenommen wird. Die ehemalig fast vollständig bewaldete Insel von der Platon berichtet, und die angeblich später durch menschlichen Raubbau zu einer „ruinierten Landschaft“ verkam, hat es nach dieser Theorie in historischer Zeit nie gegeben (siehe Literaturhinweis: Bradham and Moody).


Gegenwart [Bearbeiten]Die sehr seltene endemische Kretische Bergziege (Agrimi oder Kri-Kri) kommt nur noch an einem natürlichen Standort in den weißen Bergen (Lefka Ori) vor. Bereits seit 1928 wird versucht, ein Teil der Bestände auf unbewohnte Felseninseln umzusiedeln (z. B. nach Dia, gelegen direkt vor Iraklion). Vermutlich sind die Agrimi keine ursprünglich auf Kreta heimische Art, sondern Nachkommen von zu Zeiten frühester Menschlicher Besiedelung ausgewilderter Tiere.

Häufig vorkommende Säugetiere auf Kreta sind die Kreta-Stachelmaus, die Etrusker-Spitzmaus und zwölf verschiedene Fledermaus-Arten. Durch Pestizid-Einsatz bedroht ist der Weißbrustigel, durch übermäßige Bejagung selten geworden der kretische Feldhase. Als wildlebende Landsäuger sind noch der Steinmarder, das Mauswiesel, der Siebenschläfer und der kretische Dachs vertreten, von dem – geht man von der Anzahl überfahrener Exemplare am Straßenrand aus – noch ein hohe Population zu bestehen scheint. 1996 wurde überraschenderweise noch ein Exemplar der kretischen Wildkatze gefangen, die bis dahin als ausgestorben galt. Ebenfalls stark in ihrer Existenz bedroht ist die Mittelmeer-Mönchsrobbe, von der letzte Exemplare u. a. noch bei den Paximadia-Inseln und an den Küsten Südostkretas leben sollen.


Vögel [Bearbeiten]Neben den auf Kreta heimischen Vogelarten dient die Insel vielen europäischen Zugvögeln als Zwischenquartier. Manche Arten orientieren sich in ihrer Flugroute am Verlauf bestimmter Schluchten.

In abgeschiedenen Bergregionen und Schluchten des Lefka Ori brüten die wenigen noch erhaltenen Paare des Bartgeiers. Andere Greifvogelarten sind die Gänsegeier in der Gegend von Malia und Agios Nikolaos sowie Fischadler an der Südküste um Lentas.


Reptilien und Amphibien [Bearbeiten]
Junge Riesen-Smaragdeidechse am WegrandNeben verschiedenen Eidechsenarten und ungiftigen Schlangen gibt es auch eine giftige Schlangenart auf Kreta. Es ist die Katzennatter, allerdings ist sie für Menschen ungefährlich, da ihre Giftzähne so tief im Rachen liegen, dass sie nur gegen ihre Jagdbeute eingesetzt werden können. Die beiden häufigsten Eidechsenarten sind die Riesen-Smaragdeidechse und die viel kleinere Mauereidechse. Daneben gibt es einige Gecko-Arten, den Walzenskink und das erst in den 1930er Jahren entdeckte europäische Chamäleon. Landschildkröten gibt es auf Kreta keine, aber einige der auch im Sommer Wasser führenden Bäche werden von der Kaspischen Bachschildkröte (Mauremys rivulata) bevölkert. Als marine Art muss die stark bedrohte Karettschildkröte erwähnt werden, welche einige kretische Strände (u. a. Matala, Komos) zur Eiablage nutzt.

Als Vertreter der Amphibien sind der Laubfrosch, der Seefrosch und die Wechselkröte in Gegenden mit stehenden oder fließenden Gewässern zu finden.


Gliederfüßer und Weichtiere [Bearbeiten]
Süßwasserkrebs an einer Landstraße bei AsomatosEinzig der Stamm der Gliederfüßer, vor allem Insekten, Spinnentiere und Hundertfüßer ist artenreich vertreten. Auch Skorpione sind relativ häufig zu finden, sowohl in Meeresnähe als auch im Landesinneren: Vorsicht beim Hochheben von Steinen oder beim Griff in Felsspalten ist durchaus angebracht. Die Stiche sind zwar nicht tödlich, doch sehr schmerzhaft. Grillen und Zikaden sind so häufig, dass an manchen Orten ihr abendliches Zirpen eine Unterhaltung im Freien unmöglich machen kann.

In manchen ganzjährig fließenden Quellen oder Bächen leben noch Süßwasserkrebse, die bei ihren Wanderungen von Gewässer zu Gewässer auch im Trockenen gefunden werden können.

Besonders im Frühjahr ist die große Anzahl von Gehäuseschnecken auffällig, deren essbare Arten passend zur vorösterlichen Fastenzeit die Speisekarte der Einwohner bereichern.

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Hi Shalom,

wir waren letzten Sommer auf Kreta.
Von 14 Tagen haben wir 3 komplette Tage per Pedes, Bus und Leihwagen die Insel erkundet.

Wir sind in Höhlen geklettert, stundenlang durch ein ausgetrocknetes Flussbett gelaufen/geklettert (über eine regelrechte Gerölllandschaft).

Außerdem haben wir einige Ausgrabungsstätten, Strände und Städte besucht.

Niergends war eines der von Dir genannten Tiere zu sehen. Es mag sie dort geben, aber sie hatten wohl große Angst vor uns, so dass sie sich lieber vor uns versteckten als uns zu erschrecken.

Im Hotel waren ständig Gärtner unterwegs, die nicht nur Unkraut zupften, sondern hin und wieder auch etwas versprühten.
Das waren sicher nicht nur Unkrautmittel!
So hat es uns auch nicht erstaunt, dass wir wirklich keinerlei Krabbeltiere sahen - den ganzen Urlaub nicht.

Ich kann Dich also beruhigen.

Ansonsten lies doch mal bei www.holidaycheck.de die Bewertungen zu dem Hotel durch, welches Ihr ausgesucht habt. Wenn jemand ein unangenehmes Tier sieht, dann schreibt es es garantiert in seine Bewertung! Wenn Du hingegen nichts davon liest, kannst Du Dir auch sicher sein, dass Dir keines über den Weg laufen wird!

LG und schönen Urlaub,
Ina

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Naja...Reptilien gibts da, klar......aber nix was gefährlich sein könnte. Smaragdeidechsen z.B. sind wunderschöne Tiere.....aber harmlos.

Zumal......z.B. ne Vogelspinne....wenn die dich erwischt passiert nix weiter ausser das es weh tut und dick wird.....du fällst davon nicht tot um!!!!! Das ist Humbug das Vogelspinnenbisse tödlich sind.

Ist auch bei einigen Giftschlangenarten so.
ebenso bei einigen Skorpionen.

Giftige Reptilien sind nicht soooooooo gefährlich wie es immer heisst.

Zudem haben die Tiere alle mehr Angst vor Dir, als du vor denen.

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Hallo zusammen,

wir planen schon einen Aktivurlaub, deswegen hats mich schon a bissl erschreckt. Zumal wir schon auf Rhodos waren, aber ich hatte damit nicht gerechnet, dass in Kreta diese Viecher vertreten sind. Na ja mir ist schon bewusst, dass eine Spinne an der Wand sitzt und nicht in meinem Bett krabbelt#schock.
Aber wie gesagt ich hab da echt ne Phobie, wo ich vielelicht auch im ersten Moment etwas überreagierte#kratz. Ich glaube auch nicht, dass in dem Hotel etwas vorzufinden ist. Trotz allem schon allein die blosse Vorstellung.

Ich denke durch die Klimaveränderung bei uns, wird sich wahrscheinlich das ein oder andere Tierchen bei uns auch wiederfinden.


Viele Grüße Shalom

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Ehe Du dort eins dieser Tierchen triffst, wirst in Deutschland 100 x von der Zecke gebissen.

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Hallo Shalom

dann dürftest du nie in Deutschland Ferien machen, hier gibts nämlich auch giftige Schlangen (Kreuzotter, Aspisviper).
Aber wenn du Angst hast, hilft dir vielleicht, dir vorher zu überlegen, wie du eine unangenehme Begegnung vermeiden kannst:
Schlangen können nicht hören, spüren aber Erschütterungen. Im Freien also immer fest auftreten, falls du einen Wanderstock benutzt, umso besser. Solltest du doch eine sehen, langsam weggehen, in grösserer Distanz aufstampfen. Schlangen haben kein Interesse an Menschen, im Gegenteil, sie fliehen.
Skorpione: Grundregel: nirgends hintreten oder hinfassen, wo man nicht hinsieht. Also Steine umdrehen nur mit Hilfsmittel (wozu auch immer man einen Stein umdrehen sollte), in steilem Gelände mit den Händen nur dort aufstützen, wo man hinsieht. Auch Skorpione interessieren sich eigentlich nicht für den Menschen, verstecken sich aber und wehren sich bei Bedrohung.

Spinnen ernähren sich von Mücken und Fliegen und nicht von Touristen, die laufen auch weg, wenn man sie etwas scheucht (Tuch, Stöckchen).


LG Irene

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